Skip to Content

ARD-aktuell

12. Oktober 2015

Die Tagesschau bis 2020

Ich möchte Sie nicht langweilen mit Weisheiten nach dem Motto, “Kinder, wie die Zeit vergeht”. Tatsächlich habe ich aber in diesem Jahr das Dutzend voll gemacht d.h. ich bin seit 12 Jahren Chefredakteur bei ARD-aktuell. Und nun hat mir die ARD die Chance gegeben, fünf weitere Jahre dranzuhängen. Ein großer Vertrauensvorschuss, eine Ehre und eine Gelegenheit, den Blick mal in Richtung 2020 zu richten.

Es ist fast schon eine Binse, dass sich die Mediennutzung derzeit so rasant verändert wie selten zuvor. Damit habe ich schon mal die Garantie, dass es in den nächsten Jahren alles andere als langweilig wird. Die sozialen Medien werden einen deutlich größeren Stellenwert bei der Nachrichtenvermittlung bekommen. Deshalb wird es unsere Aufgabe sein, unsere Präsenz im linearen TV stark zu halten und gleichzeitig denjenigen Menschen ein Nachrichtenangebot zu machen, die nicht um 20 Uhr auf dem Sofa sitzen. Dazu müssen wir neue Video-Angebote machen, die eine Ästhetik und Ansprache haben, die der jeweiligen Plattform angemessen ist. Und dazu werden wir uns trauen, unter der Marke Tagesschau auch mal etwas auszuprobieren und uns der Kritik der Nutzerinnen und Nutzer aussetzen. Denn so sehr wir uns über die vielen Zuschauer freuen, die sich täglich für die Tagesschau entscheiden, so sehr haben wir die Aufgabe, uns das Vertrauen auch der Menschen zu erarbeiten, die nicht mit dem 20Uhr-Gong groß geworden sind.

Wir werden uns inhaltlich weiterentwickeln. Keine Sorge (oder falschen Hoffnungen), die Tagesschau bleibt den “harten” d.h. politischen Themen verpflichtet. Aber die Entwicklung zu mehr Erklärung und Hintergrund wird weitergehen, so wie wir es heute in der 20Uhr getan haben, in der wir beispielsweise dem Thema Transitzonen zwei Beiträge gewidmet haben, einen erklärenden Hintergrundbeitrag und einen Bericht über die aktuelle Diskussion. Deshalb werden wir nicht mehr so viele Themen behandeln können wie früher, aber hier ist weniger aus meiner Sicht manchmal mehr.

Auch optisch ist die Entwicklung mit der Einführung des neuen Tagesschau-Studios im vergangenen Jahr nicht abgeschlossen. Seither hat Fotojournalismus eine viel größere Bedeutung bekommen. Wir setzen auf die Kraft von Fotos, in den TV-Sendungen wie mittlerweile auch bei unserem Facebook-Auftritt. Wir wollen mehr zeigen, als Sprecher hinter einem Tisch mit kleinen Abbildungen im Hintergrund. Tagesschau-Zuschauer sollen quasi das ganze Bild bekommen. Insgesamt also satt zu tun für die nächsten Jahre, die nicht einfach werden, aber auf die ich mich richtig freue.

24 Kommentare

RSS Feed der Kommentare

1: Christian:

13. Oktober 2015 um 09:13 Uhr

Das klingt gut und macht Hoffnung! Nach wie vor ist die tagesschau ein Fels in der Nachrichtenbrandung. Auch tagesschau.de ist für mich eine verlässliche Nachrichtenquelle, da mögen die Mitbewerber tun was sie wollen, den Level erreichen sie einfach nicht.
Aber habt ruhig den Mut, auch über “unbequeme” Themen zu berichten. Grade dafür eignet sich auch die Onlinemedien.

2: Piffke:

13. Oktober 2015 um 09:19 Uhr

Meine Ansicht ist, dass es egal ist,
wer die einzelnen Abteilungen der Öffentlichen,
Rechtlichen leitet, und wer der Chef ist, es kommrt auf das Gleiche heraus. Man hat ja eigentlich nur oberflächliche Eindrücke, vielleicht noch einige tiefere Eindrücke, aber niemals als Laie in diesem Komplex den ganzen Durchblick, daher kann man nicht wissen, was nun gut, besser, oder schlecht/er ist! Für mich beginnt ehrliche Information nicht mit der Auslagerung eines Studios,
sondern sollte da beginnen, wo es für die Sender unbequem werden könnte!
Angemerkt sei: Kommentare und Beiträge natürlich ohne Beleidigungen, ohne Diskriminierung etc. aber eben mit mehr Mut auch schwierigere Aussagen zu Wort kommen zu lassen, was sehr wichtig ist und nicht einfach ungeklärt sperren! Und was nutzt die Seite Tagesschau bei Facebook, wenn dort Aussagen als Beleidigung etc. ausgelegt werden und Personen geblockt werden, weil das Moderatorenteam meint das muss so sein und selber nicht neutral ist!

