12. März 2007, 11:16 Uhr - von Christian Thiels
Sie gelten als ziemlich konservativ - die Damen und Herren des “Seeheimer Kreises”. Der ist so etwas wie das marktwirtschaftliche Gewissen der SPD, eine Art FDP innerhalb der Sozialdemokratie (”..was früher sozial gerecht war, lässt sich heute nicht mehr bezahlen…”, heißt es auf der Webseite der Seeheimer) In Sachen Rauchverbot im Bundestag setzen die Seeheimer nun auf die Kräfte des Marktes.
In einer Pressemitteilung lassen sie uns wissen: “Rauchverbot im Bundestag: Wir brauchen eine praktikable Regelung” Und diese Regelung heißt: jeder soll weiter rauchen können, wie er will. Es müsse jedem Abgeordneten und deren Mitarbeitern weiter erlaubt sein, in ihren Büros zu rauchen, wenn sie dabei keine Nichtraucher gefährdeten. Das ist eine ziemlich pikante Forderung, denn nachdem die Politik gerade ziemlich harsche Rauchverbote in Kneipen, Bussen, Bahnen, Restaurants, öffentlichen Gebäuden und so weiter durchdrücken will, sollen ausgerechnet im Deutschen Bundestag alle weiter ihrer Sucht und Lust fröhnen können. Extrawürste also für die Abgeordneten? Klar, denn, so argumentieren die “Seeheimer” messerscharf weiter, in anderem Parlamenten funktioniere es schließlich auch nicht mit dem Rauchverbot:
“Wir alle haben das Beispiel des Europäischen Parlaments vor Augen, das ursprünglich ein totales Rauchverbot beschlossen hatte, nach sechs Wochen davon jedoch wieder abrückte, da sich zahlreiche Raucher nicht an das Verbot hielten.”
Na wenn das keine Logik ist. Natürlich ist es nur ein böse Unterstellung, dass die “Seeheimer” nun auch alle Tempolimits aufheben wollen und das Einbruchdiebstahl, Raub und Erpressung künftig nicht mehr bestraft werden, weil es da ja auch Leute gibt, die sich nicht an diese Verbote halten. Aber ein Satz in der Pressemitteilung hat uns dann doch ein bisschen stutzig gemacht:
“Die dann noch verbleibende Möglichkeit, das Rauchverbot mit Gewalt durchzusetzen, lehnen wir ab”
Was das wohl im Umkehrschluss für all’ die anderen Gesetze und Regelungen bedeutet, an die sich Otto Normalbürger halten muss?
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Christian Thiels |
12.03.2007 11:16 Uhr
Kategorie: ARD-Hauptstadtstudio, Regierung, Rot
Schlagworte: Abgeordnete, Bundestag, Europäisches Parlament, FDP, Nichtraucher, Nichtraucherschutz, Pressemitteilung, Rauchverbot, Seeheimer Kreis, SPD, Tempolimits
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Am 12. März 2007 um 12:27 Uhr
“Rauchverbot im Bundestag: Wir brauchen eine praktikable Regelungâ€? Und diese Regelung heißt: jeder soll weiter rauchen können, wie er will. Es müsse jedem Abgeordneten und deren Mitarbeitern weiter erlaubt sein, in ihren Büros zu rauchen, wenn sie dabei keine Nichtraucher gefährdeten.’
- Eine durchaus praktikable Regelung, die auch funktioniert, solange von allen grundsätzlich die Gefährlichkeit des Rauchens für sich selbst und andere akzeptiert wird, also die Wahrnehmung der Gefährdung bei allen Betroffenen, Rauchern und Nichtrauchern ähnlich ist. Nur in diesem Falle hilft Nichtrauchern der Hinweis auf ihre Gesundheitsgefährdung wirklich weiter.
Die Konsequenz wäre daher eine verbindliche Aufklärung über die Schäden durch das Rauchen, um alle in den gleichen Stand zu versetzen. Der Rest ist Aushandeln- ganz wie in der Politik- und dieses Geschäft sollte dem betroffenen Personenkreis bekannt sein. Und, den Besuchern, also den Gästen, gegenüber nur größten Respekt und Rücksichtnahme- könnte man dabei sinnvoll üben.
Am 12. März 2007 um 12:58 Uhr
Gute Idee der Seeheimer. Ich denke insbesondere, dass die Akzeptanz von Regeln in der Gesellschaft dadurch spürbar verbessert werden wird.
Ich werde jedenfalls losgehen und fortan alle möglichen kleineren und vielleicht auch größeren Straftaten begehen, denn ich kann zu Recht auf “unsere” Poltiker verweisen. Denn wenn die sich nicht an die sozialen Normen (vulgo “Gesetze”) halten, warum soll ich das dann tun? Schließlich sind das meine Verteter, sie handeln folglich mir entsprechend. Dann ist es auch logisch, darauf zurückzukoppeln und auch ihnen entsprechend zu handeln, denn wir sind ja irgendwie vernetzt. Vielleicht sind wir alle auch nur ein bisschen “Bluna”, wer weiß?
