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09.02.2010

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“Too close to call” ?

5. November 2008, 02:04 Uhr - von Jörg Schönenborn

Andreas Cichowicz hat es gerade zutreffend beschrieben. Wir haben ein Bauchgefühl, wie diese Wahl ausgehen wird, aber wir haben noch keine Fakten. Diese 19:30 Uhr Runde war natürlich eine kleine Enttäuschung. Nur “too close to call.” Das heißt weiter warten, dabei sind doch hier im Studio alle so gespannt. Die amerikanischen Kollegen haben sich mit zu frühen Calls, vor allem Jahr 2000, die Finger verbrannt. Damals ging Florida zuerst an Bush, dann an Gore und zum Ende dann nach wochenlangem Gezerre ja doch wieder an Bush. Damals hatten vor allen Dingen Fox und CNN keine ruhige Hand…

Eine feste Regel, wann ein Staat “too close to call” gerufen wird, gibt es nicht. Acht oder zehn Punkte Vorsprung bei der Wahltagsbefragung, also 55 zu 45 reichen jedenfalls in vielen Staaten nicht. Vor allem dann nicht, wenn, wie in Virginia oder Pennsylvania unterschiedliche Regionen eine jeweils völlig andere demografische Struktur haben. Das heißt, die Wahlforscher-Teams müssen dann die Auszählung genau beobachten. Und auch hier kommt es wieder darauf an, dass es aus allen Regionen des Staates genügend Ergebnisse gibt.

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2 Reaktionen zu ““Too close to call” ?”

  1. 1: Oliver Ruebenacker

    Sie können das ruhig übersetzen: “to close to call” heißt “zu knapp zum Ausrufen”. Wörtlich. Kein Fachausdruck, sondern normale Umgangssprache.

  2. 2: US-Wahlen und die Blogosphere « Gedankensolo

    [...] Uhr Nur nicht irritieren lassen, 00:58 Uhr Kein Republikaner wird Präsident ohne Ohio, 01:38 Uhr “Too close to call”?, 02:04 Uhr Vorentscheidung, 02:31 Uhr Die Festwiese füllt sich…, 02:46 Uhr Ich wage eine [...]

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