3: Rolf Bovier:

13. Oktober 2015 um 09:46 Uhr

Die 20 Uhr Tagesschau ist DAS Hochamt der klassischen Nachrichten – bitte nichts oder zumindest nicht zu viel daran ändern. Die Tageschau hat sich bewährt, sie sollte auch nicht zu sehr Schwerpunkte setzen, sondern die Nachrichtenlage wie gewohnt abbilden, nötig ist noch grössere Neutralität bei der Berichterstattung und viel grössere Zurückhaltung bei der Bewertung, gilt besonders für die Politik aber auch für den Sport, wo noch immer “verdiente Siege” u.ä. auftauchen. Aus der Tagesschau soll um Himmels willen kein weiteres Meinungsmagazin werden, wie das zum Beispiel bei den Tagesthemen in unerträglicher Weise der Fall ist und auch nicht zur moderierten “Nachrichtenshow”, das Sprecherprinzip hat sich bewährt undsollte bleiben. Gut ist schon einmal, dass die ARD nicht den fatalen Weg des ZDF geht und Hunde auf dem Surfbrett zur Nachricht erklärt. Nachricht ist nur, was relevant ist, die Meinung von Berichterstattern gehört nicht in die Nachrichten. Bewahren Sie das Gute,H.Dr.Gniffke.

4: Nicole Gentzke:

13. Oktober 2015 um 10:15 Uhr

Zunächst mal: Glückwunsch zu weiteren fünf Jahren! Ich teile Ihre Prognose, dass die sozialen Medien zunehmend zum Gatekeeper der Informationsvermittlung werden. Das ist meiner Meinung nach ein bislang viel zu sehr unterschätztes Problem, das dringend nach Regulierung schreit. Meinungskartelle und Filterblasen in sozialen Netzwerken gefährden den gesamten Meinungsbildungsprozess in unserer Gesellschaft. Insofern ist, neben notwendiger Regulierung, Ihr angekündigtes stärkeres Engagement in sozialen Netzwerken unbedingt zu begrüßen. Allerdings graut mir ein wenig vor dem “Ausprobieren”, wie Sie es in Ihrem Blog-Beitrag geschildert haben. Wenn sich dahinter das verbirgt, was in den vergangenen Wochen die Tagesschau auf Facebook veranstaltet hat (z. B. Pro-Flüchtlings-Kampagnen anstatt objektiver Information), dann geht das meiner Meinung nach in die falsche Richtung. Wir brauchen dort mehr unabhängige und objektive Informationen und nicht um Beifall heischende Beiträge. Bleibt euch treu!

5: Bundeswehropa:

13. Oktober 2015 um 10:34 Uhr

Mehr Videos und Fotos sind zwar ganz nett, sind aber als belastbare Informationsquellen nicht unbedingt geeignet! Denn bei einem gar nicht unerheblichen Teil der in den Nachrichten gesendeten Bildberichte handelte es sich tatsächlich nur um inszenierte, also um gestellte Szenen!
Dies betrifft eigentlich fast nur Szenen, die nicht von ihren eigenen Journalisten selbst, sondern aus anderen Quellen stammen, insbesondere aus dem syrischen Bürgerkrieg! Der Anteil der dort gestellten Szenen, die in der Tagesschau verwendet werden ist erstaunlich hoch! Zur militärischen Aufklärung wurde ich im Bereich der kritischen Nachrichten- und Bildanalyse besonders geschult! Eine solche besondere Schulung wäre für ihre Mitarbeiter ebenfalls sehr hilfreich!

Kurz:
Auch tolle, dramatische und sehr gut gefilmte Szenen sind häufig Eines nicht und zwar:

Echt!

6: Bundeswehropa:

13. Oktober 2015 um 11:26 Uhr

Nicht nur in Ihren Bildberichten, sondern auch in Ihren “normalen” Nachrichten ist die Fehlerquote immer noch recht hoch!

Wenn man bereits durch andere Medien veröffentliche Informationen ohne Prüfung weiterverbreitet, führt dies letztendlich häufig zu einem logischen Zirkelschluss!

