Skip to Content

ARD-aktuell

31. Juli 2015

Landesverrat auf tagesschau.de

“Je suis Charlie”, haben wir unsere Nutzer Anfang des Jahres in der Tagesschau, auf tagesschau.de und in den Tagesthemen wissen lassen. Es war ein Akt der Solidarität und ein klares Bekenntnis zur Pressefreiheit. Wir sollten uns nicht einschüchtern lassen von nichts und niemandem! Nur Monate später kommt die “Dicke Berta” des deutsche Sicherheitsapparats und nimmt Journalisten von netzpolitik.org auf’s Korn. Wie reagiert die Tagesschau darauf?
Weiterlesen

ARD-aktuell

28. Juli 2015

Ich hab ja nichts gegen Flüchtlinge, …

… aber man wird ja noch mal fragen dürfen, warum es so viele sind, warum die alle zu uns kommen, wieviel Geld die hier bekommen. Darf man? Ja, man darf. Ich gebe zu, bei manchen Kommentaren (vor allem bei solchen, die wir löschen), kriege ich richtig schlechte Stimmung und dann wächst meine Neigung, mal richtig abzuledern. Aber wem wäre damit geholfen? Weiterlesen

ARD-aktuell Chefredaktion

19. Juni 2015

Neue Richtlinien für Diskussions-Plattformen

Liebe User,
Social media lebt vom Dialog. Und der ist uns wichtig, denn auf keinem anderen Weg kommen Ihre HInweise, Lob und Kritik so schnell bei uns an. Das Kommentaraufkommen steigt seit Jahren – inzwischen schreiben Sie uns insgesamt täglich zwischen 2000 und 7000 Kommentare. Die meisten von Ihnen – und wir selbst natürlich auch – wollen eine Diskussion, die inhaltlich kontrovers, im Ton aber sachlich, respektvoll und höflich ist. Wir haben deshalb unsere Diskussionsrichtlinien modernisiert und an unsere Community angepasst.

 

Die Richtlinien für die Nutzung der Plattformen für den Blog, meta.tagesschau.de sowie Facebook und Google+

 

Wie wir diskutieren wollen

Die Tagesschau möchte die Nutzerinnen und Nutzer in die Lage versetzen, sich auf Basis verlässlicher Informationen ein eigenes Urteil zu politischen Fragen zu bilden. Damit möchten wir zum gesellschaftlichen Diskurs und zu umfassender Partizipation in gesellschaftlichen Prozessen beitragen. Deshalb wünschen wir uns einen regen Dialog unserer Nutzerinnen und Nutzern. Uns liegt zudem sehr viel an Ihrem Feedback zu unseren Angeboten. Diskutieren Sie auf unserer Seite meta.tagesschau.de genauso wie auf unseren Plattformen bei Facebook und google+.
Die Anzahl der Kommentare ist uns weniger wichtig als deren Qualität. Deshalb stellen wir ausgewählte Themen zur Diskussion und moderieren die Diskussionen so, dass es interessant bleibt, der Debatte zu folgen und mitzudiskutieren.
Wir legen Wert darauf, dass Sie sich wohl fühlen, gerne bei uns in eine Diskussion einsteigen, dass sich niemand von dem Ton der Diskussion ausgeschlossen fühlt. Deshalb sorgen wir dafür, dass die Debatten auch bei inhaltlichen Differenzen konstruktiv und im Ton sachlich bleiben.

Bitte orientieren Sie sich deshalb beim Schreiben eines Kommentars an folgenden Hinweisen:

  • Ihr Beitrag ist konstruktiv und bezieht sich auf das Thema der Diskussion.
  • Begründen Sie Ihre Meinung bitte – besonders dann, wenn Sie anderen Meinungen widersprechen.
  • Bitte bleiben Sie höflich. Bitte wählen Sie einen Ton, den Sie auch in einem persönlichen Gespräch anschlagen würden – und in dem Sie selbst angesprochen werden möchten.
  • Provozieren Sie nicht auf einer persönlichen Ebene und lassen Sie sich nicht provozieren.
  • Auch wenn ein Thema die Gemüter erregt: Bitte bleiben Sie ruhig und sachlich.
  • Unsere Erfahrung: Je mehr Sie auf Rechtschreibung und Grammatik achten, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich andere Nutzerinnen und Nutzer mit dem Inhalt Ihres Kommentars beschäftigen, nicht mit der Form.
  • Ein paar Worte zum Urheberrecht: Stellen Sie sicher, dass Sie die Rechte zur Verbreitung der von ihnen veröffentlichten Inhalte haben. Zitate müssen als solche gekennzeichnet sein. Wenn Sie aus Büchern, Artikeln oder Gedichten zitieren, bedenken Sie: Auch diese sind meist urheberrechtlich geschützt. Zitieren Sie deshalb nicht mehr als kurze Ausschnitte – übrigens auch aus Gründen der besseren Lesbarkeit. Und zitieren Sie nur, wenn Sie das Zitat als Beleg Ihrer eigenen Aussage benötigen.
  • Nehmen Sie sich die Zeit, Ihren Kommentar vor dem Abschicken nochmal zu lesen. Habe ich den richtigen Ton getroffen? Könnten meine Formulierungen Missverständnisse hervorrufen? Würde mich selbst dieser Kommentar interessieren? Ist er relevant für die Debatte?

