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ARD-aktuell

8. August 2019

Tschüss, liebe tagesschau-User

Heute war mein letzter Arbeitstag bei ARD-aktuell. Nach 16 Jahren verlasse ich die Redaktion, die ich das Glück und die Ehre hatte, 16 Jahre lang leiten zu dürfen. Ich hatte richtig Schiss vor diesem Tag. Denn es fällt mir emotional ganz, ganz schwer.

Vor allem möchte ich allen Menschen danken, mit denen ich in den zurückliegenden 16 Jahren zusammenarbeiten durfte. Sie alle haben mich hier aufgenommen, ertragen und getragen, mir Respekt und gelegentlich auch Zuwendung zuteil werden lassen. In all den Jahren habe ich erlebt, wie alle Mitarbeitenden aus Grafik, Maske, Mediengestaltung, Koordination, Redaktion, Regie, Sekretariat, Sprecherkollegium und Systemkoordination jeden Tag ihr Bestes gegeben haben – weil es die tagesschau ist. Nirgendwo ist die Identifikation mit dem Produkt so hoch wie bei uns. Ich habe immer Stolz empfunden, hier zu arbeiten. Aber auch eine gewisse Demut, für eine Marke tätig zu sein, der Millionen Menschen Tag für Tag vertrauen.

Ich bin mir bewusst, dass wir als öffentlich-rechtlicher Nachrichtenanbieter großartige Bedingungen haben. Niemand redet uns bei der Nachrichtenauswahl rein. Wir entscheiden frei nach journalistisch-handwerklichen und ethischen Standards, was wir in unsere Berichterstattung aufnehmen. Zugleich haben wir dieses wirklich großartige Korrespondentennetz, das es uns erlaubt, beinahe zu jeder Zeit von fast jedem Ort der Erde Berichte aus erster Hand zu bekommen. Ohne die Korris da draußen wäre ARD-aktuell aufgeschmissen. Auch das ist mir heute wichtig.

In all den Jahren habe ich unter anderem hier im Blog versucht, unsere Arbeitsweise, unsere Entscheidungen und gelegentlich auch unsere Schwächen transparent zu machen. Denn ich finde, Sie haben ein Anrecht darauf. Zugleich hat mir das tagesschau-Blog auch immer Spaß gemacht, der Austausch mit Ihnen – auch wenn wir uns manchmal gezofft haben. Nun wechsele ich zum SWR nach Stuttgart, gewissermaßen vom Vorstand von ARD-aktuell in den Aufsichtsrat. Bei allem Abschiedsschmerz gehe ich mit einem guten Gefühl. Die tagesschau hat einen gesellschaftlich ganz wichtigen Auftrag und wird ihn bestimmt glänzend erfüllen. Die neue Chefredaktion mit Marcus Bornheim, Juliane Leopold und Helge Fuhst wird das Team in Kürze in unseren neuen Newsroom führen. Ich wünsche den dreien alles erdenklich Gute, ich wünsche dem gesamten Team von ARD-aktuell Glück und Gesundheit, und Ihnen, liebe User, wünsche ich, dass Sie niemals von einem Angebot unter der Marke tagesschau enttäuscht werden. Machen Sie es gut!

Ihr Kai Gniffke

137 Kommentare

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3: Newsbaer:

8. August 2019 um 20:36 Uhr

Lieber Herr Gniffke,

viele Jahre lese ich die Beiträge der Tagesschau. In den Zeiten von „Fake News“ und immer schneller ins Extreme ausartenden Äußerungen halte ich dieses Medium für immens wichtig.
Auch Ihre Beiträge habe ich gerne gelesen, wenngleich ich nicht immer Ihrer Meinung war. Aber gerade das zeichnet Demokratie aus.
Ich wünsche Ihnen für Ihre neue Aufgabe viel Glück und viel Spaß.

Herzliche Grüße

Newsbaer

4: Bastian:

8. August 2019 um 20:57 Uhr

Danke für Ihre Arbeit.

5: Pa_Escobar:

8. August 2019 um 20:57 Uhr

ALL GLORY IS FLEETING

6: Cassini:

8. August 2019 um 20:59 Uhr

Vielen Dank und viel Erfolg für Ihren weiteren Lebensweg und vor allem wünsche ich Ihnen Gesundheit.

7: Michael:

8. August 2019 um 21:00 Uhr

Alles Gute für Ihren neuen Job. Vergessen Sie bitte nicht, das Sie auch in der neuen Funktion Journalist u erst dann Intendant sind.

8: eine_anmerkung:

8. August 2019 um 21:01 Uhr

Sehr geehrter Herr Gniffke,

ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Freude bei Ihrem neuen Job und das Wichtigste von allem, allzeit eine gute Gesundheit.
Ich kann mir vorstellen das ein Wechsel nach so langer Zeit nicht einfach fällt? Persönlich hätte ich mir gewünscht das Ihr Nachfolger/ Nachfolgerin in jedem Fall ein AfD-Mitglied wäre oder jemand der dieser Partei zugetan ist. Der Neutralität der Berichterstattung käme dies sicherlich zu Gute? Aber was nicht ist, kann ja vielleicht noch kommen?

Also viele Grüße

eine_anmerkung

9: Joseph:

8. August 2019 um 21:11 Uhr

Ich wünsche Ihnen Herr Gniffke für Ihre Zukunft alles Gute, und dem neuen Team einen guten Start.
Joseph

10: Stromer:

8. August 2019 um 21:13 Uhr

Danke für Ihr bisheriges wirken bei diesem anspruchsvollen Job. Alles Gute für die Zukunft! Danke an dieser Stelle auch dem Team: ich bin dankbar hier Nachrichten niveauvoll und tiefgründig zu bekommen. Von anderen Anbietern und auch anderen Ländern lange nicht selbstverständlich.

11: Günther Krauß:

8. August 2019 um 21:23 Uhr

Sehr schöne Abschiedsworte, alles gute für die Zukunft und Danke für die gute Arbeit.

12: André:

8. August 2019 um 21:32 Uhr

Tschüss Herr Gniffke. Alles Gute.

13: Ralf M.:

8. August 2019 um 21:34 Uhr

Sehr geehrter Herr Gniffke,
vielen lieben Dank für Ihre tolle Arbeit gemeinsam mit Ihrem Team.
Es ist extrem wichtig sich gerade in der heutigen Zeit unabhängig informieren zu können.
Für Ihre persönliche Zukunft wünsche ich Ihnen alles Gute und Erfolg.

14: Kritischer Leser:

8. August 2019 um 21:49 Uhr

Ich hoffe, daß Ihr Nachfolger sich neutraler verhält, kein eigenes Sendungsbewußtsein so in den Vordergrund stellt, um sich als 4.Macht im Staat zu präsentieren. Es besteht doch Neutralitätspflicht und nicht eine penetrante Verurteilung oppositioneller Meinungen und Parteien.

15: Dina Maria Dierssen:

8. August 2019 um 22:03 Uhr

Sehr geehrter Herr Gniffke, welch schöne Art, Ihre langjährige bisherige Tätigkeit zu würdigen und wertzuschätzen. Als Geschäftsführerin der Evangelischen Frauen in Württemberg stellen wir im Trägerverbund mit anderen christlichen Frauenverbänden derzeit zwei Rundfunkrätinnen im SWR-Rundfunkrat. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

16: Zwischenmensch:

8. August 2019 um 22:04 Uhr

Danke.

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel erfüllt sein und Erfüllung auf Ihrem Weg.

17: Gebührenzahler:

8. August 2019 um 22:08 Uhr

Bitte setzen Sie sich in Ihrer neuen Funktion für mehr langweilige, neutrale aber gut recherchierte Nachrichten ein. Sie haben recht: Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sind gebührenfinanziert und nicht auf Werbung angewiesen. Deswegen brauchen sie auch keine hohe Einschaltquote. Deswegen dürfen die Nachrichten langweilig und neutral sein, anstelle von sensationsgeil, skandalisierend und reißerisch. Schrieb ich "dürfen"? Nein sie MÜSSEN das sein! Langweilig, neutral, ohne tendenziös mitgelieferte "Blickwinkelhilfe" und Interpratationsangebot für den Zuschauer. Einfach nur gut recherchiert und sehr gerne mit anderen Inhalten als die Mainstream-News á la RTL & Co – also ohne selbst nachgeprüfte dpa-Meldungen.

Einfach so, wie die Tagesschau noch vor 30 Jahren war…

Dann gewinnen Sie auch Vertrauen bei den Zuschauern zurück und arbeiten aktiv gegen Vorurteile gegenüber der sogenannten Lügenpresse.

18: efi:

8. August 2019 um 22:09 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gniffke,
Sie haben einen tollen Job gemacht und die Tagesschau Nachrichten in der gebotenen Neutralität gestaltet. Danke dafür und ich hoffe, Ihr Nachfolger bzw. Nachfolgerin werden dies weiter so handhaben.
Danke und Ihnen alles Gute

Efi

19: Gregor:

8. August 2019 um 22:23 Uhr

„Großartige Bedingungen als öffentlich- rechtlicher Anbieter“ verpflichten zu absoluter Neutralität.
„Niemand redet uns bei der Nachrichtenauswahl rein“ darf nicht dazu führen, dass die Anordnung, optische Gestaltung ebenso wie der Artikel selbst oft unverhohlen die politische Haltung des (zu) jungen Teams wiederspiegeln.
Als im Ausland lebender Deutscher bin ich ebenso wie mein Umfeld oft irritiert über die Verzerrung der Abbildung der Realität in Deutschland durch dieses traditionsreiche Format mit dem ich aufgewachsen bin.
Als Chefredakteur tragen auch Sie die Verantwortung für diesen Verfall – der im klaren Gegensatz zu der Nüchternheit des TV – Formates steht.

20: Sebastian:

8. August 2019 um 22:28 Uhr

Nee, wirklich nicht. Darf man mal an die sehr gefärbte Berichterstattung 2013 bis 2017 erinnern? Aber naja, was soll sonst wohl Systemkoordination sein, wenn man schon eine Koordination besitzt?

Erst, als der Parteiengriff der großen Koalition durch die erstarkenden AfD und Die Grünen/Bündnis90 etwas abgemildert wurde, wurde die Tagesschau Berichterstattung wieder halbwegs erträglich. Trump und Putin wurden ja quasi dämonisiert, genauso wie die AfD fast immer undifferenziert behandelt wurde und so den Rechtsextremen sogar noch der Weg von Steinen freigeräumt wurde! Die politische Färbung ist schon anstrengend gewesen aber was mich sehr gestört hat und immer noch stört ist die teilweise vollständige Übernahme von dpa-Meldungen ohne eigene Recherche. Genauso der Brexit. Der wurde auch sehr lange einseitig beleuchtet. Das es ein Volksentscheid war, war derzeit wohl völlig unwichtig.

Die gleiche Geschichte wieder mit dem Iran. Fehlenden Schiffseigentümer und so…Ehrlichkeit ist wichtig.