Ernsthaft: Wirklich schrecklich finde ich, wenn sich Politiker nicht einmal mehr auf die allereinfachsten Grundlagen menschlichen Zusammenlebens besinnen können: Dass man definierte Regeln (besonders wenn man sie selber eingeführt hat) eben auch einhalten muss, da man ansonsten als SEHR schlechtes Vorbild da steht.
Diese Leute sind ein schlimmes und ein überaus bedauerliches Beispiel für den Niedergang der Moral in unserem Lande. Und ein Beipsiel dafür, dass Tabakdrogenabhängige, wie alle anderen Süchtigen auch, einer rationalen Argumentation nicht mehr folgen können (oder wollen) wenn ihre Sucht tangiert ist.
Was mich aber wirklich ärgert ist, wenn sich solche Leute auch noch über “Politikverdrossenheit” beklagen, die ja nichts anderes ist als PolitikERverdrossenheit. Wer allerdings dem Volk implizit vermittelt, dass “Die Politik” moralisch völlig verkommen ist, muss sich nicht wundern, wenn die überwiegende Mehrheit des Volkes sich davon angewidert abwendet.
mfg
Peter Rachow
Am 12. März 2007 um 13:58 Uhr
Rechtsdurchsetzung? Nein, danke!…
Der Seeheimer Kreis, eine ansonsten ernstzunehmende Vereinigung innerhalb der SPD, hat zum Thema Rauchverbot im Bundestag eine recht eigenwillige Pressemitteilung herausgegeben. Am Schluß heißt es u.a.:
“Die […] Möglichkeit, das Rauchver…
Am 12. März 2007 um 13:59 Uhr
Warum sollte man das Rauchen nicht verbieten. Durch das Rauchen wird die Umgebung des Rauchers verpesstet.
Argumente, Erhalt von Arbeitsplaetzen zieht nicht. Wer Gegenstaende produziert die der Allgemeinheit schaden, kann sich auf den Arbeitsplatzschutz nicht berufen.
Also: Totales Rauchverbot her! Und zwar ein bisschen Dalli!
Emil Andabak
Am 12. März 2007 um 14:13 Uhr
@Peter Rachow
Haben denn Pauker nichts anderes zu tun, als Raucherhetze zu betreiben und dafür noch mit Steuergeldern bezahlt zu werden? Steuergelder auch von Rauchern…
Am 12. März 2007 um 15:15 Uhr
@Anton
Das was Sie als “Raucherhetze” beschreiben, basiert auf Art. 5 GG (Freiheit der Meinungsäußerung).
Des Weiteren weise ich darauf hin, dass Lehrer in unserer Gesellschaft Vorbildfunktion haben und insofern auch konsequent gegen Tabakkonsum eingestellt sein sollten, da Tabakkonsum zu erheblichen Gesundheitsgefahren führt und gerade Heranwachsende davor bewahrt werden sollen, ihr Leben und ihre Gesundheit einfach wegzuwerfen.
Wozu erzieht man junge Menschen, wenn von den jungen Rauchern die Hälfte früh verstirbt? Wozu erzieht man Jugendliche zu rationalem und kritischen Konsumverhalten? Damit sie nicht Gefahr laufen, sich eine Droge zu kaufen, die ihnen und ihrer Umgbeung erhebliche Schäden zufügt.
Sie sehen, Tabakprävention ist eine urpädagogische Einstellung.
Mit rauchfreien Grüßen…
Am 12. März 2007 um 15:52 Uhr
@Peter Rachow
Was heisst denn zu früh stirbt? Mit 70, statt mit 80 Jahren?
Gerade Sie als Nichtraucher sollten doch froh sein, dass diese Raucher freiwillig z.B. auf 10 Jahre Rente verzichten.
Und ist Intoleranz wirklich das Vorbild, welches dieheutige Jugend braucht?
Was verstehen Sie bitte Unter Drogen? Meinen Sie:
«Das Wort “Droge” leitet sich vom Althochdeutschen “drög” (”trocken”) ab. Im Mittelalter verstand man darunter getrocknete Pflanzenteile, die als Arzneien verwendet wurden…»
…In diesem Sinne vielleicht auch das legale Genussmittel aus getrockneten Blätter der Tabakpflanze?
