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ARD-aktuell

16. Juni 2022

Fehler in der tagesschau am 13. Juni 2022

Am 13. Juni hat die tagesschau auf der Grundlage eines Berichts der Nachrichtenagentur Reuters über den Beschuss eines Marktes in Donezk berichtet. Demnach sind bei einem ukrainischen Artillerie-Angriff in der von pro-russischen Separatisten besetzten Region mehrere Menschen getötet und verletzt worden. Während diese Informationen von Reuters im Live-Blog auf tagesschau.de korrekt wiedergegeben wurden, ist in der Fernsehberichterstattung ein Fehler passiert. Dort wurde versehentlich von einem russischen Angriff gesprochen. Uns ist der Fehler in der Abnahme des Beitrags nicht aufgefallen, das ärgert uns sehr und wir bedauern das, denn es entspricht nicht der sonst gebotenen journalistischen Sorgfalt in unsere Berichterstattung. Der Beitrag wurde überarbeitet und die Sendung aktualisiert. Auf tagesschau.de wurde die 20 Uhr-Ausgabe der tagesschau um den Hinweis ergänzt, dass die Sendung nachträglich redaktionell bearbeitet wurde.

108 Kommentare

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1: Tilmann Krogoll:

16. Juni 2022 um 12:47 Uhr

Kann ja mal passieren. Bleibt die Frage: Wäre der Bericht denn auch gekommen, wenn "das russische Militär" durch "das ukrainische Militär" ersetzt wäre?

2: Reiner Fliess:

16. Juni 2022 um 14:33 Uhr

Leider ist dies kein einfacher Fehler, der einmal passieren kann. Diese Falschmeldung resultiert jedoch aus der allgemein im Westen schon länger verbreiteten Haltung, Russland sei an allem Schuld. Es hängt auch damit zusammen, dass das öffentlich-rechtliche Fernsehen oft allein ukrainischen Quellen vertraut und im allgemeinen eine
Ausgewogenheit in der Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt vermissen lässt.

3: Reiner Fliess:

16. Juni 2022 um 16:11 Uhr

Leider zeigt dieser Fehler die allgemeine Tendenz im Westen, in der letzten Zeit für derartige Ereignisse immer wieder Russland die Schuld zu geben. Auch fällt auf, dass in der Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt im wesentlichen auf Informationen der ukrainischen Seite zurückgegriffen wird und damit kein einigermassen objektives Bild über die Situation vermittelt wird.

4: Elena:

16. Juni 2022 um 16:17 Uhr

Sie haben unverhohlen gelogen. Und jetzt haben Sie gerade eine kleine Gegendarstellung auf der Website veröffentlicht. Sie sind verpflichtet, die Widerlegung zur gleichen Zeit auf Ihrem Kanal zu zeigen. Schande über Sie!

5: Pnk:

16. Juni 2022 um 16:45 Uhr

Ist es normal, russische „Gräueltaten“ live zu übertragen? Entschuldigen Sie sich nicht im Blog, sondern im Fernsehen.

6: Val Sol:

16. Juni 2022 um 17:28 Uhr

Warum wurde es nicht auf der erste Seite veröffentlicht, da wo Fake-Nachricht?

7: Niko:

16. Juni 2022 um 17:36 Uhr

Ach, waren doch die Ukrainer? Ist es eigentlich kein Kriegsverbrechen wenn man Zivilisten auf einem Markt mit schweren Waffen beschießt?
Und liebe Tagesschau, werdet ihr auch Mal über die ukrainische Kriegsverbrechen berichten?

8: Axel:

16. Juni 2022 um 17:38 Uhr

Natürlich glauben wir, dass es keine Absicht war. Wie auch alle andere Berichte über Russland. Die bestehen NUR aus "Versehen". Wird es darüber auch Fernsehberichterstattung geben?

9: Hans:

16. Juni 2022 um 17:41 Uhr

@Tilmann Krogoll: Das würd ich auch gerne wissen.
Wer glaubt den Westlichen nachrichten heute überhaupt?

10: Andreas Kunterbunt:

16. Juni 2022 um 17:42 Uhr

Also wenn man die Art und Weise der letzten Wochen ,Monate betrachtet ,kann man dieses angebliche Versehen nur belächeln ..mittlerweile gibts bessere Quellen wo Transparenz herrscht ,die “erste Reihe “war einmal !

11: Wiedemann:

16. Juni 2022 um 17:44 Uhr

Dieser Fehler ist nicht zu entschuldigen. Es ist richtig zu stellen und zwar zur Hauptsendezeit. Was noch viel wesentlicher ist, als Fehler in der Berichterstattung zuzugeben ist, was nicht berichtet wird. Einseitige Berichterstattung ist kein Journalismus. Dafür auch noch Zwangsabgaben (GEZ) einzukassieren, ist bodenlos.

12: Anton:

16. Juni 2022 um 17:55 Uhr

Sie brauchen sich hier nicht zu entschuldigen. Vom Staatsfernsehen erwarte ich nichts anderes als einseitige Berichterstattung. Würden sie es ernst meinen, so würden sie sich live vor einem Millionenpublikum entschuldigen.

13: Anonymous:

16. Juni 2022 um 17:56 Uhr

Hier gibt es nicht zu Entschuldigen. Es muss eine unmissverständliche Richtigstellung am gleichen Sendeplatz erfolgen. Alles andere ist Augenwischerei und hinterlässt einen Hauch Propaganda.
Die Tagesschau sollte sich lieber nicht von externen Beratern beeinflussen lassen und wieder zum klassischen Journalismus übergehen.
Aktuell hat die Tagesschau ihre Daseinsberechtigung verwirkt, da keine unabhängige Berichterstattung erfolgt.
Alles Gute für die Zukunft.

14: Lukas:

16. Juni 2022 um 17:59 Uhr

Wenns nur "ein Fehler" gewesen wäre. Leider unterlaufen dem Tagesschauteam ständig solche Fehler. Der Jurnalismus ist längs nicht mehr das was es mal war denn sonst wäre der Fehler schon vor der Sendung aufgefallen. In der Schule gabs früher fürs Abschreiben eine sechs, dies trifft für die Tagesschau auch zu.