21: Helmut:

8. August 2019 um 22:38 Uhr

Leider hinkt die Arbeit der Tagesschau allzu oft Ihren hehren Worten hinterher und zeigte sich wiederholt regierungsunkritisch und liebedienerisch gegenüber den hegemonialen Ansprüchen der USA. Gute Besserung Ihren Nachfolgern!

22: Ralf:

8. August 2019 um 22:39 Uhr

Sehr geehrter Herr Gniffke,
vielen Dank Ihnen und ihrem Team für die Nachrichten wie wir sie sehen durften.
Einen guten Start, viel Erfolg und Spass bei Ihrem neuen Job.
Mit freundlichen Grüßen,
Ralf

23: Christian f:

8. August 2019 um 22:42 Uhr

Die Tagesschau und die Tagesthemen sind zwar für mich auch nicht mehr so vertrauenswürdig wie noch vor 5 Jahren, aber immer noch Lichtjahre besser als das Heute-Journal und einige Print-Medien, die ja bei vielen Themen nur noch "Volkserziehung" betreiben oder regierungsamtliche Entscheidungen stützen: Die Idee der Presse als 4. Gewalt ist dort schon längst tot.
Vielleicht liegt es an der Vielzahl der regionalen Anstalten, dass die Nachrichten bei der ARD insgesamt doch noch ausgewogener ausgewählt, dargestellt und kommentiert werden. Die ARD hat offensichtlich etwas mehr Meinungsvielfalt innerhalb ihrer Journalisten aufzubieten als das sehr zentralistisch organisierte ZDF. Insbesondere deren Nachrichtenredaktion(en) wirken fast gleichgeschaltet.
Dennoch: Die GEZ-Zahler und Bürger denken oft anders als die Medienleute. Vielleicht wagt man deshalb auch bei der ARD etwas mehr Meinungsvielfalt und vielleicht widersteht man häufiger mal dem Druck zur political correctness.

24: Ursula:

8. August 2019 um 22:46 Uhr

Alles Gute!

25: alfred:

8. August 2019 um 22:52 Uhr

politisch manchmal nicht ausgewogen genug.

manchen gesellschaftlichen Randgruppen wird viel Aufmerksamkeit geschenkt, anderen kaum welche. warum ist das so?

alles gute

26: A. Meier:

8. August 2019 um 22:55 Uhr

Als Journalist wissen Sie wie wichtig die bedeutende Rolle ist, die Ihre Zunft in einer Demokratie spielt, Sie sind die 4.Gewalt im Staat und müssen als solche als unser Kontrollorgan der Politik auf den Zahn fühlen und kritische Fragen stellen (wir alle wissen aus unserer bitteren Geschichte, wie wichtig das ist).Sie berichten uns aus leider viel zu vielen Teilen der Welt, wo es nicht so ist.Genauso verhält es sich leider mit Großbritannien und den USA beim Umgang mit Julian Assange. Beide Länder drohen,in Unrechtsstaatlichkeit abzugleiten.Julian Assange wurde das Internet entzogen, die Heizung abgestellt,nur damit man ihn bekommt.Chelsea Manning sitzt im Knast,weil man sie zwingen möchte, gegen Assange auszusagen,was sie ablehnt.Wegen der Strafzahlungen hat sie schon die Wohnung verloren.Bitte geben Sie als Journalisten endlich Ihr Schweigen auf und zeigen sich solidarisch.Wir helfen den USA nicht,wenn wir bei Menschenrechtsverletzungen schweigen wenn wir als Westen stark sein wollen

27: Leserkritik:

8. August 2019 um 23:00 Uhr

@14: Kritischer Leser
"Verurteilung oppositioneller Meinungen und Parteien"

In einem kann ich zustimmen: es passierte tatsächlich oft, dass in Meldungen über Aussagen aus der AfD nicht nur das Faktum, sondern gleich hinzu auch eine inhaltliche Einordnung berichtet wurde. Bei Aussagen aus anderen Parteien geschieht das viel seltener.

Wenn aber nachweislich falsche Behauptungen aus der AfD einfach so stehen gelassen würden, dann würde es diesen düsteren Märchengeschichten nur noch mehr Gewicht verschaffen. Insofern bin ich froh, dass über die kühnen Behauptungen der AfD nicht schlicht berichtet, sondern auch eine Fakteneinordnung vorgenommen wird. Dasselbe erwarte ich nämlich auch, wenn falsche Behauptungen von politischen Akteuren anderer Parteien gestreut werden.

Insofern vielen Dank Herr Gniffke, dass Sie "Kritischer Leser" einen Grund gegeben haben, seine "Sorge" über die deutsche Medienlandschaft hier zu äußern. Man kann es nicht allen Recht machen, und dennoch richtig handeln.

28: Lars:

8. August 2019 um 23:01 Uhr

Endlich!

29: friedrich peter peeters:

8. August 2019 um 23:06 Uhr

Vielen Dank für den fachkundigen Einsatz. Es zeichnet die Tagesschau aus, auch im Vergleich zu anderen Ländern. Danke auch für die Bemühungen um Objektivität und Themenauswahl. Ersichtlich war es nicht immer leicht. Zweifel für die Zukunft diesbezüglich darf geäußert werden, manche Entwicklungen bereiten Anlass zur Sorge.

30: HAI-IV:

8. August 2019 um 23:08 Uhr

Die Tagesschau war, ist und bleibt (hoffentlich) DIE Nachrichtensendung.
Stets informativ, neutral und kam ohne Effekthascherei aus.
Die neue Chefredaktion wird das Erbe ihrer Vorgänger zu würdigen und zu erhalten wissen.
Ich wünsche Herrn Dr. Gniffke und der neuen Chefredaktion alles Gute.

31: Phonomatic:

8. August 2019 um 23:16 Uhr

Neben all der ganz überwiegend großartigen Arbeit, die Sie mit dem Team der Tagesschau geleistet haben, sticht leider auch ein großes Versagen hervor: Sie haben einem nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung im öffentlichen Diskurs keinen angemessen Raum belassen und dadurch mittelbar den Erfolg der AfD begünstigt.

32: Dieter:

8. August 2019 um 23:24 Uhr

Beste Wünsche für Ihre Zukunft und ganz herzlichen Dank für die hervorragende Tagesschau Arbeit. Als Auslandsdeutscher geniesse ich es täglich die Internetausgabe zu lesen. Angesichts von Entwicklungen wie Cambridge "Analytica" ist die Tagesschau mit unabhängiger Berichterstattung sehr sehr wichtig.

33: P. K.:

8. August 2019 um 23:26 Uhr

Ich wünsche Herrn Dr. Gniffke viel Erfolg am neuen Arbeitsplatz und hoffe das er dort sich dem freien und ehrlichem Journalismus verschreibt, ob es mit der ts aufwärts geht wird man sehen! Ich habe bis jetzt in beiden Gesellschaftsformen Journalisten erlebt, die dachten sie hätten den Unfehlbarkeitsanspruch geerbt. Aber schon meine Grossmutter sagte immer, "Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing".Die Dame war Jhg. 1897.
MfG

34: Cbclp:

8. August 2019 um 23:33 Uhr

Danke für Ihre Arbeit, für Ihren Einsatz. Danke, dass die TS immer noch ein Qualitätsmedium ist und im Sinne demokratischer Freiheit berichtet. Danke dass Sie sich trotz vieler offen fremden-, medien- und/oder demokratiefeindlichen Äußerungen im Kommentarbereich nicht haben verbittern lassen.

35: Malte:

9. August 2019 um 00:01 Uhr

Danke für die schöne und Kontroversen Diskussionen. Viel Spaß im neuen Job.

36: Kritischer Leser:

9. August 2019 um 00:07 Uhr

Bei den Kommentaren ist interessant, daß die in der Tagesschau und dem zugehörigen Blog fehlende Objektivität gegenüber der AfD, oder ähnlichen Gruppierungen im Ausland, kritisiert wird, es also nicht nur mir aufgefallen ist. Ein anderes Weltbild zu haben darf Ihnen nicht fremd sein. Sie sollten andere Meinungen und Einstellungen respektieren, denn es ist ein wichtiger Teil nicht nur Ihres Lebens und des Mainstreams, ob gewollt oder manipulativ, sondern auch unseres Lebens, des Lebens von Andersdenkenden.

37: Manfred:

9. August 2019 um 00:23 Uhr

Vielen Dank für Ihr langjähriges Engagement. Ich nutze die TS täglich und erfreue mich an der unabhängigen Berichterstattung. Parallel verfolge ich das Weltgeschehen auch auf BBC und stelle fest, dass die Darstellung bei TS neutral, unabhängig und überparteilich erfolgt. Das ist ein hohes Gut – ich hoffe, dass ihre Nachfolger diesen Standard auch in Zukunft so weiterführen. Vielen Dank und alles gute für Ihre zukünftigen Aufgaben.

38: Felix:

9. August 2019 um 00:50 Uhr

Wow, erstmal wünsche ich ihnen alles Gute! Mit den Diskussionen mit Afd-nahen Zuschauern haben Sie der Demokratie einen wahren Dienst erwiesen. Bei der Tagesschau handelt man noch nach moralischem Ethos und Sachverstand. Ich finde es schade, dass Sie gehen, Sie haben im Kommentar zum Rassismus von Tonnies Aussage eine sehr weise Einschätzung des Sachverhaltes gegeben.
Außerdem ist es schade, dass so viele Zuschauer-Kommentatoren Afd nah sind, das kann einen fast traurig stimmen. Den Volksparteien ergeht es wie den Kirchen, sie können keinen direkten Bezug mehr zur Bevölkerung herstellen und untergraben ihre Glaubwürdigkeit mit zu vielen Skandalen. Lassen sie sich nicht unterkriegen!

39: Ehrenmann:

9. August 2019 um 01:00 Uhr

Auch noch heutzutage ist die Tageschau mit Abstand die beste Quelle für neutrale und seriöse News. Da sind Sie Herr Gniffke sicherlich eine haupttriebkaft. Ich bin mit all den negativen „Kritikern“ nicht einverstanden. Welche so unintelligent und provokant kommentieren. Man sollte erstmal all diese Arbeit schätzen. Sie haben einen hervorragenden Job gemacht. Ihr Nachfolger wird es schwer haben das Nieveau gleich zu halten.
Beste Grüße
Vielen Dank für 16 Jahre TS!!

40: HappyTogether:

9. August 2019 um 01:15 Uhr

Ich sag mal vielen Dank.
Auch dafür, daß sie eben nicht Staatsfernsehen repräsentieren, wie in Russland oder auch anderen Staaten (auch demokratischen)
sind, sondern meiner Meinung nach versucht haben unabhängig zu sein, wie es eine 4.Macht im Staate sein sollte. Auch wenn es manche anders sehen sollte, weil sie finden, das ihre Überzeugung zu schlecht weg kommt.
Das dabei (gerade in unserer schnelllebigen Zeit) Fehler passieren, kann ich persönlich gerne entschuldigen, zumal sie immer die Größe besaßen Fehler klar zu stellen.
Auch langweilig fand ich es nie (und sehe es auch nicht erstrebenswert an)
Ihnen persönlich alles gute an Ihrer neuen Wirkungsstätte.

