24. Juli 2009, 23:58 Uhr - von Dr. Kai Gniffke
Sie haben es vielleicht gesehen: Mein Blog-Eintrag vom 21. Juli und der Kommentar von Uli Deppendorf haben ja ein nicht unerhebliches Medienecho gefunden. Als wir beide heute miteinander telefonierten, haben wir darüber herzlich gelacht. Dabei ist es doch immer wieder eine interessante Erfahrung, wenn man die Rolle tauscht und vom Berichterstatter zum Gegenstand der Berichterstattung wird.
Beinahe den gesamten Nachmittag habe ich damit verbracht Presseanfragen zu beantworten. Ich gebe zu, dass das nicht zu meiner Lieblingsbeschäftigung gehört, auch wenn Anfragen von Journalisten zur Tagesschau immer mal wieder kommen. Aber vielleicht tut es ab und zu sogar mal ganz gut zu erleben, wie es sich anfühlt, Gegenstand der Berichterstattung zu sein. Das sensibilisiert dann für einen fairen Umgang mit den Leuten, über die wir berichten. Denn ich weiß ja selbst aus meiner Reporter-Zeit, dass man schon mal in Versuchung gerät Sachverhalte und Aussagen “zuzuspitzen”. Ein verdammt schmaler Grat in der täglichen journalistischen Alltagsarbeit. Politiker können ein Lied davon singen.
Manches hat mich heute ein bisschen gewurmt, beispielsweise wenn einige Medien schreiben ich hätte das ZDF kritisiert oder über die Kollegen gelästert. Das geben meine Texte nicht her. Oder ich hätte die Tagesschau für überflüssig erklärt und madig gemacht. Wo bitteschön denn das? Dagegen fand ich manche Verschwörungstheorie ja schon fast rührend, etwa wenn in meinen Blog-Eintrag eine versteckte Kritik an der ARD-Struktur hineininterpretiert wurde. Also habe ich heute ganz viel geredet und argumentiert. Aber da bist Du als Gegenstand der Berichterstattung nicht mehr der eigentliche Herr des Verfahrens. Eine Welle wie heute hält man dann nicht mehr auf.
blog tagesschau.de - hinter den Nachrichten.
Dr. Kai Gniffke |
24.07.2009 23:58 Uhr
Kategorie: ARD-aktuell Chefredaktion
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Am 25. Juli 2009 um 00:10 Uhr
All dies spricht für Folgendes:
a) Bleiben Sie, wie Sie sind - nicht verstellen!
b) Bloggen Sie weiter über Ihre Arbeit und seien Sie dabei ehrlich
c) Erkennen Sie die Risiken und ziehen daraus Ihr Nutzen
Ich fand den Kommentar von Herrn Deppendorf interessant zu lesen und würde mir - für die Dramatik - häufiger so etwas wünschen. Es spricht dafür, dass sich die Öffentlich-Rechtlichen öffnen, transparenter werden. Ohne die Zuspitzung, die bspw. bei “Spiegel Online” geäußert wurde (interne Besprechungen live streamen): Setzen Sie diesen Weg fort.
Viele Grüße,
Frederic Schneider
P. S.: Sie haben Recht, dass es gut ist, wenn Journalisten auch mal die andere Seite kennenlernen.
Am 25. Juli 2009 um 01:05 Uhr
Nun ja Herr Gnifke,
in die Situation haben Sie sich ja nun selbst gebracht und die Medien haben über Sie berichtet. Das liegt also voll in Ihrer eigenen Verantwortung.
Die kritische Betrachtungsweise richten Sie in näherer Zukunft wohl besser auf Ihre Themen und nicht auf die Medienlandschaft?
Im Endeffekt haben Sie das gebaut was Sie selbst eine “Kann-man-machen-Nummer” benannt haben. Das sollten Sie nämlich gerade im Sommerloch einfach bleiben lassen.
