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ARD-aktuell

24. August 2015

Unsere Haltung beim Thema Flüchtlinge

Seit Wochen berichten wir intensiv über die große Zahl von Flüchtlingen, über die Frage ihrer Unterbringung in Deutschland, über Demonstrationen gegen Flüchtlingsunterkünfte und über Solidaritätsaktionen mit Flüchtlingen. Tun wir das wertfrei? Haben wir dazu eine Haltung? Oder gar eine Meinung?

Es ist unsere Aufgabe zu berichten, unvoreingenommen und unparteiisch. Unsere Reporter sollen nicht skandalisieren oder dramatisieren, nicht schönreden oder gar ausblenden. Wir möchten unseren Nutzern zeigen, was gerade passiert. Und doch legen wir in unseren Sendungen und Angeboten ein besonderes Augenmerk auf Menschen, Initiativen und Organisationen, die sich konstruktiv mit den Fragen auseinandersetzen: Was sind die passenden Konzepte für die stark gestiegene Zahl der Flüchtlinge? Was können die Bürger tun? Ein Beispiel dafür ist die Deutschland-Karte auf tagesschau.de, bei der wir Projekte vorstellen, die die Integration von Flüchtlingen zum Ziel haben.

Wenn wir solche Initiativen zeigen, ergreifen wir dann Partei und verlassen damit die gebotene Neutralität? Nein, ich denke nicht, ich glaube sogar, dass dies Teil unseres Auftrages ist. Denn der sieht vor, dass unsere Nachrichten gesellschaftliche Teilhabe und Engagement fördern sollen. Wir tun dies in der Regel, indem wir mit Informationen die Bürger bei der Urteilsbildung unterstützen. Schließlich ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk (und die Tagesschau) mal erfunden worden, um einen Beitrag zu einem Gemeinwesen zu leisten, das in einem offenen Wettstreit der Meinungen seinen Kurs bestimmt und sich die Leute dabei nicht die Köppe einhauen. Was liegt da näher, als darzustellen, welche Projekte Bürger anpacken, ohne auf staatliches Handeln zu warten?

Das ist ein schmaler Grat. Die Gefahr bei dieser Art von Informationen ist, dass wir uns selbst als Beschützer der Flüchtlinge inszenieren und alles toll finden, was mit Flüchtlingen zu tun hat. Das wäre unjournalistisch. Es ist wichtig, dass wir alle Aspekte des Flüchtlingsthemas beleuchten. Dazu gehören Demonstrationen, Bürgerwut, rassistische Ausschreitungen. Dazu gehören Konflikte unter den Flüchtlingen. Dazu gehören Polizisten, die in Konfliktsituationen ihre Gesundheit riskieren. Und: Dazu gehört auch das Thema Abschiebung.

Wir dürfen die Abschiebung eines abgelehnten Asylbewerbers nicht als menschenverachtende Maßnahme einer kaltherzigen Bürokratie darstellen. Ein gerechtes Asylverfahren in einem weltoffenen Land lässt sich nur aufrechterhalten, wenn rechtmäßig zustande gekommene Abschiebebeschlüsse auch in die Tat umgesetzt werden. Hier sind Journalisten in der Versuchung, für diese unglücklichen Menschen Partei zu ergreifen. Deshalb sollten wir in unserer Berichterstattung die Welt nicht in gut und böse einteilen – unsere Meinung darf keine Rolle spielen. Auf der Basis unseres Auftrags und unserer Haltung ist es aber legitim, dass wir ein besonderes Augenmerk auf all die Menschen und Institutionen legen, die sich um Lösungen für das Flüchtlingsthema bemühen. Das Thema wird uns noch lange begleiten.

