Yes he can – Obama zeichnet das Bild eines stolzen Amerika
von Stefan Niemann 25. Januar 2012 3:24 UhrEr kann es einfach! Obamas Rede zur Lage der Nation ist erst ein paar Minuten alt, aber schon ist zu spüren, dass er seine Zuhörer fesselt. Es gelte, amerikanische Tugenden zurückzuerobern. Gerechtigkeit nd Chancengleichheit seien keine Wert von Demokraten oder Republikanern – das seien amerikanische Werte. Das dürfte seine Wirkung nicht verfehlen bei vielen Bürgern, die das ewige Hickhack im Kongress nicht mehr sehen können. Die Sehnsucht ist gross, das tief gespaltene Land mit sich zu versöhnen. Obama spielt diese Karte geschickt aus.
Auch den ewigen Vorwürfen der Erzkonservativen, er sei nicht patriotisch genug, tritt Barack Obama geschickt entgegen. Er verneigt sich vor den Soldaten, die im Irak oder in Afghanistan ihr Leben riskierten. Dann betont er den erfolgreichen Abzug aus dem Irak und die Eliminierung von Osama bin Laden.
Und wie unsere Studioleiterin in Washington, Hanni Hüsch, prophezeit hat: Obama legt einen Plan vor, wie er die amerikanische Wirtschaft wieder fit machen will, mehr Jobs schaffen und die Energieversorgung unabhängig von instabilen Weltregionen machen. Amerika first! Das ist Balsam auf die Seele einer gebeutelten Supermacht. Bis jetzt eine kluge und wohlbalancierte Rede.











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