15: DR:

16. Juni 2022 um 18:08 Uhr

Es ist die Summe solch einseitig ohne saubere Gegenrecherche publizierter Nachrichten, die die Primärmedien ihre Reputation kosten/gekostet haben.

Wenn zwei sich streiten, tut man gut daran, erst beiden Seiten Gehör zu schenken, bevor man sich auf eine unscharfe, subjektive, aber zumindest bestmöglich vorbereitete Meinungsäußerung einläßt. Versäumt man dies einmal, gibt's ein blaues Auge. Passiert dies wiederholt, ist die Reputation dahin.

Solch manipulierende, teils im Nachhinein aufgedeckte und dann heimlich still und leise via kurzem Blogpost korrigierte Falschaussagen (die mit Falschinformationen ein Millionenpublikum erreichten, deren Korrektur jedoch nur ein Bruchteil aktiv selbst suchend findet) sind der Grund dafür, daß Tagesschau & Co bei mir ad acta gelegt wurden.

Wer wirklich gut informiert sein will, findet mittlerweile verläßlichere Quellen. Und die Möglichkeit, mehrere Standpunkte einzuholen vor finalem Urteil.

PS: Veröffentlichung unnötig. Reflektion erbeten.

16: ozrenac:

16. Juni 2022 um 18:11 Uhr

Das erinnert mich stark an die Berichterstattung in den Jugoslawienkriegen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

17: Jason Müller:

16. Juni 2022 um 18:12 Uhr

Seit 2014 wird Donezk von der Ukraine beschossen. Hier wurde wiederholt, gezielt auf Zivilisten geschossen. Richtigstellung wäre in den 20 Uhr Nachrichten angebracht. Sagen was ist, anstatt Meinungsjurnalismus wäre angebracht!

18: Maria:

16. Juni 2022 um 18:18 Uhr

Wie wäre es mal,wenn ihr über die Verbrechen berichtet,welche die Ukrainer begangen haben,an russischen gefangenen Soldaten.Oder ist das zu viel Wahrheit? Fragt doch die Menschen im Donbass,wer sie 8 Jahre lang beschossen hat.Das waren keine Russen.Diese einseitige Berichterstattung ist nicht mehr zum aushalten von den Medien.

19: Hartwin:

16. Juni 2022 um 18:37 Uhr

Die großen Agenturen hatten korrekt darüber berichtet, dass der, seit 2014 andauernde Beschuss durch die Ukrainische Armee nun einen weiteren Höhepunkt erleidet. Insofern wäre das noch nicht mal eine Nachricht wert gewesen. Interessant für den Tagesschaukonsumenten wäre allenfalls die Typbezeichnung der Artilleriegeschütze, da es sich dabei seit neuestem um US-Produkte und Französisches Gerät handelt. Da hätte auch der Bogen zu den versprochenen Deutschen Lieferungen "Panzerhaubitze 2000" gespannt werden können – DEMNÄCHST dann: "dieses Kriegsverbrechen wurde Ihnen freundlich präsentiert von BRD und Rheinmetall" oder so ähnlich.
Na vielleicht kann das ja in Ergänzung noch geschehen, wenn die Gegendarstellung pflichtgemäß im selben Medium und am selben Sendeplatz erfolgt.

20: Günter:

16. Juni 2022 um 18:40 Uhr

Die Korrektur der Tagesschau in der Mediathek ist doch wohl ein Witz?
"Das ist der Markt von Donezk – bzw.dss was von ihn übrig geblieben ist"
Eingebettet in antirussische Berichterstattung, ohne Kommentar, dass er von der Ukraine zerstört wurde..
Es ist schon sehr ärgerlich, wenn man für solche Berichte auch noch Gebühren zahlen muss.

21: WR:

16. Juni 2022 um 18:55 Uhr

Liebe Tagesschau, solche Information gehört an eine prominentere Stelle und nicht in einen Blog den die wenigsten Personen lesen.

22: Redhaired:

16. Juni 2022 um 19:08 Uhr

Ich als Einwohner Russlands freue mich sehr, dass die Deutschen objektiver werden

23: Klaus Wolf:

16. Juni 2022 um 19:37 Uhr

Werden Sie dann auch berichten wie viele Zivilisten mithilfe deutscher Waffen eliminiert werden? Da bin ich ja gespannt.

24: Max:

16. Juni 2022 um 19:44 Uhr

Auch die kie Korrektur bestätigt leider die Subjektive Berichterstattung der Öffentlich-rechtlichen. Wo bei der Falschmeldung noch ganz klar von "Russischen Angriffen" die Rede war wird jetzt nur noch von "Angriffen" und NICHT von "Ukrainischen Angriffen" gesprochen. Im Gegenteil, in dem Kontext, in dem es erwähnt wird, suggeriert es sogar den Eindruck, dass es sich immer noch um "Russische Angriffe" gehandelt hat.

25: Dr. Hans-Dieter Lessmann:

16. Juni 2022 um 19:55 Uhr

Ich vermisse die Richtigstellung in Ihrer TV-Sendung um 20:00.
DORT gehört sie hin!

26: Horst-Uwe Killa:

16. Juni 2022 um 20:07 Uhr

"Demnach sind bei einem ukrainischen Artillerie-Angriff in der von pro-russischen Separatisten besetzten Region mehrere Menschen getötet und verletzt worden."

Durch Pro-russische Separatisten besetzt? Kommt keiner auf die Idee, dass die da vielleicht wohnen könnten?

27: RL:

16. Juni 2022 um 20:18 Uhr

Halten Sie es nicht für richtig, dies auch in den 20 Uhr Nachrichten klar zu stellen, damit es auch die ganze Bevölkerung mitbekommt? Und würden Sie sich bitte auch künftig mehr auf guten Journalismus konzentrieren und nicht nur einseitig berichten!!!!

28: Bernd N:

16. Juni 2022 um 20:36 Uhr

Im Freundeskreis meiner Kinder (22/26 Jahre) glaubt keiner mehr an ARD/ZDF,… Durch Streamingdienste verschwand das Interesse, durch Corona und Ukraine die Glaubhaftigkeit der Berichterstattungen endgültig.
Schade, in meiner Kindheit war es ein MUSS!