Am 12. März 2007 um 16:44 Uhr
War ja klar, dass diese Geschichte hier gleich mal wieder dazu genutzt wird gegen Raucher zu hetzen. Na ja…
Zum Thema an sich: Ist schon reichlich bescheurt was die Herren Politiker da verzapfen. Und es ist ebenfalls reichlich bescheuert, dass man im Europäischen Parlament eine Regel widerrufen hat weil sich niemand dran gehalten hat. Zeugt davon was möglich ist… Ich breche jetzt auch alle Regeln die mir nicht passen. Und wenn ich damit meine Ziele nicht erreiche denke ich mir was neues aus! So!
Zum Thema Lehrer und Vorbildfunktion könnte ich mich jetzt reichlich auslassen. Ich jedenfalls habe noch keinen Lehrer erlebt den ich meinen - noch nicht vorhandenen - Kindern als Vorbild präsentieren würde. Weder beim Thema Suchtprävention noch bei irgendeinem anderen Thema.
Am 12. März 2007 um 17:17 Uhr
Lieber Anton, seien Sie doch nicht so naiv. Die Raucher sind doch keine Opfer, wie Sie behaupten. Gehetzt werden doch die Nichtraucher, und zwar bis in den Tod.
3300 Nichtraucher werden jedes Jahr getötet durch Passivrauchen, schuld daran sind dümmliche Politiker und Faktenverdreher wie Sie.
Und während Sie, Herr Anton, dem VdC (Verband der Cigarettenindustrie) nach dem Mund reden, wird alle 3 Stunden in Deutschland ein wehrloser Nichtraucher von Rauchern getötet (Quelle: Bundesministerium für Gesundheit 22. 6 2006) und 8 Millionen wehrlose Kinder werden in Deutschland von intoleranten Rauchern misshandelt und schwer geschädigt, das Bundesministerium für Gesundheit spricht wörtlich von: Körperverletzung an Kindern durch hochgiftiges Passivrauchen. (Quelle http://www.bzga.de Bundeszentrale für gesundh. Aufklärung Köln 2007 c/o Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit).
Und bei all diesen Schandtaten der Raucher wagen Sie es überhaupt noch, ihren Mund aufzumachen? Mann o mann, diese Chuzpe ist ja beinahe bewundernswert.
Am 12. März 2007 um 17:20 Uhr
P.S.: Die Zahl der 3300 durch Raucher getötete Nichtraucher stammt ebenfalls vom Bundesministerium für Gesundheit (Rede der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt am 22. April 2006, ebenso Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Bätzing, am 22-6-2002 Interview im Deutschlandfunk/ Deutsche Welle DW)
Die Bundesministerin für Gesundheit
20. April 2006 - Pressemitteilung, Praevention
Ulla Schmidt, Bundesministerin für Gesundheit und Schirmherrin der Aktion, appelliert an Raucherinnen und Raucher:
„Entsprechend hoch ist auch die Zahl derer, die an den Folgen des Rauchens sterben: jährlich rd. 140.000 Menschen. Hinzu kommen rd. 3.300 Nichtraucherinnen und Nichtraucher, die durch Passivrauchen sterben. Viele durch das Rauchen bedingte Erkrankungen verur-sachen nicht nur persönliches Leid, sondern hohe Kosten für das Gesundheitssystem und die gesamte Volkswirtschaft. Der diesjährige Wettbewerb ist eine gute Gelegenheit, durch den Abschied von der Zigarette an Lebensqualität zu gewinnen. Ohne Rauch lebt es sich leichter, man fühlt sich fit und gesund und ist leistungsfähiger.“
© 2006 Bundesministerium für Gesundheit, Prävention 20-April-2006
Am 12. März 2007 um 17:36 Uhr
Und um noch eine der beliebten Raucherlügen zu entlarven, Herr Anton, beantworte ich gerne ihre Fragen:
“Was heisst denn zu früh stirbt? Mit 70, statt mit 80 Jahren? Gerade Sie als Nichtraucher sollten doch froh sein, dass diese Raucher freiwillig z.B. auf 10 Jahre Rente verzichten.”
Das war Lüge Nummer 1. Leider aber sterben Raucher nicht von heute auf Morgen mit einem Lächeln “das wars” auf dem Gesicht. Die Raucher werden, wenn sie mit 55 sterben, spätestens mit 45 schwer krank, kriegen die verfaulten schwarzen Beine abgesäbelt (Raucherbein), Amputation, Rollstuhl, kriegen den Brustkorb aufgesägt und das verfaulte abgestorbene Krebsgewebe herausgeschnitten, Chemotherapie, teure Klinikaufenthalte, und natürlich wird weitergerraucht dabei. Zahlen ja alles die Nichtraucher, von denen dann einige noch gleich mit ins Grab gerissen werden, nicht wahr? Die Raucher mögen die Rentenkassen entlassen durch ihren früheren Tod. Doch sie verursachen drei bis vier mal so hohe Kosten durch die Milliarden Euro die sie an Kosten für Ärzte, Teure Krankenhausaufenthalte, Operationen , Chemotherapie, Medikamente verbrauchen - ein Milliardengrab, unsere Kassen sind leer. Die Milliardenkosten, die Raucher verursachen, übersteigen die Ersparnis durch ihren vorzeitigen Tod um ein vielfaches. Sie sollten sich das Rechnen lieber nicht von Milchmädchen lehren lassen, Herr Anton.
