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ARD-aktuell

6. Dezember 2016

Die Tagesschau und der mutmaßliche Vergewaltiger

In den vergangenen Tagen gab es eine intensive Diskussion über die Frage, ob die Tagesschau über die Festnahme eines Tatverdächtigen in Freiburg hätte berichten sollen. Wir hatten uns dagegen entschieden. Meine Begründung lässt sich vereinfacht auf zwei Fragen reduzieren: Sollen wir über jeden Mordfall in der Tagesschau berichten? Ist eher eine rhetorische Frage – natürlich nicht. Aber wenn wir das nicht tun, lautet die zweite Frage: Sollen wir also nur berichten, wenn der Tatverdächtige ein Flüchtling ist? Diese Fragen bekommen heute eine neue Aktualität, denn in Bochum wurde ein irakischer Asylbewerber verhaftet, der zwei Frauen vergewaltigt haben soll.

Wie Sie vielleicht gesehen haben, hat die Tagesschau heute über den Bochumer Fall berichtet. Nun wird man uns vorhalten, wir hätten binnen 72 Stunden unsere Standards verschoben. Das sehe ich anders. Nicht unsere Standards haben sich verändert, aber die Realität hat sich verändert. Seit gestern gibt es eine intensive gesellschaftliche und politische Debatte, an der sich die Kanzlerin, der Vizekanzler, zahlreiche Bürger und verschiedene Organisationen beteiligen. Das war auch der Grund, weshalb wir diese Debatte gestern als relevant eingeschätzt und in den Tagesthemen aufgegriffen haben. Und mit der Verhaftung von Bochum hat diese Diskussion neue Nahrung bekommen. Ich möchte Ihnen versichern, dass uns unsere Nachrichtenphilosophie, unsere Prinzipien und unsere Qualitätsstandards außerordentlich wichtig sind, und wir halten daran fest. Aber aus Qualitätsstandards dürfen nicht Sturheit oder Blindheit für Entwicklungen werden. Wenn sich die gesellschaftliche Realität um uns herum verändert, indem eine relevante Diskussion Fahrt aufnimmt, reagieren wir darauf. Wir reagieren darauf mit Recherche. Deshalb haben wir uns heute bemüht, den Zuschauerinnen und Zuschauern eine Einordnung zu ermöglichen und den Anteil von Zuwanderern an der Kriminalität darzustellen. Wir haben Daten zu diesem Thema aufbereitet, haben aber zugleich beim Versuch, verlässliche Zahlen zu bekommen, gemerkt, dass eine umfassende Datenbasis fehlt. Hier muss die Recherche in den kommenden Tagen weitergehen.

Mir ist es wichtig, dass wir transparent bleiben und alle unsere Zuschauerinnen und Zuschauer hier erfahren können, warum wir uns am Samstag gegen Freiburg und heute für Bochum entschieden haben. Ganz herzlich möchte ich mich bei den vielen, vielen Nutzerinnen und Nutzern bedanken, die meinen Eintrag vom Sonntagabend kommentiert haben. Manches hat uns bestärkt, manches war ziemlich hart, aber alles zusammen hat uns einmal mehr nachdenklich gemacht. Vielleicht werden sich nicht alle von Ihnen zu einer Art „Tagesschau-Community“ zählen, aber der engagierte Diskurs unter den Kommentatoren – so anstrengend er ist – macht die Sendung vielleicht immer noch ein bisschen besser.

132 Kommentare

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1: Klaus Mayer:

6. Dezember 2016 um 22:03 Uhr

Lieber Herr Dr Gniffke,

ich bewundere Ihren Mut und Ihre Konsequenz. Wutbürger und Lügenpresse-Rufer kann man auch mit Fakten nicht beeindrucken. Ich verstehe und begrüße Ihre Entscheidungen, die vom Samstag und die von heute. Zu Berlusconis Zeiten wurde in Italien in den Hauptnachrichten auf Kosten der großen politischen Ereignisse über jeden Mord bzw. größeren Autounfall berichtet. Und ich dachte jedesmal: Wie gut, dass das bei uns anders ist.
MfG, Klaus Mayer

2: Dr. Pepe:

6. Dezember 2016 um 22:09 Uhr

Ich sehe auf https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/2016/pks-2015.pdf?__blob=publicationFile S. 70 die Zahlen der nicht-deutschen und Zuwanderer-/Flüchtlingstäter für verschiedene Straftaten. Ich finde diese Anteile hoch, sehr hoch. 4,8 % der Vergewaltigungen sind weit überprportional zum Berv.-Anteil von 1 Mio. aus 80 Mio. Also sind „Flüchtlinge weit überprportional oft Sex-Täter. Die Tagesschau versucht, uns mit der „kleinen Prozentzahl“ für dumm zu verkaufen.

3: Andreas:

6. Dezember 2016 um 22:15 Uhr

Hallo und guten Abend,

sachlich erklärt und zur Diskussion gestellt,eine wünschenswerte Streitkultur.Schon der letzte Diskussionsfaden in dieser Form war wohltuend „bunt“ und sehr zurückhaltend in der Löschfunktion.
Meinungen hören und zulassen,besser die Faust in der Tasche als der Fingerklick auf der Löschtaste im Zweifelsfall.

Bin zufrieden,und in Abwandlung eines Sponti-Spruchs:Gebt die Kommentare frei!

Gruss aus Westfalen

4: Frank Märtin:

6. Dezember 2016 um 22:18 Uhr

Die Argumentation finde ich nachvollziehbar, den heutigen Bericht insgesamt etwas zu lang.

Ich vertraue auf die seriösen öffentlich rechtlichen Nachrichtenredaktionen, insbesondere Tagesschau und DLF. Bitte bleiben Sie sich treu!

Vielen Dank,
Frank Märtin

5: Uli Haas:

6. Dezember 2016 um 22:18 Uhr

Tagesschau/Tagesthemen bitte weiter so, auch und vor allem in der Einschätzung zu relevanten Meldungen und bitte nicht von populären Strömungen sich beeinflussen lassen. Bleibt auf dem bewährten Weg der Nachrichten Auswahl.

6: cray:

6. Dezember 2016 um 22:19 Uhr

Ich finde es gut, dass hier tiefgründiger auf das „Warum?“ und „Wie?“ der Berichterstattung eingegangen wird. Das hilft definitiv bei der Einordnung und beugt vieleicht auch ein paar Verschwörungstheorien vor.

7: Maria A.:

6. Dezember 2016 um 22:20 Uhr

Die Kritik vieler Mediennutzer an einer einseitigen Berichterstattung finde ich absolut berechtigt. Ein weiteres Beispiel: Kürzlich machte in allen öffentlich-rechtlichen Nachrichten ganztägig die Meldung die Runde, dass in einer amerikanischen Stadt „ein Polizist einen unbewaffneten Schwarzen erschossen hat“. Ein Drama und furchtbar für die Angehörigen. Ich dachte darüber nach und überlegte, wie viel Tote bei vielen Schusswaffen in amerikanischen Städten es so gibt in einer Woche? Da kam mir in den Sinn, dass darunter ab und zu auch Polizisten sein dürften. Wenn die bei Autokontrollen die Papiere verlangen, die Befragten jedoch in einer Kurzschlussreaktion sofort schießen oder bei anderen Kontrollen. Da fiel mir erst auf, dass ich mich nicht daran erinnern konnte, dass darüber in unseren Nachrichten berichtet wurde oder wird.
Wieso gibt es tagelang Schlagzeilen über den unsinnigen Tod eines unbewaffneten Schwarzen durch einen Polizisten, aber nie vom Mord an einem Polizisten?

8: Olaf Meister:

6. Dezember 2016 um 22:23 Uhr

Natürlich lehne ich (mit der überwältigenden Mehrheit meiner Mitmenschen) jeden Generalverdacht, unter den in sich heterogene Personengruppen gestellt werden, ab. Er ist dumm und inakzeptabel. Ebenso lehne ich aber die Tabuisierung von gesellschaftspolitisch relevanten Themen ab. Sie verhindert den notwendigen Diskurs. Und sie ermutigt und fördert, weil sie mundtot machen will, die Generalverdächtiger. Die Verantwortlichen der Tagesschau haben das falsch eingeschätzt. Das war ein Fehler. Fehler können passieren, sollten und müssen aber, wenn sie passieren, schnellstmöglich korrigiert werden. Die Verantwortlichen haben den Fehler erkannt und korrigiert. Gut so!

9: Werner Karn:

6. Dezember 2016 um 22:24 Uhr

Vielen Dank für Ihre Recherche, die eine bessere Einordnung der Flüchtlingskriminalität ermöglicht. Bei einem Flüchtlingsanteil von geschätzt 2 % an der Gesamtbevölkerung liegen die Sexualdelikte dann mit etwas über 4 % in etwa doppelt so hoch wie bei einheimischer Bevölkerung.

10: Hans Neumann:

6. Dezember 2016 um 22:28 Uhr

Auch ich möchte möchte mich bedanken. Über den Umgang mit Nachrichten, ihrer Qualität und gesellschaftichen Diskursen zu sprechen, ist so wichtig geworden, wie lange nicht mehr. Vielleicht ist das die einzige Möglichkeit, Faschismen des 21. Jahrhunderts einzudämmen – in dem wir bereits im Vorfeld zeigen, dass Rassisten nicht gegen eine Verschwörung kämpfen, sondern Vernunft und Rationalität.

11: Ja aber:

6. Dezember 2016 um 22:32 Uhr

Richtige Entscheidung, zum einen, weil die chinesische Botschaft vor Bochum gewarnt hat, und zum anderen, weil eine Nichtberichterstattung fremdenfeindlichen Gruppierungen Futter geliefert hätte. Auftrag bei der Berichterstattung bleibt, Pauschalierungen entgegenzuwirken, denn die Gefahr dazu besteht. Es sollten nun nicht nur zu Verbrechern gewordene Flüchtlinge dargestellt werden, sondern auch die andere Seite – Menschen, die hier in Deutschland Schutz gefunden haben, dafür dankbar sind und sich vorbildlich verhalten.
Unsere Regierung sollte mehr Transparenz zeigen und darüber informieren, wie mit Flüchtlingen umgegangen wird, wie sie mit der deutschen Kultur bekannt gemacht werden… Es bedarf einer ausgewogenen, facettenreichen Berichterstattung.

12: xaver:

6. Dezember 2016 um 22:36 Uhr

Herr Gniffke, ich bewundere weder ihren Mut noch ihre Konsequenz. Ich noch immer verwundert und verstört über journalistisches Rumgeeire.

13: Der unbekannte:

6. Dezember 2016 um 22:44 Uhr

Ich besitze zwar in diesen Angelegenheiten keine Informationen, da ich die Nachrichten nicht so sehr verfolge, aber ich bin durch Facebook auf diesen Beitrag aufmerksam geworden und finde es wirklich beeindruckend wie Sie da als Team agiert haben. Ich denke Sie haben da wirklich ein exempel statuiert. Wir brauchen mehr Nachrichtenagenturen die so denken,die sich keinen Wettlauf mit den Anderen liefern müssen, wer als erstes den Beitrag publik macht. Es braucht vielmehr gesellschaftliches Verständnis um qualifizierte Beiträge zu liefern und es ist sehr wichtig, diese auch zum richtigen Zeitpunkt zu veröffentlichen. Ich denke wir haben in den letzten Monaten gesehen, wie sehr die Medien Einfluss auf die Gesellschaft haben und deren Meinung beeinflussen können. Und es ist eindeutig richtig, Journalismus mit Verantwortung zu betreiben und nicht einfach alles zu veröffentlichen,oder sogar Fakten zu verändern um den Artikel attraktiver zu betreiben siehe Bild.Also weiter so
Der unbekannte(

14: Markus M:

6. Dezember 2016 um 22:46 Uhr

Klar kann man die Argumentation von Herrn Gniffke nachvollziehen. Es bleibt aber trotzdem der Eindruck, dass die TS eine komplexe gesellschaftliche Gesamtbewertung macht, was eine meldung bewirkt und ob diese Wirkung erwünscht ist oder nicht. Das lässt sich auch nicht ganz vermeiden – man sollte es aber auch sagen und andere Abwägungen genauso stehen lassen. Und: man sollte mal Ehrlichkeit bei Statistiken ab den Tag legen. Sie werden oft wie matehmatische Beweise präsentiert. Ich nehme mal an, dass es bei der TS genügend Experten gibt, dass auch ohne Ausführungen hier klar ist, wie flexibel Statistiken interpretierbar und erstellbar sind.

15: simeht:

6. Dezember 2016 um 22:48 Uhr

Respekt Herr Dr. Gniffke! Im Prinzip sehe ich das genau so. Ohne wenn und aber!

Ab der sechsten Minute sprechen Sie mir aus der Seele.

Ich wünsche uns Allen dass Sie und Ihre Kollegen sich genau daran halten.

Wir brauchen ausgewogene und wahrhaftige Informationen. Informationen die unser Leben voranbringen und besser machen. Und nicht die Einschaltquoten in die Höhe treiben.

Leider ist in unserem Wirtschaftssystem die Nachricht auch immer eine Wahre. Und da bekanntlich Geld den Charakter verdirbt, ist es mit Nachrichten auch nicht anders.

Trotzdem sollten die Öffentlich rechtlichen Nachrichtenanstalten immer den o.g. Grundsetzen treu bleiben.

Im Zweifelsfall immer zum Wolle der Allgemeinheit und nie des Profits!

16: Bellheim:

6. Dezember 2016 um 22:52 Uhr

Für mich ist sowohl der Beitrag zur Verhaftung als auch Ihr jetziger Kommentar, Herr Dr. Gniffke, ein Schritt in die richtige Richtung.