29: Tom:

16. Juni 2022 um 20:43 Uhr

Ein Kommentar 20 Uhr in der Tagesschau sollte es sein, alles andere ist Quatsch.

30: Andreas:

16. Juni 2022 um 20:49 Uhr

Leider kann ich die Gegendarstellung bzw. Korrektur nicht im Bericht finden. Es wird jetzt der Markt gezeigt, aber nicht dass es Ukrainer gewesen sind. Danach wird Russland erwähnt, sodass im Kontext der Eindruck entsteht, es waren Russen.

31: Rbn:

16. Juni 2022 um 21:30 Uhr

Früher haben wir gerne die Nachrichten angeschaut, jetzt die richtig Stellung in TV verswunden, shade.

32: Rainer Solms:

16. Juni 2022 um 21:40 Uhr

Die ukrainische Armee hat gemäß Ihrer Korrektur auf Zivilisten gefeuert.

Ihre Falschmeldung kam am 13.06.

==>> Die Korrektur am 13.06.? NEIN: Am 16.06.2022.

Ist das die Reaktionszeit des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks, für den wir zahlen?

33: AM:

16. Juni 2022 um 22:19 Uhr

Machen Sie bitte eine Richtigstellung zur Primetime im TV ! Und sagen Sie auch wer mit welchen Waffen auf Zivilisten geschossen hat! So etwas gehört journalistisch sauber aufgearbeitet! Dafür zahlen Bürger GEZ!

34: Waldemar P.:

16. Juni 2022 um 22:31 Uhr

Die Art und Weise, wie die tageschau mit diesem Fehler umgeht, schwächt einmal mehr das Vertrauen in den "Qualitätsjournalismus". Wenn eine Redakteurein über dieses Thema einen Fernsehbeitrag erstellt, sollte sie sich soweit damit auskennen, dass sie von vornherein weiß: Donezk ist nun gerade eine Stadt, die die Russen ja mit den Rebellen verteidigen und eben nicht angreifen. Sowas muss einem ins Auge springen. Aber wenn die tagesschau nur noch woke PraktikantINNen an solch ein Thema lässt, für der Russe sowieso an allem schuld ist, dann muss man sich nicht wundern, wenn so was passiert. Und dass die tagesschau die Richtigstellung auch noch im Kleingedruckten versteckt, anstatt sie in der 20 Uhr zu bringen, macht mich einfach fassungslos. Aber es bestätigt mich einmal mehr, dass ich eucht Brüdern (ja, auch Schwestern) nüscht mehr glauben muss. Adios.

35: Stefan Müller:

16. Juni 2022 um 22:40 Uhr

Einen Fehler nennt man es, wenn es vereinzelt vorkommt und man sich Mühe gibt, diesen Fehler richtig zu stellen, darüber hinaus Vorsorge trifft, dass solche Fehler nicht wieder passieren.

Solche Falschmeldungen treten nicht vereinzelt auf, die Mühe der Richtigstellung ist nicht erkennbar (würde hier schon oft genug beschrieben) und ich denke nicht, dass man sich vor den nächsten Meldungen an der Quelle informiert. Oder wenigstens bei Leuten, die dabei waren, oder sich auskennen.

Einen Fehler kann ich also nicht erkennen.

36: Andrea Böhm:

16. Juni 2022 um 22:46 Uhr

In der 20h Tagesschau berichtigen bitte! Und in Zukunft besser aufpassen, gell!

37: Frank:

16. Juni 2022 um 23:20 Uhr

Für die permanenten Falschmeldungen durch die öffentlich-rechtlichen Medien müssen wir auch noch bezahlen. GEZ abschaffen, wie in Frankreich

38: Alex:

16. Juni 2022 um 23:22 Uhr

Wegen solchen "Fehlern" schaut meine Familie kein Tagesschau mehr. Es gibt andere Quellen, die deutlich bessere Qualität der Berichterstattung liefern. Einfach nur traurig, was aus unserer Demokratie geworden ist…

39: Ekerkenbusch:

16. Juni 2022 um 23:47 Uhr

Ein paar Millionen Zuschauer falsch zu informieren, ohne es an gleicher Stelle zu revidieren ist fahrlässig. Bzw. könnte man genau deshalb auf Vorsatz tippen. Ich bitte sie dies zu bedenken.

40: Gerno:

17. Juni 2022 um 00:22 Uhr

Ich bin wütend darüber für was meine Zwangsbeiträge verwendet werden.Warum gehen die Chefjournalisten erst an die Öffentlichkeit und berichten was alles so schief läuft wenn sie in Rente sind? Hörstel, Hahne, Kleber, ec. ? Liegt es an den üppigen viel zu hohen Gehältern im Vergleich zur produktiven Bevölkerung?

41: Frank:

17. Juni 2022 um 06:45 Uhr

In einem Krieg stirbt die Wahrheit zuerst. Eine einseitige Berichterstattung ist unglaubwürdig.

42: Volker Düllmann:

17. Juni 2022 um 08:09 Uhr

Also, wer die GEZ Sender noch schaut……..

43: Thomas:

17. Juni 2022 um 08:51 Uhr

wie wäre es denn, wenn wir die Chefredakteure der öffentlich-rechtlichen Medien auch wählen dürften, wie die Abgeordneten des Parlaments? Die vierte Macht im Staat sollte auch demokratisch bestimmt und reguliert werden, anderenfalls können wir nicht von einer Demokratie sprechen.

44: Rapunzel:

17. Juni 2022 um 09:52 Uhr

Leider haben Ihre Nachrichtenformate ihren Nachrichtencharakter verloren.

Meinungen werden mehr oder – wie in diesem Fall – weniger geschickt als Fakten präsentiert und dienen dem Meinungsmanagement.

Ich erlebe in meinem Umfeld, dass sich viele Menschen dieser Manipulation entziehen und nicht nur Ihre Nachrichtensendungen, sondern Ihren Sender komplett meiden.

