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ARD-aktuell

20. September 2017

@tagesthemen – Neues vom TT-Twitter-Account

Vielleicht ist es Ihnen schon mal aufgefallen, dass ARD-aktuell zwei verschiedene Twitter-Accounts hat: Einmal natürlich unter unserem Markennamen „tagesschau“, aber auch einen Account für die „tagesthemen“. Diese Zweiteilung leitet sich ab aus der Fernsehwelt, und lange Zeit haben wir diese Parallelwelt durchgehalten. Während wir unter „tagesthemen“ rund 236.000 Follower haben, folgen der „tagesschau“ etwa zehn Mal so viele Menschen. Deshalb hatten wir uns schon fast entschlossen, den TT-Account einzustellen, haben es uns dann aber anders überlegt.

Wir werden den TT-Account nicht einschläfern. Im Gegenteil, wir hauchen ihm neues Leben ein, indem wir ihn vergeben. Menschen aus der vielfältigen ARD-Welt wie zum Beispiel ab heute die Hauptstadtstudio-Chefin Tina Hassel bekommen für eine Woche den Account, um ihn mit ihrer ganz persönlichen Handschrift zu bespielen. Auch Korrespondentinnen, Moderatoren und Reporterinnen werden dabei sein. Allesamt Leute, die bereits einen persönlichen Account haben und nun mit der geliehenen Twitter-Identität ihre individuellen Eindrücke schildern aus der Welt, über die sie berichten. Hier haben dann Details Platz, die in der klassischen Berichterstattung keine Beachtung finden, hier ist Raum für den persönlichen Blick auf und hinter die Nachrichten.

Na super, werden Sie denken, haben die Typen von der Tagesschau dieses Format auch schon entdeckt. Stimmt, die Idee ist nicht neu, und seit „Die Zeit“ erstmals damit gestartet ist, haben andere Medien nachgezogen. Aber das ist für uns kein Grund, es nicht auch mal zu versuchen. Nicht selten ist es schließlich mit Dingen, die bei uns erstmals laufen, ja auch andersrum. Also los geht’s. Liebe Tina, wir danken Dir, dass Du die Eisbrecherin machst und mit der Reichweite des TT-Accounts Einblicke in Deine Hauptstadt-Welt gibst – und das wenige Tage vor der Wahl. Für einen Start könnte es kein besseres Datum geben. Wir hoffen, dass Sie uns folgen und Spaß daran haben.

2 Kommentare

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1: Peter Schmidt:

20. September 2017 um 20:52 Uhr

Ein paar Links hätten dem Artikel gut getan.

2: BorisG:

21. September 2017 um 11:59 Uhr

Seien wir doch mal ehrlich, Herr Gniffke – Diesen altertümlichen sogenannten Blog bräuchten Sie doch mittlerweile eigentlich auch gar nicht mehr. 2007 war’s ja noch derbe in Mode und progressiv. So richtig mit den Zuschauern zu kommunzieren.

Und manches Mal war auch ein Bumerang für Sie dabei.

New Media haben Sie – im Gegensatz zu den Privaten – wohl leider mal wieder ein wenig versäumt.

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