17: Frank Z.:

6. Dezember 2016 um 23:13 Uhr

Ich war sehr verwundert als ich heute den ausführlichen Bericht über die Ereignisse in Bochum in der Tagesschau sehen konnte (ich bin Bochumer). Mein erster impulsiver Gedanke : Jetzt ist die Tagesschau, eine journalistische Instanz, vor den „Lügenpresse“-Rufern eingeknickt. Vergewaltigungsserien in der Nähe der Universität gehören leider zur Bochumer Historie (vgl. „Uni-Phantom Bochum“). Aus meiner Sicht ein klarer Fall für die lokale Polizei und die lokalen Medien.
Ihre Ausführungen kann ich allerdings nachvollziehen und verstehe Ihre Entscheidung heute über den Bochumer Fall zu berichten. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, das Sie es nicht getan hätten, um nicht den Vorwurf des „Standardverschiebens“ ausgesetzt zu werden.
Für die Machart des Berichtes, darf ich dafür aber ein uneingeschränktes Lob aussprechen, aus meiner Sicht eine hervorragende journalistische Arbeit, gerade bei einer solch emotional belasteten thematischen Ausgangslage.

18: Caius:

6. Dezember 2016 um 23:19 Uhr

@Dr.Pepe und Hr.Karn,
die Tagesschau liefert einen statistischen Auszug zur Diskussion. Die Ableitung, die sie beide ziehen, ist genauso knapp wie dieser Auszug. Die Gruppe der Zugewanderten wird dabei alleine auf dieses Merkmal reduziert, es werden keine weiteren Vergleiche gezogen. Wie sieht es bei „einheimischen“ in einer ähnlichen sozialen Situation aus? Wie mit den Altersklassen usw. Mit Meinungen aus so kurzen Eindrücken lassen sich Slogans machen, aber keine handlungsfähige Politik. Meinungen fühlen sich stärker an, als sie sind.

19: Tk:

6. Dezember 2016 um 23:26 Uhr

Berichterstattung ist immer – oft ungewollt – Zensur. Warum? Der Berichterstatter, die Redaktion oder wer auch immer darüber entscheidet; filtert die eingehenden Nachrichten und gibt nur das weiter, was er für relevant hält. Dies ist sinnvoll, da man nicht alles ungeprüft weitergeben kann und darf. (Stichwort: Die verlorene Ehre der K.B.)
Jedoch bleibt immer ein bitterer Beigeschmack, wenn man nicht weiß, welche Informationen aus – vermeintlicher oder begründeter – Political Correctness unter den Tisch fallen. Gerade die Thematik um Köln an Silvester 2015 hat gezeigt, was daran hängen kann. Ohne die Untaten gegen die Flüchtlinge beschönigen zu wollen, so darf doch nicht außer Acht gelassen werden, was umgekehrt passiert. Eine offene und ehrliche Berichterstattung ist auch dazu geeignet, um wilden Gerüchten den Wind aus den Segeln zu nehmen (siehe die Erfundene Geschichte um das russischstämmige Mädchen in Berlin)

20: Beschämt:

6. Dezember 2016 um 23:30 Uhr

Ich begrüße, daß Sie es nicht bei der gestrigen Erklärung belassen, sondern heute noch einmal auf das Thema eingehen und dabei auch die Kommentare ansatzweise berücksichtigen. An der eigentlichen Kritik ändert das allerdings nichts.
Der Punkt ist, daß die Nichtberichterstattung zumindest absolut instinktlos gewesen ist. Daß die Ereignisse in Freiburg eine (durchaus erhebliche)politische Dimension haben, war auch schon vor der Zu-Wort-Meldung von Frau Merkel klar. So kurzsichtig kann die TS-Redaktion doch nicht sein, daß sie davon überrascht wurde. Das wäre eine echte journalistische Bankrotterklärung. Das Verstecken hinter „Standards“ offenbart nur die Fehleinschätzung der Umstände, macht sie aber nicht legitim.

21: DT:

6. Dezember 2016 um 23:39 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gnifke,
vielen Dank für Ihre wohltuende Argumentaion! Wohltuend, weil sie differenziert. Und das wird in der Nachrichtenflut, der man täglich begegnet, leider viel zu selten. Mir ist das Dilemma des Journalismus bewusst: Sie müssen aus der Vielzahl an Informationen und Desinformationen das Richtige vom Falschen unterscheiden und gleichzeitig trotzdem soviel Boulevard einfließen lassen, dass sie auf eine gute Quote kommen. Und im Vergleich zu Ihrer Konkurrenz gelingt Ihnen das auch weitgehend gut, insbesondere das ZDF legt m.E. in letzter Zeit zuviel Wert auf „Show“ und zu wenig auf Inhalte.
Bleiben Sie also weiter so engagiert, Ihren Lesern und Zuschauern ein differenziertes Bild der Nachrichtenlage zu geben. Auch wenn ich mir bisweilen antiquiert vorkomme: Ich sehe Nachrichensendungen, um mich aus verschiedenen Sichtweisen zu informieren und mir eine eigene Meinung bilden zu können- wenn ich Unterhaltung möchte, schalte ich Tatort, Pilcher oder Harry Potter ein!

22: Terminal6:

6. Dezember 2016 um 23:47 Uhr

@Dr. Pepe 22:09: Das Sie Quellenrecherche betreiben, finde ich gut. Hier könnte die Tagesschau ruhig öfter zumindest die Primärquellen einer Meldung verlinken. Ihre Interpretation ist allerdings ziemlich mangelhaft und scheint mehr dem Zweck zu dienen, die Tagesschau zu diskreditieren. Da die Grundgesamtheit der Zuwanderer in der Statistik nicht erfasst ist, ist Ihre Aussage 1 Mio. von 80 Mio. reine Spekulation (weil ja 2015 1 Mio. zugewandert ist?!) und gemäß der Definition „Zuwanderer“ auch viel zu niedrig (lesen Sie nach, wie es definiert ist und welche Ausländer darunterfallen (z.B. Serben, Kosovaren, … = alle nicht EU-AUsländer). Lesen Sie bitte auch, wer NICHT als Zuwanderer gilt, nämlich alle bereits mit Asyl beschiedenen, somit insbesondere die „bösen Muslime“. Und dann interessiert Sie Mord mit über 8% nicht, sondern nur „Vergewaltigung“ mit 4,8%?! Dabei steht dort „Straftaten gg sexuelle Selbstbestimmung“. Da ist Vergewaltigung wohl mit drin, aber eben auch viele anderes.

23: Zuschauer.In:

6. Dezember 2016 um 23:50 Uhr

Heute habe ich im ersten Moment gestutzt, als Sie den Bericht über Bochum brachten. Mit Ihren Worten vor zwei Tagen im Kopf, war es verwirrend, dass solche Taten nun doch überregionale Relevanz haben sollen. Der Schritt ist dennoch absolut nötig und richtig. Denn diese Diskussionen dürfen nicht nur in den sozialen Medien, an den Arbeitsplätzen oder in den heimischen Zimmern stattfinden. Sie müssen ehrlich und öffentlich, im Notfall auch in aller Härte, geführt werden.

Allerdings gibt es aus der Vergangenheit mehr aufzuarbeiten, oder wollen Sie das den Konzernmedien überlassen?

Zitat:
„…die vermeintliche Dunkelziffer von Vergewaltigungen auf dem Oktoberfest. Man hört sie auch bei ARD und ZDF. Wieso überprüft das dort keiner?“
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-uebergriffe-in-koeln-und-falsche-zahlen-von-der-wiesn-14004617.html

Hier überprüft:
http://blogs.faz.net/deus/2016/10/08/feminismus-und-rassismus-neues-ungemach-fuer-oektoberfestluegnerinnen-3768/

24: Randerscheinung:

6. Dezember 2016 um 23:52 Uhr

Werter Hr. Gniffke,
ich bin etwas erstaunt, schon wieder von Ihnen zu lesen. Warum diese Rechtfertigungsorgie? Es ist nach wie vor völlig unerheblich, woher ein Mensch stammt, sondern nur was er tut. Somit ist auch der Bochumer Fall keine Meldung der Tagesschau wert, da es sich zwar um ganz fiese Verbrechen handelt, aber leider auch nicht ungewöhnlich. Dennoch sind Sie/ Ihr Team eingeknickt. Wenn auch mit der hehren Absicht, mit Fakten einer Massenhysterie entgegen zu halten. Sehr löblich, aber nutzlos. Denn Sie werden nicht einen erreichen, der das nicht hören will. Denn es ist einfach zur Zeit chic, sich über alles zu empören, laut, schrill und ehrverletzend. Dem sollte man nicht auch noch zur besten Sendezeit vom besten Nachrichtenportal Futter geben. Das machen schon andere Formate und sollte der Gruselsucht genügen

25: Terminal6:

6. Dezember 2016 um 23:53 Uhr

@Tagesschau: Ich kann vielen anderen nur zustimmen, dass ich 1. Ihre Auswahl und Gewichtung sehr gut finde und 2. dass Sie Einblicke geben, wieso Sie bei einer kontroversen Entscheidung so oder anders entschieden haben. Qualitätsjournalismus zeichnet sich eben durch Gründlichkeit und nicht durch Schnelligkeit aus. Daher sollte es niemanden verwundern oder gar zur Verschwörungstheorie der „Lügenpresse“ oder „gleichgeschalteten Mainstreammedien“ treiben, dass manche Meldung auf anderen Medien schneller verbreitet werden. Erinnern wir uns an die angebliche Entführung und Vergewaltigung eines deutsch(-russischen) Mädchens in Berlin durch Flüchtlinge. Zum Glück haben Sie erst berichtet, als schon erste Zweifel da waren und man somit die russische Einmischung und die Bekundungen der Familie als gesteuerte Desinformationskampagne (=tatsächliche Lügenpresse!) erahnen konnte. Wenig später war es dann bestätigt. Und auf jeden Fall bitte nicht über jeden Mord und Co berichten, siehe US-Medien…

26: Peter K.:

6. Dezember 2016 um 23:56 Uhr

@Werner Karn. Sie sagen, Flüchtlinge vergewaltigen statistisch doppelt so häufig wie die Bevölkerung hier. Das ist Unfug. Flüchtlinge sind stark überwiegend ledige junge Männern.In Deutschland sind ledige junge Männer eine kleine Minderheit. Nur diese Gruppen darf man vergleichen. Oder glauben Sie, dass es unter deutschen Opas doppelt soviele Vergewaltiger gibt als bei den Flüchtlingen?

27: Wichtig ist die richtige Einordnung!:

7. Dezember 2016 um 00:22 Uhr

Sollen Sie über jeden Mordfall berichten? Nein. Richtig. Dass man sich einer gesellschaftlichen Debatte (wie sinnvoll oder sinnlos sie sein mag) nicht komplett entziehen kann, ist eine m.E. vernünftige Begründung dafür, dass jetzt doch berichtet wird.

Wichtig ist mir nur die Einordnungs solcher Fälle. Es muss gezeigt werden, dass es nicht auf die Herkunft ankommt, ob jemand zum Mörder wird, sondern auf die persönliche und psychische Vergangenheit. Und die Fallzahlen müssen eingeordnet werden. Wenn Flüchtlinge überproportional häufig solche Verbrechen täten, müsste das gesagt werden. Und wenn nicht (was der Fall ist), muss das auch gesagt werden.

Ich weiß nicht mehr, ob es beim ZDF oder bei der tagesschau getan wurde, aber zumindest in einem Fall wurde dieser Sorgfaltspflicht auch in vollem Umfang nachgekommen.

28: Michael Penndorf:

7. Dezember 2016 um 00:32 Uhr

ich bewundere ihre Offenheit zum Thema Nachrichtengestaltung und Auswahl der Themen die ja gerade in diesen Zeiten eine ganz besondere Brisanz enthält. Auch Ihr Bezug auf die Meinungen der Zuschauer / Leser ist bewundernswert, gerät jedoch ins Wanken, da meine Kommentare zu über 50% ausgesiebt werden. Zensur am Kommentator einer Nachricht ist auch Zensur.
Der richtige Ansatz ist es auf jeden Fall, weiter so!
Ich werde meine Meinung in jedem Fall weiter Kund tun.

29: federico:

7. Dezember 2016 um 00:39 Uhr

herr gniffke,
jetzt steht die ts unter verstärkter beobachtung.
sozusagen bewährung ^^
wir werden aber richtig sauer, wenn das nur eine
beruhigungspille war, dazu sind diese themen einfach für uns alle viel zu wichtig !
es hat nichts mit hetze und oder mit ausländerfeindlichkeit zu tun, sondern wir alle wollen nur sicher sein, daß diese verbrechen immer auf ihrem schirm bleiben.
noch eine bitte – stellen sie mehr moderatoren ein, diese ständigen kommentarblockierungen sind nicht akzeptabel.
ein beispiel von heute : Ein griechisches Gericht hat die Auslieferung von drei türkischen Offizieren erlaubt …. kein kommentar möglich – absicht ?

sie bekommen weit mehr als genug gelder durch die gebührenzwangseintreibungen !
zeigen sie uns, daß sie den leser und dessen kommentare endlich ernst nehmen. sie stehen auf unserer lohnliste, vergessen sie das nie

30: federico:

7. Dezember 2016 um 00:45 Uhr

herr gniffke,
ganz nebenbei – nettes gimmik 😉

…Und mit der Verhaftung von Bochum …

31: P. Gewohn:

7. Dezember 2016 um 00:48 Uhr

Ich bin etwas überrascht. Als ich das letzte Mal geschaut habe, waren es über 300 Kommentare, die ich aufgrund der zur Verfügung stehenden Zeit nicht gelesen habe. Nun sind es nur noch 28. :-/

Ich finde es ja gut, dass man die Beweggründe für die Nichtthematisierung nennt und dass man die Kriterien eventuell einer Prüfung unterzieht. Allerdings finde ich es komisch, wenn bei der Kommentierung derart viele Kommentare gestrichen werden. Es wurde gerade in der Politik gesprochen, inwieweit die sozialen Medien Meinungen manipulieren. Das Vorgehen würde ich, aufgrund der Unfähigkeit das nun noch zu prüfen, in einer ähnlichen Schublade packen. Schade.