Am 25. Juli 2009 um 01:49 Uhr
“When you’re in a hole, stop digging!” - Dieses feine Sprichwort passt auch hier wie so oft vortrefflich. In der Reaktion auf die - wie ich finde - eher milde Kritik der Kollegen (Beißhemmung?) jetzt die übliche Kritiklosigkeit am eigenen Verhalten.
Natürlich geben die Texte sowohl die Kritik am neuen Studio des ZDF als auch an der Bedeutung einer 20-Uhr-Sendung im Sommerloch her.
Und der Versuch, mit Selbstreferenzialität dem ganzen doch noch etwas Positives abzugewinnen - geschenkt. Die zitierte Sensibilisierung ist m.E. absolute Grundlage für Qualitätsjournalismus, wie ihn das Erste doch für sich in Anspruch nimmt…
Am 25. Juli 2009 um 02:19 Uhr
Ich stimme voll und ganz der Aussage des Herrn Deppendorf zu: Die “Solidarität durch Schweigen” verstehe ich als gute Richtlinie in der Öffentlichkeit. Ihr ganzes Team hat schließlich negative Meldungen erhalten und auch als Zuschauer möchte man doch sicher nicht gern mit Füllstoff abgespeist werden? Zu beiden sollten Sie sich deshalb solidarisch verhalten.
Wenn man - Frei nach Dieter Nuhr - Nichts Gutes zu sagen hat dann möge man doch einfach mal solche Kommentare unterlassen und die Lästerei über das neue Studio der vermeintlichen Konkurrenz dort stattfinden lassen wo sie hingehört: In die Betriebskantine oder beim Kaffee nach dem Morgenbriefing. Auch wenn in der Teppichetage der ARD wieder gelacht werden darf hat die Institution Tagesschau und Ihre Leute durch süffisante Bemerkungen des Chefredakteurs(!) etwas abbekommen.
Sie wollten die Welle aufhalten? Sie haben sie selbst erzeugt.
Das ist auch sicherlich eine andere Qualität als z.B. eine falsch herum dargestellte Deutschlandflagge.
Am 25. Juli 2009 um 10:36 Uhr
Gut, dass wir mal drüber gesprochen haben.
Und nun is auch gut, oder ?
Am 25. Juli 2009 um 11:09 Uhr
Ich kann mich nur dem Beitrag von Frederic Schneider anschließen.
Das Spannende an diesem Blog ist einerseits die Offenheit, mit der über die redaktionelle Arbeit geschrieben wird. Andererseits gefällt mir der Mut zur Meinung. Da darf auch mal das neue ZDF-Studio beurteilt werden! Ich habe das übrigens nicht als Lästerei empfunden, sondern als echtes Interesse an der Arbeit der Konkurrenz.
Lobenswert auch: Sie bitten die user nicht nur um deren Meinung zu Inhalten, sondern auch zur Gestaltung der Sendung selbst. Das sieht man sonst selten. Natürlich hilft das auch der Tagesschau (frei nach Jeff Jarvis). Also weiter so!!
Am 25. Juli 2009 um 11:36 Uhr
Sehen Sie es doch so, Herr Gniffke: “Die anderen” stecken anscheinend genausotief wie Sie im Sommerloch
Am 25. Juli 2009 um 12:23 Uhr
Jetzt haben auch Sie kräftig zur Auffüllung des Sommerlochs beigetragen, unter tatkräftiger unsolidarischer Mitwirkung von Herrn Deppendorf, der seine Kollegenkritik an dieser Stelle öffentlich machte. Spannend an Ihrer Äußerung vom 21. Juli finde ich ihre Selbstwahrnehmung im “zähen Ringen um brauchbare Themen”, weniger selbstreferentiell als selbstkritisch.
