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ARD-aktuell

31. Dezember 2017

Danke

Keine Sorge, hier kommt jetzt nicht der x-te Jahresrückblick, wäre jetzt auch ein bisschen spät. Für viele Menschen ist der Jahreswechsel eine Gelegenheit, einmal innezuhalten. Nicht der schlechteste Moment, um auch mal danke zu sagen.

Man kann 2017 durchaus als ein bewegtes Jahr bezeichnen. Die Redaktion ARD-aktuell hat das Weltgeschehen für das Publikum so gut und so gewissenhaft sortiert, wie sie kann. Wir haben die Ereignisse für unsere Nachrichten vor allem nach ihrer Bedeutung ausgewählt, waren dabei unabhängig und unparteiisch, haben versucht alles so zu erklären, dass jeder User eine faire Chance hat, die Zusammenhänge zu verstehen. Mit dieser Nachrichtenphilosophie haben wir so viele Menschen erreicht wie noch nie. In den 65 Jahren seit es die Tagesschau gibt, die meisten Zuschauer, die meisten User auf der Seite und der App, die meisten Freunde, Abonnenten und Follower auf Facebook, Twitter und Instagram. Damit haben Sie, liebes Publikum, uns das Kostbarste geschenkt, was Sie geben können: Ihre Zeit, Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Vertrauen. Dafür sage ich Ihnen von Herzen danke!

Und auch bei denjenigen möchte ich mich bedanken, bei denen das Vertrauen noch ausbaufähig ist, die uns ihre Kritik mitgeteilt haben und uns auch mal die Meinung gegeigt haben. Dieser kritische Diskurs ist nicht immer angenehm, aber er hilft uns, unsere eigene Arbeit und auch so manch liebgewonnene Gewissheit selbstkritisch zu hinterfragen. Deshalb werden wir auch 2018 den respektvoll-kritischen Dialog mit dem Publikum suchen. Und wo wir schon beim neuen Jahr sind: Sie können sich darauf verlassen, dass wir auch 2018 alles geben werden, um die Menschen immer und überall nach unseren handwerklichen und ethischen Grundsätzen zu informieren.

Kommen Sie gut ins neue Jahr und bleiben Sie gesund.

6 Kommentare

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1: Stefan Michel:

31. Dezember 2017 um 16:49 Uhr

Auch der Tagesschau einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Was ich mir aber wünsche, ist, nicht alle Meldungen vor "irgendwoher" unkritisch und ohne sauber zu recherchieren, zu übernehmen. Es geht nicht um Schnelligkeit, eine Meldung zu verbreiten, sondern um geprüfte Geschehnisse.

2: Karl Heinz:

31. Dezember 2017 um 19:18 Uhr

Den vorletzten Satz könnte man auch als Drohung verstehen.

3: Maria A.:

1. Januar 2018 um 14:26 Uhr

Aufgrund häufiger Erfahrungen mit lückenhafter Berichterstattung bei den Öffentlich-Rechtlichen schließe ich mich Karl-Heinz' Kommentar an. Wenn Sie ein konkretes Beispiel haben wollen, bitte: Sie berichten über 10 Tote bei Ausschreitungen im (fernen) Orient. Aber nicht ein Wort zu der Massenvergewaltigung in Malmö letzte Woche. Wie sollte uns denn das Geschehen im Iran oder Irak oder in Neuseeland und China mehr interessieren, als in Schweden, wo wir uns trotz aller Globalisierung bedeutend näher an Schweden befinden? Wenn in Hinterindien ein Bus verunglückt, wird das immer in der Tagesschau vorgelesen und gebetsmühlenartig im Radio. Man könnte beinah schlussfolgern, ein umgestürzter Sack Reis in China ist Ihnen wichtiger, als krasse Vorfälle in Europa. Nein – ich bedanke mich absolut nicht für so eine seltsame Berichterstattung. Und noch was: Wir sind auch hinsichtlich Ihrer Berichterstattung zu Neujahr vorsichtig geworden. Vielleicht kommt da doch Arges nach…

4: Reinhard Heinecke:

3. Januar 2018 um 12:44 Uhr

Ich halte mich, wenn es um deutsche Innenpolitik geht, da schon lieber an die Neue Zürcher Zeitung (NZZ), das neue Westfernsehen.

5: Ohrenzwicker:

12. Januar 2018 um 18:06 Uhr

Die Nazi-AfD-Propaganda geht mir auf die Nerven, das ist eine Partei die von Reichen finanziert wird und damit Arme gegen noch Ärmere gegeneinander aufhetzt, das hat ja schon mal gut funktioniert. Die AfD tut nichts für die Armen! Die Tagesschau sollte an den rechten Geldgebern dran bleiben und sie namentlich bekannt machen. Bei Kohl wurde es leider erst hinterher veröffentlicht. Korruption und Vetternwirtschaft braucht kein Land. Danke für die gute Arbeit. Aufgabe des ÖR ist es, den Parteien und der Regierung auf die Finger zu schauen. Gäbe es den ÖR nicht, müsste man ihn glatt erfinden!

6: hans hermann:

11. November 2018 um 17:34 Uhr

Sehr geehrter Herr Knifke , wie Sie sagten , wenn man alle an den Tisch holt , gehört auch die AfD dazu , das hat mich sehr beeindruckt , ich danke Ihnen !!

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