186 Kommentare

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1: Bertram in Mainz:

24. August 2015 um 15:55 Uhr

Man kann alles übertreiben, auch die berüchtigte “professionelle Distanz”, die bei Ärzten, Helfern, Journalisten gefordert wird. Ich schreibe absichtlich “berüchtigt”, denn diese “professionelle Distanz” ist zum Dogma geworden. Man kann dann Partei ergreifen, wenn die Bewertung eindeutig ist! Aktuelle Beispiele: Wenn z.B. Anschläge begangen werden, wenn es Angriffe auf Zivilisten gibt, wenn historische Stätten zerstört werden, soll man da ganz neutral berichten?

Die Frage der Flüchtlinge ist leider nicht so eindeutig. Da ist es sinnvoll, verschiedene Standpunkte zu bringen. Aber ganz ohne Wertung muss das doch nicht sein. Wir haben etwas zu verteidigen, nämlich die oft zitierte “freiheitlich demokratische Grundordnung”. Wer die angreift, darf mit keinem Verständnis rechnen! Aber wo soll man als Journalist die Grenze ziehen? Es gibt eine bewährte Methode, die auch journalistisch “sauber” ist. Man berichtet erst mal wertfrei. Dann schaltet man einen Kommentar, der auch werten darf.

2: Familienvater:

24. August 2015 um 18:04 Uhr

Ich würde mir eine deutlich tiefgründigere Berichterstattung wünschen. Also nicht “wieviel kosten die 800.000 Flüchtlinge den Steuerzahler dieses Jahr” sondern “mit welchen Kosten ist in den nächsten Jahren zu rechnen?” (Speziell die Afrikaner haben ja anscheinend noch eine große Familie, die nur darauf wartet, nachzukommen…)
Statt einer bloßen Erwähnung des Umstandes, dass 90% der Flüchtlinge männlich sind, frage ich mich, wie man das daraus resultierende soziale Gefüge, Aggressionen und Kriminalität in den Griff bekommen möchte. (Speziell die bereits in DEU lebenden Nordafrikaner sind diesbezüglich ja mehr als deutliche aufgefallen.)

3: Ernst von Randow:

24. August 2015 um 18:07 Uhr

Sehr gescheite und ausgewogene Herangehensweise, die man sich von mehr Journalisten (und verantwortlichen Politikern) wünscht.

4: Ralf Wenzel:

24. August 2015 um 18:15 Uhr

Man muss eigentlich nur zwischen einem Bericht und einem Kommentar unterscheiden. Ein Bericht hat wertfrei zu sein, ein Kommentar nicht. So einfach ist das.

5: Kurzer Einwurf:

24. August 2015 um 18:17 Uhr

Eine gute journalistische Haltung und die einzig richtige für mündige Bürger. Man erinnere sich: Mache dich nicht gemein mit einer Sache, auch nicht mit einer guten. So soll es sein.

6: demokrat84:

24. August 2015 um 18:26 Uhr

Initiativen sollten auch die erste Wahl sein. Ihre Haltung ist richtig.Insbesondere da ein Pressebericht mehr Hass schüren kann als ein aufgebrachter Mob, ist es sinnvoll eine reflektierte Herangehensweise zu praktizieren. Im Kern besteht für mich hier Konsens. Andererseits wäre es naiv von mir zu glauben dass sich die Situation beruhigt. Ganz im Gegenteil, auf traurige Nachrichten habe ich mich eingestellt.

7: Hajo Sapper:

24. August 2015 um 18:26 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gniffke,
Ich bin nicht sicher, was Sie mit Ihrem Beitrag bezwecken, empfinde ihn jedoch leider als überflüssig.
Was Sie zur journalistischen Sorgfaltspflicht ausführen ist banal und für den regelmäßigen Tagesschau-Seher bestenfalls die Projektion eines Wunschbildes.
Würde die Tagesschau in der von Ihnen geschilderten Weise “funktionieren”, wäre es zweifelsohne überflüssig, diese arroganten Plattitüden zur eigenen Lobpreisung zu verfassen. Es erscheint wie das Pfeifen im Wald, wenn Sie Ihre eigene Berichterstattung vorauseilend vor möglicher Kritik in Schutz nehmen und dem hehren neutralen Journalismus Kränze flechten. Allein die Wahl Ihrer Bilder, die Sie in Ihrem Betrag -vermutlich bewusst- nicht erwähnen, ist zu diesem Themenbereich nur noch manipulativ zu nennen und lässt keine Zweifel an “Haltung und Meinung” der beteiligten Redakteure.
Schade, dass es Ihnen so selten gelingt, den demonstrierten Anspruch mit der Arbeit Ihrer Redaktion kongruent zu machen.