Bemerkenswert finde ich die erahnbare Humor- und Empathiefreiheit von Ulrich Deppendorf, der nicht unbedingt seinen Senf hätte dazu geben müssen. Dass er es dennoch getan hat, deutet auf eine erhöhte Sensibilität in Sachen persönlicher Kritik- war er überhaupt gemeint oder gar angesprochen?- und einen möglichen Mangel an Toleranz. “Ein wenig mehr Solidarität durch Schweigen” auch mit den Kollegen aus dem eigenen Verein wäre angebracht gewesen. Dann hätte dieser Sturm im öffentlich- rechtlichen Wasserglas nicht den Wirbel in der deutschen Medienlandschaft verursacht, den er nicht verdient.
Doch auch dies füllt das Sommerloch.
Am 25. Juli 2009 um 13:01 Uhr
Weil es sonst nichts zu berichten gibt, melden die Medien halt einmal was über sich selbst…
Wenn wir keine Themen von irgendwelchen Initiativen vorgegeben bekommen, wissen wir nicht worüber wir berichten sollen ? Wie peinlich !
Hier z.B. ein Thema: Im Jahre 2008 lebten ca. 63500 HIV-infizierte Menschen in Deutschland, davon sind 51800 Männer.
Und wir machen uns Sorgen wegen der Schweinegrippe ?
Am 25. Juli 2009 um 13:19 Uhr
Sehr geehrter Herr Gniffke,
wer austeilt, muss auch mal einstecken können. Wer seine eigene Meinung öffentlich macht, muss damit rechnen, dass sich auch ein Chef aus Berlin zu Wort meldet.
Lobenswert ist bei Ihren täglichen Blogs allemal, dass Sie es sich leisten könnrn, Ihre eigene Arbeit kritisch bewerten zu können. Keine Selbstverständlichkeit im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, das sich mittlerweile meistens damit begnügt, sich selbst zu gefallen und gegen jedwede Kritik von außen resistent geworden zu sein scheint.
“Bäh” - das sind nur die Privaten, insbesondere natürlich deren Nachrichten. Und “Bäh” - das sind jetzt mit Vorliebe auch die Kollegen des ZDF, die es tatsächlich gewagt haben, aus der öffentlich-rechtlichen Lethargie zu erwachen und in Ihren Nachrichten Mut zu Neuem bewiesen haben. Das macht es Kritikern leicht, auch denen, die für die heilige Kuh “Tagesschau” arbeiten. Dass diese Nachrichtensendung bei immer mehr Zuschauern als “verstaubt” und sprachlich alles andere als zeitgemäß gilt, scheint sie wenig zu stören. Sie haben ja noch die herausragende Quote, auch wenn es bei den meisten nur noch der gewohnte und gelernte Reflex ist, um 20 Uhr die Nachrichten einzuschalten.
Mir allerdings würde es zu denken geben, wenn mehr als 80 Prozent der Zuschauer die Inhalte dieser Nachrichtensendung gar nicht erst verstehen. Zumindest besteht dann m.E. keinerlei Anlass, sich über die offentlich-rechtliche Konkurrenz zu belustigen, die sich immerhin ernsthaft bemüht, die Nachrichten für Ihre Zuschauer verständlich und modern aufzubereiten.
Am 25. Juli 2009 um 15:12 Uhr
Dass ein Sommerloch explizit mit Sommerloch-Diskussionen verfüllt werden sollte, gab’s glaub ich auch noch nicht so oft.
Die Kollegen werden’s Ihnen gedankt haben und vielleicht aus Freundlichkeit dann nächste Woche etwas ähnliches anzetteln, worüber dann die “Tagesschau” berichten kann.
Mir gefällt die Transparenz hier jedenfalls sehr gut.
Am 25. Juli 2009 um 16:57 Uhr
Sommerloch? - Wieso, DA haben mal die Richtigen gestritten. Also, was ist mit der Idee: Tagesschau-Sprecher ab in den Innendienst und die Nachrichten live moderieren?
