21. Oktober 2008, 12:23 Uhr - von Hanni Hüsch
Seattle hat das Potenzial, zu meiner amerikanischen Lieblingsstadt zu werden. Eine grandiose Kulisse am „Puget Sound“, mit der „Space Needle“, die sich stolz zum Himmel reckt.
Es geht ganz schnell und die Stadt im nordwestlichsten Staat der USA, in Washington (übrigens nach dem ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten benannt ) zieht einen in ihren Bann.
Als morgendlicher Latte-Trinker beeindruckt es natürlich, dass von hier Starbucks seinen Siegeszug in die Welt des „fancy coffees“, wie die schlichten Schwarzkaffee-Trinker verächtlich sagen, angetreten hat. Oder dass Bill Gates hier Zuhause ist.
Aber es sind vor allem Menschen wie unser erster Serien-Held, der umtriebige Kelly Oglevie, die Seattle so anregend machen. Jung, voller Energie, ohne Zukunftsangst, von seiner Idee, der Alge neues leben einzuhauchen, fast berauscht. Geld verdienen will er damit natürlich auch. Sonst wär er auch kein Amerikaner.
Er also ist der Hauptdarsteller im ersten Teil unserer Tagesthemen Serie.
Unsere Producerin Annette Brieger, Kameramann Tobias Baader und Tonmann Andree Melchert reisen mit mir quer durch die USA - von Washington nach Washington.
Zwei Wochen lang. Über Colorado, Neu Mexico, Kansas, Michigan bis zurück in die Hauptstadt, da wo unser ARD-Studio ist.
Alltägliche Geschichten mit der Kraft, uns Land und Leute näher zu bringen. Zu verstehen, wie Amerika tickt, nur Tage vor der Jahrhundertwahl.
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Hanni Hüsch |
21.10.2008 12:23 Uhr
Kategorie: Auslandskorrespondenten, US-Wahl
Schlagworte: Andree Melchert, Annette Brieger, Seattle, Tagesthemen, Tobias Baader, USA
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Am 21. Oktober 2008 um 14:21 Uhr
Das Panorama lässt mich vor Neid erblassen, genauso wie der Reichtum von Bill Gates und ich wäre auch gerne mal in den USA. Zum Trost dafür, dass ich nicht dieses Glück habe, dort zu sein, werde ich mir daher die Tagesthemeserie anschauen. Und wer weiß, vielleicht werde ich eines Tages die Gelegenheit haben, durch die USA zu reisen.
Am 21. Oktober 2008 um 20:07 Uhr
Ließe sich auch erwähnen, dass diese Stadt eine eigene Monorail gebaut hatte (ist sowas wie der Transrapid, nur viel gemütlicher, Stoiber wäre neidisch gewesen), und dass es an Gebäuden der Downtown direkt Haltestellen gab. Leider ist dieses fortschrittliche und ein bisschen langsame Gefährt seit dem letzten großen Erdbeben nicht mehr in Betrieb. Und die Bewohner von Seattle riechen gerne etwas streng aus dem Hals, liegt am erwähnten Kaffee. Sonst aber wirklich sehr schön da!!
Am 22. Oktober 2008 um 05:04 Uhr
Noch etwas zur Ergänzung zu diesem stimmungsvollen Beitrag von Hanni Hüsch:
Zu Seattle gibt es noch einen schönen privaten Blog mit Bildern, den ich der Blog-Gemeinde hier nicht vorenthalten möchte:
chaotincanada.blogspot.com/2007/11/atemlos-in-seattle.html
Und bei diesen Stichwörtern (atemlos-in-seattle):
Wem fiele da nicht der Film ein: “Schlaflos in Seattle” mit Tom Hanks und Meg Ryan?
Aber das mit dem ersten Präsidenten der USA habe ich erst nicht verstanden, das war doch George Washington und den Bezug zu Seattle hatte ich erst gesucht.
Aber das hier noch bei Google gefunden:
…………
Seattle (Häuptling) – Wikipedia
Häuptling Seattle ließ sich wohl um 1848 katholisch taufen, wobei dieser Akt seine religiöse Welt kaum verändert haben dürfte. …
wikipedia.org/wiki/Seattle_(Häuptling) - 31k -
…………….
Daraus:
“Diese moderne Version faszinierte zahlreiche Menschen und gewann damit starke Bedeutung für die Umweltbewegung, für die die Rede des Häuptling Seattle genauso wie die Weissagung der Cree zu einem modernen Mythos wurde.”
Quelle: wikipedia.org/wiki/Seattle_(H%C3%A4uptling)
Am 22. Oktober 2008 um 09:39 Uhr
Stimmt, wenn ich mir eine amerikanische Stadt auswählen dürfte, wäre es auch für mich Seattle. Tolle Landschaft, offene und freundliche Menschen und kulturell wird dort sehr viel geboten.
War dort mal für einen Monat bei meinen Verwandten und ich habe jeden Tag genossen.
Am spannendsten finde ich die Waterfront mit dem Markt und dort ist auf jeden Fall empfehlenswert, die Fischhändler bei ihrer Arbeit zu beobachten. Ich war immer wieder erstaunt, wie weit man einen 2-3 kg Fisch werfen kann und ihn dann auch wieder fängt !
Am 23. Oktober 2008 um 16:20 Uhr
Herzlichen Dank für Ihre informativen und persönlichen Berichte über Menschen des Alltags und deren Sicht der Dinge und Probleme.
Sie tragen mehr zur Völkerverständigung bei als viele Ihrer Kollegen, die den amerikanischen Wahlkampf kommentieren.
Viel Freude auf Ihrer langen Reise für Sie, Frau Hüsch und für Ihre Mitarbeiter.
Am 17. Juli 2009 um 11:28 Uhr
…….Ihre Onlinereportage macht Lust auf mehr. Vielen Dank!