Alle privaten und auch öffentlich-rechtlichen Medien plappern zwar einmütig dasselbe nach, aber niemand hat die dafür ursächlich zugrunde liegende Meldung des Auslandsbüros oder sonstigen Nachrichtenagentur tatsächlich auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft!

Und diese Informationen sind erstaunlich häufig nicht korrekt, ohne das dies jemanden wirklich auffällt!

Wie bereits erwähnt halte ich auch hier eine besondere Schulung zur kritischen Nachrichten- und Bildanalyse für ihre Mitarbeiter für sehr hilfreich!

7: Leon:

13. Oktober 2015 um 12:02 Uhr

Glückwunsch zu den weiteren 5 Jahren!
Ich hoffe vor allem, dass sie auf YouTube weiterhin ihre Tagesschau + Tagesthemen hochladen, das ist nämlich derzeit meine bevorzugte Möglichkeit die Tagesschau zu gucken, vor der Mediathek und live.
So sehr ich die Tagesschau schätze, so finde ich die Berichterstattung teilw. etw. einseitig. Nicht so sehr wie viele sagen, aber vor allem im Ukraine Konflikt und im Syrien Konflikt, mit Russland als Mitspieler fällt mir das auf. Dort wird Russland für mich zu “schlecht” dargestellt, während die USA als “der gute” zu oft dargestellt wird. Ich hoffe, sie könnten Russland etwas mehr zu wort kommen lassen, sodass man sich als Zuschauer aus beiden Seiten eine objektive Meinung bilden kann, ohne eine einseitige Nato-Erklärung vorgelesen zu bekommen, wo man wieder bestürzt ist, über die Vorgehensweise Russlands. Vielleicht können sie daran etwas schrauben, sonst bin ich zufrieden! Ich bin mit meinen 16 Jahren auch noch ein relativ Junger Zuschauer. :)

8: Hans-Christian Dreßel:

13. Oktober 2015 um 12:58 Uhr

Ob mehr Bilder der richtige Weg ist wage ich zu bezweifeln. Schön ist die modernisierung alterhergebrachter Begriffe so wird jier aus “Binsenwarheit” einfach die “Binse”, obwohl der Begriff durch die Verkürzung noch unklarer wird. Bilder sind eine mächtige Werkzeuge im Kampf um Emotionen die aber dem Vertand nicht mehr als tausend Worte sagen. Mir persönlich wären Beiträge mit Quellenangaben lieber als bei jeder Ölpest den selben, sicher schon vor zwanzig Jahren verendeten Vogel zu sehen.

9: Kikaninchen:

13. Oktober 2015 um 13:13 Uhr

Mit Dr. Kai Gniffke an der Spitze der ARD sind weitere 5 Jahre hochwertiger und investigativer Journalismus aus der ersten Reihe gesichert.
Besonders schätze ich die Möglichkeit der freien und unzensierten Kommentierung der ARD-Beiträge auf meta.tagesschau.de – man spürt, dass man als User ernst- und auch eventuell kritische Anmerkungen gern angenommen werden.
Ich bin mir sicher, dass die allermeisten Foren-Nutzer dies ganz genau so sehen, gelle?

10: Maria A.:

13. Oktober 2015 um 13:56 Uhr

Wenn ich da Glückwünsche aussprechen würde, würde das ja indirekt auch die ARD mit betreffen. Somit möchte ich Ihnen zum Erhalt Ihres Arbeitsplatzes gratulieren, aber trotzdem meine Bedenken zum Wahrheitsgehalt der Nachrichten ausdrücken. Sie sind mal besser gewesen wie das ZDF. Aber in der letzten Zeit konnte man keinen Unterschied mehr feststellen, nicht mal beim Morgenmagazin, das vorher um Längen die Ausgabe vom ZDF schlug… Geradezu peinlich berührt war ich davon, wie man das Wochenthema “Heimat” interpretierte. Es kamen vorwiegend Migranten zu Wort. Die nationale Selbstverleugnung des Senders, wohl um den Vorwurf von Heimat-Tümelei zu vermeiden, erschreckte! Heimat ist eine wunderbare Angelegenheit und für alle anderen Völker SEHR wertvoll. Doch für den Journalisten vom ÖR ist die Heimat scheinbar die ganze Welt. Ich möchte sarkastisch anfügen, dass das Gremium der ARD sich dann auch von der ganzen Welt bezahlen lassen sollte und nicht mit Zwang vom deutschen Gebührenzahler…

11: Helga Schmitt-Eckardt:

13. Oktober 2015 um 13:57 Uhr

Lieber Kai,
die herzlichsten Glückwünsche aus der kleinen Stadt am Maar in der Vulkaneifel zu weiteren fünf Jahren Verantwortung an der Spitze. Bin sehr stolz darauf, daß ein Eifelerjunge und mein ehemaliger Klassen-kamerad diese Karriere gemacht hat.
Wie hast du einmal gesagt: “Nuuhner, däin Tasch brennt”.