 

Netiquette

Unsere Communityredaktion behält sich vor, Kommentare auf meta.tagesschau.de nicht freizuschalten beziehungsweise auf Facebook und Google+ zu löschen. Dafür gelten folgende Regeln:

  • Auf unseren Plattformen haben Diskriminierung und Diffamierung von Personen und Gruppen keinen Platz, insbesondere nicht aufgrund ihrer Religion, Herkunft, Nationalität, körperlichen Verfassung, Einkommensverhältnissen, sexuellen Identität, ihres Alters oder ihres Geschlechts. Entsprechende Äußerungen sind nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt.
  • Kommentare, die ehrverletzend, beleidigend, pornografisch oder sonst unzulässig oder gar strafbar sind oder nationalsozialistische Terminologie verbreiten, werden nicht freigeschaltet, beziehungsweise gelöscht. (vgl. § 4 JMStV)
  • Wir löschen Verdächtigungen, Unterstellungen oder Theorien, die nicht überprüfbar sind und nicht durch Argumente oder glaubwürdige Quellen belegt werden.
  • Externe Links können eine Bereicherung für die Diskussion sein. Sollten die aber nicht diesen Regeln entsprechen, löschen wir sie. Falls wir Links in Kommentaren stehen lassen: ARD-aktuell ist nicht für verlinkte Inhalte verantwortlich.
  • Dass Werbung oder kommerzielle Inhalte nichts auf unseren Plattformen zu suchen haben, versteht sich von selbst. Sie können themenbezogen ergänzend auf Beiträge auf Ihren eigenen Blogs oder Webseiten hinweisen. Aber auch diese Links löschen wir, wenn sie gegen diese Regeln verstoßen.
  • Bitte posten Sie keine Wahl- oder Parteienwerbung. Auch Aufrufe zu Kampagnen, Demonstrationen oder Petitionen werden von uns gelöscht.
  • In Großbuchstaben zu schreiben gilt im Netz als schreien. Weder die Community-Redaktion noch die anderen Nutzerinnen und Nutzer möchten sich anschreien lassen.
  • Ständige Wiederholungen des gleichen Inhalts oder Spam löschen wir.
  • Bitte veröffentlichen Sie keine persönlichen Daten wie Adressen oder Telefonnummern – nicht von anderen, aber auch von sich selbst nicht. Wenn Sie unter einem Klarnamen kommentieren, dürfen Sie nur Ihren eigenen verwenden.
  • Aufgrund der Vielzahl der Beiträge, die täglich bei uns eintreffen, sind wir gezwungen, die erlaubte Menge auf 1000 Zeichen zu begrenzen, um eine Moderation in einem adäquaten Zeitrahmen zu gewährleisten. Mehrteilige Beiträge können daher leider nicht berücksichtigt werden.
  • Kommentare, die sich als falsch oder unwahr herausstellen, werden nachträglich gelöscht.
  • Die Verkehrssprache dieser Plattform ist deutsch. Kurze englische Zitate können gegebenenfalls benutzt werden.

Wir behalten uns vor, Nutzerinnen und Nutzer, die wiederholt oder schwer gegen unsere Regeln verstoßen vorübergehend oder dauerhaft von unseren Plattformen auszuschließen. Natürlich besteht bei der Beurteilung der Kommentare stets ein Ermessensspielraum. Wir sind an einer lebhaften Diskussion interessiert. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht indes nicht. Auch ein Anspruch auf Begründung bei Nichtveröffentlichung besteht insbesondere dann nicht, wenn gegen die oben genannten Regeln verstoßen wird.

Und schließlich ein letztes Wort zum Stichwort Zensur: Wir zensieren nicht. Das könnten nur ein Staat und seine Institutionen. Wir üben aber auf unseren Seiten das Hausrecht aus. Dabei sehen wir es als unsere wichtigste Aufgabe an, Ihnen eine konstruktive Diskussion zu ermöglichen.

Disclaimer

Die Nutzerinnen und Nutzer sind für die von ihnen publizierten Beiträge selbst verantwortlich. Inhaltliche Änderungen und Ergänzungen dieser Richtlinien behalten wir uns vor.

Datenschutz-Hinweis:
Mit dem Abgeben eines Kommentars auf meta.tagesschau.de, auf dem Tagesschau-Profil auf Facebook und auf Google+ erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen in unseren Angeboten zitiert werden können.
ARD-aktuell ist nicht für verlinkte Inhalte verantwortlich.