32: K. Walther:

7. Dezember 2016 um 01:02 Uhr

Werter Herr Dr. Gniffke,

als geborener und gelernter Ost-Deutscher hatte ich in meiner aktiven Zeit die TS einst täglich angeschaut, um Wahrheiten über die Welt zu erfahren. In den letzten Jahren, unter A. Merkels Kanzlerschaft, verspürte ich jedoch, dass da nicht mehr ausgewogen, sondern einseitig im Sinne der Regierung berichtet wird. Das gilt vor allem für die Flüchtlingspolitik, aber auch schon vorher, die Euro- und Schuldenkrise betreffend. Wenn die TS künftig über die Probleme der Migration offener berichten will, dann begrüße ich das selbstverständlich. Ich werde dennoch nicht vergessen, wie Bedenkenträger und der geringste Zweifel an der hochgejubelten Willkommenskultur vor den Kölner Silvesterereignissen auch in der TS grundsätzlich als rechtsextrem, rassistisch oder gar als Nazis abgewiesen wurden.Für mich hat die TS ihre Unschuld verloren.Ihr Bericht über die Vergewaltigungen in Bochum ändert daran nichts.

33: Thomas H.:

7. Dezember 2016 um 01:07 Uhr

@Peter K. „Flüchtlinge sind stark überwiegend ledige junge Männer.“
Ich habe letzten Herbst sehr viel Tagesschau gesehen. Flüchtlinge waren da nur Familien und Kinder, vornehmlich Mädchen mit großen Augen und ohne Kopftuch. Sie wollen doch nicht behaupten, da wäre ein falsches Bild gezeichnet worden ?

34: Stefan:

7. Dezember 2016 um 01:08 Uhr

Danke Dr. Gniffke, weiter so.
@ Dr. Pepe: Sie müssen schon Äpfel mit Äpfeln vergleichen. Im jahr 2015 gab es 46081 Vergehen gegen die sexuelle Selbstbestimmung (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/212/umfrage/polizeilich-erfasste-straftaten/). Wenn ich die 1548 Fälle von Zuwanderern (Ihre Quelle) dagegen halte, bekomme ich 3,4 % heraus, also sind die 4,8% zwar ein erhöhter Wert, aber nicht zu vergleichen mit dem bev. Anteil von 1 zu 80 mio. (wenn schon Statistik, dann bitte richtig… 🙂

35: Manu:

7. Dezember 2016 um 01:12 Uhr

Werter Herr Gniffke,
Sie schrieben zum Thema Zuwandererkriminalität:
„Wir haben Daten zu diesem Thema aufbereitet, haben aber zugleich beim Versuch, verlässliche Zahlen zu bekommen, gemerkt, dass eine umfassende Datenbasis fehlt“.

Interessant sind z.B. die Einbruchszahlen pro 100000 Einwohner. Müssten diese gen Osten nich zunehmen, wenn die vielzitierte Phrase „Ursache sind osteuropäische Banden“ zuträfe ?

Kurioserweise ist es gerade nicht so – der Osten der Republik kommt bei den Einbruchszahlen pro 100000 Einwohner besser weg als der Westen.

Eine Theorie: MultiKulti-Westdeutschland hat seine Migranten nicht im Griff. Ein Thema für Hart aber Fair ?

Quelle:
http://www.polizei-dein-partner.de/fileadmin/img/einbruchschutz-intensiv/PKS_Grafik_Verteilung_Einbrueche.jpg

36: Oliver Hanebuch:

7. Dezember 2016 um 01:13 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Griffke,

der Schritt zum Thema Flüchtlingskriminalität sachgerechte Aufklärung betreiben zu wollen ist überfällig und zu begrüßen. Hierzu gehört dann saubere journalistische Arbeit, d.h. dass zB. Statistiken die mit Normierungen der Grundgesamtheit arbeiten detailliert zu erläutern sind, da diese sonst falsch interpretiert werden.

Auch ich gehöre zu denen, die in der Vergangenheit den starken Eindruck erworben haben, dass sie häufig einseitig mit einer ideologischen Brille berichtet haben und bin daher für jeden Schritt hin zu einer objektiveren Berichterstattung hin dankbar.

37: Oliver Hanebuch:

7. Dezember 2016 um 01:24 Uhr

Ich bin überrascht, hier nur so wenige Kommentale zu finden, die sogar mehrheitlich das Vorgehen der TS positiv sehen. Zu ähnlichen Themen in anderen Foren ist die StimmungsLage üblicherweise deutlich anders und dort ist das Lager der Kritiker ganz klar dominant.
Mir drängt sich hie r die Vermutung einer starken Selektion der Kommentare auf (Zensur?).

Sollte ich mich täuschen, nehmen sie doch bitte kurz Stellung dazu.

38: Asparagus:

7. Dezember 2016 um 01:26 Uhr

Werte Zuschauer.In (# 23), habe mir mal Ihren zweiten Link angesehen. Wow!

Man würde sich wünschen, öfter mal solche Klarstellungen zu lesen, gerne auch an etwas „prominenterer“ Stelle. Jedoch scheint mir – trotz der Bochumer „Schwalbe“, die ja bekanntlich noch kein Sommerindiz ist – von Seiten der ÖR tendenziell „Kulturkampf von oben“ zu herrschen – vgl. den gleichnamigen Artikel auf Cicero online. Und solange der dort beschriebene Standpunkt von Seiten der Medienschaffenden nicht gründlich selbstkritisch hinterfragt wird, können auch ganze Schwalbenschwärme nichts ändern.

MfG A.

39: SD:

7. Dezember 2016 um 01:36 Uhr

@Dr Pepe

Täter und Tatverdächtiger ist nicht das selbe.
Außerdem werden anerkannte Flüchtlinge, die in Deutschland Asyl kriegen in der Statistik unter „sonstiger
erlaubter Aufenthalt“ erfasst.

Die Aussage „Also sind “Flüchtlinge weit überprportional oft Sex-Täter“ lässt sich anhand der Statistik nicht belegen.

Außerdem selbst wenn alle Flüchtlinge für 4,8% der Vergewaltigungen verantwortlich wären (was sie nicht sind) würden Ihrer Logik nach 4,8% der Straftaten von ca 2% der Menschen verursacht werden. Auch dann ist die Aussage Flüchtlinge seien überproportional Sex-Täter immer noch falsch.

40: zappax:

7. Dezember 2016 um 02:48 Uhr

Ich sehe auf https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/2016/pks-2015.pdf?__blob=publicationFile S. 70 die Zahlen der nicht-deutschen und Zuwanderer-/Flüchtlingstäter für verschiedene Straftaten. Ich finde diese Anteile hoch, sehr hoch. 4,8 % der Vergewaltigungen sind weit überprportional zum Berv.-Anteil von 1 Mio. aus 80 Mio. Also sind “Flüchtlinge weit überprportional oft Sex-Täter. Die Tagesschau versucht, uns mit der “kleinen Prozentzahl” für dumm zu verkaufen.
(Copy des Kommentars von Dr. Pepe :: Bitte lesen!!)

41: mensch:

7. Dezember 2016 um 04:07 Uhr

sehr geehrter herr gniffke,

ich kann mich ihren entscheidungen, sowohl was den zeitpunkt der berichterstattungen, wie auch ihre hier dargebrachte erklaerung dazu zu 100% anschliessen.
kritisieren wuerde ich die auswahl bzw darstellung der von ihnen gemeldeten daten. ein anstieg von 2.6% auf 4.6% ist, wie sie dann ja selber bemerken, ohne vergleich zur gesamntzahl der zuwanderer sinnlos.
interessant/relevant waere der vergleich von straftaten pro person.

42: Silverfuxx:

7. Dezember 2016 um 05:28 Uhr

Nun ja, so ganz kann ich mich des Eindrucks des „eingeknickt seins“ auch nicht erwehren…
Aber es ist ja nunmal auch schwierig. Die hunderte Kommentare zu Ihrem letzten Blog haben ja gezeigt, wie viele sich über angeblich lückenhafte Berichterstattung echauffieren. Wenn es wirklich hilft, den Lügenpresse-Schreiern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Ich glaube da nicht dran. Und ich hätte und habe auch gar kein Interesse daran 😉
Gut, dass relativ konkrete Zahlen mitgeliefert worden sind, vielleicht hilft das den hier pöbelnden Pi-News-Lesern ein wenig. Hoffen kann man ja immer XD

43: bernd holz:

7. Dezember 2016 um 05:41 Uhr

wer der logik in der berichterstattung,sowie der journalistischen qualität und sachlichkeit noch etwas positives abgewinnen kann,dem gratuliere ich,er muß ein genie sein oder dinge wahrnehmen können ,welche ich nicht sehen kann.
für meinen teil,kann ich keine journalistische logik mehr erkennen nur noch die krampfhaften versuche,alles irgendwie passend und schön zu machen,damit ja keine kritik an merkel sichtbar werden kann.
übrigens,ein blick in die kriminalitätsstatistik und das umrechner auf den anteil der bevölkerung,zeigt deutlich, flüchtlinge und migranten (auch die schon mit deutschem paß) sind überproportional kriminell .die einzige differenzierung erlaubt. die herkunft der flüchtlinge.

44: Horst Weigert:

7. Dezember 2016 um 05:54 Uhr

Ich finde es erschreckend, wie sich manche Foristen in Erklärungen verstricken und auf Teufel komm raus diese furchtbaren Taten relativieren.
Hier geht es um Menschenleben!

45: Jo Beeck:

7. Dezember 2016 um 06:23 Uhr

Ich bin sehr an der Neutralität und Objektivität der TS interessiert und finde deshalb ihre Stellungnahme als Beitrag zur nachvollziehbaren Transparenz.
Als 63er Neu-Rentner habe ich vormittags vielfache Gelegenheit die verschiedenen News inklusive CNN/BBC zu verfolgen-und mir sind dabei die reisserischen oder auch klar „tendentiellen“ Zungenschläge mancher Sender regelrecht „hochgekommen“!Bin sehr froh,dass die kritischen Sendungen der ARD Panorama/Monitor immer noch contra Stammtisch oder Couch-Potato-Gerede stehen!

46: Christian:

7. Dezember 2016 um 07:04 Uhr

@Dr. Pepe
Wenn Sie mal alles lesen und die Straftaten unerl. Einreise und unerl. Aufenthalt abziehen, bleiben dort nicht mehr viele Straftaten!
Außerdem zählen zu den nichtdeutschen alle Touristen und durchziehenden organisierten Banden aus OSteuropa

47: Tulius:

7. Dezember 2016 um 07:07 Uhr

Und schon wird darüber gestritten, wie die Statistik zu verstehen sein soll.
Grundlage dieser Statistik dürften wohl nur Menschen sein, die 2015 und 2016 in unserem Land gelebt haben/leben.
Kann die Statistik etwas dafür, dass 2015/2016 überwiegend junge Männer in unser Land kamen?
Soll sie Frauen und ältere Menschen mit einbeziehen, die noch in Afrika, Syrien etc. leben?

48: Stefan:

7. Dezember 2016 um 07:16 Uhr

Lieber Herr Gniffke,

bei einer Sendung von lediglich 15 Minuten und unterschiedlicher Anzahl an Ereignissen pro Tag, muss man selbstverständlich an einigen Tagen etwas weglassen und am anderen Tagen einen „Lückenfüller“ einschieben.

Dass Sie am Samstag die Entscheidung darüber, was wegzulassen oder zu kürzen ist, falsch getroffen haben, ist offensichtlich. Ihre Einschätzung der „Relevanz“ war schlicht falsch.

Das ist zunächst nicht tragisch. Jeder macht Fehler. Ich auch. Was jedoch inakzeptabel ist, dass man den Fehler auf die Umwelt (Bundeskanzlerin hat sich geäussert usw.) abschiebt, wie sie dies in Ihrem neuen Eintrag tun.

Faktisch machen Sie sich dadurch nur noch unglaubwürdiger (was mir egal ist, aber Sie schaden damit leider der ARD und der tagesschau!) als Sie dies durch den unglücklichen Beitrag vom Sonntag bereits sind, dessen logische und faktische Fehler Ihnen viele Kommentatoren aufgezeigt haben.

49: Martin Altebockwinkel:

7. Dezember 2016 um 07:19 Uhr

Aus meiner Sicht ist diese Veröffentlichung des Falles in Bochum zusammen mit der Stellungnahme hier und den Kommentaren dazu eine gute Sache.

Zusätzlich fällt mir positiv auf, dass viele sich hier mit ihrem realen Namen zu Wort melden. Meiner wird leider gekürzt, wohl weil das System nicht so lange Namen vorgesehen hatte (geht das nicht besser?)
Für mich sind alle Kommentare mit Phantasie-Namen nur die Hälfte wert. Denn ich muss mich fragen, warum diese Anonymität…?

50: Peter Müller:

7. Dezember 2016 um 07:19 Uhr

Tagesschau go home.

51: Nils Bialuch:

7. Dezember 2016 um 07:20 Uhr

Hallo, ich glaube es wäre besser, eine Statistik zum sexuellen Missbrauch zu veröffentlichen, aus der die Zahl der Anzeigen und nicht die der ( aufgeklärten Fälle ) hervorgeht.

52: Karl-Heinz Hüning:

7. Dezember 2016 um 07:38 Uhr

Sehr geehrter Dr. Gniffke,
ich habe es begrüßt, dass die Tagesschau über die Festnahme in Bochum berichtet hat – nach dem redaktionellen Patzer am Samstag schien mir das nur angemessen. Was mich irritierte, war der Schlenker am Ende des Beitrags: wird jetzt jedesmal aufgedröselt inwieweit bestimmte Gruppen der Bevölkerung an bestimmten Vorfällen beteiligt sind? Auch Ihre erneute wortreiche Rechtfertigung hat mich verwundert. Ist ein Thema erst dann eine Nachricht wert wenn auch „Kanzlerin und Vizekanzler“ darüber reden? Geht es vielleicht etwas selbstbewußter, weniger offiziös und mehr an den Fakten orientiert?
MfG K-H Hüning

53: Benjamin K.:

7. Dezember 2016 um 07:39 Uhr

Ich finde es gut, dass die Tagesschau bzw. die Tagesthemen abwägen welche Nachrichten gesamtgesellschaftlich relevant sind und welche nicht. Allerdings würde ich nicht meinen, dass es zum aufgreifen solcher Themen eines konkreten Beispiels bedarf. Durch die Berichterstattung über eine konkrete Tat wird das Thema doch gleich sehr persönlich und die eigentliche Message, z. B. die statistische Aufarbeitung der gesamten Gefährdungslage, kann dabei untergehen. Warum nicht einfach den Diskurs auf einer Metaebene aufnehmen und mit einem reflektierten Beitrag bereichern. Dadurch wird aus meiner Sicht besser die gesamtgesellschaftliche Debatte aufgegriffen und nicht ein einzelnes, wenngleich unbestritten tragisches, Einzelschicksal thematisiert.