8: Terra Iguana:

24. August 2015 um 18:27 Uhr

Die Frage die sich nur stellt wäre; Wieso wird jetzt erst und in diesem ausmaß darüber berichtet, wenn dieses Thema im Grunde schon seit mehr als 20 Jahren andauernd aktuell ist. Es gibt das Flüchtlingscamp in Calais nicht seit Gestern oder das Flüchtlinge in großer Zahl im Mittelmeer ertrinken, also was soll nun mit dieser Stimmungsmache bezweckt werden ?

Aber vor allem sollte ein jeder hier auch langsam mal selbst überlegen auf was sein Leben hier eigentlich aufbaut, wie unser aller Wohlstand zustande kommt und was damit geopolitisch als ökologisch gesehen an Konsequenzen im Rest der Welt einhergeht.

Ein sehr besorgter Bürger

9: Detlef:

24. August 2015 um 18:29 Uhr

mein gott, flüchtlinge….. ich sage ja wenn diese menschen wirklich um leib und leben bangen müssen.

natürlich ist es schwer keine meinung zu haben, sei sie nun pro oder contra. auch kann mann klar sagen das auf beiden seiten durchaus auch wahre und richtige argumente fallen. da die richtige seite zu finden ist nicht für jeden einfach.
doch was keine seite machen sollte ist aufhetzen, nein wichtiger wäre beide seiten zu hören und diskutieren. das ganze gerne auch hitzig aber bitte demokratische und solidarische werte dabei beachten. not kann jeden treffen, da ist es gut eine helfende hand zu haben.

10: Martin Wachholder:

24. August 2015 um 18:37 Uhr

In der Tat: dieses Thema wird uns noch lange beschäftigen. Und das ist auch gut so, denn es ist so alt wie die Menschheit selbst. Wenn wir es zulassen können uns dessen bewusst zu werden, wird es leichter möglich sein, all die unnütz vergeudete Energie für Hass und Angst auf die Lösung der uns sich zeigenden Aufgaben zu konzentrieren.
Wer nicht weiß, wohin mit seiner Energie… Lesen Sie den Beitrag von Georg E. Moellers aus Hamburg vom heutigen Tage mit dem Titel “Meerwert” (Facebook). Dieser hat mich tief bewegt und noch viel mehr inspiriert! Lassen Sie sich selbst bewegen und inspirieren…

11: Maximilian Hartung:

24. August 2015 um 18:48 Uhr

12: Helmut Baltrusch:

24. August 2015 um 18:48 Uhr

Selbstverständlich sollte die Berichterstattung sachlich neutral und ohne parteiische Wertung oder voreingenommener Meinung sein, zumal dies der Kommentarfunktion vorbehalten ist. Dennoch ist es richtig, dass die Redaktion ihren Focus nicht nur auf das Berichtsthema legt, sondern auch die Hintergründe von Ereignissen und Entwicklungen mittels “Augenmerk auf Menschen, Initiativen und Organisationen, die sich konstruktiv mit den Fragen auseinandersetzen” beleuchtet.

So vermisse ich z.B. Fragen an die User, die von der Politik unbeantwortet bleiben: Warum ist der gewalttätige Rassismus gegen Flüchtlinge bzw. Flüchtlingseinrichtungen so erstarkt und was sollten Staat und Gesellschaft dagegen tun? Oder: Wie und durch welche Maßnahmen sollte den Defiziten der deutschen und europäischen Flüchtlingspolitik begegnet werden?