Am 25. Juli 2009 um 17:25 Uhr
Joooh, das sonnendurchflutete Maul des Sommerlochs hat nun auch noch zugeschnappt …
Mal ehrlich: Was Süddeutsche Zeitung, Focus-Online, Tagesspiegel und taz (um das zu nennen, was bei *räusper* Google-News aufscheint) aus dem Disput hier gemacht haben, ist doch lächerlich. Ich riskiere auch die Behauptung, sie sind erst durch den FAZ-Blog drauf gestoßen worden.
Die Kommentare Ihrer Zuschauer hier haben Sie über die ganzen Presseanfragen übrigens nicht übersehen? Selbst Themen setzen, statt sich nur mit den Säuen durchs Dorf treiben zu lassen? Die Idee, die Schlagzeilen von vor einem Jahr herzunehmen und zu schauen, was aus diesen Themen geworden ist, klingt doch interessant; da könnte sich doch vielleicht schon was draus drehen lassen …
Am 25. Juli 2009 um 17:30 Uhr
Lieber Herr Dr. Gniffke,
danke für so viel Transparenz. Ich kann mir vorstellen, wie sehr Ihr Tagesgeschäft von persönlichen Eitelkeiten geprägt ist, wenn ich die Äußerungen von Herrn Deppendorf lese. Einerseits fordert er Solidarität durch Schweigen gegenüber dem ZDF, andererseits geht er mit seiner Kritik direkt an die Öffentlichkeit.
Mit besten Grüßen aus Berlin!
Am 25. Juli 2009 um 20:02 Uhr
[...] zu berichten. Im “Abendblatt” erweitert Deppendorf seine Kritik, während Gniffke im Tagesschau-Blog versucht dem Streit die Schärfe zu nehmen. var addthis_pub = ”; var addthis_language = ‘en’;var [...]
Am 25. Juli 2009 um 20:23 Uhr
Seh ich das richtig, sie beklagen das Sommerloch, berichten ausführlich über Selbstinszenierungsbühnen wie die Bayreuther Festspiele, aber nicht über die Demos gegen das “Killer”spieleverbot?
Das ist schon schwach, irgendwie. Ich hatte die Tagesschau immer eher als Informations denn als Boulevardsendung verstanden.
Am 25. Juli 2009 um 22:44 Uhr
Ihr Blog ist eine große Bereicherung und Neuerung in der Medienlandschaft. Sie sind Vollblutjournalist und scheuen nicht ihr in der Weltsein mit der Welt an sich auseinanderzusetzen.
Ihre Texte sind wohlformuliert und überlegt und auf keinen Fall “blockflötenhaft”.
Danke und machen Sie weiter. Es ist interessanter und themenaktueller als jede Tageszeitung.
Wenn Ihr Blog kostenpflichtig würde, ich würde dafür gern zahlen.
Am 26. Juli 2009 um 11:13 Uhr
Da haben sich die zwei ARD-Granden also bemüht, die Kuh schnell wieder vom Eis zu bringen. Ich bin Ihnen und Herrn Deppendorf dankbar, dass Sie hier eine kleine öffentliche Diskussion gestartet haben - nun habe ich aber Hunger auf mehr! Warum nicht einmal öffentliche Redaktionskonferenzen oder Sendungskritiken? Bild hat’s ja vorgemacht. Auch das wäre ein Beitrag für mehr Transparenz. Ich freue mich jedenfalls schon auf neue Blicke hinter die Kulissen. Werden Sie mich enttäuschen?
Am 26. Juli 2009 um 20:09 Uhr
Dass andere Medien diese ganze Sache wieder so “groß rausbringen” und alles wieder dramatisieren beweist doch eigentlich, dass dort auch einfach nur das Sommerloch sehr groß ist und man sich auf Kleinigkeiten nur so stürzt.