54: Dr. Thomas Wolfsteiner:

7. Dezember 2016 um 07:51 Uhr

Sehr gut Tagesschau, weiter so, schönen Tag

55: Murmel:

7. Dezember 2016 um 08:02 Uhr

… und gerade weil die Stimmung darüber innerhalb von 72h derart umschwenkt, hätte ich mir hier gewünscht als ersten Beitrag eben nicht eine nüchterne Abhandlung über Statistiken mit dem Fazit – im Sommer nächsten Jahres wird es Klarheit geben – zu lesen! Da eben genau das diese Diskussion uferlos anheizt und in den Kommentarspalten allenmöglichen Abhandlungen von Selbsternannten Experten Tür und Tor öffnet. …

Das Ziel auf eine vernünftige Diskussion hizuarbeiten ist lobenswert, allein die Umsetzung funktioniert noch nicht!

56: ANNIE HOECKERN VDI:

7. Dezember 2016 um 08:22 Uhr

Herr Gniffke,
gestern hatte ich die Hoffnung, dass sich bei der Tagesschau etwas ändern könnte.

Danke dafür, dass ich heute eines Besseren belehrt werde.

57: ANNIE HOECKERN VDI:

7. Dezember 2016 um 08:23 Uhr

37: Oliver Hanebuch
Genauso ist es.

58: Ute Ziemes:

7. Dezember 2016 um 08:30 Uhr

Über einzelne Straftaten aus den Regionen nun auch überregional zu berichten, aber nur dann, wenn Ausländer als Verdächtige verhaftet wurden, wirkt realitätsverzerrend. Man hat doch dann den Eindruck, dass plötzlich ganz viele Straftaten begangen würden und das ausschließlich von Ausländern. – Auf Statistiken, in denen Herkunft, Geschlecht, Alter, … der Straftäter erfasst sind und die das Gesamtbild realistisch zeigen, überregional einzugehen macht hingegen Sinn.

59: paul:

7. Dezember 2016 um 08:30 Uhr

Gewaltverbrechen im Inland gehören schon in die Nachrichten. Und wenn das jeden Tag eine Meldung wird, dann sollte man das nicht unter den Teppich kehren.

60: Zensierter:

7. Dezember 2016 um 08:32 Uhr

@ Peter (48)

Perfekt formuliert und auf den Punkt gebracht, ich stimme Ihnen da uneingeschränkt zu, DANKE !

61: Matthias Bols:

7. Dezember 2016 um 08:41 Uhr

Sehr geehrter Herr Gniffke,

jetzt hören sie doch bitte auf, uns täglich ihre Arbeit zu erklären. Sie machen diese Arbeit doch!

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Lucas Hias van B

62: Tutgut77:

7. Dezember 2016 um 08:46 Uhr

Hallo,
gut das man dazu mal Stellung nimmt, denn es viel mir direkt auf, das es dazu keinen Bericht gab, obwohl sonst über viel banaleres berichtet wird.
Ich verfolge den tagesschau Blog nun schon seit einigen Jahren und es fällt mir auf, dass man mit bestimmten sensiblen Themen oftmals leider sehr vorgefiltert umgeht. Sie als Journalisten haben aber eben nur die Pflicht wertungsfrei zu berichten. Das passiert allerdings sehr oft nicht bei tageschau.de.
So auch in diesem Fall. Wenn die Identität zweifelsfrei bekannt ist, sollte man darüber natürlich auch berichten, schließlich darf solch eine Info nicht nur denjenigen vorbehalten sein, die bei der Pressekonferenz der Polizei dabei waren, denn das ist für mich Zensur.
Sie sollten sich eher die Frage stellen ob es sich für guten Journalismus ziemt ein Meinungsbild der Öffentlichkeit, dadurch wissentlich zu verfälschen, indem sie Fakten zurückhalten.
Ich meine ganz klar „Nein“

63: Gerhard:

7. Dezember 2016 um 08:58 Uhr

Schöne Worte.
Sie klängen glaubwürdiger, wenn die Tagesschau nicht schon vorher ihre Überparteilichkeit und damit ihre Neutralität durch ihre Populismuskampagne aufgegeben hätt

64: Longjogger:

7. Dezember 2016 um 08:59 Uhr

Generell erwarte ich von der Tagesschau/Tagesthemen über Geschehnisse in Deutschland umfassend, in Europa wichtiges und für den Rest der Welt, was uns in Deutschland betreffen könnte, sachlich informiert zu werden – Fakten.
Das Thema Flüchtlinge ist wichtig, aber nicht das einzige. Beruflich war ich mehrere Monate in Italien. Gleiche Probleme, wie hier und auch Gewalt – von beiden Seiten. Unsere Gesellschaften sollten sich ernsthafte Gedanken machen, wie die vielen jüngeren Männer eine sinnvolle Aufgabe bekommen, und nicht nur Tag für Tag ihre Zeit totschlagen. Jede Gewalttat ist eine zuviel!
Eines scheint bereits geschehen, wenn man die vielen Einträge hier im Blog und in allen sozialen Netzwerken ließt, unsere Gesellschaft ist gespalten und trifftet immer weiter auseinander, was Flüchtlinge und Ausländer angeht, und das in ganz Europa. Hier besteht Handlungsbedarf. Das Thema ist derart aufgeheizt, das jeder Nachrichtenredakteur jedes Senders um größte Objektivität bemüht sein muss.

65: Radi3:

7. Dezember 2016 um 09:14 Uhr

Es ist gut nachvollziehbar, dass die Auswahl und Festlegung der Dauer der Berichterstattung zu dem jeweiligen Thema schwierig sind. Ich habe mich schon oft gefragt, wie hier die Kriterien sind – insbesondere in Fällen, bei welchen ich dachte: warum bringen die das bloß und sooo lange?? Hat die Tagesschau-Redaktion eine Möglichkeit zu messen, wie hoch das Informationsbedürfnis der Zuschauer zu einem bestimmten Punkt ist? Eine Darlegung der Prinzipien der Auswahl – und, wenn es gestattet ist, eine Diskussion darüber – fände ich sehr interessant.

66: Gabriella Wollenhaupt:

7. Dezember 2016 um 09:16 Uhr

Schon die Überschrift ist falsch. Der Mann, der die Frauen vergewaltigt hat, ist kein „mutmaßlicher“ Vergewaltiger, sondern ein Vergewaltiger. Ob es nun ausgerechnet dieser Mann war, wird ja gerade geklärt. Das Wort „mutmaßlich“ wird aus lauter Angst, was falsch zu machen, von vielen Journalisten falsch gebraucht. Ansonsten gab es bei den Öffentlich-Rechtlichen lange Zeit eine große Zurückhaltung, bei Straftaten den ausländischen Hintergrund der Täter zu nennen – da ich selbst 30 Jahre dort Redakteurin war, weiß ich, wovon ich schreibe. Seit Köln hat sich das zum Glück geändert, man kann Fakten nicht immer verschleiern, nur, weil man politisch korrekt sein will. Das rächt sich irgendwann und treibt den Rechten noch mehr Gefolge zu.

67: Nicola Bail:

7. Dezember 2016 um 09:41 Uhr

Sehr geehrter Herr Gniffke, liebe Tagesschau,

spätestens seit Silvester ist der Beweis (und es war nicht nur Köln) erbracht, dass Männer bestimmten Nationalitäten in Deutschland und das Thema Sexualstraftaten gegen Frauen ein Problem sind. Das müssen wir alle mal akzeptieren, wir haben dieses Problem im Land. Eine bewegliche und damit manipulierbare Statistik brauchen wir dafür nicht mehr bemühen. Und deshalb sehe ich auch keine Entwicklung nach der Tat in Freiburg und durch die Taten in Bochum. Die Relevanz war bereits da. Ich als Frau und mit einer 6jährigen Tochter bin erbost, dass wir das Problem immer wieder in Frage stellen statt es zu akzeptieren und anzugehen. Grundsätzlich möchte ich sagen, dass seit den Silvestervorgängen mein Vertrauen in Sie und die unabhängige Berichterstattung extrem gelitten hat. Ich denke mittlerweile immer in alle Richtungen. Und meiner Meinung nach müssen sich auch unsere öffentlich-rechtlichen Sender inklusive immer wieder in Frage stellen lassen.

68: Differenziator:

7. Dezember 2016 um 09:45 Uhr

Es wird aktuell in der Gesellschaft die Frage stark diskutiert: „Sind die Ausländer krimineller oder nicht.“
Dies wird durch verschiedene Interpretationen sehr unterschiedlich beantwortet, je nachdem ob man nur aktuelle Zuwanderer, alle mit Migrationshintergrund oder differenziert nach sozialer Schicht rechnet.

Die eigentliche Frage wird jedoch viel zu selten gestellt:
„Ist es das Wert?“

Unter der Annahme dass ein gewisser Zusammenhang von einem großen Teil der Bevölkerung als evident angesehen wird, egal wie man die Statistik dreht: „Ist es das Wert, dass wir eine erhöhte Verbrechensrate in Deutschland ertragen um Millionen zu helfen, andere Länder zu entlasten in denen der Effekt nicht geringer wäre, etc.?“

Ich denke ja.

Diese Frage ist viel wichtiger als die Frage wie genau die gefühlte Ausländerkriminalität jetzt zur Statistik passt.

Die Menschen sind reif genug zu begreifen, dass nichts umsonst ist. Auch dringend notwendige Humanität nicht.

Hört auf so zu tun.

69: Terminal6:

7. Dezember 2016 um 09:47 Uhr

@66: mutmaßlich ist ein strafrechtlicher Ausdruck, solange jemand nicht überführt = verurteilt ist. Weder die Polizei noch die Presse gebraucht hier etwas falsch…
Insgesamt erschreckend, wie sich die empörte Menge der „Lügenpresse“-Anhänger hier in immer absurdere Verschwörungstheorien verstrickt. Nun passt also die Anzahl von positiven zu negativen Kommentaren nicht ins Weltbild des „gefühlten Wir-sind-die-Mehrheit/das-Volk/…“ und schon wird „Zensur“ geschrien. Ohne Details der TS-Moderation zu kennen vermute ich stark, dass es daran liegt, dass immer mehr „Gutbürger“-Menschen wie ich Ihre Tiraden in der Anonymität des Internets satt haben und daher auch kommentieren.
Wenn alles so schlimm ist, wie Sie meinen, dann raffen Sie sich doch bitte endlich mal auf und treten in den öffentlichen Diskurs (Demonstrationen, Bürgerbeteiligung, Politik („ihh, bähhh, dieser Filz…“)). Politik und Presse wird nämlich von Menschen wie Ihnen und mir gemacht, nicht von einer separaten Kaste!

70: miette:

7. Dezember 2016 um 09:53 Uhr

Ob eine Nachricht relevant ist oder nicht, hängt nicht nur von der Häufigkeit des Auftauchens in der öffentlichen Diskussion ab.
Da die Nationalität oder Herkunft eines mutmaßlichen Täters keine Rolle spielt, könnten Sie auch komplett auf die Nennung verzichten. Dann wäre es möglich, über Geschehnisse zu berichten, wenn diese als bedeutend eingestuft wurden, ohne Rassismus weiter zu befördern. Dem Recht auf Informiertheit der Bevölkerung wäre damit entsprochen.

71: Johannes Richard:

7. Dezember 2016 um 10:04 Uhr

Na also, geht doch. War es so schlimm, über das Thema zu berichten?
Das war journalistisch einwandfrei und mit Fakten unterlegt.
Weiter so möchte ich sagen, besinnen Sie sich wieder auf die journalischten Grundsätze und machen Sie die TS wieder zu dem, was sie mal war: Eine seriöse, auschließlich Fakten verbundende Nachrichtensendung. Eine Meinung wird sich der Zuschauer schon bilden. Fakten reichen da völlig, Instrumente der Propaganda einzusetzen haben sie gar nicht nötig.

72: Heini:

7. Dezember 2016 um 10:07 Uhr

Herr Dr. Gniffke, ich finde es merkwürdig, wie Sie versuchen, sich herauszureden.
In der Vergangenheit wurden vergleichbare Vorkommnisse von der ARD gesendet. Könnte es nicht sein, dass hinter der Tagesschau-Entscheidung doch die Angst steckte, Wasser auf die Mühlen der „Rechtspopulisten“ zu schütten?

73: Armin Traute:

7. Dezember 2016 um 10:11 Uhr

Weiter so! tagesschau.de ist meine Hauptnachrichtenquelle als expat, und ich vertraue darauf, dass Sie so seriöser berichten, als soziale Medien das tun.

74: nie wieder spd:

7. Dezember 2016 um 10:12 Uhr

Und ein weiteres Mal ergeht sich Herr Gniffke in Rechtfertigungsversuchen. Wie unsere Politiker auch. Nicht die Berichterstattung ist in Zweifel zu ziehen, sondern die Bevölkerung ist zu Dumm. Wir müssen es ihr nur besser erklären. Mit dieser Art des Politikmachens haben sich die Politiker, spätestens seit Schröder, immer wieder Lächerlich gemacht und Herr Gniffke tut es ihnen, in einer Art von Kadavergehorsam, nach. Als ehemaliges Referenzmedium ist das für die Tagesschau nur Traurig, fürs, immer noch geneigte Publikum aber Unerträglich.