“Und ist Intoleranz wirklich das Vorbild, welches dieheutige Jugend braucht?”
Intolerante Raucher, die ihre Mitmenschen schädigen und töten, sind kein Vorbild, darin sind wir uns einig. Das Nichtrauchen verursacht übrigens keine Schäden, Herr Anton, das gefährliche Passivrauchen schon.
“Was verstehen Sie bitte Unter Drogen? Meinen Sie: «Das Wort “Drogeâ€? leitet sich vom Althochdeutschen “drögâ€? (â€?trockenâ€?) ab. Im Mittelalter verstand man darunter getrocknete Pflanzenteile, die als Arzneien verwendet wurden……In diesem Sinne vielleicht auch das legale Genussmittel aus getrockneten Blätter der Tabakpflanze?”
Danke, dass Sie darauf hinweisen: Medikamente mit gefährlichen, gar tödlichen Nebenwirkungen gibt es in Deutschland nur unter staatlicher Kontrolle, auf Rezept.
Kein Medikament ist so hochgefährlich mit tödlichen Nebenwirkungen wie Tabak.
Deswegen bin ich froh, dass Sie uns darauf hingewiesen haben dass für Tabak selbstverständlich ab soforrt das gleiche gelten muss wie für alle anderen getrockneten Blätter/Drogen/Medikamente auch: Nämlich Abgabe nur noch strenge kontrolliert, in Apotheken auf Rezept.
Vielen Dank für ihre vielen Eigentore, Herr Anton. Nichts ist leichter, als die pseudo-Argumente eine eifrigen Raucher-Missionars wie Ihnen zu widerlegen.
Am 12. März 2007 um 17:59 Uhr
Jetzt mal generell zum Rauchverbot in den Gaststätten. Anstatt die Gäste zu selektieren, bzw zu gängeln, könnte man das Rauchverbot ähnlich wie mit den Schanklizenzen regeln. Bspw könnte es für Bayern 25.000 Lizenzen geben, die versteigert werden. So kommt Geld in die Kasse und es wird für eine signifikante Anzahl rauchfreier Restaurants gesorgt, welche sogar noch günstiger bei Essen und Trinken sind.
 
Eine schön marktwirtschaftliche Lösung eben. Bin ich der Einzige der sich sowas ausdenkt?
 
Achja zum Thema:
Was interessiert mich der Bundestag. Bisher war ich da einmal. Diese Debatte is sowas von fingiert, dass es knallt. Vorbild, dass ich nicht lache, die meisten Krakeeler hier hat wahrscheinlich mehr Dreck am Stecken, als jeder Politiker. Und ja: Jeder hat für irgendjemand eine gewisse Vorbildfunktion. Kehrt vor eurer eigener Tür.
 
Zur (Blog-)Diskussion:
Ich vermute, die 3300 Raucheropfer pro jahr sterben nicht im Bundestag, oder in Kneipen. Stärker betroffen sind wohl Ehegatten, Kinder von Rauchern. Evtl auch Kellner, aber sollte einem bei der Berufswahl klar sein. Kellner ist vergleichsweise ein immer noch sicherer Job.
 
BTW:
Ich bin Nichtraucher.
Am 13. März 2007 um 06:21 Uhr
@Alle
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Geht es hier um das Rauchen und den Schutz der Nichtraucher?
Oder war die Intention dieses Eintrages nicht doch etwas ganz anderes?
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Unsere Politiker lehnen es ab, teilweise ganz offen, sich an Gesetze zu halten! Sie sagen uns, daß für sie ein anderes Recht gilt als für uns.
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Ja, haben wir denn wieder einen Adelsstand in der BRD?
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Mich erschreckt diese Nachricht!
Am 13. März 2007 um 09:11 Uhr
@Georg
Naiv? Na, dann erzähl uns doch mal woher die Zahl der angeblich 3301 Passivrauchopfer kommt! Und erzähl uns auch gleich, wie diese Zahl zustande gekommen ist!
MPL (Matrina Pötschke-Langer) leitet eine Stabsstelle von 12 Personen für Öffentlichkeitsarbeit gegen das Rauchen, welche sich “WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle” nennt (vergl. http://www.tabakkontrolle.de) und mit den Forschungsarbeiten am DKFZ so gut wie nichts am Hut hat (mir ist keine Publikation vor ihr bekannt, welche irgend ein Forsuchungsergebnis des DKFZ referenzieren würde).