Alles LIebe, Helga und Karl

12: Fritz Lorek:

13. Oktober 2015 um 14:46 Uhr

Die Tagesschau ist Benchmark und Vorbild. Da gibt es wenig zu meckern. Wünschen würde ich mir nur öfters eine Rückfrage außerhalb der Nachrichtenlage. So hätte den Beiträgen zu Transitzonen ein Rückblick auf die bereits in Bayern eingerichteten Sonderaufnahmestellen für Flüchtlinge vom Balkan gutgetan. Arbeiten die überhaupt schon? Wie viele unberechtigt Asyl Suchende wurden abgewiesen und abgeschoben? Solche Information erleichterte die Meinungsbildung über die Frage, ob es sich bei den Transitzonen um eine möglicherweise praktikable Lösung oder die verbale Kraftmeierei von Provinzpolitikern handelt.

13: Harald Hoppenstedt:

13. Oktober 2015 um 14:49 Uhr

Im Onlinebereich wünsche ich mir ein echtes Forum. So, wie es früher im Usenet und heute noch in etlichen Foren lebt: Mit der Möglichkeit der direkten Antwort auf andere Forumsbeiträge und einer themengruppierten Listenansicht.

Die User verwenden den Kommentarbereich ohnehin so, dann könnten sie auch eine dementsprechende Softwarelösung verwenden.

Sicher gibt es Gründe für die Verwendung der jetzigen Lösung. Die zugrunde liegende Argumentation interessiert mich auch: Mit welchen Abwägungen und Argumenten wurde der Kommentarbereich so gestaltet, wie er heute ist?

14: marvin:

13. Oktober 2015 um 16:58 Uhr

Ja, das waren noch Zeiten damals vor zwölf Jahren. Viel hat sich seitdem geändert. Wenig zum Besseren.

Aber dennoch meinen Glückwunsch. Auch das muss einem Chefredakteur erst einmal gelingen: Dass die Tagesschau heute nicht nur “depubliziert” wird. Sondern dass es einem auch noch völlig egal ist.

15: ohrenzwicker:

13. Oktober 2015 um 18:29 Uhr

Jeden Morgen beginnt ein neuer Tag mit neuen Herausforderungen, aber die Ansprüche bleiben gleich hoch. Gutes Gelingen, Herr Gniffke!

@ 10: Maria A.:
„Sie sind mal besser gewesen wie das ZDF.“ – als das ZDF muss es heißen.
Die Konjunktion “als” wird bei Vergleichen immer verwendet, wenn es Unterschiede gibt, d. h. wenn der Komparativ eines Adjektivs vorausgeht, z. B. größer, kleiner, länger, besser etc., dagegen heißt es: Die rechte Seite des Rechtecks ist so lang wie die linke Seite. ;-)

16: Jens Köhler:

18. Oktober 2015 um 22:08 Uhr

Leider 5 weitere Jahre zu viel, Herr Gniffke, in denen Sie ARD-Aktuell weiter ruinieren können. Auch bei Ihrem Posten sollte ein zeiliches Maximum eingeführt werden, damit “frisches Blut” den Informationsbereich der ARD wieder in seriöses Fahrwasser führt. So, wie Sie ARD-Aktuell führen ist das höchstens ein Beispiel dafür, wie man es NICHT machen sollte. Treten Sie ab, Herr Gniffke!

17: Profumo:

19. Oktober 2015 um 20:06 Uhr

Das Prinzip vom He. Gniffke lautet offenbar “Ich sitz’ hier schon sooo lange auf meinem Stuhl, da muss ich ja richtig gut sein.”

Passt aber leider nicht. Der Wandel in den Medien beginnt in den Köpfen. Und da findet man beim “Chef der Tagesschau” nur allzu oft eine Mischung aus eifersüchtiger Eitelkeit und (nicht erfüllten) Ansprüchen an das sogenannte Flaggschiff der Nachrichten.

Mein Rat: Gehen Sie, wenn es am schönsten ist. Jetzt.