75: Thomas H.:

7. Dezember 2016 um 10:12 Uhr

Ich verstehe die ganze Diskussion über Zahlen und Statistken nicht. Es ist interessiert mich doch nicht, wieviel Prozent der Flüchtlinge sexuelle Straftaten begehen. Frauen sind doch unbestreitbar – in absoluten Zahlen – zusätzlicher Gewalt ausgesetzt. In Schwimmbädern, auf jeglichen Massenveranstaltungen, im öffentlichen Raum, wie z.B. Strassenbahnen etc. Die Frage ist doch nicht, ob Flüchtlinge prozentual krimineller sind (obwohl ich von sexuellen Übergriffen an minderjährigen Mädchen in Schwimmbädern zuvor noch nichts gehört habe), sondern, ob die einheimische Bevölkerung überhaupt bereit ist, diese zusätzlichen Opfer zu bringen.
Zur Statistik noch ein Wort (leider wurde das durch die Tagesschau nicht thematisiert): Die Silvesterübergriffe fanden keinen Einzug in die Statistik, da es keine Verurteilungen gab. Statistisch ist Köln nicht passiert !

76: Rüdiger Becker:

7. Dezember 2016 um 10:17 Uhr

Ich finde, die Tagesschau hat richtig und professionell entschieden. Natürlich ist ein Mord, so schlimm ein solches Verbrechen auch ist, zunächst einmal kein Thema für die Hauptnachrichtensendung. Daran kann auch der traurige Umstand nichts ändern, dass eine Horde von Schreihälsen diesen Mord für eine widerwärtige Hetzkampagne instrumentalisiert.Erst wenn sich daraus eine gesellschaftliche Debatte entwickelt, kann sich auch die Tagesschau mit einem Beitrag, der das Geschehen einordnet und Zusammenhänge herstellt, beteiligen. Das ist gestern auf vorbildliche Art geschehen. Ansonsten ist aber die Tagesschau für solche Themen nicht zuständig. Dafür hat die ARD Sendungen wie „Brisant“. Auch Zeitungen berichten ja nicht über alles ganz vorne im Blatt, sondern auf den hinteren Seiten, wo Boulevardberichte ihren Platz haben.

77: K. Müller:

7. Dezember 2016 um 10:20 Uhr

Herr Gniffke, ich freue mich über Ihre Standhaftigkeit, Sachlichkeit und Integrität, mit der Sie zu Ihrer und der Entscheidung der Redaktion stehen. So stelle ich mir sehr guten Journalismus vor, der auch der Würde der Einzelnen in der Berichterstattung einen wichtigen Platz zukommen lässt und der kritisch betrachtet, was gesellschaftlich relevant ist. herzlichen Dank!

78: Nicola Bail:

7. Dezember 2016 um 10:28 Uhr

@’Differenziator‘: Ihr Ansicht geht vollkommen am Leben vorbei: Wollen Sie den Eltern des toten 19jährigen Mädchen in Freiburg damit sagen, dass dies ein Kollateralschaden war, der sich aber lohnt? Und all den Hunderten !!! Frauen, die traumatische Erfahrungen Silvester gemacht haben? Das ist kaum noch ernst zu nehmen. Auch unschön, dass Sie sich nicht trauen, Ihre Meinung mit Klarnamen zu vertreten. Wirkt falls trollmässig auf mich.

79: Reinhard:

7. Dezember 2016 um 10:50 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gniffke,
leider stehen Sie immer noch auf dem Standpunkt: „Wir haben alles richtig gemacht, es nur nicht genügend erklärt“. Das ist genau die Art und Weise, wie auch die Politik versucht, zu beeinflussen. Bei Politik mag das ja noch durchgehen, weil Einflussnahme Absicht ist und Glaubwürdigkeit bei Politikern kaum noch jemand erwartet. Die TS hat sich durch Weglassen von Meldungen, durch kommentierende Berichte und nun durch Anreicherung mit ausgesuchten Zahlen – jeder bessere Statistiker kann Ihnen einen genau umgekehrt dargestellten statistischen Ansatz liefern – noch viel unglaubwürdiger gemacht, als wenn man zugegeben hätte, ja wir haben diese und andere Situationen völlig falsch eingeschätzt. Sie leisten den Rechtspopulisten durch Ihr Rumgeeiere Vorschub.

80: Stefan L.:

7. Dezember 2016 um 10:51 Uhr

@Dr. Pepe (Kommentar Nr. 2)
Ich muss mich mal zu den Statistikern hier auslassen. Natürlich ist es furchtbar und nicht tolerabel, dass Menschen, welche hier Asyl gefunden haben, andere Menschen vergewaltigen und/oder töten. Hier sollte mit aller Härte vorgegangen werden (in diesem Fall Abschiebung in das Heimatland).

Was ich bei besagten Statistikern jedoch erschreckend finde, ist der Umstand, dass man sich in diesem Zusammenhang nur auf diese kleine Zahl an Zuwanderern stürzt. Wenn ich 100 Vergewaltiger habe, von denen knappe 5 Zuwanderer sind, sind diese 5 natürlich das drängendste Problem! Das soll keine Entschuldigung für die Zuwanderer sein, aber auch die anderen 96 (deutschen) Vergewaltiger haben ein Problem bzw. sind eines für diese Gesellschaft. Aber über die regt man sich nicht auf, weil sie die „richtige“ Staatsbürgerschaft haben. Würde ja sonst nicht ins Bild des deutschen Saubermannes passen, der alles richtig macht.

Danke für die Gelegenheit zum Dampf ablassen.

81: Pascal:

7. Dezember 2016 um 11:23 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gniffke,

ich versuche zu verstehen, gehe in manchen Punkten auch mit Ihnen d’accord, jedoch kann ich mich dem Eindruck nicht erwehren, dass Sie aufgrund des heftigen Sturms, welchen Sie durch Ihre Freiburg-Entscheidung in den sozialen Netzwerken ausgelöst hatten, nun eingeknickt sind. Binnen 72 Stunden hat sich die Realität nicht verändert. Statistiken scheinen mir hier ebenso wenig angebracht. Jede Tat ist grausam und schlimm, für die Hinterbliebenen, jedes Opfer, ein Opfer zu viel, jede Tat und jeder Täter sind individuell und nie als Kolletiv zu verstehen.
Man darf dem mündigen Nachrichtenzuhörer ruhig zutrauen, dass er reflektiert genug ist um nicht alle Flüchtlinge unter Generalverdacht zu stellen. Inwieweit hat Bochum überregionalen Charakter verglichen mit Freiburg? Wovor haben Sie Angst? Überlassen Sie nicht den populistischen Stimmungsmachern das Feld. Sie haben doch nichts zu verhelen.

Mit freundlichen Grüßen

82: g.g:

7. Dezember 2016 um 11:24 Uhr

Ich finde es bedenklich wie darüber berichtet wird.

Mit Sicherheit ist es grausam was passiert ist.

Aber warum wird dann nicht über jeden registrierten Staatsbürger berichtet der eine Straftat begeht, auch unsere deutschen Diebe, Vergewaltiger und Mörder.
somit spielen wir der AfD doch nur in die Hände und dürfen uns nicht wundern wenn die AfD immer mehr an Wähler gewinnt.

Man sollte Asylanten ohne wenn und aber abschieben und keine Steuer vergeuden für Gerichtskosten u.s.w.

83: Differenziator:

7. Dezember 2016 um 11:25 Uhr

@Nicola Bail:
Meine Meinung hat nur einen winzigen Teil meines Kommentars ausgemacht.
Sie sehen das scheinbar anders als ich. Das ist OK.

Das ist genau die Diskussion die es zu führen gilt.

Ist es das Wert?

Ab wieviel „Kollateralschaden“ pro 1000 geretteten Syrern ist es das nicht mehr wert?

Reichen da wirklich schon Hunderte gegen eine Million?

Würden auch schon 10 reichen? Einer? Was sind wir als Gesellschaft bereit zu geben für ein Menschenleben?

Für die Angehörigen des Opfers in Freiburg ist die Antwort sicher anders als für uns. Für die Angehörigen toter Syrer allerdings auch.

Die Frage ist nicht einfach und die Antwort wird es auch nicht sein, gerade wenn sie von einer Mehrheit getragen werden soll.

84: Max Meyr:

7. Dezember 2016 um 11:27 Uhr

Das Problem ist schon lange bekannt und nun eskaliert.
Hier ein Artikel der Badischen Zeitung vom Do, 28. Januar 2016 19:32 Uhr
von: Carolin Buchheim und Joachim Röderer

NIGHTLIFE-PROBLEME IN FREIBURG

Runder Tisch: „Aktion Hausverbot“ soll wiederbelebt werden
Mehr Kontakt zur Polizei und die Wiederbelebung der „Aktion Hausverbot“ – so sollen Freiburgs Nachtlebenprobleme bekämpft werden. Im Rathaus tauschten sich heute Stadt, Behörden und Nachtgastronomen aus.

85: Thomas H.:

7. Dezember 2016 um 11:41 Uhr

@80Stefan L. : Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand der Ansicht wäre, ein von einem „deutschen Staatsbürger“ begangener Mord wäre weniger schlimm. Auch die Frage, wer statistisch häufiger mordet, ist irrelevant. Die einzige Frage, die von „den schon länger hier lebenden Bürgern“ (politisch korrekt?) zu beantworten wäre, ist: Sind diese Menschen bereit, diese zusätzlichen Opfer zu bringen, um einen winzigen Bruchteil der Weltbevölkerung, die gerne hier versorgt werden würde, aufzunehmen ?

86: der andere Reinhard:

7. Dezember 2016 um 11:49 Uhr

@Reinhard aus Posting 79
Sie schreiben „Wir haben alles richtig gemacht, es nur nicht genügend erklärt“.
Man kann einfach nicht Allen alles erklären. Und da Sie darauf so herumreiten, scheinen Sie vielleicht zu dieser Gruppe zu gehören.
Für mich ist der Sachverhalt vollumfänglich erkärt.
Ich sehe auch kein Einknicken der TS.
Bei Nichtgefallen bleiben Ihnen unzählige andere Medien oder gründen Sie doch einfach Ihre eigene Zeitung.

87: Max:

7. Dezember 2016 um 11:51 Uhr

@paul(„Gewaltverbrechen im Inland gehören schon in die Nachrichten. Und wenn das jeden Tag eine Meldung wird, dann sollte man das nicht unter den Teppich kehren.“): Du willst also, dass die TS über >560.000 Gewaltdelikte/Jahr berichtet? Oder soll die TS richtig ernst machen und über jede der 6.330.649 Straftaten/Jahr berichten?
@Manu („MultiKulti-Westdeutschland hat seine Migranten nicht im Griff.“):Oder du das Thema nicht? Vllt. könnten folgende Gründe auch eine Rolle mitspielen:Urbanität und Anonymität, Wohlstand, Hotspots und deren Trends etc.
@Reinhard („TS hat sich durch Weglassen von Meldungen[…]durch Anreicherung mit ausgesuchten Zahlen[…]“):Ganz ehrlich:Lesevertändnis und ein Hauch von Medienkompetenz kann und muss erwartet werden, wenn sich auf dies Art und Weise geäussert wird,aber es liegt doch in der Natur der Sache, dass die TS nicht jede Meinung und jedes Verlangen bedienen kann.Ihre Vorgehensweise hat sie doch ausreichend begründet.

88: Mutbürger:

7. Dezember 2016 um 11:58 Uhr

Ein Satz von Frau Merkel ist mir im Gedächtnis geblieben.Zitat o.T „Manche Stimmen sagen die Welt ist aus den Fugen“ geraten.Alles andere was sie sagt ist Wahlkampf- bzw.Durchhalteretorik an der sich auch die sog.neutralen Medien beteiligen müssen.Alles andere würde leider das Fass ganz schnell zum überlaufen bringen.Eine der übrig geblieben Weltmächte ist die öffentliche Meinung der Mensch und die Gesellschaft. Tief gespalten ,der Zusammenhalt gefährlich geschrumpft.Wenn ich mich nun anschicke die Menschen zu informieren die wie ich auf einer dünnsten Eisschicht stehen,daß sie in Gefahr sind welchen Rat kann ich dann geben? Nicht bewegen!? Ruhe bewahren!? Wahrscheinlich schon…Wenn wir uns besinnen auf unsere Menschlichkeit unsere Verantwortung unsere Meinungsbildung nicht anderen Überlassen.Dann kann die Geschichte das erste mal umgeschrieben werden..

89: Max:

7. Dezember 2016 um 12:07 Uhr

@TS: Ich finde euren Ansatz gut, den Nutzern einen kleinen Einblick in den internen Abläufe zu bieten. Dürfte gern etwas mehr sein.
Was ich hingegen nicht gut finde, ist euer Umgang mit Statistiken, Hintergrund und Hardfacts. Ich bin mir natürlich bewusst, dass ihr ein sehr begrenztes Zeitfenster habt, deshalb nehm ich euch grad auch ein wenig in Sippenhaft mit anderen Sendungen im ARD/ZDF.
Aber, wenn ihr bei diesem Thema und dem dazugehörigen Background (Stimmung im Land etc) lediglich 4 Statistikbalken nehmt, wovon jeweils 2 nur Vergleichswerte sind, ist das einfach mist. Genau diese verkürzte Darstellung ist doch eines der Probleme in der derzeitigen „Diskussionskultur“.
Ein weiteres Bsp. ist die Sendung „Mehr Ausländer, mehr Kriminalität?Der große Faktencheck“. Also, bei aller Liebe, aber der zweite Teil hätte gestrichen werden sollen.Ich verstehe einfach nicht, warum ihr nicht offensiv und umfangreich an die Sache rangeht und vor allem auch endlich die Fluchtursachen benennt.

90: Klaus Leist:

7. Dezember 2016 um 12:14 Uhr

Begrüßenswert, dass sich TS die Mühe macht, das Phänomen „Straftaten der Immigranten“ statistisch zu untersuchen. Die gezeigte bStatistik deckt aber nur die sexuellen Straftaten auf. Sie zeigt nicht die allgemeine Verunsicherung insbesondere unserer Frauen. Das Stimmungsbild in Deutschland hat sich erheblich geändert. Das kann keine Statistik nachrechnen, das würde man nur mit Befragungen aufdecken. Aber als vorwiegend regierungstreue Berichterstattung ist TS daran wohl kaum interessiert. Frau Dr. Merkel hat uns versprochen, dass sich Deutschland verändern wird. Das können wir bereits deutlich erkennen und diese Tendenz wird sich fortsetzen. Meine Frage: Was hat sich zum Besseren verändert?