Dass es sich bei den angeblich 3301 Passivrauchopfer um dubiose Schätzungen und Hochrechnungen auf Grundlage ideologisch motivierter amerikanischer Daten handelt, kritisiert ja niemand. Dass weder Passivrauchen noch Rauchen offizielle Todesursachen sind, schon gar nicht.
Am 13. März 2007 um 09:32 Uhr
@Georg
Des Weiteren konnte mir noch niemand erklären, weshalb gemäs Publikation von MPL “Grenzwerte für Tabakrauch wissenschaftlich unhaltbar” seien. Was ist denn derart magisch am Rauch von getrockneten Blättern der Tabakpflanze, dass einzig und alleine diese Aerosole, im Gegensatz zu allen anderen Verbrennungsprozessen, nicht den verbindlichen MAK- bzw. TRGS-Werten unterzuordnen sind? Und überhaupt: Auch die verrauchteste Diskothek erreicht diese Werte nicht annähernd, welchen ein Arbeiter im Schichtmittel (40 h/Wo) ausgesetzt werden darf - nicht bloss einige Stunden in der Freizeit, sondern ein ganzes Arbeitsleben lang. Also keine Gefahr, weder für Angestellte und schon gar nicht für Gäste!
Ferner hat die kürzlich publizierte Untersuchung von bayrischen Diskotheken ergeben, dass deren Lüftungsanlagen nicht ordnungsgemäs arbeiten, denn die gemessenen Konzentrationen könnten gar nicht erst entstehen, wenn die Lüftungsanlagen gemäss der Gaststättenbauverordnung Bayern, § 13 (Lüftung) arbeiten würden:
1. Gasträume und andere Aufenthaltsräume müssen die für eine ausreichende Lüftung erforderlichen Einrichtungen haben.
2. Durch die raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) muss für jeden Gastplatz eine stündliche Außenluftrate von mindestens 20 m3, in Räumen, in denen geraucht werden darf, von mindestens 30 m3, gesichert sein.
Also kein Fall für ein Rauchverbot, sondern für das Gewerbeaufsichtsamt, welches bei derartigen Schadstoffkonzentrationen Auflagen für eine verbesserte Lüftung macht.
Am 13. März 2007 um 09:40 Uhr
@Georg
Und woher kommt es, dass Patienten mit der Diagnose Lungenkrebs nicht 10 Jahre, sondern 6 Monate Lebenserwartung haben? Jedenfalls sind diese 6 Monate um einiges billiger, als die restlichen 9 1/2 Jahre beim Geriater, in Alters- und Pflegeheimen, etc. …
Hinzu kommt, dass der Raucher durch sein früheres Ableben weniger Geld der Erben verbraucht (das Geld geht also der Volkswirtschaft nicht verloren), weniger knappe Resourcen verbraucht, weniger die Umwelt mit Abfällen, Abwasser und Abgasen (auch CO2) belastet, weniger … Also, nicht bloss die Kosten welche entstehen können zusammenzählen, sondern auch jene Kosten gegenrechnen, welche nicht entstehen! (Gesundhsitswesen: Vergl. Studie von Leu und Schaub der Uni Basel, welche belegt, dass ein Raucher während der gesamten Lebensspanne weniger Gesundheitskosten verursacht, als ein Nichtraucher)
…und sollte ein Raucher noch von 67 Jahren sterben, dann wird sicher ein Harz IV freude an dem freigewordenen Job haben.
Am 13. März 2007 um 11:52 Uhr
Wenn schon Studien und Zahlen hinterfragbar sind, wie weit sind es dann Vernunft und menschlicher Respekt?
Ist es dasselbe, zu sagen ‘Entschuldigung, ich rauche’, wie ‘Entschuldige, ich atme’? Oder ‘Ich möchte hier jetzt gerne rauchen, Sie atmen ja auch’? Wo ist die Grenze der individuellen Freiheit erreicht? Erst beim Bronchialkarzinom oder beim Lungenemphysem? Oder nicht schon lange vorher? Wenn ich weiß, dass meine Mitmenschen sich durch mein Verhalten gestört und je nach Wahrnehmung sogar bedroht fühlen, kann ich mein Verhalten ändern- das wäre sozial, oder ich lasse es auf die Provokation ankommen, mit dem Risiko, aus der Gemeinschaft, zumindest symbolisch ausgeschlossen zu werden. Einige unter uns provozieren ja gerne…
Am 13. März 2007 um 12:13 Uhr
@Walter
Kein Raucher will ja überall rauchen dürfen - Es wird ja nicht in Frage gestellt, dass es zunehmend mehr rauchfreie Plätze gibt, nein, dass dieses legitime Bedürfnis befriedigt wird, ist ja sogar positiv. Aber dass die Raucher bald nirgends mehr rauchen sollen und ihre Bedürfnisse mit Füssen getreten werden, das hat mit dem Respekt, den Du forderst, ja auch nichts zu tun.
