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ARD-aktuell

14. Oktober 2018

SPD fällt ins Bodenlose

Dass die SPD in einem westlichen Bundesland mal um die Zweistelligkeit ringen würde, war noch bis vor kurzem unvorstellbar. Ihr bisher historisch schlechtestes Ergebnis in der Bundesrepublik überhaupt, hat sie 2004 in Sachsen mit 9,8 Prozent erzielt. Gut möglich, dass sie heute Abend in Bayern auch dort landet. Weiterlesen

ARD-aktuell

14. Oktober 2018

Grüne gewinnen mit Naturschutz

Natürlich haben die Grünen davon profitiert, dass vielen CSU-Anhängern die Flüchtlingspolitik zu wenig christlich und der Ton gegen Fremde zu hart war. Tatsächlich gründet ihr Erfolg aber auf einem großen Thema – dem Natur- und Umweltschutz. Mehr als zwei Drittel der Wähler messen den Grünen auf diesem Feld die wichtigste Kompetenz bei. 66 Prozent bei der Umwelt- und Klimapolitik, 69 Prozent beim Naturschutz. Und das ist ein Thema, das vor allem in den ländlichen Regionen Bayerns eine große Rolle spielt. So erreichen die Grünen selbst in ländlichen Gemeinden eine Verdoppelung ihres bisherigen Ergebnisses und kommen nach gegenwärtigem Stand der Wahltagsbefragung auf 15 Prozent, in Kleinstädten auf 17, in Mittelstädten auf 19 und in Großstädten sogar auf 27 Prozent. Hier sind die Zuwächse am deutlichsten, in München sind die Grünen die stärkste Partei. Weiterlesen

ARD-aktuell

18. August 2018

Der Tötungsfall in Offenburg

Uns erreichen auf verschiedenen Wegen Publikumsreaktionen, die nicht nachvollziehen können, warum wir über die tödliche Attacke auf einen Arzt in Offenburg nicht in der Tagesschau berichtet haben. Für all diejenigen, die es nicht erfahren haben: Ein somalischer Asylbewerber hat offenbar in Offenburg einen 51-jährigen Hausarzt aus ungeklärten Motiven mit einem Messer erstochen. Warum hatten wir das nicht in der Hauptausgabe der Tagesschau? Weiterlesen

ARD-aktuell

24. Juli 2018

Özil wird zum Politikum

Es ist wirklich sehr, sehr ungewöhnlich, dass der Rücktritt eines Fußball-Nationalspielers die Tagesschau um 20 Uhr prägt. Gestern war dies allerdings der Fall. Warum haben wir das gemacht?

Wir haben die Diskussion um die Begründung von Mesut Özil abgebildet, die politisch und gesellschaftlich sehr kontrovers diskutiert wird. Weiterlesen

ARD-aktuell

12. Juli 2018

Deutschland spricht –

Als ZEIT online im vergangenen Jahr die Aktion „Deutschland spricht“ gestartet hat, waren wir alle ziemlich begeistert von der Idee, Menschen mit unterschiedlichen Meinungen zum Gespräch zu bitten. Umso mehr habe ich mich gefreut, als uns die ZEIT vor einigen Monaten fragte, ob wir in diesem Jahr Partner bei dem Projekt werden möchten. Danke dafür. Heute haben wir mit 10 anderen Medienhäusern den Startschuss für „Deutschland spricht 2018“ gegeben. Weiterlesen

ARD-Rechtsredaktion

18. April 2018

Premiere mit Hindernissen

Ich beschäftige mich beruflich gerade viel mit Ampelfarben. Allerdings nicht im Auto, sondern mitten bei der Arbeit, der Justizberichterstattung aus Karlsruhe. Denn ab morgen gibt es dabei etwas Neues. Wir dürfen erstmals Urteilsverkündungen aller obersten Bundesgerichte filmen. Ein spannendes Projekt. Allerdings gibt es eine Bedingung: Das Gericht muss zustimmen, dass wir filmen dürfen. Und da kommt die Ampel ins Spiel. Denn bei den Terminankündigungen auf der Homepage des Bundesgerichtshof ist in Ampel-Manier markiert, ob wir das Urteil filmen dürfen. Rot steht für Filmen verboten, grün für „Filmen erlaubt“ und gelb für „noch offen“.

Am Donnerstag (also am ersten Tag, an dem das neue Gesetz gilt) steht um 14.30 Uhr die Urteilsverkündung der Revision zum Fall „Safia S.“ an. Es geht um den Messer-Angriff auf einen Bundespolizisten am Hauptbahnhof Hannover durch eine 15-Jährige mit Kontakten zum sogenannten „Islamischen Staat“. Die Ampel steht auf „rot“. Gleich zum Einstieg also ein Verbot. Ob das womöglich Nachwehen der umstrittenen Vorgeschichte des neuen Gesetzes sind? Weiterlesen

ARD-aktuell

12. März 2018

„Fake News“ – die EU-Kommission fragt Experten

Heute hat die EU-Digitalkommissarin Marija Gabriel den Bericht einer Expertengruppe vorgelegt, in dem es um das Phänomen „Fake News“ geht. 39 Männer und Frauen aus Wissenschaft, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Print- und Broadcast-Medienhäusern sowie von den großen Plattformbetreibern (Facebook, Google, Twitter etc.) haben 10 Wochen lang an einem Report gearbeitet, der Antworten auf die Frage sucht, wie man mit dem Phänomen „Fake News“ umgehen kann oder soll. Und einer von den 39 war ich. Weiterlesen