91: rod. stew.:

7. Dezember 2016 um 12:18 Uhr

7. Dezember 20hr Kommenta16 um 10:51 Uhr Nr. 80, Stefan L.
@Dr. Pepe (Kommentar Nr. 2) Ein schönes Beispiel dafür, wie man, auch und gerade in diesen Komentaren Statistiken verbiegt. Um das Ganze vergleichbar zu machen, müsste man ja auch heranziehen, wie viele (in diesem Fall benutzt der auch gern veröffentlichte Kommentar Vergewaltigung) von Leuten mit Mig.-Hintergrund begangen wurden, die nicht aus dem aktuellen Bestand der Asylsucher stammen. Da wird nur zu gern untergeschoben, der Rest war eben „Deutsche“. Des weiteren muss man das ganze dann natürlich auch auf den Anteil an der Gesamtbevölkerung runterbrechen. Als noch darüber berichtet werden durfte: In NRW ist ca. 1/3 der Inhaftierten nichtdeutscher Nationalität (ohne Erfassung Deutsche Staatsbürger mit Mig,-Hintergrund)und die sitzen garantiert nicht wg. Verstoß gg, Aufenthaltsrecht. Ich halte übrigens nicht generell Migranten für kriminell aber das Aufzeigen von Problemen muss möglich bleiben. Viel Spaß beim Zensieren.

92: Besorgter Gutmensch:

7. Dezember 2016 um 12:34 Uhr

So schwer ist das doch nicht zu verstehen, Herr Gniffke. Sicher wurden bereits viele sachliche und überzeugende Argumente an Sie herangetragen, weswegen ich mir die Mühe an dieser Stelle sparen möchte. Man kann es nämlich auch noch viel einfacher machen: wenn ich als Tagesschau-Zuschauer erst in ausländischen Medien erfahren muss, was in Deutschland Thema ist (und was bewusst von der tagesschau ignoriert wird), haben Sie – wenngleich Ihre Richtlinie ehrenwert sein mag – in dieser Ihrer beruflichen Position ganz einfach nichts verloren, da Sie nicht imstande sind, Ihre private Haltung von einer tatsächlich gegebenen und objektiv nachvollziehbaren Relevanz zu trennen. Ihre Haltung ist natürlich vollkommen okay, nur gehört sie eher in einen Beschwerdebrief eines Zuschauers, der sich darüber erregt, dass über diesen Fall in der Tagesschau selbstverständlich, wie auch im Rest der Welt, berichtet wird.

MfG

93: Mart Adam:

7. Dezember 2016 um 12:35 Uhr

Hätten Sie die Berichterstattung auch weggelassen, wenn ein schreckliches Verbrechen gegen einen Flüchtling begangen worden wäre? Ich erinnere mich an weit geringere regionale Taten gegen Flüchtlingsheime.
Ich werde die Tagesschau jetzt genau darauf hin anschauen, ob sie ihre eigenen Kriterien objektiv einhält.

94: Max:

7. Dezember 2016 um 12:36 Uhr

@KlausLeist(„Das kann keine Statistik nachrechnen, das würde man nur mit Befragungen aufdecken.):
Ähm, ja, und was würde aus einer Befragung entstehen?
„Aber als vorwiegend regierungstreue Berichterstattung ist TS daran wohl kaum interessiert.“): Weil die BRD (GmbH) auch jede Befragung (Statistik geht ja nicht….) unterdrückt. Also, wenn du, lieber Klaus, wirklich noch keine Befragung zu diesen und ähnlichen Themen gefunden hast, dann würde ich mich beim Gesichtsbuch über deinen persönlichen Algorithmus beschweren. Das ist ja unerhört! Da wird die Kuh doch in der Pfanne verrückt!
Im Ernst: Es gibt schon mehr als ein paar Befragungen zu diesen Themen, die auch von recht unterschiedlichen Vereinigungen im Auftrag gegeben worden sind. Eines der jüngsten Beispiele, ist z.B. der Sachsenmonitor.

95: Max:

7. Dezember 2016 um 12:43 Uhr

@Mutbürger(„Alles andere was sie sagt ist Wahlkampf- bzw.Durchhalteretorik an der sich auch die sog.neutralen Medien beteiligen müssen.“):
So ein Quatsch! Ich glaube, dass wissen Sie als „Mutbürger auch selbst, denn trotz NSA & Co kostet es nicht soviel Mut eine Suchmaschine zu befragen.
„Eine der übrig geblieben Weltmächte ist die öffentliche Meinung der Mensch und die Gesellschaft.“:
Ich hoffe, dass dies so ist, nur fehlt mir leider der Glaube.
„Wenn wir uns besinnen auf unsere Menschlichkeit unsere Verantwortung unsere Meinungsbildung nicht anderen Überlassen.Dann kann die Geschichte das erste mal umgeschrieben werden..“
Hier würde ich gerne hinzufügen: Wenn wir uns auch auf die Hintergründe der weltweiten Krisen besinnen, das Wissen damit verbinden und (mind.) den Humanismus zur Leitkulutur 😉 erklären würden, könnte die Geschichte um ein lebenswerteres Kapitel erweitert werde.

96: Marcus:

7. Dezember 2016 um 12:59 Uhr

Wozu sind detaillierte Statistiken gut?
Damit sich die Gesellschaft auf eine Diskussionsgrundlage beziehen kann.
Um sich mit begrenzten Resourcen auf das zu konzentrieren was die größt mögliche Wirkung entfaltet.
Beispiel aus der Polizeilichen Kriminalstatistik 2015: Syrer sind häufiger Tatverdächtige als Türken, in den Jahren davor nicht:da waren türkische Staatsangehörige deutlich die stärkste Gruppe ausländischer Tatverdächtige. Also ein Hinweis in welcher speziellen Gruppe mehr für Prävention getan werden muss.
2. Beispiel: Männliche Täter im Alter von 21-25 sind extrem stark vertreten. Ähnliche Zahl wie die von 26-60.

97: nie wieder spd:

7. Dezember 2016 um 13:02 Uhr

Heute morgen gab es auf NTV ein Interview mit unserem Innenminister, der sagte, dass verurteilte Sexualstrafäter mit Migrationeshintergrund zuerst ihre Strafe in der BRD absitzen und erst danach in ihr Heimatland abgeschoben werden sollen. Die Begründung dafür war, dass diese Täter in ihren Heimatländern nicht bestraft würden, da solche Taten dort oftmals nicht Strafbar wären!? Also doch ein kulturelles Problem? ++ Der statistischen Vollständigkeit wegen sollte noch eine Statistik über Sexualstraftäter mit rechtsradikalem Hintergrund geführt werden. Deren Frauenbild ähnelt ja Grundsätzlich dem von Islamisten. Und ich wäre Überrascht wenn deren Anteil an solchen Taten geringer ausfiele.

98: Relevanz:

7. Dezember 2016 um 13:07 Uhr

Ich hoffe weiterhin, dass sich Ihre Bemerkungen zur Relevanz dahin niederschlagen, dass die Tagesschau über nationale und internationale relevante politische und wirtschaftliche Themen und Ereignisse berichtet und in diesem Zusammenhang unrelevante Ereignisse, wie Berichte über politisch machtlose „gekrönte“ Häupter und deren Abkömmlinge, Sportberichte und B- und C-Promis auf roten Teppichen, etc. in andere (Boulevard-) Formate verschwinden.
Die Boulevardformate könnte der ÖR dann gerne auch den Privatsendern überlassen und stattdessen politische, geschichtliche, technische, naturwissenschaftliche und soziale Dokumentationen, Recherchen, etc. – eben echte journalistisch aufzuarbeitende Themen – ins Programm nehmen. Als ein paar aktuell richtig aufzuarbeitende Themen könnte ich anbieten:
1. Vor- und Nachteile von CETA und TTIP,
2. sichere Energieversorgung für Industrie und den Kühlschrank von Kevin und Chantal Normalbürger,
3. leider ist die Zeichenzahl begrenzt.

99: Max:

7. Dezember 2016 um 13:11 Uhr

@MartAdam(„Ich erinnere mich an weit geringere regionale Taten gegen Flüchtlingsheime.“):
Es gibt doch einen großen Unterschied: Bei den Taten gegen Flüchtlingsheime oder vermeintlichen Ausländern handelt es sich nicht mehr um Einzeltäter. Es ist ein (Teil-)Gesellschaftlichesphänomen. Wohin dies führen kann, hat uns die Geschichte schon häufig gelehrt.
Ein weiteres Bsp. für ein relevantes Thema wäre z.B. „In nicht einmal 25 Prozent der Fälle wurden die Täter überhaupt gefasst, bislang gab es erst vier Verurteilungen (Stand 30.11.2015) – die Aufklärungsquote bei sonstigen Brandstiftungen liegt deutlich höher“(Zeit, Brandnschläge auf Asylunterkünfte). Hierbei geht es mir „nur“ zweitranging um Brandanschläge, sondern ehr um die Aufklärungsquote, welche einige Fragen aufwirft, welche wiederum auch kaum auf eine Einzelperson zu reduzieren ist. Dieses Problem ist gesellschatsrelevenat, weil es schlicht eine große Gefahr für viele Menschen in diesem Land bedeutet.

100: Tommi:

7. Dezember 2016 um 13:19 Uhr

Danke, für die offenen Worte.
Was mich daran stört ist aber, dass über jede Sch… aus den USA berichtet wird. Hier wurde nicht mit der gleichen Konsequenz entschieden. In dem Fall Tüce wurde damals auch berichtet, warum nicht hier?
Es bleibt ein Beigeschmack über die Berichterstattung, vor allem wenn ausländische (auch Medien aus der USA) sich dieses Thema angenommen hatten.

101: Asparagus:

7. Dezember 2016 um 13:20 Uhr

Mal ein Lob: Ich empfinde die Kommentare auf diesem Blog als offen, aber dennoch kaum mal unter der Gürtellinie. Gute Kommentatoren u/o gute Moderation! Finde auch das ts-Forum angenehm, mit den bekannten Schwächen (glgtl. nicht nachvollziehbare Rötung, nur wenig Zeit, immer wieder zwischenzeitliche Schließung).

Werter Hr. Altebockwinkel, Sie schreiben >Für mich sind alle Kommentare mit Phantasie-Namen nur die Hälfte wert. Denn ich muss mich fragen, warum diese Anonymität…?<

Ich schreibe unter "Asparagus", weil ich unter diesem Namen auch auf verschiedenen anderen Foren (hauptsächlich ÖR) auftrete und in diesem Kreis "identifizierbar" sein möchte. Ihren Beitrag zum Anlass nehmend hatte ich überlegt, hier und jetzt mit Klarnamen zu unterschreiben, nehme aber davon Abstand, da es mich zukünftig behindern könnte. So könnte es mir ja in einem Kommentar bspw. einmal thematisch geboten erscheinen, meine Frau zu erwähnen, in einem anderen Fall aber meine Freundin …

MfG A.

102: Siggi Walther:

7. Dezember 2016 um 13:20 Uhr

Sehr geehrter Herr Gnifffke,

schauen Sie sich bitte die regionalen Polizeimeldungen an oder lesen Sie die Regionalpresse, landauf, landab. Dann hätten sich Ihre Erklärungsversuche bzgl. TS-Meldung Freiburg/Bochum ja oder nein ganz schnell erübrigt. Sie könnten jeden Tag einen Brennpunkt an die Tagesschau anhängen, um über Straftaten zu berichten, an denen Migranten beteiligt sind (und ich rede hier nicht nur von Ladendiebstählen und Fahrradklau). Vielleicht würde dann etwas besseres als die bislang geschönten Statistiken entstehen. Und Sie hätten eine öffentliche Debatte, die ihresgleichen sucht.
Das mit dem Brennpunkt ist selbstverständlich überspitzt dargestellt, aber warum machen sich ein paar unausgelastete Praktikanten nicht mal die Mühe nur eine Woche lang die Polizeiberichte und Presse bundesweit zu sammeln und dahingehend auszuwerten? Wer weiß, vielleicht werde ich ja widerlegt und nicht ein Migrant taucht in den Berichten auf.
Unwahrscheinlich, aber möglich.

MfG
S. Walther

103: Peter:

7. Dezember 2016 um 13:22 Uhr

@besorgter Gutmensch
„wenn ich als Tagesschau-Zuschauer erst in ausländischen Medien erfahren muss, was in Deutschland Thema ist“
Damit unterstreichen Sie deutlich Ihre Medieninkompetenz.

„… Ihre private Haltung“
Diese ist mitnichten privat da die Richtlinie von einem Team im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit erarbeitet wurde.
„… von einer tatsächlich gegebenen und objektiv nachvollziehbaren Relevanz zu trennen.“
Relevanz ist menschenbestimmt und damit niemals objektiv, auch wenn Sie das gerne hätten.

104: Max:

7. Dezember 2016 um 13:23 Uhr

@Besorgetr Gutmensch(„dass über diesen Fall in der Tagesschau selbstverständlich, wie auch im Rest der Welt, berichtet wird.“): An dieser Stelle hätte ich gern ein paar Beweise. Behaupten kann ja schließliche jeder viel, wobei Sie doch an vorderster Wahrheitsfront stehen. Illuminieren Sie bitte uns und teilen Sie ihre Quelle(n;pirt) oder wollen sie etwa nur meckern wegen des Meckerns wegen?
Um Sie selbst zu zitieren:“So schwer ist das doch nicht zu verstehen, Herr“ Besorgter Gutmensch, nur lesen und verstehen müssen Sie es schon selbst.

105: Max:

7. Dezember 2016 um 13:38 Uhr

@rod. stew.:
„[…]der Rest war eben “Deutsche”“
Also rod.stew. hört sich auch nicht „urdeutsch“ an.Ab wann ist ein Mensch denn „deutsch“ und ist es nicht ein wenig verlogen, wenn Menschen, die über Generationen hier leben, nicht den Einfluss von Gesellschaft und Staat unterliegen würden? Wäre zumindest etwas einmaliges in der Menschheitsgeschichte.
„In NRW ist ca. 1/3 der Inhaftierten nichtdeutscher Nationalität (ohne Erfassung Deutsche Staatsbürger mit Mig,-Hintergrund)und die sitzen garantiert nicht wg. Verstoß gg, Aufenthaltsrecht.“ Wenn du es weißt… Generell wurde über dieses Thema schon millionen mal geschrieben und auch mehr als einmal untersucht. Dein Geschriebenes ist plumpe Propaganda ohne Inhalt. Bsp.:“So kommt der Soziologe Rainer Geißler zum Ergebnis, dass bei einem Vergleich der Kriminalitätsrate von in Deutschland wohnhaften (!) Ausländern und Inländern innerhalb derselben Schicht erstere sogar insgesamt weniger kriminell seien.“(und das ist jetzt nur WIKI,dauer 1Min.)