45: Frank:

17. Juni 2022 um 11:25 Uhr

Liebe Tagesschau,

bitte um eine Reaktion und Beantwortung dieser Kommentare bzw. vielmehr Umsetzung der Richtigstellung zur Primetime vor Millionen Publikum.

46: J.k:

17. Juni 2022 um 12:51 Uhr

Ich glaube schon lange nicht mehr alles was in den öffentlich rechtlichen gezeigt und gesagt wird.

47: D-B:

17. Juni 2022 um 14:11 Uhr

Es passiert ein Fehler der ARD und alle sehen sich in ihren Vorannahmen bestätigt. Das Problem ist nicht die ARD und nicht die GEZ, das Problem ist eine Wahrnehmungsverzerrung und fehlende Medienkompetenz. Wie sich an den anderen Kommentaren schön ablesen lässt.
Schon interessant was für Typen hier die Kommentare beherrschen.

Ich sag dazu nur: Ihr findet die Ukraine ist an allem Schuld? Dann geht doch bitte zum Putler und lasst euch da nieder. Damit ihr mal wirkliche Autokratie/Diktatur erlebt anstatt hier zu jammern und Propaganda zu machen. Die Kommentare sind unterirdisch.

Wie viele Staaten unterstützen Russland und wie viele verurteilen den russischen Angriffskrieg? Richtig, die Unterstützer des Warlords Putin sind an den Händen ab zuzählen. Aber natürlich ist das eine Weltverschwörung gegen Russland, das aus versehen, ohne Absicht, nicht geplant und ohne eindeutige Willenserklärung durch Handeln, in das Nachbarland gefahren ist, mit Soldaten, Kanonen und Panzern.

48: Miau:

17. Juni 2022 um 14:20 Uhr

Ich erwarte den korrigierten Bericht in der Tagesschau um 20 Uhr. Und bitte den Abschnitt mit dem Fehler nicht einfach rauslöschen, was ihr im Video schon gemacht habt. Der Angriff auf Donetsk kam von der ukrainischen Armee. Das soll genau gesagt werden.
Medienfreiheit.

49: Saskia Wille:

17. Juni 2022 um 14:24 Uhr

Muss man erst mit einem Plakat hinter den Tagesschau-Sprecher*innen herumlaufen? Bringt die Gegendarstellung / Korrektur zur gleichen Zeit, am gleichen Ort!

50: Wilfried:

17. Juni 2022 um 14:33 Uhr

Herr Burow begründete die Gebührenanhebung mit zusätzlichem Aufwand, um den Bürger hohe Qualität zu liefern. Gibt er uns für jeden Qualitätsmangel einen Nachlaß. Kaum zu erwarten im Finanzkapitalismus, wo nur von Werten geschwafelt wird, diese aber kaum jemand benennt und danach lebt. LÜGE? Ja, die Lüge besteht im Weglassen!! Wie bei der angeblichen Richtigstellung!
Pressefreiheit, ja!! Aber nur für genehme Medien. Demokratie-Volksherrschaft, nein, die gibt es in D nicht. Wir dürfen nur wählen, wer von der herrschenden Klasse die nächsten Jahre den zu regierenden sagt, wem sie ihr Geld geben dürfen!

51: Gerhard Graumann:

17. Juni 2022 um 14:46 Uhr

Ich kann den anderen Meinungen nur zustimmen, ich schalte schon seit langem bei Berichterstattung über die Ukraine etwas anders an. Ich glaube da nichts mehr.

52: Leo S.:

17. Juni 2022 um 14:50 Uhr

Bitte in Hauptnachrichten 20 uhr entschuldigen und auch explizit angeben dass es die ukrainische Armee wäre, die die eigene zivile Bevölkerung töten und das es schon seit 8 Jahren do passiert. Danke. Es wird natürlich nie passieren daher bitte nicht wundern dass es Ausdrücke wie "Lügenpresse" existieren. Traurig für modernen "unabhängigen" Journalismus.

53: G. Galilei:

17. Juni 2022 um 15:12 Uhr

Eine objektive Berichterstattung über Putin und die Ukraine findet bei der Tagesschau schon viele Jahre nicht statt. Meinungsmache statt "Qualitätsjournalismus".Sonst hätte ein solcher Fehler auffallen und ganz anders korrigiert werden müssen. Es wird wohl auch viele weitere Jahre keinen Bericht über die vielen zivilen Opfer im Donbass durch ukrainischen Beschuss in 2014 und bis 2022 geben.Denn "Es ist nicht, was nicht sein darf".

54: Daniel:

17. Juni 2022 um 15:16 Uhr

Den eigenen Fehler zugestehen und zu korrigieren, ist wichtig und zeigt auch stärke. Aber bitte im Fernsehen zu der gleichen Zeit mit der Berichterstattung und nicht dort wo es fast keiner mitbekommt!

55: Aleksandur:

17. Juni 2022 um 16:28 Uhr

Die um drei (3) Tage verspätete "Richtigstellung" ausserhalb der Primetime ist eine Bankrotterklärung des vollmundig selbstdarstellerisch behaupteten unabhängigen Journalismus der "Tagesschau".
Ein Affront, auch Demaskierung.
Ein Schelm, wer den Verdacht bestätigt sieht, es handele sich auch bei der Tagesschau nicht um freien, unabhängigen Journalismus, sondern um ein Propagandamedium?
Eben diese Verdächtigungen bestätigen Sie durch solche "Fehler" und deren eher beiläufige "Einräumung" und Richtigstellung. Auch könnte man versucht sein, Deutschland's Rang 16 von 180 zum Punkt "Pressefreiheit" gefühlt zu erhöhen. Unabhängiger Journalismus liefert sich dadurch einen weiteren Bärendienst.