41: endlich . . .:

9. August 2019 um 01:31 Uhr

endlich ist es vorbei . . . – ich hoffe es kommt nun wer neutraleres. Wer Politik machen will soll in die Politik gehen und Nicht populisieren und den mainstream bedienen.

42: Pilepale:

9. August 2019 um 01:35 Uhr

Ich werde Herrn Gniffke nicht vermissen. Er trägt mMn eine gehörige Portion Schuld daran, dass die Tagesschau m.E. nur noch Hetzjournalismus betreibt und sich mit der Regierung eingenistet hat.

Ich würde liebend gerne schreiben wollen, das nach dem Abgang, dieser, aus meiner Sicht, schrecklichen Fehlbesetzung, jetzt unsere Tagesschau wieder einen schlagkräftigen Journalismus betreiben wird und die Regierung mit kritischen Recherchen und der Konfrontation die uns alle betreffen vor sich hertreiben wird und nicht vor den Parlamentariern auf dem Schoss sitzend, wie bisher.

Leider Wunschdenken von mir, ein pluralistische Meinungsvielfalt in unser allen ör Medien zu bekommen. Eine Meinungsvielfalt die uns eigentlich nach dem Grundgesetzt zusteht. Aber wen kümmert das schon? Die Truppe von dem ehemaligen Redakteur Gniffke sicher nicht. Da ist die Frage ob Polen ein funktionierende Verfassungsgericht hat, wenn deren Richter auf ähnliche Weise wie in BRD gewählt werden wichtiger.

43: Stefan:

9. August 2019 um 01:37 Uhr

Danke für Ihre Arbeit! Aber für mich flammt vor allem die Hoffnung auf, dass die Tagesschau-Berichterstattung in Zukunft nicht mehr so oft so unerträglich einseitig ist, sondern wirklich neutral verschiedene Aspekte beleuchtet. Da ist wirklich noch viel Luft nach oben. Und über eine Rechtschreibkorrektur könnten die neuen Chefs auch mal nachdenken.

44: Caleo:

9. August 2019 um 01:47 Uhr

Kurz und knapp: Herzlichen Dank.
Unabhängige, neutrale Berichterstattung ist ein zentraler Pfeiler der Demokratie. Sie haben kräftig daran mitgebaut.
Ich kann mir außerdem gut vorstellen, wie viel Kritik auf Sie in den letzten Jahre eingeprasselt ist und hoffe, daß Sie das gut wegstecken konnten. Auch ich war gelegentlich, aber doch eher selten mit einzelnen Berichten nicht einverstanden, sah aber keine Notwendigkeit, mich zu beschweren. Zu mariginal die Diskrepanzen. Zudem will ich Meinungsvielfalt und keine -monopole.

Für mich stellt Ihr Wechsel zum SWR keinen Abschied dar, schließlich lebe ich in dessen Sendegebiet. Vielleicht wende ich mich sogar mal mit Vorschlägen an den Intendanten, beim SWR besteht nämlich vielfacher Änderungs- und Verbesserungsbedarf (als Erstes die Kommentarfunktion bei den Nachrichtenportalen wieder aktivieren).
Viel Glück bei und viel Freude an Ihren neuen Aufgaben.

45: Graf Rotz von Schlenkerbach:

9. August 2019 um 01:49 Uhr

Ich muss gestehen, Sie waren nach dem Fall Maria Ladenburger bei mir "unten durch". Diesen Fall als "regionales Ereignis" zu bezeichnen war für mich ein an Abgehobenheit nicht zu übertreffen.
Nichtsdestotrotz: Mögen Sie in Ihrem neuen Metier erfolgreich sein und möge der große Segen auf Sie herabkommen.
Ich verstehe diejenigen nicht, die sich liebedienerisch bei Ihnen einen guten Fuß zu machen versuchen, da Sie diese Kommentare vmtl. eh nicht lesen werden.
Es heißt doch so schön: 'Meist kommt nichts Besseres nach'.
Aber schlechter kann es auch nicht sein.
MfG

46: Truxa:

9. August 2019 um 03:14 Uhr

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend!

47: Peter Finger:

9. August 2019 um 05:52 Uhr

Ich kann nicht in die Begeisterung für Herrn Gniffke einstimmen. Einmal ist es seine Aussage, die AfD nicht mehr als rechtspopulistisch zu bezeichnen, sondern als ganz normale demokratische Partei Höcke und der Flügel lassen grüßen. Zum anderen wegen seines Kommentars,, dass die Ausführungen von Tönnies nicht rassistisch sein. Dies träfe nur auf den "braunen Mob" zu. Wer solche wissenschaftlich nicht haltbare Position in einem öffentlichen Sender verbreitet, hat dort nichts zu suchen. Für ihn gibt es offensichtlich keinen Rassismus in der Mitte der Gesellschaft. Diese Aussage erinnert mich an die Aussage der Ausländerbeauftragten Barbara John Ende der 80iger Jahre, dass es Rassismus nur in Südafrika gäbe. Trump läßt grüßen.

48: Olaf:

9. August 2019 um 05:53 Uhr

Ich wünsche Ihnen persönlich alles Gute und hoffe, dass Ihr Nachfolger endlich wieder eine objektive Berichterstattung zulässt. Derzeit gibt es nur grün-liberale Sichtweise, welche aber nur ein Spektrum an Sichtweisen darstellt. Konservative Denkansätze oder wertfreie Berichte gibt es so gut wie gar nicht mehr.

49: Robs:

9. August 2019 um 06:45 Uhr

Lieber Herr Gniffke, Ihr letzter Kommentar zu Tönnis war leider nicht gelungen und Glücklich. Insgesamt ist die Berichterstattung der Tagesschau sehr fraglich. Es bedarf keinen Faktenfinder wenn man Sachlich und Meinungsfrei berichtet. Zudem lässt der Faktenfinder auch oft Fragen offen und wirkt bestimmend. Guter Journalismus zeichnet sich, durch gezielte Fragen die nicht tendenziös und parteiisch sind, aus. In vorhergehenden Kommentaren wurde geschrieben das Journalismus langweilig sein muss. Das glaube ich nicht. Sachlicher und neutraler Journalismus ist nicht langweilig, sondern regt Diskussionen an und gibt den Menschen Argumentationsgrundlagen. Da oft sehr schwammig und unseriös berichtet wird bzw wurde, sind die Berichte nicht sehr zitierfähig. Herr Gniffke ich muss ihnen leider während ihrer Zeit ein schlechtes Zeugnis geben. Ich kann nur hoffen das ihr Nachfolger es besser macht. Dennoch alles Gute und viel Erfolg und Glück für neue Betätigungsfelder.

50: Eli:

9. August 2019 um 07:04 Uhr

Bei der Aufzählung der Säulen für die Berichterstattung fehlt ein Punkt, nämlich die Kommentare der Leser und ihre Moderation. Gerade in Zeiten, in denen Mitsprache wörtlich zu nehmen ist, ist es wichtig, dass auf Moderatorenebene eben auch journalistisch fair gehandelt wird. Noch entsteht der Eindruck, dass leider die Versuchung groß ist durch bestimmte Auswahl der Beiträge zu steuern, um es mal harmlos auszudrücken.

Sich im Blog der Leserschaft zu stellen, halte ich für eine tolle Idee!

Alles Gute auf dem weiteren Weg

Eli

51: Sonya:

9. August 2019 um 07:30 Uhr

"Großartige Bedingungen als öffentlich- rechtlicher Anbieter“ verpflichten zu absoluter Neutralität."

Die "grossartihen Bedingungen" wurden erst durch bestimmte Parteien geschaffen. Kein Wunder das Menschen wie Herr Gniffke eine gewisse Dankbarkeit an den Tag legen.

52: Fiona123:

9. August 2019 um 07:35 Uhr

Lieber Herr Gniffke, machen Sie es auch gut, nein machen Sie es besser!

53: Bernd:

9. August 2019 um 07:41 Uhr

Ich möchte Herrn Dr.Gniffke mit einer Bitte verabschieden. Da ich täglich 5-7 Medien verfolge, möge er Bitte heute einen Blick auf die Seite der TS werfen. Gestern bei Sputnik/Russland, heute bei Zeit/Deutschland (welch eine Allianz) übereinstimmend die Meldung von der Okkupation von Teilen Syriens durch die NATO-Mitglieder USA und Türkei. (Zeiten zweites Afrin") Und jetzt bitte einmal nachschauen was Herr Gniffke über die Auswahl der Beiträge schrieb. Liegt es vielleicht daran, daß Deutschland mit der BuWe schon lange dort beteiligt ist? (so viel zur kritischen Regierungsdistanz)
P.S. Wer nach "Okkupation" in Meldungen sucht. Unter "Sicherheitszone" wird man fündig.

54: Benny:

9. August 2019 um 08:01 Uhr

Tagesciao!

55: Jutta Müller Authorsen:

9. August 2019 um 08:05 Uhr

Ich möchte einfach nur DANKE sagen!!!

56: A.Haupt:

9. August 2019 um 08:12 Uhr

Wenn ein Jens Riva im Abspann der Tagesschau mit dem Aufmacher "Wie die AfD die Wende instrumentalisiert" die Tagesthemen ankündigt, dann erkennt fast jeder die politische Botschaft, die dahinter steht, nur ein Kai Gniffke nicht…………….und natürlich auch nicht die vielen Lobhudeler, die in diesem Forum den Abgang des für Meinungseinfalt Verantwortlichen Herrn Gniffke betrauern

57: Bingo14:

9. August 2019 um 08:15 Uhr

Sogar ein Redaktionsleiter kann es in seinem Abschiedsbrief nicht lassen das Wort Scheiße beziehungsweise Schiss zu schreiben… Er denkt wohl es wäre witzig oder schick… Es ist aber unschicklich.

58: Peterchen:

9. August 2019 um 08:17 Uhr

Herr Gniffke hat leider nicht für eine neutrale und ausgewogene Berichterstattung der Tagesschau gesorgt.

Er steht beispielhaft für den Unterschied zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung.

Im eigenen Kosmos der sich selbst als links einschätzenden Journalisten wurden Probleme der bunten Republik weggeschrieben, kritische Kommentare nicht veröffentlicht und demokratische Entscheidungen wie der Brexit und die Teump Wahl als illegitim dargestellt.

Für Herrn Gniffke hat sich dieses Verhalten ausgezahlt. Er ist mit dem üppig dotierten Posten des Intendant3n des SWE belohnt worden.

59: Augustgoethe:

9. August 2019 um 08:26 Uhr

Ich hoffe sehr, dass mit Ihrem Weggang eine Besserung eintritt: Viel zu lange schon ist die Tagesschau etc. zu einseitig, zu links, zu grün. Objektivität und Meinungsvielfalt – leider Fehlanzeige. Seit der Merkelschen Flüchtlingskrise geht es bei der T. bergab. Sie sollen nicht die Ideologie der Journalisten verbreiten und deren Belehrungsbemühungen, sondern der Wahrheit dienen. Aber das ist Ihnen zunehmend egal. Wie nur können wir uns dagegen wehren und wappnen? Unser Geld "GEZ" fällt ja wie vom Mond der ARD in den Schoß . . .