Ich denke mit meinen 20 Jahren gehöre ich zum jungen Publikum der Tagesschau und das übrigens eine Sache die ich an der Tagesschau sehr schätze; hier gibt es keine “Sensationsgeilheit”. Auch schätze ich die politische Neutralität. Ich wüsste keine Nachrichtensendung und auch keine Zeitung die so objektiv und unabhängig berichtet.
Ist doch auch furchtbar, wenn man bei anderen Nachrichtensendungen bei schlimmen Meldungen den Moderatoren ein gestelltes Entsetzen das Gesicht zeichnet. Bei der nächsten positiven Meldung wird das so entsetzte Gesicht plötzlich fröhlich, als wäre nichts gewesen.
Auch den Small-Talk der Moderatoren beim Moderationswechsel ist doch einfach immer nur schrecklich künstlich und gestellt.
Jedenfalls wünsche ich mir auch eine nicht all zu große Veränderungen, vor allem sollte man die Tagesschau noch als solche erkennen können.
Am 26. Juli 2009 um 21:51 Uhr
@ Fabian
Sie sprechen mir aus dem Herzen. eine Nachrichtensendung soll Nachrichten bringen.
Leider wird auch in den Radiosendungen keine Nachricht ohne Kommentar mehr gebracht. Sie werden förmlich zerquatscht - mir fällt im Moment kein anderer Ausdruck ein.
Man verliert das Interesse dabei, und eine wichtige Nachricht geht dann verloren.
Am 27. Juli 2009 um 09:07 Uhr
[...] öffentlich-rechtlichen TV-Senders SVT; die Diskussion zum Sommerloch im Tagesschau-Blog und die Reaktionen darauf. Natürlich gibt es eine Menge anderer Beispiele, für deren Erwähnung keine Zeit mehr war: [...]
Am 29. Juli 2009 um 02:23 Uhr
[QUOTE]kostenpflichtig…würde dafür zahlen[/QUOTE]
You already do. Zumindest indirekt über die GEZ. Denn es ist ja nicht anzunehmen, dass die Beiträge hier ausserhalb der Arbeitszeit getextet werden.
Am 29. Juli 2009 um 23:50 Uhr
Objektiv und unabhängig? Das sind doch eher dehnbare Begriffe. Selbst eine seriöse Nacxhrichtensendung wie die Tagesschau kann nicht objektiv sein, angesichts der Nachrichtenfülle, aus der sie dann die ihrer Ansicht nach wichtigsten Meldungen in die, vielleicht wichtigste Sendung, die 20 Uhr nimmt.
Ein Beispiel gefällig? Dass ZDF hat heute bsw. die Nachricht von dem tot aufefundenen neunjährigen Mädchen Corinna aus Ellenburg bei Leipzig gebracht.
Bei der Tagesschau herrscht die Meinung vor, soetwas ginge nur die Familie an und sei nichts für eine seriöse Nachrichtensendung wie die Tagesschau.
Daran können sie sehen, wie unterschiedlich man Nachrichten bewerten kann.
Am 30. Juli 2009 um 12:45 Uhr
[...] in die gleiche Kerbe. Traurig. Oder hat es doch nur mit dem Sommerloch zu tun? (Das es laut ARD-Chefredakteur (Tagesschau und Tagesthemen) Kai Gniffke doch gar nicht [...]
Am 31. Juli 2009 um 12:38 Uhr
[...] werden zumindest nachdenklich. So schreibt z.B. der ARD-aktuell Chefredakteur Dr. Kai Gniffke im Zusammenhang mit dem sogenannten “ARD Streit” … vielleicht tut es ab und zu sogar mal ganz gut zu erleben, wie es sich anfühlt, Gegenstand [...]
Am 1. August 2009 um 02:53 Uhr
@22 (Saubaer): Doch, es ist manchmal anzunehmen. Der allseits bekannte Sommerloch-Beitrag vom 21. Juli wurde nach Angaben von Dr. Gniffke nach Dienstschluss zuhause verfasst, also haben wir den sozusagen gratis bekommen.