Die Ausleuchtung von Hintergründen sollte verstärkt zu den öffentlich-rechtlichen Aufgaben, einen Beitrag zum Gemeinwesen zu leisten, wahrgenommen werden.

13: Thomas Reuter:

24. August 2015 um 18:54 Uhr

Lieber Kai Gniffke,
in der Tat liegt beim Thema Flüchtlinge (wie auch bei anderen) die Gefahr nahe, dass Berichterstattung in “Betroffenheits-Journalismus” abgleitet. Flüchtlinge sind nicht “per se” nur ein Gewinn für Deutschland, sondern es werden erhebliche Kosten da- für fällig (ein unbegleiteter Jugendlicher Kostet 5.500 €/Monat),dieses Geld fehlt an anderer Stelle. Was passiert eigentlich, wenn im nächsten Jahr noch einmal eine dreiviertel Million nach Deutschland kommen? Selbst wenn Hamburg will, hat es keine Frei-flächen mehr zur Verfügung. Auch ein reiches Land hat viele inländische Aufgaben zu stemmen. Es gibt gute Gründe, nicht in allgemeinen Willkommensrausch bei der Flüchtlingsfrage zu verfallen, und nicht jeder, der auf Probleme aufmerksam macht, ist ein Rassist. Gewalt gegen Asylheime ist verabscheuungs-würdig und dumm, dem muss die Gesellschaft entschie-den entgegen treten. Aber bitte mehr tatsächliche Fakten zum Verständnis, dies befördert entspannte Diskussionen

14: Thorsten Schmidtke:

24. August 2015 um 19:00 Uhr

Mir fehlt bei der gesamten Berichterstattung eine einzige Frage: Was passiert mit den in Zelten untergebrachten Flüchtlingen, wenn es Herbst/Winter wird?

Bei der Menge an Flüchtlingen zeichnet es sich jetzt doch schon bereits ab, dass wir gar nicht schnell genug passende Unterkünfte bereitstellen können. Hier sehe ich große Probleme auf uns zukommen, die von Unruhen bis zu dem Ausbruch irgendwelcher Seuchen aufgrund mangelnder hygienischer Bedingungen reichen können.
Weder in den Medien noch in der Politik habe ich bisher zu dieser Fragestellung eine Äußerungen gehört.

Mit freundlichem Gruß

15: Markus Michaelis:

24. August 2015 um 19:04 Uhr

Zustimmung, aber …

Ich kann dem Text sehr zustimmen, allerdings denke ich, dass er nur begrenzt auf die Tätigkeit der TS (und fast aller anderen großen Medienkanäle) in den letzten Monaten zutrifft. Es scheint mit eher eine große Angst vorzuherrschen, dass D unkontrolliert nach rechts abkippt, so dass vor dieser Gefahr eine “neutrale” Berichterstattung kaum möglich war. Ab einem gewissen Punkt sehe ich aber eher die gegenteilige Gefahr. Wir werden uns denke ich noch sehr damit auseinandersetzen müssen, wie wir genau damit umgehen, dass wir sehr sehr vielen Menschen, denen es objektiv sehr schlecht geht, ob sie jetzt die gesetzlichen deutschen Asylkriterien erfüllen oder nicht (was mir, ginge es mir schlecht, erst mal egal wäre), nicht helfen können. Eine reine Fokussierung darauf, wie wir denen am besten helfen, die wir als “glückliche Gewinner” rausgepickt haben (bzw. die sich selber einfach über die von uns aufgebauten Hürden hinweggesetzt haben) geht glaube ich nicht lange gut.