Vielen Dank!

Wir freuen uns über rege Teilnahme an unseren Diskussionen, und wünschen Ihnen viel Spaß beim Meinungsaustausch!

ARD-aktuell

26. Mai 2015

Ein Blick von außen auf die Tagesschau

Ab und zu laden wir externe Kritiker ein. Wir bitten sie, unmittelbar nach einer 20Uhr die Sendung zu besprechen und uns – wenn nötig – tüchtig einzuschenken. Dabei sichern wir selbst den härtesten Kritikern natürlich freies Geleit zu, denn uns ist klar, der Blick von außen kann uns nur helfen. Heute kam Annette Großbongardt zur Kritik, stellvertretende Ressortleiterin beim SPIEGEL. Weiterlesen

ARD-aktuell Chefredaktion

1. März 2015

20 Jahre nachtmagazin

20 Jahre Nachrichten nach Mitternacht! Happy Birthday nachtmagazin! Die erste Sendung lief am 1. März 1995 mit Claus-Erich Boetzkes als Moderator. Das nachtmagazin hat sich verändert, zuletzt durch das modernisierte Nachrichtenstudio mit der 17,5 Meter breiten Medienwand. Die Sendung ist noch bildstärker geworden. Lutz Marmor, ARD-Vorsitzender und NDR-Intendant: “Unser Anspruch ist es, die Menschen rund um die Uhr bestmöglich zu informieren. Das ‘nachtmagazin’ ist und bleibt daher fester Bestandteil unseres Informationsangebotes. In einer Zeit, in der sich Nachrichten rasant verbreiten, ist ein Magazin, das Themen vertieft und erläutert, besonders wichtig.”

Die Bedeutung des Magazins hat in den zurückliegenden 20 Jahren noch zugenommen. Nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes arbeiten etwa zwei Drittel der Erwerbstätigen mindestens gelegentlich in Abend- oder Nachtarbeit, in Wechselschicht bzw. zu “atypischen Zeiten”. Die Zahl der über 50jährigen, die in Schicht arbeiten, hat sich im vergangenen Jahrzehnt beispielsweise verdoppelt, so das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). 600.000 Menschen sehen die Sendung im Durchschnitt trotz später Sendezeit.

Gegründet in den Anfangsjahren des Internets ist das nachtmagazin heute auch ein wichtiger Baustein für tagesschau.de: Dank der Sendung haben wir zur digitalen Primetime am Morgen ein noch breiteres Videoangebot. Bei der Magazinplanung wird Online weiter an Bedeutung gewinnen: Die Tagesthemen und das nachtmagazin werden künftig noch mehr eigene Schwerpunkte setzen und sich stärker ergänzen. Unsere Hintergrundberichte fließen schließlich im Internet zusammen.

Schon heute gehen Tagesthemen und Nachtmagazin Hand in Hand. Im Verbund können die wichtigsten Themen vertieft werden, das Nachtmagazin erweitert die Palette, etwa mit Interviews, Kulturbeiträgen, Internetstories, Wirtschaftsthemen und Sportclips. Die Magazine liefern zusammen ein starkes Themenpaket. Wir bieten insgesamt – im TV und online – noch mehr journalistische Einordnung, ganz im Sinne unseres Auftrages.

An dieser Stelle möchten wir unserem Publikum danken, das nachts unsere Nachrichten in Magazinform laut Medienforschung sehr schätzt. Und wir danken den Moderatoren, den Redakteuren, Korrespondenten, der Studiomannschaft, den Kamerateams, Cuttern, Grafikern, Bildrechercheuren etc., die jeden Sendetag aufs Neue mit Engagement und Kreativität dieses Nachrichtenangebot machen. 20 Jahre – auf die wir gerne zurückblicken.

ARD-aktuell Chefredaktion

29. Januar 2015

Antisemitische Reaktionen auf Tagesthemen-Kommentar

Der Tagesthemen-Kommentar unserer Kollegin Anja Reschke (NDR) zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz hat viele interessiert und bewegt. Bis zum heutigen Vormittag kam der Facebook-Post auf eine Reichweite von 3,6 Millionen. Der Kommentar wurde hier über 14.000 Mal geteilt und erhielt über 27.300 „Gefällt mir“-Angaben. Rund 3000 Kommentare erreichten uns. Eine derartige Resonanz gab es bislang nur wenige Male.
Weiterlesen

ARD-aktuell

14. Januar 2015

Nachtrag: Die Verschwörung von Paris

Mein Blogeintrag von gestern hat eine Menge Resonanz gefunden. Viele User haben sich an meinem bellenden Ton gestoßen. Ich fürchte, mit Recht. Ja ich hatte gestern eine ziemliche Wut im Bauch, aber dieser Zustand ist kein sonderlich guter Ratgeber, schon gar nicht wenn man Verantwortung für die Tagesschau trägt. Und noch eine Korrektur muss ich anbringen. Weiterlesen