60: Willi:

9. August 2019 um 08:26 Uhr

Die fehlende Ausgewogenheit und Neutralität der Berichterstattung der Tagesschsu wurde schon thematisiert.

Völlig absurd wird es, wenn Herr Gniffke argumentiert, metaTagesschau sei nicht dem grundgesetzlich garantierten Recht der Meinungsfreiheit verpflichtet, da der NDR eine öffentlich-rechtliche Anstalt sei und kein Staatsfernsehen.

Nach dieser Logik hätten wir nur mit einem Staatsfernsehen ein Medium, das eine ausgewogene und neutrale Berichterstattung garantiert und die Meinungsfreiheit in Kommentaren beachtet.

61: Rudi Rastlos:

9. August 2019 um 08:30 Uhr

Leider kommt selten etwas besseres nach. Aber die Latte liegt ja nicht sehr hoch und die Hoffnung stirbt zuletzt.

62: Wolfgang Simon:

9. August 2019 um 08:40 Uhr

Sehr geehrter Herr Gniffke,

Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihre Zukunft und hoffe, dass die TS nun zu handwerklich sauberem Journalismus zurückkehrt.

Und ich wünsche mir, dass die schreibende Zunft endlich wieder über Dinge schreibt, die sie auch verstehen. Was in jüngster Zeit von diversen "Experten-Journalisten" veröffentlicht wurde ist haarsträubend.

Mehr traue ich mich zu diesem Thema nicht zu schreiben. Die Intoleranz in Deutschland im Allgemeinen und insbesondere in den Medien gegenüber anderen Meinungen als der des aktuellen Mainstreams ist erschreckend.

Ich gebe Ihnen persönlich als Chefredakteur der TS eine erhebliche Mitschuld daran. Im Ausland schüttelt man nur noch den Kopf über grosse Teile der deutschen Medien. Es sei Ihnen ein Kommentar der NZZ zum Ausstieg eines Spiegel-Kommentators kürzlich ans Herz gelegt. Ich bin sicher, Sie haben ihn gelesen.

Sie werden Ihren Weg machen. Sehen Sie nur zu, dass Sie sich auch in ein paar Jahren noch in die Augen sehen können.

63: Ben Simon:

9. August 2019 um 08:46 Uhr

Ich wünschen Ihnen auch alles Gute. Ich würde mir auch wünschen das die Tagesschau etwas neutraler und ausgeglichener berichtet. Mittlerweile komme ich ohne eine ausländische Zeitung nicht mehr aus (nzz – die Schweizer). Was nicht gut ist. Aber die Tagesschau hat im Vergleich zu anderen doch einen besseren Weg eingeschlagen, was ich Ihnen hoch anrechne. Mit freundlichen Grüßen

64: Michael Drechsler:

9. August 2019 um 08:50 Uhr

Lieber Herr Kniffke,

herzlichen Dank für Ihre hervorragende Arbeit. Ich bin seit vielen Jahren regelmäßiger Nutzer und freue mich jeden Tag über das qualitativ hervorragende Angebot, das uns hier auf dem Silbertablett serviert wird. Besonders Ihre offene und offensive Art mit gewissen Diskussionen hier umzugehen hat m. E. hervorragend funktioniert.

Vielen Dank und alles Gute.

65: Sara Stern:

9. August 2019 um 08:56 Uhr

Man sollte die Entscheidung überdenken. Keiner hat soviel Positives zur Wahrnehmung der ÖR beigetragen wie Gniffke. Seine intelligenten Kommentare und haltungsbewusste Meinungen zu diversen Themen haben Millionen Zuschauer begeistert und zur Entwicklung des ÖR zu dem Bollwerk, dass es heute ist beigetragen. Gerade die ÖR brauchen mehr Haltungsbewusste Menschen, damit sie auch in Zukunft positiv wahrgenommen werden.

66: Mode News from Nowhere:

9. August 2019 um 08:59 Uhr

Sehr geehrter Herr Gniffke, sie verlassen uns an einem Tiefpunkt. Leider fehlt offensichtlich das Vertrauen in eine unabhängige und ausgewogene Berichterstattung gerade der öffentlichen. Haben Sie schon Mal darüber nachgedacht das Medienberichterstattung inzwischen Politik mit anderen Mitteln ist. Ich glaube einen Teil davon haben auch Sie zu verantworten.

67: Felix Schary:

9. August 2019 um 09:15 Uhr

Sehr geehrter Herr Gniffke,

Haben Sie herzlichen Dank für die geleistete Arbeit. Ich wünsche Ihnen in Ihrer neuen Position alles Gute.

Schary

68: ohrenzwicker:

9. August 2019 um 09:22 Uhr

Auch hier wieder diese AfD-Hooligans, alles was nicht deren Meinung ist, sei links-grün-versifft. Genau das ist die Strategie der AfD, um das ganze Land nach rechts zu rücken, denn dann kann alles andere nur noch links sein. Alles Gute Herr Gniffke und eine glückliche Hand für Ihre neuen Aufgaben. Kapitalismuskritik ist unbedingt notwendig und darf nicht durch Fremdenhass permanent übertüncht werden.

69: JanRos:

9. August 2019 um 09:24 Uhr

Na dann…gute Reise.
Nach Jahren des niederwirtschaftens der
Glaubwürdigkeit der Tagesschau folgt nun
also der Sprung aus der Schusslinie.

Ich würde mir wünschen, sie nehmen ihren
Antifa-Liebling "Gensing" gleich mit,
dessen Anstellung aus GEZ Gebühren ist
schließlich eines ihrer Projekte.

Was ich in ihrem Abschiedskommentar vermisse:
Ein Wort zu gemachten Fehlern oder irgendeine
Form der Einsicht, das es Leute gibt die
manches kritisch Hinterfragen.
Aber Fehlanzeige.

Einfach eine Stufe weiter rauf, bisschen mehr
Gehalt abzwacken für die Zukunft und alles
was nicht mehr so gut funktioniert den
Nachfolgern überlassen.

Früher hätte ich gesagt "Alles Gute für die Zukunft", aber seit ihrer Veröffentlichung
des "Kinderbriefes" hier im Block zur eigenen
moralischen Beweihräucherung und ihren
Aussagen bei der Podiumsverantstaltung im
Oktober 2018 in Dresden, kann ich das nicht mehr.

Ich halte es mit dem Ex-Verfassungsschutzchef:
Im ÖR (und damit unter ihnen) läuft vieles schief.

70: Seacow:

9. August 2019 um 09:25 Uhr

Vielleicht konzentriert sich die ARD ja unter einer neuer Führung zukünftig auf das, was sie eigentlich besser kann, als alle anderen Medien: Bildung, unparteiische (!) Berichterstattung und Kultur.
Für Serien, Filme, Unterhaltung und Sport gibt's Netflix und Sky.

71: Defender:

9. August 2019 um 09:27 Uhr

Sehr geehrter Herr Gniffke,

ich wünsche Ihnen im neuen Wirkungskreis viel Erfolg und die Erkenntnis, dass es journalistisch wichtig ist, (eigene) Meinung und eigentliche Nachricht zu trennen. Das habe ich oftmals, wie offenbar viele andere Tagesschau.de-Nutzer auch, leider vermisst. Diese Erkenntnis, die eigentlich unumstössliche Grundlage des freiheitlichen (qualitäts-) Journalismus sein sollte, fehlte nicht nur Ihnen als Leiter, sondern entsprechend auch Ihrem gesamten Team, insbesondere Herrn Gensing. Ich möchte vom öffentlich-rechtlichen Sendern informiert und nicht belehrt werden. Welche Schlussfolgerungen ich aus einer Nachricht ziehe, bleibt bitteschön meine Entscheidung, da bauche und möchte ich keine Handreichung zu haben, wie ich darüber zu denken habe. In diesem Sinne wünsche ich Ihren Nachfolgern mehr Erfolg!
Mit besten Wünschen für die Zukunft,
Ihr User Defender

72: Horst:

9. August 2019 um 09:37 Uhr

Die durch Verschweigen und Verschleierung tendenziöse Berichterstattung wird wohl dadurch nicht besser werden…

73: Fassungslos:

9. August 2019 um 09:38 Uhr

Vielen Dank für die Gute Arbeit!

74: David:

9. August 2019 um 09:46 Uhr

Lieber Herr Gniffke,
vielen Dank fuer ihre Arbeit in den letzten 16 Jahren. Ich kann mir gut vorstellen, dass es nach einer so langen Zeit schwer faellt, den lieb gewonnenen Arbeitsplatz und den Kollegenkreis zu wechseln.

Ich moechte besonders fuer die ausgewogene Berichterstattung danken. Ich konnte mich bei der Tagesschau darauf verlassen, dass alle Parteien und Gruppen ein geruettelt Mass an Kritik bekamen, bei einigen fallen die kritischen Punkte drastischer aus, aber was soll eine faktenbasierte Berichterstattung mit einer gefuehlsbasierten Politikgestaltung auch tun?

Ihre Offenheit gegenueber dem Zuschauer, Ihre Eingestaendnisse von Fehlern, Ihre Dialogangebote waren ein Leuchtfeuer der Ehrlichkeit in der deutschen Presselandschaft. Die persoenliche Haltung, die Ihr Team immer wieder vertreten durfte, selbstverstaendlich in separaten Kommentarfunktionen, wird hoffentlich auch unter Ihrem Nachfolger oder Ihrer Nachfolgerin so gewuerdigt wie von Ihnen.

Danke und alles Gute!

75: Ball:

9. August 2019 um 09:49 Uhr

Danke Herr Gniffke – auch an Ihr ganzen Team für die gute Arbeit und alles Gute für Ihren weiteren Lebensweg.

Gruß
H.B.

76: Neue Nachteule:

9. August 2019 um 09:55 Uhr

Sehr geehrter Herr Gniffke,
vielen Dank für Ihre Arbeit für die Tagesschau. Allein die vielen von rechter Seite kommenden Negativbeiträge zeigen, dass Sie gute Arbeit geleistet haben. Anstatt froh zu sein, dass es bei meta.tagesschau.de eine solch große Meinungsvielfalt geben kann, wird stattdessen gejammert.
Bis auf Ihren Kommentar zu Tönnies haben Sue gute, nein sehr gute Arbeit geleistet. Die Meckern beweisen das.
Gutes Gelingen beim nächsten Arbeitsfeld.

77: A.Winkler:

9. August 2019 um 09:59 Uhr

Tschüß Gniffke,

ich hätte Ihnen den Ruhestand gewünscht!

78: Jonas:

9. August 2019 um 10:04 Uhr

Die Tagesschau ist in Deutschland der wichtigste Fakten-Fels in der Lobby- und Ideologie-Brandung.

Ich kannte Sie nicht namentlich sondern nur in Form der Ergebnisse Ihrer Arbeit (Hut ab) und kann nur hoffen, dass die Tagesschau auch mit dem Wechsel so solide bleibt.

Alles Gute Ihnen und Gratulation an Ihren neuen Arbeitgeber!