106: Max:

7. Dezember 2016 um 14:19 Uhr

@nie wieder spd, „Die Begründung dafür war, dass diese Täter in ihren Heimatländern nicht bestraft würden, da solche Taten dort oftmals nicht Strafbar wären!?“:
Natürlich gibt es Regionen, in denen die Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Dies ist aber eigentlich auch bekannt. Im Falle von Vergewaltigung sind evtl. diese 2 (Kurz-)Berichte interessant:
https://www.amnesty.de/journal/2014/oktober/zynisches-recht
http://www.zeit.de/1997/21/ehe.txt.19970516.xml
„Also doch ein kulturelles Problem?“:
Soll dies suggerieren, dass alle Menschen in diesen Regionen so denken,fühlen und handeln? Gerade Regionen wie Afrika und Naher Osten durchleben doch seit Jahrzehnten bis Jahrhunderte Krieg,Unterdrückung und Ausbeutung.Die Geschichte,zB.um den IS, Iran oder Rojava, zeigt doch soviele Facetten auf,dass das einfache Runterbrechen auf den Nenner „deren (per Natur festgelegte?!?) Kultur“ nicht haltbar ist.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-12/Arabischer-Fruehling-Frauen/komplettansicht

107: Ute Ziemes:

7. Dezember 2016 um 14:21 Uhr

@ 75: Thomas H.:

Ich stimme Ihnen zu, dass für das Gefühl der Bedrohung die Taten von besonderem Interesse sind und nicht der Ermittlungserfolg und der Ausgang ihrer strafrechtlichen Verfolgung. Es muss also auch Statistiken zu den angezeigten Taten geben.

Dass Sie zuvor nichts von sexueller Belästigung in Schwimmbädern gehört hatten, liegt aber eher daran, dass über Regionales eben normalerweise nicht überregional berichtet wird und regional über sowas auch nicht unbedingt auf der ersten Seite. Zudem ist die Hemmung, Verhalten als Übergriff zu reklamieren bei Fremden geringer als bei Personen, die einem vertrauter sind.

108: Alfrede Neumann:

7. Dezember 2016 um 14:23 Uhr

Die Verbrechen, die diese Diskussion ausgelöst haben, sind verabscheuungswürdig und erschreckend. Das diese Taten von Migranten begangen wurden, ist sicher eine Art „Kollateralschaden“ und selbstverständlich kamen da auch nicht nur Schäfchen zu uns sondern eben auch kriminelle Elemente (die es mit Sicherheit auch in der deutschen Gesellschaft gibt).
Es empört mich aber, wie das ÖR mit der gesamten Thematik umgeht, nämlich sich als Vordenker der Republik aufzuspielen, nach Gutdünken Nachrichten zu veröffentlichen (teilweise echten Spam – die regionalen Ableger können das bis zum erbrechen) oder auch zu unterdrücken. Schließlich bedarf es umfassender Berichterstattung, um qualifiziert urteilen zu können. Das ÖR sollte eine objektive Berichterstattung in ALLEN bereichen sicherstellen, dann hätte es auch eine Berechtigung als Gegenpol zur privaten Berichterstattung. Inzwischen sind leider private Medien erheblich besser und informativer, auch ohne den ideologischen Ballast des ÖR.

109: Ute Ziemes:

7. Dezember 2016 um 14:25 Uhr

@ 87: Max:
Gut, dass Sie darauf aufmerksam machen, dass die TS dann täglich im Schnitt von rund 1.534 Gewalttaten bzw. von rund 17.344 Straftaten berichten müsste, wenn nicht nur die Taten der Ausländer berücksichtigt würden. Das würde unserem Sicherheitsgefühl wahrlich nicht gut tun und es bliebe zudem keine Zeit, um uns über anderes zu informieren oder noch andere Sendungen zu zeigen als die Straftaten-Tagesschau.

Ich habe vor Jahren mal im Eingangsbereich einer Polizeidienststelle die Fahndungsplakate gelesen. Es zeigte sich, zu meiner Überraschung, dass es nur um Verbrechen aus meinem Stadtteil und auch nur um welche aus der letzten Zeit ging, um Einbrüche, Diebstähle, schwere Körperveletzungen, Vergewaltigungen, Morde, … Ich war schockiert. Das hat mir mein bis dahin völlig entspanntes Sicherheitsgefühl in meiner heimatlichen Umgebung gründlich und nachhaltig verdorben. Dass die Polizistin, der ich anschließend mein Fahrrad als gestohlen meldete, wenig Engagement zeigte, konnt

110: Max:

7. Dezember 2016 um 14:31 Uhr

@Siggi Walther(„wer weiß, vielleicht werde ich ja widerlegt und nicht ein Migrant taucht in den Berichten auf.Unwahrscheinlich, aber möglich.“):
Da Sie davor ziemlich große Töne mit „Sie könnten jeden Tag einen Brennpunkt an die Tagesschau anhängen,“ schreiben, scheinen Sie sich ja bestens informiert zu haben und in dieser Thematik auszukennen. Aber mich beschleicht trotzdem das Gefühl von billigen und böswilligen Sarkasmus.
„die bislang geschönten Statistiken“: Teilen Sie doch bitte Ihr Wissen mit uns.
„eine Woche lang die Polizeiberichte und Presse bundesweit zu sammeln und dahingehend auszuwerten“
So etwa: https://twitter.com/schauhin_de?lang=de
Da Sie anscheinend ein kluger Kopf sind, wissen Sie bestimmt auch, wie sich das menschliche Gehirn auf ständige Wiederholungen verhält. Gesichtsbuch & pi lassen grüßen, der naive Realismus reicht die Hand.
All die jahrzehntelange Forschungen, all die Untersuchungen weltweit sind ja nichts weiter als ein Komplott der *!(*Such dir was aus)

111: Leinen Jo:

7. Dezember 2016 um 14:36 Uhr

Ich will keine Tagesschau, in der alle Verbrechen und Unfälle genannt werden. Dafür gibt es andere Medien und Plattformen

112: Maria A.:

7. Dezember 2016 um 15:01 Uhr

Habe eben erst den Kommentar von Siggi Walther gelesen. Der enthält für mich „des Pudels Kern“. Eigentlich jeden Tag kann man in den Regionalnachrichten solche Vorfälle auffinden. Man muss sich dazu gar nicht groß bemühen – einfach mal reinschauen, in den NDR-, den MDR- und Bayernblog. Wenn man halbwegs das Prozentrechnen beherrscht, was wohl heutzutage leider nicht mehr ausreichend gelehrt wird, wenn man die Aussagen junger User und Politiker verfolgt, ist der Anteil von Migranten-Straftätern oder, lapidar geschrieben Ausländern, bedeutend höher, als man dies öffentlich zugibt. Die Regionalnachrichten beweisen das. Und dann sollten diese Straftaten nicht zu den 82 Millionen ins Verhältnis gesetzt werden, sondern nur zum Fremd-Ethnien-Anteil. Auch „Sie werden da geholfen“, Redaktion. MfG.

113: Max:

7. Dezember 2016 um 15:05 Uhr

@Alfrede Neumann:
„[…]Vordenker der Republik aufzuspielen, nach Gutdünken Nachrichten zu veröffentlichen[…]“
Wie soll denn die TS nach Ihrem Verständnis es handhaben?Vorher eine Befragung durchführen? Es ist doch gar nicht so kompliziert: TS hat ein bestimmtes Zeitfenster und einen überregionalen Anspruch, daher werden Kriterien aufgestellt und nach diesen sortiert und berichtet.
„Schließlich bedarf es umfassender Berichterstattung, um qualifiziert urteilen zu können.“
Und genau hier sind Sie am Zug. Die TS soll und kann ebend nicht solch komplexen Themen komplett bedienen. Wie gut nun die „Brennpunkte“ uä sind, darüber lässt sich streiten. Auch ich finde diese meist sehr oberflächlich. Aber abseits davon hindert Sie niemand daran bspw. Forschungsarbeiten von unterschiedlichsten Menschen und Institutionen zu lesen.
Wobei ich bei Ihnen einen leisen Verdacht hege, dass es Ihnen gar nicht so ernst mit dem Wissenerwerb ausschaut (s.Kollateralschaden,Elemente etc)

114: Beschämt:

7. Dezember 2016 um 15:05 Uhr

Hier geht ja wieder einiges durcheinander.
1.@SD (#39): Kann es sein,daß Ihnen die Bedeutung von (über)proportional nicht bekannt ist.
2. Auch daß die Statistik keinen Aussagewert hätte ohne weitere Vergleiche – wie einige hier meinen -,ist Unsinn. Auch die gestiegene absolute Zahl von durch Zuwanderern verübte Straftaten hat Informationswert.Generell gilt: Eine einzelne Statistik kann nie erschöpfend ein Thema beleuchten.
So ähnlich,wie ich es in einem früheren Post ausgedrückt habe, hat es gestern auch ein Experte der Polizei auf den Punkt gebracht: Mehr junge männliche Flüchtlinge im Land bedeuten auch mehr Delikte. Allein eine solche Banalität zu formulieren, ist etwas, wozu sich die meisten Politiker aus pc bisher kaum trauten.
Das ist natürlich nur der Anfang der Diskussion. Daraus eine generelle Ablehnung von Asylsuchenden zu konstruieren, wäre voreilig. Wir können aber nur gesellschaftlich ausgeglichen bleiben und das Problem bewältigen, wenn das Thema offen diskutiert wird

115: claudia derrez:

7. Dezember 2016 um 15:10 Uhr

Ich verstehe nicht, wieso die Medien bei jeden von Flüchtlingen begangenen Taten, uns auch immer gleich mitteilen wollen, was ich zu denken habe. z.B. Ja, die beiden Flüchtlinge haben ein schweres Verbrechen begangen, aber man soll auf gar keinnen Fall veralgemeinern. Was soll das ? Ich bin ein mündiger Bürger. Natürlich bin ich wütend über die Taten, aber nie würde ich oder die meisten Bürger auf die Idee kommen, zu sagen : “ Alle Flüchtlinge sind Verbrecher „. Was ich jedoch der Bundesregierung übel nehme, ist die Tatsache, dass nun erst überprüft wird, ob die Angaben, die der junge aus Afgahnistan bei seiner Einreise gamcht hat stimmen und er wirklich die Person ist, die er vorgibt zu sein. Wenn, das immer erst nach einer Straftat passiert, dass der Wahrheitsgehalt der bei der Einreise gemachten Angaben überprüft wird, muss man sich nicht wundern, das man als Bürger ein wenig verunsichert ist, über die Millionen Flüchtlinge die unkontrolliert ohne Papiere einreisen durften.

116: Max:

7. Dezember 2016 um 15:24 Uhr

@Ute Ziemes: Danke für die Blumen! 🙂
Mir ging es dabei auch nicht um eine Relativierung, sondern um eine Einordnung. Wenn ich hier querlese, bekomme ich das Gefühl, je weniger manche sich mit diesen Themen beschäftigen, umso lauter und wehementer schreiben diese. Das find ich fatal. Ich kritisiere auch die ÖR dafür, dass Thematiken, die diesem zugrunde liegen, wie zB subjektives Empfinden, naiver Realismus, Grund- und Fluchtursachen, aber auch die Historie oft nur mangelhaft und oberflächlich dargestellt werden.
Weiter finde ich es auch unsäglich, dass dieses „wir schaffen das“ nicht weiter hinterfragt wurde (bspw. mangelnde Betreuung und Wohnplätze,Is,Traumabehandlung,Akzeptanz,jugendliche etc), aber auch diese Arroganz und das Ausblenden von weltweiten Ereignissen, bei denen auch wir nicht unbeteiligt sind. Wenn 65,3 Milionen Menschen auf der Flucht sind, dann läuft auf unserer Erde etwas grundlegend verkehrt (https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fluechtlinge/zahlen-fakten.html).

117: Petra Mueller:

7. Dezember 2016 um 15:28 Uhr

Lieber Herr Gniffke,

leider lassen Sie Ihren Worten keine Taten folgen.

Bestes Beispiel: NDR.de berichtet heute über den Rache-Mord(versuch) in Kronshagen bei Kiel (Stand: 15.30 Uhr):

http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Mann-zuendet-Frau-vor-Kronshagener-Klinik-an,kronshagen110.html

… und verschweigt das entscheidende Detail: Der mutmaßliche Täter hat einen Migrationshintergrund (Afrika):

http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-aus-Kiel/Frau-vor-Mare-Klinikum-angezuendet-Was-wir-wissen-und-was-nicht

Ich nenne das öffentlich-rechtliche Lückenpresse – bestenfalls.