18: Maria A.:

19. Oktober 2015 um 22:30 Uhr

Heute kommt ja direkt die Flucht nach vorn: ARDCheck. Tja, Herr Gniffke – der gute Wille nützt nur etwas, wenn man aber auch Kritik annehmen und Fehler einsehen will… Aus eigenem Erleben muss ich anfügen, dass die Redaktionen der öffentlich-rechtlichen Sender sehr beratungsresistent sind. Es wird nicht auf die Wünsche der Mediennutzer eingegangen, schon gar nicht auf die der älteren! Man nimmt Sendungen aus dem Programm, man verpasst anderen ein “moderneres Gesicht”. Die man aber so, nebenbei erwähnt, dann nicht mehr ansehen kann!
Es herrscht allgemeine Ignoranz. Nicht nur bei den Politikern, die längst den Bezug zum Wahlvolk verloren haben, sondern auch bei Ihnen. Der Mediennutzer fühlt sich mittlerweile von Ihnen ausgenutzt als reiner Goldesel für Ihre täglichen Selbstdarstellungen und Pensionsansprüche. Sie überfluten den Bürger mit Ihrer Auffassung und lassen kaum andere Meinungen zu. Schlimm, wie Minderheiten von Ihnen hofiert werden – aber die Senioren leider vergessen…

20: Totengräber:

22. Oktober 2015 um 13:10 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gniffke,
meinen Glückwunsch zur Wiederwahl.
Jetzt, wo Sie fest im Sattel sitzen, könnten Sie ja Ihr Focus-Interview eines Blog-Eintrages würdigen!?
Wie wär’s?
Haben Sie den Mut?

21: Werner Sommer:

23. Oktober 2015 um 17:30 Uhr

Eine ganz persönliche Frage an Sie, Herr Dr. Gniffke im Zusammenhang mit “„Tagesschau“ und „Tagesthemen“: ARD räumt falsches Flüchtlingsbild ein” aus dem FOCUS (19.10.2015, 16:00 · Artikel von FOCUS-Redakteur Günther Bähr), die Sie mir und der Öffentlichkeit bitte freundlicherweise beantworten möchten:

“Warum geben Sie den radikalen und hetzenden Gruppen in Deutschland immer wieder leichtfertig und dumm solche Steilvorlagen?”

Ich – wie sicher auch viele andere – sind gespannt auf IHRE Antwort.

22: Lorenz:

23. Oktober 2015 um 20:32 Uhr

Alles schön und gut – an den Finanzen dürfte es bei Ihnen ja nicht scheitern. Problem ist halt eine Berichterstattung von Leuten, die im Normalfall in den goldenen Jahren sozialisiert wurden, sowieso meist aus den oberen gesellschaftlichen Schichten stammen und bestens in einer Realität vernetzt sind, die mit der Realität der großen Öffentlichkeit nur noch bedingt etwas zu tun hat. Mir wird immer mehr bewusst, warum dieses Land konservativ geprägt ist und eine Angela Merkel als Mutti der Nation durchgeht. Krise des Kapitalismus? Nee, sind nur die faulen Griechen, es herrscht Fachkräftemangel, Wachstum, Wachstum, Wachstum, die Flüchtlinge fallen einfach so vom Himmel, der DAX ist auch ganz, ganz wichtig und die USA sind natürlich das Land der Freiheit und der Chancen.

23: Resistance1405:

26. Oktober 2015 um 11:30 Uhr

Hallo Herr Gniffke

Ja Sie haben recht damit, dass sich die Tagesschau laufend weiterentwickeln muss. Und da Sie hier im Blog-Beitrag auch das Thema Erklärungen ansprechen, fände ich es doch eine gute Idee, wenn man die Themen Beinfreiheit und Erklärungen miteinander verbinden würde. Zum Beispiel so:

in der Tagesschau könnten Moderatoren anhand von Wandgrafiken so einiges erklären und dafür könnte man sie auch mal an so eine Wand herantreten lassen und so doch Bein zeigen. Warum eigentlich nicht?? Ich finde sowas das normalste auf der Welt. Von daher an Sie: lassen Sie zu, dass sich die Moderatoren auch mal von ihren Tischen wegbewegen und zwar nicht nur virtuell wie man an einem Patzer mit den Beinen ohne Oberkörper gesehen hat, sondern im echten Leben. Uns sind Moderatoren aus Fleisch und Blut lieber als sowas virtuelles.

24: Zuschauer:

26. Oktober 2015 um 22:33 Uhr

Ich finde es gut, wie die Tagesschau sich weiterentwickelt. Es würde mir auch gefallen, wenn tagesschau24 zu einem echten 24-Stundenprogramm weiter ausgebaut wird. Wenn ich mal im Urlaub bin, fände ich es auch hilfreich tagesschau24 empfangen zu können, statt anderer “Schmalspurprogramme”.

Ihr Kommentar

Die Kommentare zu diesem Beitrag wurden geschlossen