79: Steve Meynell:

9. August 2019 um 10:05 Uhr

Lieber Herr Gniffke
Vielen Dank für Ihren Berichterstattung. Alles gut für Deine zukunft.
Besten Wünsche
Steve in uk

80: Volker Hiller:

9. August 2019 um 10:08 Uhr

Auch von meiner Seite kein gutes Urteil über Ihre Arbeit. Was ich von der TS erwarte: Sauber recherchierte Fakten werden dem souveränen Bürger unkommentiert und neutral vermittelt. Die Bewertung dieser Fakten ist alleine Sache des mündigen Zuschauers und keinesfalls des Journalisten. Eine Vorverdauung der Inhalte mit selektiver Auswahl und ethischer Einfärbung nach der subjektiven Ansicht des Redakteurs ("Wir entscheiden frei nach journalistisch-handwerklichen und ethischen Standards, was wir in unsere Berichterstattung aufnehmen"), verletzt eindeutig Ihre Pflicht zur unbeeinflussten Information. Gerade weil Sie der demokratischen Kontrolle entzogen sind, haben Sie eine Pflicht zur NEUTRALEN Information auch über Geschehnisse, die Sie persönlich vielleicht für unethisch halten!

81: H.Glowka:

9. August 2019 um 10:17 Uhr

Alles Gute Herr Gniffke!!

Folgendes gehört hier nicht hin, aber weil ich mit 2 Beschwerden bei Tagesschau.de keinen Erfolg hatte schreibe ich es trotzdem:
Ich habe Tagesschau.de verlassen weil ich die vielen Rechtschreibfehler die mich am flüssigen Lesen hindern nicht mehr ertragen wollte. Ich bin kein Deutschlehrer und kritisiere auch keine fehlenden Kommata es fehlen sehr oft ganze Worte die es erfordern zurückzugehen um den Sinn zu erfassen.
Der Webauftritt von Tagesschau.de ist wesentlich besser als der von heute.de und ich würde gerne zurückkehren…
Viel Glück nochmal
Hellmuth Glowka

82: grünes schleimiges Monster:

9. August 2019 um 10:30 Uhr

Lieber Herr Gniffke,
vielen Dank für die unermüdliche und unerschrockene Aufklärung gegen Rechtsextremismus. Offenbar ist die ARD so ziemlich die einzige Institution, die konsequent die Machenschaften in der AfD, Teilen der CSU/CDU und anderen rechten Gruppierungen aufdeckt.
Ich hoffe, ihr Nachfolger wird diesen Kurs unbeirrt fortführen.

83: Ulrich Ricker:

9. August 2019 um 10:33 Uhr

Ihr neues Umfeld / Ihr neuer Arbeitsplatz: SWR
SWR2 (ZWEI) > für MICH, eine der (aller)-besten Quellen für >Information<, z. B. "SWR2 Forum", neben den wichtigen Tages- und Wochenzeitungen – und natürlich "ARD Nachrichten".
Einen "Fernseher" habe ich nicht, – brauche ich nicht.
Alles GUTE!
Ulrich Ricker

84: Daria:

9. August 2019 um 10:33 Uhr

Ich danke Ihnen für Ihre Arbeit, die Sie all die Jahre geleistet haben!

85: JLocke:

9. August 2019 um 10:34 Uhr

Viel Glück auf Ihren weiteren Weg, und alles gute für die Zukunft.
Für die TS wünsche ich mir nur das man das, leider zurecht von der Forschergruppe vergebene Prädikat,„moralisierender Belehrungsjournalismus“ in Zukunft los wird und wieder neutral und ausgeglichen Berichtet.

86: Vladimir Bertalanic:

9. August 2019 um 10:39 Uhr

Vielen Dank Herr Gniffke, dass Sie nun Platz machen für eine hoffentlich neutrale und weitsichtige Berichterstattung. Es ist ein frommer Wunsch im Land der Lobbyisten, ich weiß, aber die Hoffnung stirbt zuletzt …
SIE hatten die Möglichkeit es anderst zu tun und haben es nicht – diese Schuld dürfen Sie mitnehmen! Sie tragen die Mitverantwortung dafür, dass ich mit meinem Rundfunkbeitrag ein indoktrinierendes, polarisierendes und auch polemisches Medium zwangsweise unterstützen muss. Ich hoffe sehr auf Besserung, denn ehrlicher und schonungsloser Journalismus kann und soll eine wirkungsvolle Waffe gegen Korruption und krankhaften Lobbyismus sein.
gez. V.Bertalanic

87: rainer damer:

9. August 2019 um 10:45 Uhr

hallo hr. kniffke.
ich finde, dass sie oft viel versprochen haben und es dann nur scheinbar erfüllt haben.
die von Ihnen angesprochene tranzparenz habe ich mehr als eine ventilfunktion wahrgenommen.
gerade zu den themen ukraine,syrien,russland,pressefreiheit im zusammenhang mit wikileaks,assange,snowden – sind Sie doch sehr viel schuldig geblieben.
von einem so prominent wahr- und ernstgenommenen medium wie den öffentlich rechtlichen nachrichten muss man erwarten können, dass sie umfassend und qualitativ hochwertig sowie ausgewogen berichten.
das sind sie meiner meinung nach schuldig geblieben.
in einer demokratie kann der wähler nur verantwortlich wählen, wenn er verantwortlich informiert wird, damit er sich eine zutreffende meinung über die "realität" und die "versprechungen" etc. machen kann.
um so schlimmer,wenn der wähler nicht in diese lage versetzt wird.
dann ist es nicht weit hehr mit unsrer gewaltenteilung,der wirklich tiefgehenden freiheit.
echte demokratie ?

88: Giselbert:

9. August 2019 um 10:55 Uhr

Auch ich würde Ihnen kein gutes Zeugnis für Ihre Arbeit ausstellen. Sehe ich doch eine neutrale Berichterstattung oft nicht gegeben, geprägt von vorenthaltener Information suggestiver Wort- und Überschriftenwahl.

Auch konzentriert man sich mit der Recherche zu oft auf eine Richtung. Würde man z.B. so intensiv nach Fehlern im politischen linken Bereich suchen, wie man es bei Rechtsorientierten tut, entspräche das Ergebnis eher der Realität. Auch die Auswahl der Kommentare scheint mir sehr einseitig. Was mich dabei ärgert, dass ich über die Rundfunkgebühren noch Ihr Gehalt mitfinanzieren musste bzw. muss.

89: Klaus Koch:

9. August 2019 um 11:03 Uhr

Gern hätte ich Kommentar 1 und 2 gelesen. Wurden sie gelöscht, und wenn, warum? Wäre dies nicht einen kurzen Kommentar oder Hinweis wert?

90: O. Hasse:

9. August 2019 um 11:05 Uhr

hallo hr. kniffke, für weitere Werdegang wünsch ich dir alles gute. Und vielen Dank dass sie beharrlich gegen Hass & co. entgegengestellt haben.

91: Eine Frankfurterin:

9. August 2019 um 11:23 Uhr

Hallo, Herr Gniffke,
meine Hochachtung dafür, dass Sie mit Ihrem Team den Sprung in die Interaktion mit den Usern gewagt haben. Das war sicher nicht immer einfach, besonders wenn ich die vielen beleidigenden Kommentare lese.
Ihren letzten Kommentar zum Thema Rassismus und Tönnies kann ich absolut nicht teilen, solche Aussagen runterspielen geht gar nicht. Doch es geht nicht darum, einer Meinung zu sein, sondern sich trotz unterschiedlicher Meinungen als Mensch zu respektieren und ich denke, dass Ihre Arbeit auch dazu ein wenig betragen konnte – jedenfalls hoffe ich das.
Für Sie persönlich alles Gute!
Beste Grüße aus Frankfurt/Main

92: Hermann M.:

9. August 2019 um 11:30 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gniffke,

für Ihre neue Aufgabe wünsche ich Ihnen viel Glück und vor allen Dingen die Fähigkeit das eigene Handeln kritisch zu reflektieren. Leider hat sich die Tagesschau, einst Flaggschiff der ARD, unter Ihrer Regie aus meiner Sicht negativ entwickelt. Anstatt neutral und faktenorientiert zu berichten wurden oft
manipulativ Meinungen gemacht und er Zuschauer sollte
nur Dinge erfahren, die Ihnen politisch genehm erschienen. Freier und kritischer Journalismus sah bei uns früher anders aus. Der NDR und leider auch der WDR sind mit ihren politischen Magazinen zu links orientiert und entsprechen in keiner Weise mehr der Erwartung der Zuschauer nach objektiver und politisch neutraler Berichterstattung. Da die Tagesschau beim NDR angesiedelt ist hat dieser linke Farbanstrich leider auf die früher sehr neutrale Tagesschau abgefärbt. Wir Bürger haben ein Recht darauf alles zu erfahren was in unserem Land passiert und nicht "gefilterte"Berichte vorgesetzt zu bekommen.

93: Pina:

9. August 2019 um 11:31 Uhr

Alles Gute lieber Herr Gniffke und vielen Dank für 16 Jahre tolle Arbeit!
Ich kann nur den Kopf schütteln über einige hässliche Kommentare – lassen Sie sich niemals davon unterkriegen!!!

94: JanRos:

9. August 2019 um 11:48 Uhr

Da leider in einigen Posts hier direkt wieder
Kritik an der geleisteten Arbeit und des
hinterlassenen Zustands der Tagesschau mit
"Rechts, AFD, Troll"
gerechtfertigt wird, muss man wohl gesondert erwähnen:

es mehr als nur eine wissenschaftliche Analyse dazu
gibt wie hier berichtet wird und wurde.
Gerade in den Themengebieten Trump und AFD
fallen die Zeugnisse für einen neutralen
Journalismus verherrend aus.
Die zu benennen macht weder mich noch andere User
zu rechtsradikalen "Nazis" sonder ganz im
Gegenteil, es macht einen zum Streiter für einen
neutralen, demokratischen ÖR.
Wenn man sich mit Trollen etc. beschäftigen möchte, kann man den Nachfolgern des Herrn
Gniffke nur ans Herz legen, sich die Kommentare
bei Tagesschau.de anzuschauen.

Es gibt ca. 10 User die in jedem Thema IMMER
auftauchen. Scheinbar erfolgt die Freischaltung
dieser Kommentare immer, ungeachtet der Einhaltung
der Netiquette. Die politische Ausrichtung ist auch
stets die gleiche: linksaussen.
Trolle? Gewollt?
MfG.

95: Ulrich Wickert:

9. August 2019 um 11:55 Uhr

Lieber Kai,

als wir zusammen gearbeitet haben, war es eine Lust.
Als wir uns dann abends immer wieder mal zum Plausch getroffen haben, war es stets eine ernsthafte, aber auch lustige Debatte
über Journalismus.

Schade, dass Du gehst. Du hast ard-aktuell wie kein anderer geführt und zu einem großen Informationssender entwickelt. Niemand in der Welt ausser Dir kann sich darauf berufen, jeden Abend um 20 Uhr im Durchschnitt 10 Millionen Zuschauer zu haben.