118: Jochen H:

7. Dezember 2016 um 15:34 Uhr

Sehr geehrter Herr Gniffke!
Anhand der jetzigen Bereitschaft den jüngsten Fall in Bochum zu berichten, zeigt auch die Bereitschaft umzudenken. Wir alle machen doch Fehler und müssen uns nicht schämen deswegen. Natürlich wird gerne verurteilt, aber damit muss man leben. Ich verurteile es nicht und finde es ein gutes Zeichen, dass man eben nicht stur bleibt, sondern sich den Gegebenheiten flexibel anpassen kann. Dies haben sie auch erwähnt, dass dies falsch wäre, wenn man stur seine Prinzipien festhält.
Wir leben in einer Zeit, wo durch Internet extrem viele Nachrichten übermittelt werden. Relevant oder nicht, sei dahingestellt, aber gesellschaftlich und national war und ist der Fall in Freiburg auf jeden Fall relevant. Das war er auch schon direkt nach der Tat. Das kann man jetzt abstreiten oder verneinen, aber anhand der Reaktionen ist es offensichtlich. Und mir geht es darum sowas zu erfahren und nicht darum, welche Herkunft der Täter hat.
Aus Fehler darf man lernen!
Viele Grüße

119: Bechämt:

7. Dezember 2016 um 15:35 Uhr

Zu den „Pro“s:
1.Es ist nur schwer zu ertragen, wie manche Leute alle, die nun Kritik an der TS üben, mit hetzenden Rechtsextremen in einen Topf schmeißen. Undifferenzierter geht es kaum. Offensichtlich kann man nicht offen Kritik üben, ohne daß man in die Instumentalisierungsecke gestellt wird. Dabei sind die, die die Diskussion abzuwürgen versuchen, die,die einer neutralen und nüchternen Diskussion im Wege stehen.
2.Unerträglich sind auch Kommentare, die ein solch abscheuliches Verbrechen mit Fahrrad-/Ladendiebstählen in einen Topf schmeißen („Soll die TS jede von hunderttausenden von Straftaten, die von Deutschen verübt werden, in die TS bringen“)- unredlicher geht es kaum.Um es noch mal klar zu sagen:Es handelt sich hier nicht um eines von unzähligen Verbrechen,sondern um eines der wenigen extrem grauenhaften Verbrechen im Jahr. Es hat auch nichts mit Diskriminierung zu tun, Fakten, die die Flüchtlingsthematik berühren, zu nennen. Es hat mit falscher PC zu tun, es nicht zu tun.

120: Max:

7. Dezember 2016 um 15:44 Uhr

@Differenziator,“Die Menschen sind reif genug zu begreifen, dass nichts umsonst ist.“:
…genausowenig wie die Folgen für Mensch und Umwelt, wenn diese ausgebeutet, unterdrückt und mit Krieg und Folter überzogen wird.
Eigentlich wissen wir es ja schon lange besser, was die Menschen dazu bewegt bzw. was es begünstigt, um solche und andere Taten zu vollziehen. Nur könnte sich dabei so manches Feindbild ins Nichts auflösen und klar werden, dass es vllt. doch ein wenig komplizierter ist.
„Auch dringend notwendige Humanität nicht.“
Die Frage ist doch auch die, wo „Humanität“ anfängt. Wenn es zu spät ist, um das schlimmste zu verhindern? Das kann nicht im Interesse der meisten Menschen sein. Alles, was auf der Welt passiert, betrifft auch irgendwann „uns“. Das sehen wir jetzt. Es sei nur an die Menschen erinnert, die vor den Kriegen und Unterstützung mancher dubioser Gruppen in Afrika und NO gewarnt haben. Ein Resultat sehen wir jetzt…

121: Thomas Lehr:

7. Dezember 2016 um 15:57 Uhr

Sehr geehrter Herr Gniffke,

dann erklären Sie mir doch bitte, warum ich nach den „Ereignissen“ in Clausnitz mir 3 Tage lang in jeder Tagesschau anschauen musste, wie 20 Menschen vor einem Bus stehen und blödes Zeug rufen. Vielleicht, weil das in das systemkonforme Vorgabeschema passt ? Glaubhaft ist anders…

MfG

122: Max:

7. Dezember 2016 um 16:50 Uhr

@Bechämt:
1.“[…]wie manche Leute alle, die nun Kritik an der TS üben, mit hetzenden Rechtsextremen in einen Topf schmeißen.“
Schreibt wer?
„[…]die Diskussion abzuwürgen versuchen, die,die einer neutralen und nüchternen Diskussion im Wege stehen.“
Wer versucht es abzuwürgen? Eine neutrale Diskussion gibt es nicht. Mit Für und Wider musst auch du leben.
2.“Unerträglich […], die ein solch abscheuliches Verbrechen mit Fahrrad-/Ladendiebstählen in einen Topf schmeißen“
Macht wer? Dein Zitat ist nicht auffindbar und du hast auch den user nicht genannt.
3.“um eines der wenigen extrem grauenhaften Verbrechen im Jahr.“
Ja. Zum Glück. Nur,ganz ehrlich, wie hat es sich sonst verhalten?
Es war, ist & bleibt, leider, nicht der einzige Fall. Es wird auch nicht immer über andere extrem grauenhafte Verbrechen berichtet.Ist halt schwierig.Generell wäre ich aber eh dafür, dass das Thema Vergewaltigung uä mehr im Vordergrund rückt. Die riesige (Dunkel-)Ziffer bleibt seit Jahrzehnten bestehen…

123: Linnerk Th:

7. Dezember 2016 um 17:25 Uhr

Gerade noch rechtzeitig zurückgerudert Tagesschau! …wollte schon meine jahrzentelange Treue beenden. Auch wir überhaupt nicht rechten (!) Anhänger der Aufklärung wünschen uns zuerst mal Information, Information, Information und keine vorgesetzte Meinung, denn zur freien Meinungsbildung eines jeden, sollen die Medien beitragen und nicht lediglich eine vorgekaute Meinung präsentieren (und sei’s durchs weglassen). Wenn ein aufgeklärter und freier Bürger sich eine Meinung bilden will, dann braucht er dazu aber alle relevanten Infos und nicht nur die Infos, die ihm vorgesetzt werden. Ein wirklich aufgeklärter Mensch respektiert daher auch die Skepsis der MitbürgerInnen, die sich (seit Freiburg, seit Köln,…) fragen, ob das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, das in einer modernen Gesellschaft zu gelten hat, von den jungen Männern aus islamischen Ländern, die hier in großer Zahl angekommen sind, ebenso respektiert wird, wie diese (zu Recht!) selbst gern respektiert werden wollen.

124: Max:

7. Dezember 2016 um 17:36 Uhr

@Petra Mueller
„… und verschweigt das entscheidende Detail: Der mutmaßliche Täter hat einen Migrationshintergrund (Afrika)“:
Das stimmt so nicht (NDR):“Beide leben nach Polizeiangaben schon viele Jahre in Kiel, sie seien vor rund 20 Jahren aus Afrika nach Deutschland eingewandert.“
Oder ist es besonders relevant, dass sie in Togo geboren sind? Ich persönlich finde nicht, dass die Herkunft das „entscheidende Detail“ an dieser Tat ist, wie Sie es so mitfühlend nennen.
„öffentlich-rechtliche Lückenpresse“:
Ganz schön gewieft. Mein lieber Schwan. Welche Medien Ihres Vertrauens sind denn weniger lückenhaft?

Generell frage ich mich, ob nicht mancher dieser posts etwas anderes als eine vermeintlich gerechtfertigte Kritik oder Meinung ad TS bezwecken soll

125: Max:

7. Dezember 2016 um 17:51 Uhr

„[…]ob das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, das in einer modernen Gesellschaft zu gelten hat[…]“
Und genau hierbei frage ich mich, inwieweit das wirklich bei einigen , nicht nur hier, so ist. Wer sich erst „seit Freiburg,seit Köln“ für diese Werte einsetzt, hat sich bestenfalls nie damit beschäftigt und sein Leben in einer Blase verbracht.

„Wenn ein aufgeklärter und freier Bürger sich eine Meinung bilden will, dann braucht er dazu aber alle relevanten Infos[…]“
Die TS ist hierfür aber einfach nicht das Medium.Das kann sie auch gar nicht leisten. Wobei die Spezialreporte ua sicherlich mehr als nur ein wenig Verbesserungspotential besitzen.
„[…]und nicht nur die Infos, die ihm vorgesetzt werden.“
Es gibt viele Infos zu diesen Themen, nur werden diese kaum wahrgenommen.
Unglaublich eigentlich, nach dieser schieren Anzahl von Kommentaren.

126: Max:

7. Dezember 2016 um 18:03 Uhr

@claudia derrez:
„Wenn, das immer erst nach einer Straftat passiert, dass der Wahrheitsgehalt der bei der Einreise gemachten Angaben überprüft wird[…]“
Vllt. zum Verständnis:
http://www.bamf.de/DE/Fluechtlingsschutz/AblaufAsylv/ablauf-des-asylverfahrens-node.html

„[…]muss man sich nicht wundern, das man als Bürger ein wenig verunsichert ist[…]“
Ist nie schön, wenn man verunsichert ist, doch sollte man sich auch fragen, inwieweit es „real“ ist, denn…

„über die Millionen Flüchtlinge die unkontrolliert ohne Papiere einreisen durften.“
nicht alles was wir denken oder fühlen ist immer richtig:
https://www.bpb.de/politik/innenpolitik/flucht
https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fluechtlinge/zahlen-fakten.html/218788/zahlen-zu-asyl-in-deutschland

127: Klaus Leist:

7. Dezember 2016 um 18:56 Uhr

Danke für den Hinweis zum Sachenmonitor. Erstellt von DIMAP, erscheint er mir vertrauenswürdig. Was er aussagt? Ein recht gutes, weit gefächertes Bild über die aktuelle Befindlichkeit der Sachsen. Ihrer Polemik nach zu urteilen halten Sie dies aber nicht für interessant. Es scheint Sie generell nicht zu interessieren, dass ein großer Teil der Bevölkerung derzeit verunsichert ist, nicht nur in Sachsen. Es wäre sehr gut, wenn die Auswertung des Sachsenmonitors von TS veröffentlicht werden würde oder wenigstens der Link zur Verfügung gestellt würde. Und vor allem, lieber Max, machen Sie sich doch einmal die Mühe und lesen Sie ihn gründlich. Vielleicht wären Sie dann etwas zurückhaltender in Ihrer Polemik.

128: Manu:

7. Dezember 2016 um 19:12 Uhr

@ Max Post 87:
Es gibt auch staatliche Statistiken, die sich nur mit den Einbrüchen in Städten beschäftigen z.B. S.92 in http://www.morgenstadt.de/content/dam/morgenstadt/de/documents/index_onlinedokumentation.pdf

Auch dort ist eine Tendenz zu erkennen, dass es in Ostdeutschland weniger Einbrüche pro 100000Einwohner gibt als im Westen.

Betrachtet man nun noch den Ausländeranteil, zum Beispiel aus diesem Bericht:
http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/newsletter/148820/migrantenanteil-in-deutschen-grossstaedten-waechst
dann stellt man eine Korrelation zwischen Städten mit niedriger Einbruchsrate und niedrigem Migrantionshintergund fest.

http://www.polizei-dein-partner.de/fileadmin/img/einbruchschutz-intensiv/PKS_Grafik_Verteilung_Einbrueche.jpg

Ihr Argument mit dem Wohlstand ist auch fraglich, denn dann müsste es in Bayern und Baden-Württemberg wiederum sehr viele Einbrüche geben.

Ergo: Die Theorie, dass Westdeutschland seine Migranten nicht im Griff hat, bleibt zu diskutieren.

129: Marcus:

7. Dezember 2016 um 19:46 Uhr

122:Max
Die „hohe“ Dunkelziffer bei Vergewaltigung ist reine Spekulation. Innerhalb von Familien, nahen Bekannten, können Sie es halbwegs begründbar versuchen. Ansonsten ein Blick in die Polizeiliche Kriminalstatistik. Bei deutlich über 50% werden Tatverdächtige ermittelt. Dass Vergewaltigung außerhalb von enger Bekanntschaft nicht angezeigt würde ist sehr unwahrscheinlich wie sich am Beispiel faz.net „Oktoberfest“ aus vorhergehenden Beiträgen nachvollziehen lässt.

130: Klaus Leist:

7. Dezember 2016 um 19:50 Uhr

@ Max:
Bitte, entschuldigen Sie, im Post Nr. 127 habe ich übersehen, als Adressaten „Max“ anzugeben. Meine Zeilen sind nicht direkt an die Redaktion gerichtet, auch wenn von TS die Rede ist, und zwar mit der Bitte, derartige Umfrageergebnisse wie „Sachsenmonitor“ bekannt zu geben. Dafür wäre nicht nur ich dankbar.

131: Beschämt:

7. Dezember 2016 um 20:10 Uhr

@Max
Ich werde mich nicht damit auseinandersetzen, wie du mich verstehen willst.Gesagt wurde von Politikern und Kommentatoren in den letzten 3 Tagen so einiges. Und natürlich gibt es auch hier einige wie Renate Künäst gestern bei Lanz, die Kritik gegenüber Medien und Politik als rechtsextreme Hetze abtun. Ich empfehle: einfach mal die Augen aufmachen.

In einem Punkt gebe ich dir aber Recht:“Mit Für und Wider musst auch du leben.“ Ja, natürlich.
Es geht in einer Diskussion/Erörterung(!) aber gerade darum, die Für und Widers möglichst objektiv und neutral zu gewichten, um einen Konsens oder zumindest einen Comment bilden zu können. Man will ja dem Kern des Problems näher kommen, ansonsten stehen am Ende nur gegenseitige Vorwürfe. Schein-, Strohhalm-, hyperbolische, falsche und nebensächliche Argumente und Ablenkungen haben kaum Gewicht. Diese müssen auch entlarvt werden. Ich bin nicht der der anderen den Mund verbietet. Diskussion sollte dem Inhalt und nicht den Absichten dienen.

132: Chris C:

7. Dezember 2016 um 22:44 Uhr

Jetzt muss man Ihrem Artikel bzw. der neuen Prämisse, die Sie für die Berichterstattung des zweiten Falls genannt haben, schon seit der Silvesternacht gegeben ist. Die gesellschaftliche Diskussion zu gehäuften se xuellen Übergriffen einer neuen Beschaffenheit und Größenordnung, speziell von einer Gruppe von nordafrikanischen und arabischen Flüchtlingen ist seit Monaten Thema im öffentlichen Diskurs, genau wie der damals falsche Umgang der Medien. Natürlich hätten Sie somit auch den ersten Fall berichten müssen, wie es das ZDF getan hat.Sie haben damit letztlich mehr Schaden angerichtet als bewahrt. Das Problem ist, dass die öffentlichen Medien schon mehrmals negativ mit peinlichen Aktionen dieser Art aufgefallen sind und Stück für Stück ihr Vertrauen verloren haben. Man denke an das ZDF Aktenzeichen XY und andere Fälle.

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