56: Vladislav Iskritsch:

17. Juni 2022 um 16:28 Uhr

Na klar die Ukrainer beschießen sich mal wieder selbst – die alte Leier – dass der beschossene Punkt außerhalb der Reichweite der ukrainischen Atillerie liegt schieben wir ganz entspannt mal bei Seite… Neues aus dem Märchenland: nach dem böse ukrainische Hubschrauber in Tom Cruise Manier plötzlich in Belgorod (Russland) 80 km hinter der Frontlinie aufgetaucht und geschossen haben, um sich dann magisch in Luft aufzulösen, haben die bösen jüdischen ukrainischen drogensüchtigen Nazis ihre eigene zivile Bevölkerung beschossen. Und ja ich gebe es zu: ich bin der Weihnachtsmann… So Kinder jetzt ins Bett, morgen erzähle ich euch die Gründe warum die Ukraine nicht in die EU darf darunter: im Gegensatz zu Malta, Österreich, Deutschland, Ungarn, Rumänien, Slowakei etc. ist die Ukraine extrem korrupt – vor allem ihr Militär – deshalb ist es mit dem Bruchteil des Bundeswehr Etats ind der lage gegen die zweitstärkste Armee der Welt stand zu halten.

57: Dertdakki:

17. Juni 2022 um 16:40 Uhr

Ich schaue/ höre schon seit Jahren keine ÖR-Medien mehr. Am meisten ärgert mich, dass ich für solch eine journalistische Minderleistung auch noch bezahlen soll.

58: Lena:

17. Juni 2022 um 17:08 Uhr

Wie krank ist das denn????
Dieser Fehler soll auf jedem Fall auf dem richtigen Weg behoben werden.
Bitte um korrigierten Bericht und offizielle Entschuldigung vor dem deutschen Volk über falsche Informationen in der Tagesschau um 20 Uhr.

59: Aleksandur:

17. Juni 2022 um 17:14 Uhr

Im Zusammenhang mit der "fehlerhaften" Meldung ist noch eine ganz andere Fragestellung von Interesse:
Sofern von russischer Seite zivile Ziele mit Raketen beschossen oder bombardierd werden, so stellt dies aus Sicht der in solchen Fällen dann zitierten Auffassung der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch ein Kriegsverbrechen dar. Folgerichtig wäre der Beschuß des Marktes in Donezk durch ukrainisches Miltär ein Kriegsverbrechen seitens der Ukraine. Vermisst wird allerdings eben jener Hinweis. Es keimt der Verdacht auf, daß Verbrechen, so sie durch die auch von deutscher Seite unterstützte Seite begangen werden, kommentarlos bleiben und damit der Eindruck entsteht, sie seien geduldet oder sogar goutiert und daher legitim.
Wer sich diesem Verdacht aussetzt, den sollte es nicht verwundern, als Propagandamedium wahrgenommen zu werden.
Wie steht es daher um die im Rundfunkstaatsvertrag festgeschriebene plattformübergreifende Ausgewogenheit und politischer Ausgeglichenheit?

60: Peter:

17. Juni 2022 um 17:47 Uhr

Erstaunlich, dass viele Bürger in Anbetracht ständiger Lügen und Halbwahrheiten immer noch still halten und sich mit falschen Schuldzuweisungen an Russland zufrieden geben.

Kritischen Menschen dagegen haben längst die PROPAGANDA erkannt und erwarten auch von den staatlichen Medien UNABHÄNGIGE BERICHTERSTATTUNG, denn wir zahlen die Steuern für diese Medien.

61: Harald:

17. Juni 2022 um 18:05 Uhr

Trauriges Deutschland, die Bewohner werden auch noch gezwungen für dieses angeblich objektive Staatsfernsehn Geld zu bezahlen, unter Androhung von Gefängnis. Deutschland hat medial und politisch leider schon lange fertig.

62: Besorgter Bürger:

17. Juni 2022 um 18:09 Uhr

Ihr solltet euch für eure gesamte Berichterstattung schämen. Ärgerlich das man gezwungen wird, dafür auch noch Rundfunkbeitrag zu bezahlen. Verdammte Gehirnwäsche ist das. Ekelhaft

63: Anna:

17. Juni 2022 um 18:45 Uhr

Liebe Tagesschau, meiner Meinung nach seit Ihr einfach nur das Letzte! Eure fake Entschuldigung könnt Ihr Euch sparen. Sie kommt ersten drei Tage zu spät und zweitens auch noch nebenbei nur hier im Block erwähnt!!

64: VF:

17. Juni 2022 um 18:48 Uhr

Antwort D-B

Also sind Sie der Meinung, dass die Ukraine recht im Krieg hat und darf alles zerbomben, und an allem ist der Putler schuld. Eine sehr interessante Einstellung. Mit genau dieser Einstellung hat Ukraine den Donbass 8 Jahre lang terrorisier, getötet und gemordet, steht aber jetzt Jungfräulichkeit da. In diesem Krieg ist die Ukraine auch ein Täter, also bleiben wir doch bitte bei den Tatsachen. Ihnen würde ich genau dasselbe vorschlagen, gehen Sie doch zum Selenskitler und kämpfen Sie mal für ein richtiges gutes Regime.

65: Reverso:

17. Juni 2022 um 20:01 Uhr

Man bedenke, dass in Donbas, die größte Mehrheit russisch spähende ethnische Russen leben. Wieso soll Russland sie töten wollen?
Ukrainische Armee bombardiert Zivile Bevölkerung. Allein in den letzten Tagen hunderte Geschosse der westlichen Herkunft fielen in Donezk. Die Russen sammeln die Beweise und zeigen Diese allen, die es sehen wollen. Westen will es aber nicht. Obwohl alle diese Videos werden auch im Westen gezeigt, aber unsere „unabhängige Medien“ drehen nur ein Wort um. Anstatt „schissen ukrainische Nazis“ kommentieren sie „schissen Russen“
Alle Politiker fliegen nur nach Kiew. Donezk wollen sie weder sehen, noch hören.

66: Rüdiger H.-K.:

17. Juni 2022 um 21:30 Uhr

Ihre Äußerungen sind geeignet, das psychische Klima auch innerhalb der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland aufzuhetzen, aufgrund zumindest verzerrender, teils auch wahrheitswidriger Darstellungen einen Dissens innerhalb der Gesellschaft herbeizuführen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt aufzulösen, Zweifel an der Funktionsfähigkeit der öffentlichen Meinungsbildung und der Wahrhaftigkeit der medialen Berichterstattung innerhalb der Bundesrepublik Deutschland zu säen und dadurch das Vertrauen in die Rechtssicherheit und die Vertrauenswürdigkeit des demokratischen Systems im Inland insgesamt zu erschüttern.