16: Abendleser:

24. August 2015 um 19:07 Uhr

Natürlich ergreifen Sie Partei. Für Flüchtlinge (wie auch immer dieser Status bestimmt wird). Das ist einerseits ehrenwert, andererseits m.E. doch recht einseitig. Für Sie scheint es gesetzt, dass Menschen von anderen Kontinenten unter schwierigen Umständen zu uns kommen und dass wir uns dann natürlich zu kümmern haben. Es ist natürlich auch ein gutes Gefühl, jemanden zu helfen, also ganz klar Respekt vor allen Initiativen, die hier anpacken. Aber müssen wir ergeben hinnehmen, was gerade abläuft? Müssen wir unbegrenzt Menschen aus anderen Kontinenten in unser Land lassen? M.E. Ganz klar nein. Was ich jetzt vermisse ist eine Perspektive. Auch Sie fragen nicht danach., sondern sagen nur “das Thema wird uns noch lange begleiten”. Herr Gabriel bleibt ebenso zur Perspektive Antworten schuldig und verurteilt den braunen Mob. Das klingt ein wenig nach Effekthascherei, aber nicht nach Problemlösung. Sie sollten da den Finger mehr in die Wunde legen und nach Konzepten fragen.

17: imhotep1111:

24. August 2015 um 19:07 Uhr

Leider sehe ich dem hohen Anspruch des “offenen Wettstreits” der Meinungen im Moment das größte Defizit in der Berichterstattung der ÖR. Und hier geht es nicht um rassistische / menschenverachtende /volksverhetzende Pöbeleien. Nicht um randalierende neofaschistische Dumpfnasen. Schlimm genug aber nur wenige % der Menschen.
Die überwiegende Mehrheit, steht zum friedlichen Gemeinwesen vieler Kulturen und zur Einwandungsgesellschaft.
Wieviel Migration aus unterschiedlichsten Kulturen verträgt dieses Gemeinwesen in kurzer Zeit ? Wo ist eine Grenze zu setzten. Wo hat es in den letzten Monaten in den ÖR hier eine Diskussion der Meinungen zwischen Demokraten gegeben ? Wo die Frage, ob Pro-Asyl, Teile von Grünen und Linken jede Diskussion hierrüber als geistige “Brandstiftun” diffamieren,demokratiefeindlich handeln ?
Kommen Sie als ÖR dem Ziel nach, der Pluralität der Demokraten Gehör zu verschschaffen.
Alles andere wäre der Todesstoß für eine friedliche multikulturelle Gesellschaft.

18: W Gruen:

24. August 2015 um 19:09 Uhr

Eine sehr kritische Frage ist auch die Handhabung der Leserkommentare. M.E. sind migrantenfeindliche Äusserungen nicht nur überrepräsentiert, sondern sie enthalten auch extreme Positionen, die kaum ein Politiker wagen würde auszusprechen. Es ist nicht nachvollziehbar, nach welchen Regeln Kommentare von der Tagesschau durchgelassen oder zurückgehalten werden. Ich halte eine bessere Kontrolle für unverzichtbar, um rechtsradikalem Gedankengut keine kostenlose bundesweite Vertriebsplattform zur Verfügung zu stellen. Andere grosse Medien, wie CNN, haben Kommentare wieder abgeschafft. Das muss nicht die Lösung sein. Jedoch erzeugt die Ansammlung von tendenziösen Kommentaren ein völlig falsches Bild der öffentlichen Meinung, wodurch sich Menschen mit rechtsradikalen Neigungen bestätigt fühlen. Dieses Terrain muss dringend bearbeitet werden. Es darf nicht sein, dass der Hass bei den Tagesschau-Kommentaren die Oberhand gewinnt oder behält.

19: Resistance1405:

24. August 2015 um 19:18 Uhr

Hallo Herr Gniffke,

das ihr hier sozusagen als Beschützer von Flüchtlingen:

“Dass ist ein schmaler Grat. Die Gefahr bei dieser Art von Informationen ist, dass wir uns selbst als Beschützer der Flüchtlinge inszenieren und alles toll finden, was mit Flüchtlingen zu tun hat. Das wäre unjournalistisch.”

auftretet, finde ich überhaupt nicht unjournalistisch sondern menschlich und gerade journalistisch. Warum? Weil ihr damit den Menschen endlich mal einen Stich ins Herz gebt und weil ihr damit den Menschen einen Spiegel vorhaltet und denen ihre eigene absolut unvernunft und ihre eigene Entfernung von der Demokratie aufzeigt. Und dass ist gut so!!