Herzlich, Dein Uli

96: realitychecker:

9. August 2019 um 12:24 Uhr

Sehr geehrter Herr Gniffke,

alles Gute für Ihren weiteren Berufsweg. Ich weiß die hohe Qualität der journalistischen Arbeit aller ÖR-Sender zu schatzen. Ein hohes Gut, welches in Zeiten zunehmender Desinformation & Fake-News-Kampagnen von Rechtsaußenkreisen massiven Bedrohungen ausgesetzt ist.

Die angeblich auf Meinungsfreiheit pochenden, in Wirklichkeit aber auf einem totalen Unverständnis journalistischer Arbeit beruhenden Diffamierungen durch Mitläufer aus dem rechtsradikalen Milieu sind ein Frontalangriff auf die GG-geschützte Pressefreiheit & redaktionelle Unabhängigkeit.

Die Motive sind klar. Nur weil man seine rechtsradikalen Meinungen nicht im Meinungsspektrum der demokratischen Zivilgesellschaft wiederfindet, glaubt man die Unabhängigkeit der Medien kritisieren zu dürfen. Eine völlige Verkennung was geht und was nicht in einem demokratischen Staat. Der gesellschaftliche Konsens nach dem 2. Weltkrieg lautet nach wie vor: Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

97: H.Glowka:

9. August 2019 um 12:26 Uhr

Also dass die Tagesschau keinesfalls einen neutralen Journalismus betreibt ist vollkommen bewiesen, man muss nur aufmeksam die Berichte und Kommentare zu rechten Themen lesen.

98: Bernhard:

9. August 2019 um 12:38 Uhr

Sehr geehrter Herr Gniffke

Vielen Dank für Ihre geleistete Arbeit und alles Gute für Ihren weiteren Lebensweg.

In Zeiten von Fake News, Trollen im Netz, Zensur von Kommentaren durch freie Mitarbeiter in Indonesien oder sonst wo, Ländern, in denen das Regime die Nachrichten bestimmt, bin ich froh, dass es die Tagesschau und Ihre Online-Angebote gibt.

Eine für mich unverzichtbare Infoquelle; zumindest ich bin froh, dass es solche Felsen qualitativ hochwertigen Journalismus heute noch gibt. Weiter so!

An alle Kritiker: Schaut weiter eure Nachrichten auf Facebook oder anderen vertrauenswürdigen Quellen. Wohin das führt, merken wir ja gerade global.

99: Amir Baghiri:

9. August 2019 um 12:48 Uhr

vielen Dank für die harte Arbeit und ihre Bemühungen wünsche ich ihnen alles Gute!

100: Langjähriger Nutzer:

9. August 2019 um 13:13 Uhr

Als langjähriger Nutzer bedaure ich den Verfall der Tagesschau. Aus dem Forum habe ich mich schon lange verabschiedet, weil dort kritische Kommentare unerwünscht sind, oder Diskussionen durch sehr frühzeitiges Abschalten der Funktion abgebrochen oder gar nicht erst eröffnet werden.

Ein weiteres Ärgernis ist die grottenschlechte handwerkliche Qualität der Online-Beiträge. Bei der Fehlerquote in einigen Beiträgen frage ich mich, wie die Redakteure ihren Job bekommen haben. Eine Schlussredaktion ist offensichtlich nicht vorhanden. Für eine Publikation, die sich selbst gern das Prädikat "Qualitätsmedium" zuschreibt, einfach nur peinlich.

Ihre persönliche Rolle, Herr Gniffke, war oft genug mehr als unrühmlich; ich erinnere an den Mord an einer Freiburger Studentin, der von der Tagesschau tagelang nicht thematisiert wurde – warum bloß?

Im Übrigen handelt es sich meiner Meinung nach nicht allein um ein Problem der Tagesschau, sondern der übersättigten Öffentlich-Rechtlichen Anstalten.

101: Proteus:

9. August 2019 um 13:22 Uhr

@20 Sebastian:
"… die teilweise vollständige Übernahme von dpa-Meldungen ohne eigene Recherche. Genauso der Brexit. Der wurde auch sehr lange einseitig beleuchtet. Das es ein Volksentscheid war, war derzeit wohl völlig unwichtig."

Und selbst in einem Kommentarbereich, in dem es um Gniffkes Weggang geht, wird noch eifrig Propaganda betrieben. Es war kein Volksentscheid, sondern eine rechtl. nicht bindende Volksbefragung. Aber der User weiß wohl nicht nur nicht, dass es "seinerzeit" heißt, sondern kann – oder will – auch keine Online-Enzyklopädie bedienen, um die Fakten zu recherchieren.

Und genau deshalb ist + war die Einbindung des ARD-Faktenfinders auf den Tagesschau-Seiten so wichtig: Um von Politikern + Trollen in Umlauf gebrachte Fake-News zu entlarven. Die unabhängigen, meist sehr gut recherchierten Tagesschau-Beiträge (TV) sind ein hohes Gut, das es zu erhalten gilt. Und dass dann gefiltert wird + nicht jede kl. dpa-Meldung zu einer Story wird, ist dann völlig i. Ordnung.

102: Fiwa mi:

9. August 2019 um 14:28 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren, ich las die Kommentare und war mir wieder mal klar warum es so mühselig geworden ist. Die Menschen ab der konservativen Mitte fordern für sich mehr Freiheiten ein,IHRE Meinungen verbreiten zu dürfen, gleichzeitig hinterlassen diese Menschen das Gefühl das Sie nicht an gesellschaftliche Normen halten zu wollen . Immer: das wird ja man wohl sagen dürfen. Aber da ich entgegen stark konservativen oder Rechtsaußen Menschen, ein frohes Menschenbild habe, bin ich mir sicher 1. Die
Menschheit wird noch laaaaaange bestehen und langsam wird alles besser.
Zur Person nur soviel : toi toi toi, einen guten Weg wünsche ich Ihnen

103: HOPF L.:

9. August 2019 um 15:06 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr.Kai Gniffke!Bei allem Wehmut,
das Sie zum Abschied von der Tagesschau empfinden,
nehmen Sie sich einmal ein Beispiel an Dr.Armin Wolf,
dem Flaggschiff des ORF.Selbst ein Herr Heinz-Christian Strache,konnte Ihn bisher nicht zu Fall
bringen.Dr.Armin Wolf,steht für einen kritischen Journalismus.Ich hoffe,daß der von mir so geschätzte
Herr Ulrich Wickert,meinen Beitrag lesen wird.Das
verstehe ich unter kritischem Journalismus.

104: JanRos:

9. August 2019 um 15:07 Uhr

@
95: Ulrich Wickert:
9. August 2019 um 11:55 Uhr

Sehr geehrter Herr Wickert,
das ist ja mal was
vom ehemaligen "Mr. Tagesschau" persönlich zu
lesen.
Zu ihrer Zeit war ich auch noch eifriger
Zuschauer und empfand ihre Arbeit als gut.
Schön das sie einem alten Weggefährten noch
ein Lebe wohl wünschen.
Doch frage ich mich, wie sie auf die 10 Millionen
im Durchschnitt kommen?
Die angegebene (tägliche) Zuschauerzahl auf der HP der Tagesschau erreicht selten eine zweistellige
Millionenzahl. Meist handelt es sich um einen
Wert um ca 8 Millionen (Sonntag ist er mal höher).
Oft auch darunter.

Ausserdem glaube ich ihre Aussage

"Niemand in der Welt ausser Dir kann sich darauf berufen, jeden Abend um 20 Uhr im Durchschnitt 10 Millionen Zuschauer zu haben."

kann nur korrekt sein, wenn man sich auf 20 Uhr MEZ bezieht. In China werden bestimmt mehr Menschen
im Schnitt zugucken bei einem
Milliardenvolk.

MfG.

105: Mapo:

9. August 2019 um 15:48 Uhr

Ich danke nicht für die geleistete Arbeit. Sie war sehr einseitig und sogar manipulativ. Es wird dringend Zeit für einen Neuanfang! Die von den Bürgern erlebte Wirklichkeit muss sich auch in der von den Medien dargestellten Wirklichkeit wiederfinden.

P:S: Ich bin absolut kein „Rechter“ und werde nie AfD wählen. Mich nervt aber die besserwisserische Arroganz und das Schubladendenken mancher Medien.

106: travis:

9. August 2019 um 18:09 Uhr

Hoffentlich bewirkt der Wechsel eine ausgewogenere und sachliche Berichterstattung der Ts und weniger Einseitigkeit der dargestellten Positionen und Indoktrination.
Die Zuschauer wollen sich selbst ihre Meinung bilden und nicht ständig erklärt bekommen, welche Meinung sie haben sollen.
Vielfältigkeit in der Berichterstattung leben statt sie lediglich zu verkünden.

107: Hinnerk:

9. August 2019 um 18:44 Uhr

Gut, das Sie endlich gehen Herr Gniffke. Unter Ihnen ist die Tagesschau zu einem einseitigen, unkritischen und regierungsfreundlichen Medium verkommen. Ob Ihr Nachfolger bessere Arbeit leisten wird, bezweifele ich…

108: Frank Mintenig:

9. August 2019 um 18:49 Uhr

Sehr geehrter Herr Gniffke,
vielen Dank für die hervorragende Arbeit bei ARD-aktuell.

Ich fand immer sehr gut, dass Sie auch bei kritischen oder sehr emotional diskutierten Themen immer klar Stellung bezogen haben und auch wenn Sie respektlos angegangen wurden, Ihrerseits immer mit Respekt geantwortet haben. Dafür meine aufrichtige Anerkennung!

Ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute für Ihre neue Aufgabe beim SWR. Ich bin in RLP aufgewachsen und obwohl ich nun bereits seit 25 Jahren in NRW wohne, bleibt der SWR mein "Heimatsender".

Willkommen zuhause, alles Gute und viel Erfolg!

109: Eine Hannoveranerin:

9. August 2019 um 19:07 Uhr

Lieber Herr Gniffke,

ganz allgemein, danke für kritischen, gut recherchierten und verlässlichen Journalismus!
Ebenso, das sehe ich, wie Sie selbst, ähnlich, ein großes Lob für die vielen Korrespondenten, die schon fast zur Familie gehören.

110: Hoffnungsträger:

9. August 2019 um 19:40 Uhr

Hoffentlich gibt es mit einer neuen Chefredaktion weniger Rechtschreib- und Satzbaufehler auf tagesschau.de
Wird langsam unerträglich was man sich hier sprachlich antun muss. (Gemeint ist natürlich nicht der Abschiedsbrief, sondern die täglichen Redaktionsbeiträge)

111: Joachim:

10. August 2019 um 01:06 Uhr

Alles Gute für die Zukunft!

Die tagesschau und tagesschau.de sind unfassbar wichtige, weil unabhängige Informationskanäle, für deren Freiheit, Unabhängigkeit und kritische Berichterstattung sich die/der nächste Verantwortliche hoffentlich ebenso einsetzen wird, wie Sie.