67: Varia:

17. Juni 2022 um 21:39 Uhr

Damit es nicht passiert solltet ihr nach Donezk und so Gangs eine Reportage schicken der unabhängige Berichte macht und nicht diese Berichte die von Ukraine kommt hier senden wir das ist Zentrale Kanal und wir zahlen dazu Gebühren wir wollen Wahrheiten wissen.

68: Markus:

17. Juni 2022 um 21:42 Uhr

in einem Blog-Artikel vom 19. Januar 2022 schreibt die Tagesschau:

"Wir wollen ausschließlich die reale Situation vor Ort möglichst genau abbilden, nichts unterschlagen und nichts überdramatisieren. Wichtig ist uns, dass Sie der tagesschau weiter vertrauen können."

Mit dieser fragwürdigen Art der Berichterstattung sowie mit dem Umgang des Fehlers erreichen Sie das sicher nicht. Man könnte meinen, die Falschmeldung war Absicht. "Merkt eh keiner…"- Nehmen Sie sich ein Beispiel an Medien, die über einen weitaus geringeren Etat verfügen und denen es möglich war, wahrheitsgemäß zu berichten.

Welche Maßnahmen des Qualitätsmanagement werden ergriffen, derartige Fehler zu beheben?

69: Midwinter:

17. Juni 2022 um 21:47 Uhr

Liebe Tagesschau, ich bin der Überzeugung, Propaganda sollte kostenfrei sein. Wenn ich mich schon von Ihnen indoktrinieren lasse, dann doch bitte umsonst Bezahlen tue ich nur für hochwertige Berichterstattung, die mich mit objektiven Informationen versorgt. Auf Meinungen kann ich verzichten. Die bilde ich mir dann schon selber. Also, entweder GEZ kassieren und Journalismus liefern oder weiter propagandistischen Verlautbarungsjournalismus senden, aber dann bitte kostenfrei!

70: Jürgen S.:

17. Juni 2022 um 21:50 Uhr

Schämt euch! stellt es richtig wie es wirklich war, für sowas müssen wir GEZ bezahlen……

71: Olaf:

17. Juni 2022 um 22:11 Uhr

Liebe tagesschau-Redaktion,

bitte räumen Sie der Gegendarstellung einen Platz in einem Fernsehbeitrag ein. Das sind Sie ihrem Fernsehpublikum schuldig. Das Thema ist zu wichtig.

72: Carla:

18. Juni 2022 um 04:55 Uhr

…"in der von pro-russischen Separatisten besetzten Region"…

Besetzen die pro-katalonischen Separatisten auch Barcelona? Besetzen pro-schottische Separatisten Edinburgh? Liebe ARD, wer die rechtmäßige Bevölkerung eines Landesteiles als "Besatzer" tituliert, der rechtfertigt Vertreibung und Mord. Ich will solche menschenverachtende, völkerrechswidrige Propaganda nicht in öffentlich-rechtlichen Medien lesen.

…"es entspricht nicht der sonst gebotenen journalistischen Sorgfalt in unsere Berichterstattung"…

Aber diese Richtigstellung entspricht der journalistischen Sorgfalt der ARD? Kapitales Eigentor!

73: Maria:

18. Juni 2022 um 06:51 Uhr

Ich schließe mich der Forderung, zuletzt von Olaf unter 71. formuliert an, dass eine formelle GEGENDARSTELLUNG als einzige adäquate Antwort auf die offensichtliche Falschmeldung (sog. fake-news) angemessen ist und darf in diesem Zusammenhang u.a. an RELOTIUS erinnern. Schützen Sie den Rest Ihres Rufs in der (kritischen) Öffentlichkeit!!!

74: Andreas L.:

18. Juni 2022 um 08:01 Uhr

Stellen sie diese Falschaussage gefälligst zur Hauptsendezeit klar!

75: Matthias:

18. Juni 2022 um 09:31 Uhr

Eine Gegendarstellung kann nur verlangen wer von einem Bericht über seine Person oder Organisation betroffen ist. Also die russische Armee …
Was die Tagesschau also schrieb ist vom Volumen und der Platzierung freiwillig.
Bitte erstmal nachdenken und dann losskommentieren

76: Hermann:

18. Juni 2022 um 11:12 Uhr

Diese durchschaubare, teils orchestrierte Pseudo-Empörung in den Kommentaren unterm Block ist mal wieder ausgesprochen unterhaltsam. Dazu eine Prise Falschbehauptungen (die Ukrainer seien die eigentlichen Verbrecher, die Russen die armen Hascherl, die sich gegen Falschzuweisungen wehren), Indoktrinationsvorwürfe, allgemeines Verschwörungsgeschwurbel, Generalkritik an den ÖR und den Rundfunkbeiträgen… ein wahres Fest des Medieneffekte-Bullshit-Bingos. Wahrscheinlich auch noch etliche Mehrfachposts.
Wenn die Nachrichtenlage nicht so ausfällt, wie man es gerne hätte, sind nicht die Nachrichten daran schuld – eventuell sind auch einfach die eigenen Einstellungen sehr zweifelhaft. Mal darüber nachdenken, liebe Mitmenschen.
Ich für meinen Teil sehe es als Stärke der Mediensysteme in Demokratien an, dass solche Fehler korrigiert und eben nicht die unveränderliche uLtImAtiVe wAhrHeIt™ von oben diktiert und als einzige zugelassen wird. Insofern: Danke für die Korrektur!
Junge, Junge…

77: Momo:

18. Juni 2022 um 12:21 Uhr

Es wirkt wenig glaubwürdig, dass Sie Ihrem Auftrag, die Bevölkerung aufzuklären, tatsächlich nachzukommen gedenken, wenn die Berichtigung eines solchen Fehlers nicht zur selben Sendezeit erfolgt wie die Falschmeldung, auf die sie sich bezieht. Jedenfalls wäre ich sehr an einer Darstellung interessiert, die zeigt, dass hier kein offensichtlicher Doppelstandard angewendet wurde.