Von daher möchte ich mich nochmal bedanken für den guten Beitrag eurer Moderatorin, die hier gegen Ausländer-Hasser und gegen Fremdenfeindlichkeit so hart aufgetreten ist! Dafür nochmal Lob an eure Moderatorin. Sowas ist richtig und überfällig!!

20: Horst Huber:

24. August 2015 um 19:22 Uhr

“Wir dürfen die Abschiebung eines abgelehnten Asylbewerbers nicht als menschenverachtende Maßnahme einer kaltherzigen Bürokratie darstellen. Ein gerechtes Asylverfahren in einem weltoffenen Land lässt sich nur aufrechterhalten, wenn rechtmäßig zustande gekommene Abschiebebeschsse auch in die Tat umgesetzt werden. Hier sind Journalisten in der Versuchung, für diese unglücklichen Menschen Partei zu ergreifen. Deshalb sollten wir in unserer Berichterstattung die Welt nicht in gut und böse einteilen – unsere Meinung darf keine Rolle spielen.”

Spricht mir aus der Seele!

21: Friederich Prinz:

24. August 2015 um 19:27 Uhr

Ein unnötiger Blogeintrag.
Welches Ziel verfolgt H.Gniffke damit? Selbstdarstellung? Meines Wissens hat bisher niemand die Berichterstattung der ARD bezüglich der Flüchtlingsthematik als ‘parteiisch’ kritisiert.

Was mir persönlich fehlt, betrifft die vielen Hinweise in Kommentaren, die zu diesem Themenkomplex immer häufiger darauf hinweisen, daß ‘wir’ nun doch endlich nach draußen denken müssen und Lösungen nur noch dort seriös und langfristig wirksam sehen, wo an den Entstehungsorten der modernen Völkerwanderung angesetzt wird.

DAS nehmen die ARD nicht auf, weil politisch nicht gewollt.

22: Franz Wiehler:

24. August 2015 um 19:30 Uhr

Grossartig !
Ich finde es ausgezeichnet, wie fein Sie abgrenzen und halte es für geboten, die Menschlichkeit in unserem Land aktiv zu fördern, und dabei nicht den schmalen Grat zu überschreiten, bei dem Parteinahme Rechtsstaatlichkeit infrage stellen würde.
Lange habe ich nicht verstanden, wofür ich, obschon ich keinen Fernseher habe und Ihre App nur selten nutze, Rundfunkgebühren zahle.
Jetzt weiß ich es und tue es gern !
Mit herzlichem Gruß,
Franz Wiehler

23: Bundeswehropa:

24. August 2015 um 19:39 Uhr

Leider sind die deutschen Medien und Politik aufgrund einer ungeschickten Medienkampagne an dem erhöhten Flüchtlingsaufkommen schuld. Anstatt “hilfsbedürftige Flüchtlinge im Sinne des Völkerrechtes, willkommen”, haben sie faktisch “alle Personen, die zu uns kommen, sind hilfsbedürftige Flüchtlinge und somit willkommen” gemacht!

Stellen sie sich vor im Rahmen von Wohltätigkeit erhalten hilfsbedürftige Menschen schöne Geschenke!
Und nun erklären Sie öffentlich, das jede Person die kommt, hilfsbedürftig ist und somit schöne Geschenke bekommt! Das Ergebnis ist, das wirklich Alle kommen, nicht nur die tatsächlich Hilfsbedürftigen sondern auch die sogenannten “Schnäppchenjäger”!

Und das ist auch der Grund, warum die Anzahl der Asylbewerber, die nun ausgerechnet nach Deutschland wollen, so stark angestiegen ist!

Liebe Medien und Politik, bitte schränkt doch eure Medienkampagne nur auf die Flüchtlinge im Sinne des Völkerrechtes ein!

Einfach nur machen!

