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ARD-aktuell

7. Mai 2017

Schleswig-Holstein: Und schon wieder eine Überraschung…

Die Situation erinnert an das Saarland Ende März: Wenige Wochen vor der Wahl lagen die beiden großen Parteien Kopf an Kopf, dann schiebt sich die CDU zwar erkennbar nach vorn, aber am Wahlabend ist der Abstand viel größer als gedacht. Die erste Erkenntnis ist banal und alt bekannt: Umfragen sind Umfragen und nicht mehr als eine Momentaufnahme zum Zeitpunkt der Erhebung. Sie sind interessanter Stoff für Unentschiedene und können bei der Wahlentscheidung helfen. Aber die dramatischen Verschiebungen zu Gunsten der CDU und zu Lasten der SPD auf den letzten Metern in Schleswig-Holstein, müssen andere Gründe haben. Weiterlesen

ARD-aktuell

7. Mai 2017

Präsidentschaftswahl Frankreich

So spannend es sein mag, wer in Schleswig-Holstein künftig regiert: Die Präsidentschaftswahl in Frankreich ist eine Schicksalswahl für Europa. Ein Sieg von Marine Le Pen würde nicht nur Frankreich, sondern die ganze Europäische Union verändern. Deshalb behalten wir aus dem ARD-Wahlstudio beide Länder genau im Blick. Um Punkt 20 Uhr, mit Beginn der Tagesschau, zeigen wir die erste Hochrechnung des französischen Wahlforschungsinstitut Kantar Sofres, das uns als Partner von Infratest dimap die Daten auch für das deutsche Fernsehen zur Verfügung stellt. Weiterlesen

ARD-aktuell

26. März 2017

Der Schulz-Effekt

Geradezu euphorisch ist die SPD in den ersten Landtagswahlen des Jahres gegangen. Schließlich hat sie seit Nominierung ihres Spitzenkandidaten Martin Schulz im ARD-Deutschlandtrend in anderen vergleichbaren Umfragen satte zwölf Punkte zugelegt. Warum sollte sich das nicht auch in einen landespolitischen Erfolg im Saarland ummünzen lassen? Weiterlesen

ARD-aktuell

26. März 2017

AKK-Effekt

Klar, im Vorfeld dieser Saarland-Wahl haben alle über den Schulz-Effekt gesprochen, aber je näher der Wahltag rückte, umso stärker wurde der AKK-Effekt sichtbar. Annegret Kramp-Karrenbauer, für nicht Saarländer vor allem ein Zungenbrecher, für Saarländer das Symbol einer positiven Entwicklung des Landes. Schon vor fünf Jahren erklärten 44 Prozent der CDU-Wählerinnen und Wähler die Partei vor allem wegen der Spitzenkandidatin gewählt zu haben. Diesen, auch damals schon beachtlichen Wert, hat sie erneut gesteigert, diesmal liegt der sogenannte Kandidatenfaktor bei 47 Prozent. Das ist, nach Ole van Beust in Hamburg 2008 mit 55 Prozent, und Peter Müller im Saarland 2004 mit 54 Prozent, der höchste Wert, den wir für eine CDU-Spitzenkandidatin je gemessen haben. Was der CDU zu ihren unerwartet deutlichen Erfolg verholfen hat, ist die Zugkraft, die sie vor allem in zwei Gruppen entwickelt hat. Zum einen bei den Erst- und Jungwählern. In der Gruppe der 18-24-jährigen legt die CDU nach vorläufigen Daten der Wahltagsbefragung von Infratest dimap um satte acht Punkte zu – und das in einer Gruppe, in der die CDU wirklich selten Erfolge feiert. Weiterlesen