78: Reverso:

18. Juni 2022 um 13:16 Uhr

@ Matthias:
Eine Gegendarstellung von einem öffentlichen Sender, der von ihm/ihr bezahlt wird, kann jeder verlangen, der an der Wahrheit und nicht an den Fake News Interesse hat.

79: Joachim:

18. Juni 2022 um 15:56 Uhr

Wer zwingt euch zu solchen einseitigen Berichten? Habt ihr denn kein Bisschen Ehre als Journalisten. Wenigstens sollte man die Sache zugeben und richtigstellen.

80: T. Thomas:

18. Juni 2022 um 16:51 Uhr

Leute, Leute, wenn "Merkels Verfassungsbruch" (so titelte die FAZ am 15.6.22) keine Folgen hat, warum regt Ihr Euch dann über solche Kleinigkeiten wie ARD-Fakes auf ?

81: Christian:

18. Juni 2022 um 21:04 Uhr

Naja so viel falsche Infos die ich bei euch live gesehen habe und nach Nachfrage noch nicht einmal ein Statement.. Da weiß man was man hat

82: Matthias:

18. Juni 2022 um 21:20 Uhr

Das ist im deutschen Presse-Recht geregelt, bitte nicht mich mit Phrasen belehren

83: Der Rechnungshof:

19. Juni 2022 um 00:11 Uhr

Dieses halbherzige Eingeständnis unrichtiger Berichterstattung (neudeutsch 'Fake News') ist bedauerlicherweise ein weiterer Sargnagel für den politisch vollkommen vom Regierungs- und Parteienapparat abhängigen Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk.
Eine grundlegende Reform der ARD, ZDF, deren Finanzierung und insbesondere den immer augenscheinlicher dysfunktionalen öffentlich-rechtlichen Nachrichtenredaktionen ist längst überfällig.

84: Moni0815:

19. Juni 2022 um 00:34 Uhr

Ihre Gegendarstellung muss in die Tagesschau. Ansonsten sieht es doch sehr verdächtig nach einseitiger Berichterstattung aus, die verdächtig gut in die aktuelle politische Agenda passt.

85: i.ch:

19. Juni 2022 um 02:33 Uhr

Liebe Tagesschau-Redaktion,
Schicken Sie doch einfach Ihre Profi-Berichtserstatter nach Donetsk, damit sie direkt vor Ort prüfen können, wer, wen, woher und womit bombardiert.
Am besten reden sie noch mit den Leuten vor Ort, die bereits seit acht Jahren darunter leiden, ihre Lieben verloren haben und immer noch täglich verlieren.
Das wäre doch was. Mal eine ehrliche Reportage. Oder dürfen Sie das nicht mehr?

86: Lars:

19. Juni 2022 um 10:21 Uhr

Das Sie eine Falschmeldung berichtigen ist der richtige Weg, nur sollten Sie die Richtigstellung dort verbreiten wo Sie die Falschmeldung gebracht haben.
Ihre Berichterstattung im Allgemeinen empfinde ich nicht objektiv sondern eher transatlantisch geprägt und politisch einseitig.

87: E.Zimmer:

19. Juni 2022 um 11:16 Uhr

Das ist doch leider von Anfang an die gängige Praxis. Einseitige Berichterstattung OHNE jegliche "zweite Meinung" – Meinungsfreiheit pur! Was ist eigentlich mit Alina Lipp, freie Journalistin, die verklagt wurde, nur weil sie direkt aus Donezk über die Wahrheit berichtet??

88: F.Brüggemann:

19. Juni 2022 um 12:45 Uhr

19.Juni 2022
Eigentlich sind die Tagesschau sowie alle öffentlich rechtlichen Sender für mich gestorben. Es gibt im Netz genügend Magazine deren Berichterstattung seriöser ist als die ÖR Propaganda von Tagesschau und Heute. Es gab einen Zusammenschnitt von sehr guten Berichten vom Magazin „Monitor“über den Maidan Putsch. Davon will aber die ARD von heute nichts mehr wissen. Nun werden ja die öffentlich rechtlichen Fernseh- und Rundfunkanstalten mit unserem Zwangsbeitrag finanziert. Nicht nur aus diesem Grunde sondern auch ganz allgemein können wir verlangen von diesen Anstalten des öffentlichen Rechts nicht belogen zu werden.

89: Lakis:

19. Juni 2022 um 17:10 Uhr

Wie kann ein so fataler „Fehler“ passieren.
Ihr recherchiert doch immer sehr gewissenhaft.
Und das Video wird doch überprüft bevor es gesendet wird.
Immer wieder passieren Sachen aus Versehen, und immer sind die Russen, die Querdenker,
die auf die Strasse gehen und sich für Ihre Bürgerrechte einsetzen usw. schuld.

Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.“ Martin Luther King

Freiheit wird niemals freiwillig vom Unterdrücker übergeben; sie muss von den Unterdrückten eingefordert werden Martin Luther King Jr. – "Letter from Birmingham City Jail" (1963)

90: Stefan:

19. Juni 2022 um 18:05 Uhr

Kann jedem mal passieren das Fehler gemacht werden
Ist schon auffällig wie einseitig dieser Konflikt betrachtet wird
Der Westen denkt er hat den Stein der Weisen
Welche Arroganz

91: RE.:

19. Juni 2022 um 18:23 Uhr

Putin hat einen Fehler gemacht, indem er diesen Krieg begonnen hat, aber Sie machen auch einen Fehler, indem Sie die Ukraine unterstützen

92: Gregor J:

20. Juni 2022 um 09:23 Uhr

Diese Gegendarstellung gehört in die 20:00 Uhr Sendung. Was für ein grotesker Fehler der Tagesschau. Potentielle Kriegsverbrechen der Ukrainischen Seite an Zivilisten mit westlichen Waffen werden fälschlicherweise den russischen Truppen angelastet. Reiters hatte im Übrigen ganz korrekt berichtet. Das ist es doch worum es hier geht? Habe ich das richtig verstanden? Was unterscheidet diese Art der Berichterstattung von Propaganda?

93: Anderer Max:

20. Juni 2022 um 12:07 Uhr

Mein Gott, stellt doch mal die Kommentare ab hier.
Die 91 weinerlichen Trollposts braucht echt keiner.

