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ARD-aktuell

29. Januar 2016

Die 13-Jährige in der Tagesschau

Selten hat ein Gerücht die Gemüter so bewegt wie im Fall der 13-Jährigen, die angeblich entführt und vergewaltigt worden sein soll. Und schon lange haben wir uns nicht mehr so schwer getan mit der Frage, ob wir einem bestimmten Thema eine Meldung in der Tagesschau widmen sollen wie heute. Denn wie wir jetzt wissen, war an dem Gerücht nichts dran. Warum bitteschön soll die Tagesschau berichten, dass ein Gerücht nicht stimmt? Dann hätten wir künftig alle Hände voll zu tun. Weiterlesen

ARD-aktuell

19. Januar 2016

Der erste Verdächtige von Köln

Eine Meldung aus der Tagesschau von heute: Nach 18 Tagen hat die Polizei den ersten Verdächtigen festgenommen, der in der Silvesternacht an den sexuellen Angriffen auf Frauen beteiligt gewesen sein soll. Nach 18 Tagen! Anlass, nach fast drei Wochen noch einmal zurückzublicken auf unsere Berichterstattung. Denn die Diskussion über den Zeitpunkt der überregionalen Berichterstattung reißt nicht ab. Weiterlesen

ARD-aktuell

31. Juli 2015

Landesverrat auf tagesschau.de

“Je suis Charlie”, haben wir unsere Nutzer Anfang des Jahres in der Tagesschau, auf tagesschau.de und in den Tagesthemen wissen lassen. Es war ein Akt der Solidarität und ein klares Bekenntnis zur Pressefreiheit. Wir sollten uns nicht einschüchtern lassen von nichts und niemandem! Nur Monate später kommt die “Dicke Berta” des deutsche Sicherheitsapparats und nimmt Journalisten von netzpolitik.org auf’s Korn. Wie reagiert die Tagesschau darauf?
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ARD-aktuell

26. Mai 2015

Ein Blick von außen auf die Tagesschau

Ab und zu laden wir externe Kritiker ein. Wir bitten sie, unmittelbar nach einer 20Uhr die Sendung zu besprechen und uns – wenn nötig – tüchtig einzuschenken. Dabei sichern wir selbst den härtesten Kritikern natürlich freies Geleit zu, denn uns ist klar, der Blick von außen kann uns nur helfen. Heute kam Annette Großbongardt zur Kritik, stellvertretende Ressortleiterin beim SPIEGEL. Weiterlesen

ARD-Hauptstadtstudio

15. Februar 2015

Trendwende für die FDP

Klar, das entscheidende für eine Partei, die nicht im Bundestag ist, ist das Momentum. Und das hat die FDP getroffen. Das Dreikönigstreffen Anfang Januar mit dem Auftritt des neuen Parteivorsitzenden Christian Lindner, der Versuch einer neuen inhaltlichen Verortung, und in Hamburg eine Spitzenkandidatin, die durch unglückliche Fernsehbilder bundesweit bekannt wurde, all das erleichtert den Wiederaufstieg. Trotzdem gibt es nach unserer Wählerbefragung eher inhaltliche Motive die FDP zu wählen. Praktisch alle von uns befragten FDP-Wähler erklären, dass ihnen eine Partei wichtig ist, die “klar für die Marktwirtschaft eintritt”. Zwei Drittel der Hamburger FDP-Wähler/innen sind der Ansicht, dass der Partei “mit Christian Lindner an der Spitze der Neuanfang gelungen ist” und immerhin gut die Hälfte glaubt, dass die FDP ohne Katja Suding keine Chance gehabt hätte. Weiterlesen

ARD-Hauptstadtstudio

15. Februar 2015

Das Hamburger Desaster der CDU

Ob die SPD einen Koalitionspartner braucht oder alleine regieren kann und ob die AfD in die Bürgerschaft einzieht, werden wir vorläufig noch nicht sicher wissen. Klar ist aber, für die CDU ist diese Bürgerschaftswahl ein Desaster. So schlecht hat sie bei einer Landtagswahl in Deutschland seit 1959 nicht mehr abgeschnitten. Ihre beiden noch schlechteren Ergebnisse hat sie in Bremen 1955 mit 14,8 und in Bremen 1951 mit 9,0 Prozent erzielt. Seither waren es immer mindestens 18 Prozent. Weiterlesen