Was das “bedroht fühlen” angeht, so ist dazu zu sagen, dass diese angebliche Bedrohung mit Absicht geschürt wird um möglichst viele Mitmenschen für den “Kampf gegen den Tabak” zu mobilisieren. Eine legitime Belästigung muss ja noch keine konkrete Bedrohung sein; aber wenn dann der Teufel an die Wand gemalt wird, indem so wohlklingende Namen wie DKFZ für diese Propaganda eingesetzt werden, dann kann ich mir schon vorstellen, dass sich jemand bedroht fühlt - vorallem, wenn man diesen Horror-Meldungen vorbehaltlos Glauben schenkt. Ich kenne viele Nichtraucher, welche bis anhin die Gesellschaft von Rauchern schätzten; aber nun in den selben Menschen eine Bedrohung sehen - Obwohl diese objektiv betrachtet nicht einmal messbar ist.
Am 13. März 2007 um 16:27 Uhr
Das Rad lässt sich wohl nicht mehr zurückdrehen, wir sollten es daher auch nicht versuchen. Ohne Toleranz und Information auf beiden Seiten geht es nicht. Was den Umgang mit Minderheiten angeht- wer gehört eigentlich zur Minderheit, Raucher oder Nichtraucher?- zeigt sich der Wert einer Gesellschaft am Grad der Freiheit der Andersdenkenden. Angesichts der derzeit wahrgenommenen und veröffentlichen Meinung bläst den Rauchern (ich rauche gelegentlich) der Wind/ Qualm ins Gesicht. Klare, nachvollziehbare Regeln halte ich für besser als gesetzliche Verbote. In Kneipen und Cafés kann zusätzlich die Technik helfen: es gibt wohl effiziente Belüftungs- und Absaugsysteme, die die Feinstaubkonzentration um 90% vermindern können. Solche Systeme wurden in New York getestet und werden dort mittlerweile in Kneipen zunehmend eingebaut. Sie kosten etwa hunderttausend (?) Dollar Einer solchen Atmosphäre könnten sich dann auch Nichtraucher aussetzen, wenn sie auf die Gesellschaft ihrer rauchenden Freunde nicht verzichten wollen. Überall wo gegessen wird und wo Kinder sind, sollte nicht geraucht werden.
Am 13. März 2007 um 19:59 Uhr
@Alle
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Es geht also doch um Sein oder Nichtsein, bzw. Rauchen oder Nichtrauchen?
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Nagut.
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Ich habe bis vor etwa 6 Jahren geraucht. 30 Jahre lang, wie ein Schlot. Ich habe aufgehört, als mir 70 Zigaretten am Tag einfach zu blöd vorkamen.
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Meine Frau raucht weiter. Warum auch nicht. Mich stört das nicht. Mich stört es auch nicht, wenn jemand in einer Kneipe oder in einem Restaurant raucht. Wenn mir die Luft zu dick wird, gehe ich ‘raus. Die Freiheit habe und nutze ich.
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Dass Passivrauchen krank macht, kann ich nicht glauben. Ganze Generation hätten ihre Väter nicht überlebt, wenn das stimmen würde. Aber wen stört das wirklich?
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Dass aktives Rauchen nicht die Gesundheit fördert, ist unumstritten. Ja und? Alkohol ist da zum Beispiel nicht weniger gefährlich. Kommt Jemand auf die Idee, die Prohibition in der BRD durchsetzen zu wollen?
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Ich plädiere dafür, daß “jedem Tierchen sein Pläsierchen” bleiben darf. Es gibt doch wahrhaftig mehr als genug (viel zu viele) wirklich ernste Themen, über die sich sehr viel nutzbringender streiten läßt!
Am 14. März 2007 um 20:52 Uhr
Der “Seeheimer Kreis” hat die Problematik schon richtig erkannt, wenn auch nicht konsequent zu Ende gedacht. Der gesamten Rauchverbots-Diskussion, die sich schon längst in eine Anti-Raucher-Kampagne gewandelt hat, fehlt schlicht die Grundlage.
Bis dato ist die behauptete Schädlichkeit des Passivrauchens nicht wissenschaftlich nachgewiesen. Bleibt als Grundlage für eine Gesetzesvorhaben allein, Belästigungen von Nichtrauchern durch Raucher zu verhindern. Ich gebe gerne zu: es gibt natürlich Raucher, wie es solche Personen in jeder Bevölkerungsgruppe gibt, die sich nicht benehmen können und keine Rücksicht auf andere nehmen. Insofern kann ich Rauchverbote in öffentlichen Einrichtungen durchaus verstehen und grösstenteils auch befürworten.