Fehler gemacht und transparent korrigiert, so wie man es sich von allen Medien wünschen würde.

94: G. Galilei:

20. Juni 2022 um 14:34 Uhr

Ich halte der Tagesschau zugute, dass es im blog die Kommentar-Funktion gibt. Eine der wenigen verbliebenen Möglichkeiten der öffentlichen Meinungsäußerung. Nur passt das schon wieder Manchem nicht.

95: Fussballhose:

20. Juni 2022 um 19:50 Uhr

Nach 92 Kommentaren kommen erst zwei (möglicher Weise bestellte) "sachliche Diskussionsbeiträge". Geht der Tagesschau das Geld aus? Oder sollte sie das viele Geld, dass sie von uns bekommt, vielleicht besser nutzen, um Reuters-Beiträge korrekt zu lesen?

96: Sebastian Hades:

20. Juni 2022 um 22:59 Uhr

Kann mir kein Urteil erlauben, schaue diese Sendung seit ca. 15 Jahren nicht mehr. Und zwar seit ich bemerkt habe, daß man nur der ersten Hälfte des Wetterberichtes – also die Informationen über das, was am Tag zuvor geschah – glauben kann.

97: Anderer Max:

21. Juni 2022 um 08:31 Uhr

@95, Fussballhose: Jau, Tom Buhrow höchstpersönlich überweist mir dein Steuergeld. Aber nur deins, um dich zu ärgern.

98: Daniel:

21. Juni 2022 um 21:31 Uhr

Irgendwie witzig, wie hier alle wieder direkt "die Medien" für den Fehler zerreden, wo doch ALLE bekannten Nachrichtenportale und Agenturen die Meldung korrekt in ihren Tickern berichtet hatten – inklusive übrigens dem Tagesschau Ticker.

99: Steffan:

21. Juni 2022 um 21:38 Uhr

Frage mich, wie viele von den Handlampen hier den Beitrag
a) gesehen haben
b) selbst gemerkt haben, dass er falsch war
c) das nicht einfach von irgendeinem Telegram-Hugo gehört haben und jetzt fleißig hier spammen

Geht mal raus ein Eis essen.

100: Michael:

22. Juni 2022 um 02:47 Uhr

Ich frage mich an dieser Stelle, warum man auch nur den Markt erwähnt hat, wo doch aber auch Krankenhäuser, ein Kindergarten und die Geburtsklinik und andere zivile Einrichtungen von der ukrainischen Armee bombardiert wurden. Selbst eine Reporterin von BBC hat aus dem einen Krankenhaus berichtet. Die Journalistin Eva K Bartlett hat über alles berichtet. Das Verschweigen von abscheulichen Kriegsverbrechen nennt man bei der Tagesschau "journalistische Sorgfalt"?

101: Silke:

23. Juni 2022 um 20:27 Uhr

Liebe Tagesschau, bitte entschuldigen Sie sich aufrichtig und transparent in den Fernsehnachrichten.

102: Karl Heinz:

24. Juni 2022 um 12:53 Uhr

Warum erscheint diese Meldung nicht auf der Hauptseite der Tagesschau?
Nun sieht es so aus, als sollte sie hier versteckt werden. Oder wieviele der täglichen User verirren sich hierher?

103: Didavy:

24. Juni 2022 um 19:07 Uhr

Schön dass ARD es zugibt.
Ändert aber nichts: die faschistoiden Invasoren killen Zivilsten jeden Tag, morden, plündern auf dem ukrainischen Boden.
Die Getöteten tun auch mir leid, die Rechnung geht komplett auf Putler.

104: G. Galilei:

24. Juni 2022 um 23:03 Uhr

Warum gibt es für die tagesschau sonst keine Kommentarseiten? Z.B. frage ich mich, warum am 24.6. in den Abendnachrichten eine wichtige Meldung weggelassen wurde, die um 16.00 Uhr gesendet worden war. Da hieß es: "in Lyssischantsk bereiten sie Evakuierung der Bevölkerung vor. Doch bei weitem nicht alle wollen fort." Im Bild dann eine Frau um die 50. "Wir warten hier auf die Russen. Das sind unsere Freunde". Zweitens sprach die tagesschau unzutreffend von "Rückzug" der ukrainischen Truppen aus Sewerodonezk, da doch seit Tagen unstrittig ist, dass die Truppen eingeschlossen sind und es deswegen jetzt nur um eine "Aufgabe" gehen kann.

105: Maren:

27. Juni 2022 um 15:08 Uhr

Ich fände es sehr wichtig, falls noch nicht geschehen, die Korrektur ebenfalls in einer 20h-Tagesschau-Sendung mitzuteilen, damit sie auch die Menschen erreicht, die die Falschnachricht vermittelt bekommen haben. In den Kommentaren lese ich viele Absichtsvorwürfe. Dazu: Ja, wenn man die Einstellung hat, der Verursacher von Leid sei klar, können solche Fehler schneller passieren. Man verarbeitet dann mehr Top-down und nicht so open-minded bottom-up. Auch das ist menschlich, sollte uns alle aber immer wieder zu mehr Vorsicht ermahnen! Eine Absicht lässt sich daraus m. E. n. nicht ableiten.

106: S.K.:

27. Juni 2022 um 17:17 Uhr

Liebe Tagesschau…
Seid ihr euch eurer Verantwortung wirklich nicht bewusst – oder wollt ihr manipulieren?
Armselig!

107: Matteo:

28. Juni 2022 um 13:00 Uhr

Ich bin genervt…
Aber nicht vom Fehler bei der Berichterstattung. Das kann passieren. Die Frage ist, wie man im Nachhinein damit umgeht und die Tagesschau kommuniziert ihre Fehler öffentlich.
Also: Was wollt ihr Kommentierenden noch?
Schaut euch doch einfach das Russische Staatsfernsehen an, wenn euch das Deutsche nicht "neutral" genug erscheint!

108: asix:

30. Juni 2022 um 09:33 Uhr

Das macht Ukraine seit 2014 und genau deswegen macht endlich Putin Ende! Aber jetzt macht dasUkrainische Armee mit deutschen Waffen! Schämmt euch!

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