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ARD-aktuell Chefredaktion

29. Mai 2020

Wir berichten aus New York, Rio, Tokio – und aus Ihrer Heimat! #tagesthemenmittendrin

Was ist für Sie die ARD? Denken Sie zuerst an den Sender „Das Erste“? Das geht vielen so, der ist schnell zu finden auf Platz eins der Fernbedienung. Die ARD bietet aber noch viel mehr, z. B. neun ARD-Sender bei Ihnen vor Ort: NDR, MDR, rbb, BR, SWR, SR, HR, Radio Bremen und WDR. Bei den Rundfunkanstalten arbeiten Menschen, die Ihre Nachbarn sind, die in Ihrer Stadt oder Ihrem Ort wohnen. Sie berichten lebensnah, überraschend, diskursfördernd. Davon wollen wir mehr zeigen, auch in unseren bundesweiten Nachrichtensendungen. Neben der großen Weltpolitik und dem Politikbetrieb in Berlin sollen Sie im Scheinwerferlicht stehen. Das ist unser Versprechen mit der neuen Rubrik „tagesthemen mittendrin“ – ab sofort jeden Freitag in den tagesthemen ab 21:45 Uhr sowie mit einzelnen Geschichten und Portraits auf tagesschau.de und den tagesschau- und tagesthemen-Profilen bei Instagram, Twitter und Youtube.

Unser Ziel ist, dass wir gemeinsam Deutschland besser kennenlernen, uns gegenseitig mit all unseren Stärken und Schwächen verstehen und respektieren. Das ist ein Beitrag, unsere Gesellschaft zu stärken.

Wir laden Sie ein auf diese Deutschlandtour! Bei der ersten Ausgabe von „tagesthemen mittendrin“ werden wohl mehr als zwei Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer den 1.000-Einwohner-Ort Bollstedt in Thüringen kennenlernen. Unsere MDR-Reporterin Nadja Storz stellt uns diesen Ort vor, der bei einem Europawettbewerb ausgezeichnet wurde – ein ganz besonderes Dorf also! Bollstedt kannten Sie noch nicht? Da sind wir nicht überrascht, denn wir wollen Ihnen immer wieder Orte und Regionen näher bringen, die sonst nicht ständig in den großen Nachrichtensendungen auftauchen. Wir wollen alle Regionen Deutschlands porträtieren und ihre Geschichten erzählen.

„tagesthemen mittendrin“ ist keine einmalige, schnelle Aktion, sondern ein langfristiges Versprechen an Sie, unsere Zuschauerinnen und Zuschauer. Dafür haben wir sogar mehr Sendezeit bekommen: Freitags sind die tagesthemen jetzt doppelt so lang. Keine kurze Sendung mehr, sondern 30 Minuten lang, und früher als an allen anderen Tagen: Freitags sehen Sie uns bereits ab 21:45 Uhr.

Mit „tagesthemen mittendrin“ heben wir den Schatz der ARD und machen ihn für alle sichtbar: die regionale Kompetenz unserer starken Sendergemeinschaft. Alle in der ARD stehen hinter dieser Regional-Offensive. Hier ist die ARD eins. Wenn Sie das nächste Mal an die ARD denken, haben Sie unsere Reporterinnen und Reporter vor Augen, die von Starnberg bis Stralsund verteilt leben und dort über Ihre und unsere Heimat berichten.

Helge Fuhst, Zweiter Chefredakteur – für die ARD-aktuell Chefredaktion

7 Kommentare

RSS Feed der Kommentare

1: jk:

30. Mai 2020 um 05:30 Uhr

Den Vorschlag von "mittendrin" zu berichten begrüße ich. Schafft dies nicht auch Transparenz, die anderweitig teilweise fehlt und ggf. zu recht
eingefordert wird.
Durch diesen Ansatz aber bekommen die Reportagen (endlich) wieder ein Gesicht und einen eben direkt regionalen Bezug, der einem dabei hilft u.U. Beiträge besser einzuordnen und Atmosphären und Strömungen nachzuspüren und so Nähe zu schaffen zwischen Sender, Reporter und Zuschauern. Sicherlich wird es hierbei auch einen subjektiven Bezug geben, doch solange dies auch klar gemacht wird, bleibt mir nichts weiter als dem neuen Sendeformat und den Machern viel Erfolg
zu wünschen. Lokalzeit ist eben ein bewährtes ausbaufähiges Format. Chapeau! jk