Aber in allen anderen Bereichen, also für Orte die jedermann freiwillig aufsuchen und verlassen kann, sind gesetzliche Regelungen nicht angebracht. Besonders für den Bereich der Gastronomie: es wird gerne unterschlagen, dass es jedem Wirt seit jeher freisteht, sein Lokal zum Nichtraucherbereich zu machen! Und das ganz untypisch für unser Land, ohne jede Bürokratie und ohne auch nur ein Formular. Er muss es seinen Gästen nur mitteilen. Sollte ausgerechnet in der Gastronomie der Markt so schlecht funktionieren, dass die angeblich so riesige Nachfrage nach Nichtraucher-Lokalen keinerlei Wirkung zeigt und noch keine Wirt auf die Idee gekommen ist, sich diesem Kundenkreis zuzuwenden?
Am 14. März 2007 um 22:46 Uhr
@freiraucher
Du meintest: “Bis dato ist die behauptete Schädlichkeit des Passivrauchens nicht wissenschaftlich nachgewiesen. ”
Wieder mal der übliche Unsinn aus dem Mund eines Rauchers. Es gibt starke Hinweise UND es gibt eindeutige Nachweise für die gesundheitsschädlichen Effekte von Passivrauch.
GOOGLE ist wie immer Dein Freund. Das Suchmuster:
“passive smoking abstract”
führt Dich zu einer sehr hohen Zahl von Untersuchungsergebnissen (vorausgesetzt Du kannst Englisch):
Mal die ersten, den Rest findest Du hoffentlich selber:
“Passive smoking substantially reduced CFVR in healthy nonsmokers. This finding provides direct evidence that passive smoking may cause endothelial dysfunction of the coronary circulation in nonsmokers.”
“This study is one of the few to investigate the association between passive smoking and the risk of acute stroke. We found a significantly increased risk of stroke in men and in women.”
“…provide evidence that passive smoking is a risk factor for cervical neoplasia”
“Despite the fact that exposure to passive smoking was assessed by self-report and only at baseline (as well as other limitations), these data suggest that regular exposure to passive smoking at home or work increases the risk of CHD among nonsmoking women. ”
“They also show an increased risk for AMD in non-smokers exposed to passive smoking. “
Am 15. März 2007 um 06:21 Uhr
@Rachow
“Es gibt starke Hinweise UND es gibt eindeutige Nachweise für die gesundheitsschädlichen Effekte von Passivrauch.”
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Das scheint mir einmal mehr der üblichen Unart der Rechthaberei zu entspringen..
Ein paar englische Zitate, flugs aus dem Internet geladen, Halbsätze aus dem Exzerpt mal eben so dahingeworfen - fertig ist die wissenschaftlich fundierte Antwort…
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Deutliche Hinweise, signifikante Erhöhung (von Null auf 1 von 10^6 ?), gestiegenes Risiko… Das alles sind, in dieser Art und Weise dargestellt, zunächst nur substanzlose Sprechblasen.
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Wenn Sie uns (ich bin ein nichtmilitanter Ex-Raucher) schon wissenschaftlich auf die Ohren hauen wollen, dann tun sie das aber bitte seriös.
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Am 15. März 2007 um 09:42 Uhr
@Prinz
“Deutliche Hinweise, signifikante Erhöhung (von Null auf 1 von 10^6 ?), gestiegenes Risiko… Das alles sind, in dieser Art und Weise dargestellt, zunächst nur substanzlose Sprechblasen.
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Wenn Sie uns (ich bin ein nichtmilitanter Ex-Raucher) schon wissenschaftlich auf die Ohren hauen wollen, dann tun sie das aber bitte seriös.”
Das Durcharbeiten und Bewerten der genannten Abstracts wollen Sie dann doch bitte selbst erledigen.
Außerdem kann ich beim besten Willen nicht erkennen, was an der Auflistung einiger hundert wiss. Referenzen, die klare und eindeutige Hinwesie auf die Schädlichkeit von Passivrauch ergeben, “unseriös” sein soll. Sie werden sicher nicht von mir verlangen, dass ich Ihnen jetzt jedes einzelne Abstract erkläre, oder?
Also, bitte die Texte lesen, verstehen und dann weiter diskutieren.
Danke!
Am 15. März 2007 um 16:22 Uhr
@Peter Rachow
Friederich Prinz hat das Problem bereits richtig beschrieben. Ich habe mir tatsächlich! die Mühe gemacht, die von ihnen beschriebene Suche durchzuführen und mir die Ergebnisse einmal genauer anzusehen. Dazu muss auch ich leider sagen: Google-Ergebnisse, auch wenn es viele sind, sind kein wissenschaftlicher Nachweis. Beliebige Stichproben ergeben bei genauerer Analyse: die Schädlichkeit von Passivrauchen ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen.