112: Manfred:

10. August 2019 um 11:30 Uhr

Sehr verehrter Herr Gniffke,
schade dass Sie gehen; aber der ARD gehen Sie ja nicht verloren. Durch Ihre solide, ausgewogene Arbeit bin ich ein überzeugter, treuer Tagesschau/Tagesthemen Leser und Zuschauer geworden.
Ich danke Ihnen für Ihre Arbeit und alles Gute für die Zukunft.
MFG, Manfred Fink

113: Hubert:

10. August 2019 um 13:09 Uhr

Ich bin richtig froh darüber, dass wir in Deutschland die öffentlich-rechtlichen Medien haben. Man braucht sich nur im Ausland umzusehen, wenn irgendwelche Oligarchen oder Ibiza-Spinner versuchen, die freie Presse zu unterdrücken.
Dazu hat auch Herr Gniffke sehr gut beigetragen, die Unabhängigkeit klarzustellen. Natürlich kann man immer irgendwo etwas nörgeln, aber die Grundpfeiler für die Demokratie erfordert die freie Presse.

Danke ihnen, aber auch dem ganzen Team für diese unverzichtbare Arbeit. Weiterso und alles erdenklich Gute für sie ganz persönlich.

114: donygoj:

10. August 2019 um 15:48 Uhr

Guten Tag, Herr Gniffke! Ich hoffe, dass die von Ihnen mit Ihrem Team begonnenen Schritte beharrlich und umsichtig weiter gegangen werden. Sie sind ein hoffnungsvoller Anfang …

Der vor allem aus der selbst gewählten und gepflegten Opferhaltung von AfD-Politikern und Wählern gespeiste und mit Verleumdungen ("Lügenpresse") gespickte Ruf nach "Neutralität" muss der öffentlich-rechtliche Rundfunk ernst nehmen: und zwar ausschließlich als Bedrohung der demokratischen Gesellschaft und Kultur.
Die Meisten (auch die, die es fordern), wissen nämlich, wie die so lauthals eingeforderte "Neutralität" aussehen würde….

Es kann bei der Berichterstattung "Neutralität" nicht geben, sondern im besten Falle eine Haltung deutlich werden, dass dies versucht wird. Aus meiner Sicht ist dieses ehrliche Bemühen bei der TS zu sehen und zu lesen .. auch wenn mir nicht alles gefällt, wie und was berichtet wird .. So ist das eben in einer Demokratie 😉

115: Tony G. Oym:

10. August 2019 um 16:48 Uhr

Sehr geehrter Herr Gniffke!

Ich kann mich den positiven Kommentaren nur anschließen und der neuen Chefredaktion viel Erfolg wünschen, die von Ihnen begonnenen Prozesse weiter fortzuführen!

In einem Punkt aber muss ich "donygoj" widersprechen: Gerade die Forderungen nach Neutralität sollten nie als Bedrohung gesehen werden, sondern als Motivation, sich eben weiter darum zu bemühen. Es kann nicht Aufgabe von Redaktionen sein, die "demokratische Gesellschaft und Kultur" zu schützen, sondern es ist und bleibt die Aufgabe der Medien als vierte Kraft in der Gewaltenteilung eine nüchterne, nicht von Emotionen und persönlichen Überzeugungen geprägte Berichterstattung anzustreben.

Dazu kann ich nur sagen: Hut ab, dass die Tagesschau-Redaktion sich eben nicht zu Feindseligkeiten dem Einen oder Anderen Lager gegenüber hinreißen lässt und wie bereits vor mir angemerkt, auf eine angenehm "langweilige" und eben nicht auf möglichst viel Stimmung erzeugende Berichterstattung setzt.

Alles Gute

116: Moni Nogt:

10. August 2019 um 17:32 Uhr

Lieber Herr Gniffke!

Ich bin überzeugt von der Demokratie in Deutschland und ich finde es immer wieder erstaunlich, dass wir vor achtzig Jahren noch eine grausame Diktatur hatten und die Menschen in dieser Zeit nur träumen konnten von unabhängigen Medien, wir jetzt aber tatsächlich freie Meinungsäußerung haben. Und im Osten ist das mit der DDR ja gerade mal dreißig Jahre her!

Aber ich muss auch sagen, dass es mich nicht wundert, wenn es Menschen gibt, die unzufrieden sind mit der Berichterstattung. Wir haben uns nun einmal gewöhnt an eine von Staat und Regierung unabhängige Presse und das ist ja schon auch ein sehr hohes Gut!

Dennoch wundere ich mich, dass hierzulande das weltweit viel behandelte Thema von globalen Machtstrukturen wie elitären Sexclubs und Netzwerken von Menschenhändlern hier noch gar keine Beachtung findet. Das wäre eine große Aufgabe, aber gerade die (kommerziell) unabhängigen Medien hierzulande könnten sich der Sache doch einmal annehmen?

Grüße, Moni

LG

117: Schröder, Harald:

10. August 2019 um 17:38 Uhr

Danke Herr Gniffke,ich freue mich, dass Sie endlich gehen!!

118: Clemens Friese:

10. August 2019 um 22:25 Uhr

Sehr geehrter Herr Gniffke, liebe Redakteure,
ich bin durchaus ein eifriger Tagesschau-Nachrichten-Leser und weiß Ihre journalistische Arbeit sehr zu schätzen. In Zeiten von Fake-News und Verschwörungstheorien ist eine sachliche und seriöse Berichterstattung notwendiger denn je. All das finde ich in reichhaltiger und übersichtlicher Form auf Ihrer Website. Dass ich nicht immer alle Berichte inhaltlich mittragen kann, ist in einer pluralistischen Gesellschaft selbstverständlich. Nur eins sollte allen klar sein: eine (gerade in den Tagesschauforen so oft geforderte) Neutralität in der Berichterstattung kann und sollte es auch nicht geben. Massenmedien haben schon immer neben der Berichterstattung auch meinungsbildend gewirkt. Ein gutes Beispiel dafür sind die Erzeugnisse des Axel-Springer-Konzerns. Und ehe ich mir dort ein „Bild“ mache, lese ich lieber Tagesschau. In diesem Sinne: Danke für Ihre Arbeit und alles Gute!

119: Karl Kunze:

11. August 2019 um 04:03 Uhr

Jeder Tag beginnt bei mir mit Tagesschau.de. Man muss sich aber in einem Punkt ein wirklich dickes Fell zulegen: die Unzahl von orthografischen und grammatikalischen Fehlern lässt mich schon fragen, was da für Leute arbeiten. Sind die so gestresst, dass sie noch nicht mal die Zeit haben, das, was sie gerade geschrieben haben, noch einmal korrigierend zu überfliegen – oder können die das mit der Rechtschreibung und Grammatik einfach nicht? Bei allem Respekt vor der inhaltlichen Leistung kräuselt sich bei mir jeden Morgen der Magen. Bevor Sie gehen: Beantragen Sie bei der zuständigen Stelle eine-n Schriftgelehrten/-gelehrtin. Der Inhalt Ihrer Nachrichten reicht, um Niedergangsvisionen von Deutschland und Europa heraufzubeschwören, Sie brauchen den Beweis des Niedergangs nicht durch die textlichen Unzulänglichkeiten mitliefern. Oder ist das etwa genau Ihre Absicht? Dann allerdings:Chapeau.

120: Jo J.:

11. August 2019 um 13:13 Uhr

In Zeiten von Fake-News und in Zeiten, in welchen selbst herausragende Präsidenten der Welt völlig verantwortungslos mit der Wahrheit, sorry, mit ihrer Darstellung der vermeintlichen Wahrheit umgehen, ist ihre und die ihrer vielen Kollegen immens wichtig geworden.
Zur Demokratie gehört eben auch Vertrauen. Ich hätte mir niemals vorstellen können, dass einem amerikanischen Präsidenten ähnliches Misstrauen entgegen zu bringen ist, wie z.B. einem russischen. Es ist bedenklich, dass Wähler in den USA – noch – nicht, die völlig eigennützige Machtpolitik ihres Präsidenten durchschauen.

Um so mehr sind unabhängige Medien so fundamental wichtig. Den sie genießen unser Vertrauen.

Danke Kai Gniffke!

121: Exporteur:

11. August 2019 um 13:18 Uhr

Exportiert das Grundgesetz und die Tagesschau in alle Welt und die Welt wäre friedlicher, aufgeklärter und sicherer 🙂

Great Job Mr. Gniffke

122: Albert B.:

11. August 2019 um 23:01 Uhr

Gratulation zu der guten Arbeit. Tagesschau24 seziert viele spannende Themen unserer Zeit.
Ganz besonders die Sendung "Schichtwechsel – Roboter übernehmen sie" regt zum Nachdenken an. Industrie 4.0 geistert ja quer durch die deutsche Wirtschaft.
Der Wettbewerb, der Konkurrenz- und Kostendruck, das ständige optimieren von Prozessen waren sehr im Vordergrund der Doku.

Aber etwas vermisste ich dann doch. Macht sich die Wirtschaft eigentlich auch Gedanken darüber, wer das Zeugs kaufen soll, wenn die meisten Arbeitsplätze wegrationalisiert sind? – Betroffen sind ja genauso Banker wie Gabelstaplerfahrer.
Billigstlöhner sind ja heute bereits ein Problem. Click-Jobs sind die digitale Variante der prekären Beschäftigung.
Wer soll nach der Industrie 4.0 noch Kaufkraft für den Konsum haben?

Bleiben sie in der ARD präsent, Herr Gniffke. Danke für seriöse und informative Nachrichten und Dokus.

123: Werner:

12. August 2019 um 00:11 Uhr

@Albert B.

Ich teile diese Meinung und würde sogar noch soweit gehen, dass Industrie 4.0 lediglich ein zeitlich befristeter Wirtschaftsvorteil ist, der durch die Schnäppchenmentalität der Konsumenten selbst verursacht wird und zu deren Desaster wird.
Die Gier und der Konsument selbst verursacht diesen eigendynamischen Teufelskreislauf.
Wenn dann irgendwann die Automatisierung lediglich für wenige Menschen Arbeit ermöglicht, dann beisst sich die Maus selbst in den Schwanz.
Wer soll wie noch Steuern bezahlen bzw. ein "Grundeinkommen" finanzieren?
Die Wirtschaft wird sich dadurch selbst die Daseinsberechtigung entziehen. Wer soll die sozialen Lasten tragen? Arbeit für Massen ist das Liquid, das eine Wirtschaft am Laufen hält. Gibt es diese nicht, macht sich die Wirtschaft bis auf wenige Grundbedürfnisse überflüssig.
Verteilungskämpfe werden die Zeit dazwischen beherrschen.

Also, "Mondays for Future" und immer auf die Schnäppchen achten – für unsere Zukunft 😉

124: Ein Preusse in Amerika:

12. August 2019 um 04:40 Uhr

Alles Gute!

Sie haben grossartige Arbeit geleistet.

Ohne die Tagesschau, speziell tageschau.de wuerde ich hier in Amerika verdummen!

125: Hermann M.:

12. August 2019 um 09:46 Uhr

Der Tagesschau Personenkult sollte beendet werden. Sachlich, ibjektiv und neutral die Bürger über ALLE wichtigen Ereignisse in unserem Land informieren ohne den Versuch die Zuschauer zu "erzihen"…das wünsche ich mir!