2: AWF:

17. Juni 2020 um 10:10 Uhr

Moin,
Ich lese einen Bericht aus NYC über Herrn Amthor und ein "Startup" names Augustus Intelligence. Autorin (ua) ist Antje Passenheim, Hörfunkstudio NYC. Der Bericht ist nicht zum Kommentar freigegeben.
Ich möchte eine Bemerkung dazu machen, die vielleicht nützlich dabei ist, zu vervollständigen, warum der Herr Amthor Verbindungen zu AI unterhält. Vielleicht schon bekannt, vielleicht auch nicht. Einfach in ein anderes Thema off-topic was reinzuschreiben will ich nicht. direkte kontaktdaten zu Frau Passenheim, Fehlanzeige, weder bei Tagesschau, noch bei ARD, noch beim Heimatsender WDR. Ich nutze weder facebook, noch instagram oder dgl.
Wie gehts also, so eine Bemerkung los zu werden.

3: Paul:

20. Juni 2020 um 13:13 Uhr

Zum Beitrag "Motorradlärm: Der Schwarzwald will seine Ruhe zurück"
Ist es tolerierbar, das eine Minderheit ihren Mitmenschen nicht nur das Leben zur Hölle macht, sondern Gesundheit und Leben zerstört? Es geht ja nicht nur um ein paar Bewohner/innen abgelegener Schwarzwalddörfer. Auch in Großstädten können Menschen, die in der Nähe von Straßen leben im Sommer kaum Ruhe und Entspannung finden, weil immer irgendwo Höllenknattermaschinen aufdröhnen. Das ist nicht nur Raub an Lebensqualität, das führt zu entsetzlichem Leid durch Krankheiten, ausgelöst durch den dauerhaften Stresspegel, in den die Opfer dieser "Freiheitsgenießer/innen" versetzt werden. Die Freude, "sich in die Kurven zu legen und den Fahrtwind zu spüren" lässt sich heute auch mit E-Motorrädern genießen. Das Vibrieren der Maschine, das offenbar von Motorradfahrer/innen als lustvoll empfunden wird, kann heutzutage auch ohne Lärm erzeugt werden. Sie müssen auf nichts verzichten, nur auf die Lust am Quälen ihrer Mitmenschen.

4: Alessa:

22. Juni 2020 um 21:03 Uhr

Sonntags oder nach 19 Uhr Bohrmaschinen, Kreissägen oder Rasenmäher anwerfen? Natürlich nicht, wir nehmen ja Rücksicht auf unsere Nachbarn. Aber röhrend durchknallende Motorräder? Immer doch, je später der Abend, desto durchdringender das Knattern. Lärmgrenzen? Egal. Wie lange wollen wir uns das noch bieten lassen?

5: Elke:

3. Juli 2020 um 21:26 Uhr

Sehr geehrter Helge Fuhst,
wir bedauern sehr, das wir Sie nicht mehr beim Phoenix-Talk montags "Unter den Linden" sehen. Sie waren immer ein angenehmer Gastgeber dieser Sendung.

6: ralRo:

9. Juli 2020 um 18:36 Uhr

Grundsätzlich eine gute Sache, aus den Regionen von Deutschland zu berichten. Leider habe ich so langsam den Eindruck, dass die Berichte sehr in den BoulevardBereich abtriften.
Ich hoffe, dass der Eindruck täuscht und dies nur am möglichen Sommerloch liegt, aber zumeist waren bis jetzt die Berichte "seichte Unterhaltung".
Die 16 Bundesländer haben mehr Geschichten auf Lager, daher bitte mehr Recherche.

7: heinrich:

5. August 2020 um 17:11 Uhr

es gibt genug Unglücksberichte, da reicht durchaus auch mal eine Kurzmeldung…. Alles gut !

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