Die durchgeführten Untersuchungen werden von der Fachwelt in Frage gestellt: statistische Fehler, Datengrundlage, um nur einmal ein paar Stichworte zu nennen. Lesen sie sich mal ein paar Untersuchungen bis zum Ende! durch und beginnen sie dann mit der wissenschaftlichen Arbeit. Die fängt nämlich dann erst an, nicht schon bei der Präsentation irgendwelcher Treffer. Das heisst: Datengrundlage würdigen, statistische Aufarbeitung analysieren und vor allem, was sagt die Fachwelt dazu, welche führenden Wissenschaftler auf diesem Gebiet geben welche Kommentare und Wertungen etc etc.
Wenn sie Untersuchungsergebnisse als Argument für ein Rauchverbot verwenden, dann ist es IHRE Aufgabe sie durchzuarbeiten und mit Belegen darzustellen.
Eine Einführung in wissenschaftliches Arbeiten sprengt hier natürlich den Rahmen, aber etwas mehr Sorgfalt wäre schon angebracht, wenn sie eine Grundlage suchen, anderen etwas zu verbieten.
Am 15. März 2007 um 17:23 Uhr
@Rachow
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“Das Durcharbeiten und Bewerten der genannten Abstracts wollen Sie dann doch bitte selbst erledigen.”
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Nein. Das will ich nicht!
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Ich will, wenn überhaupt, mit relevanten Problemen behelligt werden.
Am 18. März 2007 um 01:12 Uhr
na, pöbelt hier mal wieder die tabaklobby
@ peter rachow streiten sie sich nicht mit denen. zeit und laune wird ihnen geklaut. ich danke ihnen jedenfalls für die google-stichworte.
Am 19. März 2007 um 18:54 Uhr
@Trine
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Nein, hier pöbeln nur militante Nichtraucher und Oberlehrer
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Am 20. März 2007 um 13:28 Uhr
alle Welt lacht über Deutschland: Länder wie Grussbritannien, Irland und Italien, also Republiken, deren Bewohner dem Individualismus alles Andere als abhold sind, habe das Rauchverbot inKneipen und Gaststätten eingeführt und dies wird auch eingehalten (ohne nennenswertes Murren!)
.. und in unserem Ländchen wird über “Ausführungsrichtlinien” gestritten, nicht zu reden von den unglaublichen Vorgängen im Bereich der Politik!
Niemand wird (hoffentlich) ernsthaft in Erwägung ziehen, Rauchern das Rauchen zu verbieten, aber doch nicht überall. Und ist es nicht geradezu pervers zu fordern, dass sich Personen, die etwas NICHT tun (nicht rauchen und damit die Luft NICHT verschmutzen) Personen, die etwas tun (rauchen und damit die Luft verschmutzen) unterwerfen sollen?
Am 20. März 2007 um 13:31 Uhr
pardon, ich wollte GrOssbritannien nicht zur Republik machen! Die Tatsachen bleiben jedoch!
Am 21. März 2007 um 18:07 Uhr
@Hajo
DIE Auseinandersetzungen möchte ich gerne erleben 
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Ob wohl Jemand auf die Idde kommt eine “smokers only” Kneipe zu eröffnen, mit einem tollen Kulturangebot (Livemusik, Kleintheater, Perfomances), in die Nichtraucher gerne hineingehen würden um dort den Rauchern den Tabakkonsum zu verbieten ?
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Ich spiele gerade mit diesem Gedanken
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Am 22. März 2007 um 12:21 Uhr
ich weis ehrlich gesagt nicht warum es so einen aufstand wegen dem nichtraucherschutzgesetz gibt.
wir sind die jahre zuvor genauso gut ohne klargekommen.
und da jeder das recht auf freizügigkeit besitzt sollte jeder auch selbst entscheiden können ob er raucht oder nicht!
Am 23. August 2007 um 13:47 Uhr
Stichwort: Lizenz
Danke für den Hinweis auf die anderen Europäischen Länder, in denen der Nichtraucherschutz vorbildlicherweise jetzt schon umgesetzt wird. Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, dass es sowohl in Großbritanien als auch in Spanien ein flächendeckendes und funktionierendes Rauchverbot im Bereich Gastronomie gibt.
Ich möchte aber darauf hinweisen, dass es in beiden genannten Ländern für Wirte und Betreiber die Möglichkeit gibt, eine Ausnahmegenehmigung zu erhalten (ähnlich wie die oben angesprochene Lizenz). Eine solche Bodega/Pub/Kneipe muss am Eingang deutlich anzeigen, dass sie eine Raucherkneipe ist.
Folge: Alle Restaurants und Hotels sind rauchfrei, aber in einigen Kneipen darf geraucht werden.
Ich finde, dass ist eine elegante und differenzierte Lösung, die viel Streit erübrigt…