126: Florian K.:

12. August 2019 um 10:30 Uhr

Ich weine Ihnen keine Träne hinterher. Sie sind nämlich der Inbegriff des "Haltungsjournalisten", der maßgeblich zum Vertrauensverlust in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk verspielt hat.

127: Jens Schmachulke:

12. August 2019 um 11:43 Uhr

Werter Herr Gniffke! Schön, dass Sie die Tagesschau verlassen. Nun bleibt die Hoffnung, dass ein profilierter Journalist, der sein Handwerk versteht, diesen Posten übernimmt. Sie haben meiner Meinung nach Objektivität und Neutralität vermissen lassen, insbesondere bei Themen wie Ukraine, Krim oder Syrien. Die ÖR Medien sollten sich wieder mehr von der Regierung emanzipieren und auf Abstand zu den Kreisen achten, über die sie kritisch und sachlich berichten.

128: A Cheeseburger from Hamburg:

12. August 2019 um 23:59 Uhr

Also ich finde, die Motive der Tagesschau waren in den letzten 16 Jahren wirklich ehrenhaft. Und gut. Nur, es ist halt eigentlich nur eine Nachrichtensendung. Da sollte man die Motive raus lassen.

Mir fällt nur noch der Spruch

"Gut gemeint, ist nicht immer gleich gut gemacht"

ein. Die Bürger können das selber. Denken. Jedenfalls mehr, als uns in den letzten Jahren zugetraut wurde. Daran glaube ich ganz fest. Und einem sehr hohen Prozentsatz der Deutschen ist ihre historische Verantwortung selbst bewusst. Ohne die Notwendigkeit einer Lenkung von Außen. Ganz sicher. Und es kommt nur zu ganz dummen Reaktionen von allen Seiten, wenn man anfängt, zu bevormunden und eine Seite ab irgendeinem Zeitpunkt… für ein wenig dumm zu erklären. Dann gibts Krach. Wie son Ehekrach. Und son bisschen, ist es in Deutschland wohl jetzt geworden. Leider. (Nur ne Meinung)

129: Ronny:

13. August 2019 um 00:05 Uhr

Die Tagesschau, Tagesschau24 und viele weitere Informations- und Recherchesendungen sind der wichtigste Gegenpol zu Fake-News oder Filterblasenphänomenen.
Ich kann es einfach nicht verstehen, wenn Leute sagen, sie informieren sich aus den "sortierten" Nachrichten der sozialen Medien. Dass es den ach so sozialen Anbietern nur um Geld geht, sollte doch nun längst jeder wissen. An Schulen muss sehr früh Medienkompetenz gelehrt werden. Ganz besonders im Umgang mit privatwirtschaftlich orientierten Pseudoinformationsmedien oder bewussten Lügnern, die sich in Manipulation der Massen versuchen.

ÖR, bleibt so wie ihr seid. Das ist einzugartig.
Weiterhin viel Erfolg, Herr Gniffke.

130: Angela Kräuterfee:

13. August 2019 um 01:26 Uhr

Ich erinnere mich an ihre Berichte und Interviews, an ihre Kommentare und Artikel. Alle enthielten immer ein Quentchen Wahrheit. Aber eben nur ein Quentchen.
Es gab zu viele Auslassungen, um mich von ihnen wirklich informiert zu fühlen. Auch gab es mir von ihnen zu viele vorformulierte Meinungen.
Ich danke ihnen trotzdem. Denn sie haben dazu beigetragen, das ich stutzig wurde und mich im Netz selbst informiert habe. Und dann las ich in den Medien von USA, Kanada, Australien, Israel, England, Frankreich, China, Russland, Gambia, Mali, Ukraine, Afghanistan so ganz andere Meinungen.
Sie haben mich dazu inspiriert, mich woanders zu informieren.
Momentan stolpern sie nach oben, das ist schön für sie. Ich frag mich jedoch, ob sie sich morgens im Spiegel wirklich noch selbst in die Augen sehen können. Diese Frage müssen sie nicht mir beantworten, nur sich selbst und ihrer Familie!

131: Hermann M.:

13. August 2019 um 10:14 Uhr

Wenn man den Weggang von Hr. Gniffke von der Tagesschau genauer ansieht und seine neue Funktion als SWR Intendant, dann kann man unschwer erkennen wie unsere politischen Parteien gleich einer Krake sich der Medien bemächtigen. Wie will ein Chefredakteur, Redaktionsleiter oder Intendant ein Medienhaus führen, wenn er parteipolitisch ausgerichtet und motiviert ist? Herr Gniffke besitzt nach Wikipedia das SPD Parteibuch ist somit Genosse und sicher sehr schwer als "neutral" in der Sache zu bezeichnen. Wie sehr die Parteien in den Funkhäusern Einfluss nehmen und "Ihre" Kandidaten durchzubringen versuchen, kann man an dem Beispiel (h.Gniffke erkennen. Er erhielt bei der Wahl von dem SPD geführten Land Rheinland-Pfalz deutlich mehr Stimmen als von Grün-CDU in BW. Es wird von den Parteien damit versucht Ihre Leute in Schlüsselpositionen zu bringen und damit Einfluss auf die Ausrichtung der Medien in unserem Land auszubauen. Das Parteibuch zählt, nicht die Qualifikation. Pressefreiheit???

132: Felix Tsch.:

13. August 2019 um 12:28 Uhr

ÖR-Medien haben bei vielen investigativen Berichten bewiesen, dass sie unabängig sind.
Staatliche Einflussnahmen finden sich doch eher in den einschlägig bekannten Medien östlichr Art oder der von privatkontrollierten Verlagshäuser. Der Fall "Lisa" und die Instrumentalisierung von Russlanddeutschen zeigten das. Was gerne versucht wird, ist die Glaubwürdigkeit zu erschüttern. Gerade die, die Lügen verbreiten sollen aufrichtiger dargestellt werden?
Man lese sich hier diese Kommentare durch. Besonders zwischen den Zeilen erfährt man, aus welchen agitatorischen Positionen die Urheber stammen.

Zum Glück sind diese Manipulationsversuche für die aufgeklärte Leserschaft der Tagesschau leicht zu erkennen. Ibiza lässt grüssen.

133: Günther Trollinger:

13. August 2019 um 12:32 Uhr

Dass sich hier Leute sogar mit Medien aus Gambia beschäftigen fand ich sehr lustig.

Wow!

Herr Gniffke, sie sehen, es gibt noch viel zu tun 🙂

134: Toni Erler:

13. August 2019 um 12:37 Uhr

Die DDR ist tot. Es lebe die DDR. Nix daraus gelernt?
Dann einfach nal die Deminstranten derzeit in RU unterstützen. Die streben gerade nach Freiheit und Dmokratie.
Ach, herrje, die in Hongkong auch…

135: Maßnehmer:

13. August 2019 um 12:44 Uhr

Bemerkenswert: Zensur in China. Kein Google, kein Facebook. Zensur in Russland. Staatliche Aufsicht über Yandex und SORM. Zensur in der Türkei. Nur einer zählt.

Und was machen wir?

Verwurschteln uns mit dieser nervigen Demokratie, wo jeder jeden Unsinn erzählen darf. Menschen sehnen sich offenbar nach Zensur.
Gut gemacht, Herr Kniffke. Sie sollten das nächste mal die Tagesschau diktatorischer führen, sonst zweifeln die Menschen an sich selbst.

136: hamburgfreund:

13. August 2019 um 13:24 Uhr

Gute Reise!
Die o.g.Kommentare sind interessant.
Möge es Ihrem Nachfolger und seinem Team gelingen darüber aufzuklären, warum rechts so "scheisse" ist!…
Ein kurzer, erklärender Ausflug in die Geschichte
könnte sehr erhellend sein (Hallo!Ausschwitz! Hallo 2. Weltkrieg!) und erklären, warum Gaulands feuchte Augen bzgl. der Deutschen Wehrmacht so gefährlich und falsch sind.

137: Gernot Albinger:

13. August 2019 um 22:15 Uhr

Werte Tagesschau,

ich würde dringend danach ersuchen, keine verhamlosenden Begriffe wie "fake news" zu verwenden.
Das sind Lügen!
Und die, die es tun sind Lügner.

Wenn ich Schummelsoftware höre, denke ich, ein kleiner Junge hat an einer Software experimentiert.
Nein, diese Dimension ist nicht mehr schummeln wie in der 6. Klasse.
Diese Dimension ist BETRUG und zwar ein kapitaler Betrug. Das muss so ausgesprochen werden. Die, die es tun sind mutmaßliche Betrüger.

Eine klare Sprache ist dazu absolut notwendig.

Aber ein großes Lob auch an die Tagesschausprecher. Sehr objektiv, neutral und sehr gut verständlich.
Mein Prädikat für sie: Die Referenz unter den Nachrichtensendern.

138: Leroy Harms:

14. August 2019 um 13:48 Uhr

Warum ich am liebsten die Tagesschau sehe?
Dazu ein Vergleich.

Bei manchen Sendern denke ich an "Entenquak-TV", weil die Stimmen sehr nasal und aufgeregt wirken. Besonders dann, wenn es ein bedeutsames "Breaking-News"-Ereignis gab, hört sich das an wie in einem Tiergatter. Da werden völlig sinnlose "Live-Bilder" von Polizeiautos, die um die Ecke fahren gezeigt und andere eher wenig gehaltvolle Nachrichten.

Bei anderen Sendern wird ein "Hartz 4-Youtube"-Englisch gesprochen und diese "Challenges" an deren "Locations" in der "Quali" meine Ohren verstopfen.
Diese sprachlichen "Verunreinigungen" sind eine Zumutung. Wer englische Nachrichten sehen will, hat ein reichhaltiges Angebot.

Der tolle europäische Sender bekommt die ständig wechselnden Tonpegel nicht in den Griff. Sonst ist dieser sehr begrüßenswert, da die europäische Sicht oft ganz gut bwrichtet wird.

Bleibt mir also nur zu hoffen, dass die Tagesschau und ihre Report-Kollegen so bleiben wie sie sind.

Spitze!

Alles Gute

139: Otto M.:

18. August 2019 um 23:20 Uhr

Einer der Vorredner hat schon das große Glück über Meinungsfreiheit bei uns erwähnt und die digitale Zensur in China angeprangert.
Ja, wir können uns glücklich schätzen über die freie Presse und seiner besten Vertreter wie z.B. Tagesschau, aber auch den Regionalangeboten für die Bundesländer. Als Bayer kucke ich gerne nach Hamburg und Berlin.

Aber eine Frage brennt mir unter den Nägeln, die mir bisher auch die Tagesschau nicht beantworten konnte.
Früher gab es Radio Free Europe oder Voice of America, um die östlichen Länder zu informieren.
Ist Lang-, Mittel- und Kurzwelle für China kein Einsatzszenario mehr zur unabhängigen Information vieler Chinesen? Bei dieser totalen Internetblockade, die kaum zu überwinden ist, sollten da nicht die Chinesen besser über die Vorgänge in Hongkong informiert werden?

Diese uralt Übertragungstechnik kann zumindest nicht flächendeckend gestört werden.
Kein Interesse vom Rest der Welt?

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