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21.11.2009

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“Yes-we-can”-Sprechchöre, ein Meer aus US-Fahnen

5. November 2008, 05:04 Uhr - von Christian Radler

Der historische Moment ist da. CNN hat Obama soeben zum wahrscheinlichen Wahlsieger erklärt. Der Grant Park explodiert förmlich. Vorher hatte ich öfter den Eindruck, dass nur für die Kameras gejubelt wird.

Aber jetzt jubeln wirklich alle. “Yes-we-can”-Sprechchöre, Pfiffe und Trillerpfeifen, Freudenschreie. Ein US-Fahnenmeer vor der Bühne. Woodstockmäßige Gelöstheit.

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3 Reaktionen zu ““Yes-we-can”-Sprechchöre, ein Meer aus US-Fahnen”

  1. 1: elchico

    bin mal gespannt wieviele noch “yes we can” schreien, wenn Obama die Mehrwertsteuer hebt und die Sozialausgaben kürzt - um Wirtschaftskrise, Finanzkrise, die dringend notwendige Renovierung des Atomwaffenarsenals, 2 Kriege und zudem eine unglaubliche Staatsverschuldung in Angriff nimmt…

    Diese ganze Euphorie ist krank. Die USA stehen nicht vor einem Goldenen Zeitalter, sondern vor den wohl schwersten Jahren seit Jahrzehnten!

  2. 2: US-Wahlen und die Blogosphere « Gedankensolo

    [...] Kulisse, 04:02 Uhr Das riecht nach Erdrutsch, 04:23 Uhr Langsam sind alle drin im Park, 04:27 Uhr “Yes-we-can”-Sprechchöre, ein Meer aus Fahnen, 05:04 Uhr Die fast perfekte Kampagne, 06:06 Uhr “Hello Chicago”, ruft Obama, 06:06 Uhr [...]

  3. 3: Besucherin

    Es ist mir schon klar, dass Mr. Obama nicht alle Probleme wegzaubern kann. Wir Deutschen werden auch mal in den sauren Apfel beissen müssen, das bliebe uns aber bei einem anderen Presidenten auch nicht erspart. Für mich ist Herr Obama die bessere Wahl, einfach schon deswegen, weil er Menschlichkeit ausstrahlt. Im Gegensatz zu vielen deutschen Politikern ( siehe SPD ) geht es ihm nicht um Macht. Ich glaube es jedenfalls nicht, dass er nur Versprechen gegeben hat, um diese Wahl zu gewinnen. Man merkt, das Wohl der Menschen liegt ihm am Herzen. Er kann aber nicht immer gegen den Strom schwimmen. Wieviel er von seinen ehrlichen Zielen umzusetzen vermag, wird sich erst noch herausstellen.

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