24: angelika:

24. August 2015 um 19:40 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,es ist wichtig und richtig, dass über das Thema Flüchtlinge und Ausländerhass berichtet wird. Ob diese Berichte immer neutral sind und den Tahtsachen entsprechen, daran habe ich aber seit der Bürgerversammlung in Kesselsdorf am 07.07.2015 so meine Zweifel. Der MDR berichtete (http://www.mdr.de/sachsen/kesselsdorf-asylunterkunft-einwwohnerversammlung100_zc-f1f179a7_zs-9f2fcd56.html) davon. Nun war ich zu dieser Veranstaltung selbst anwesend und bin mehr als enttäuscht, wie einseitig und teilweise total verdreht, davon berichtet wurde. Kesselsdorf/Wilsdruff ist durchaus nicht ausländerfeindlich und auch Sachsen nicht. Die Hamburgerin ! Tatjana Festerling kann ja wohl kaum für Sachsen stehen ! Die Pegidademos sind das Eine, die Asylunterkunftübergriffe eine andere Sache, schauen Sie sie sich an, das ein Haufen gescheiterter Existenzen, die gerade ihre Berufung gefunden haben, aber für ein ganzes Bundesland stehen sollen. Das ist nicht fair für Sachsen, nein.

25: Ede R.:

24. August 2015 um 19:42 Uhr

Die Pressefreiheit beschert den Journalisten gegenüber dem normalen Staatsbürger vielfältige besondere Rechte, die auch sehr grosszügig genutzt werden, m. E. in Einzelfällen auch zu unangemessener Machtausübung massivster Art führen, die selbst vor hohen und höchsten Ämtern im Staat (Wulff und Range) nicht Halt machen, wenn die geballte Macht der Presse gemeinsam agiert.
Diese besondere Position kann nur dann im Sinne des Grundgesetzes gerechtfertigt sein, wenn die Journalisten strengste Neutralität in der Berichterstattung wahren und die Bürger nicht in Ihrer Meinung zu bestimmten Themen einseitig beeinflussen. Diese Neutralitätspflicht gilt natürlich nur für die Berichterstattung gesetzeskonformer Handlungen. Terror oder Straftaten oder andere ungesetzliche Handlungen müssen selbstverständlich entsprechend als solche aufgezeigt und in welcher Form auch immer missbilligt werden.
Tatsachen müssen aber unvoreingenommen, vollständig und wertfrei wiedergegeben werden.

26: Sandra H.:

24. August 2015 um 19:43 Uhr

Wo sind wir nur gelandet, dass sich die Tageschau für ihre Berichterstattung rechtfertigen muss????

27: Antonia Gruse:

24. August 2015 um 19:45 Uhr

Ich muss Ihnen ehrlich sagen, dass ich Ihre bisherige Berichterstattung nicht neutral oder gar zu positiv fand. Vorallem ist mir die eklatante Verharmlosung rechtsextremer Gewalt durch die Medien – auch Ihres Mediums – aufgefallen. Aus überzeugten Rechtsradikalen, die mehrere Tage mit Gewalt gegen geflüchtete Menschen vorgehen und schwere Straftaten verüben, werden “besorgte Bürger” oder aber “Asylkritiker”, deren Ängste man ernstnehmen muss. “Bürgerwut”? Mit Verlaub – das ist fahrlässig! PolitikerInnen, die gegen Geflüchtete hetzen werden ebenfalls nicht als das benannt, was sie sind, nämlich RassistenInnen. Und PolizistInnen, die untätig sind und nicht gegen Gewalttäter vorgehen werden in Ihren Medien nur unter dem Aspekt dargestellt, dass sie ihre eigene Gesundheit riskieren. Also bitte! Ihre angebliche Neutralität verschleiert und verharmlost die gewalttätige Hetze und Stimmung in diesem Land. In diesem Sinne machen Sie sich eher (mit)schuldig, nicht genug dagegen vorzugehen.

28: ladycat:

24. August 2015 um 19:47 Uhr

Genau! Alle Aspekte in Bezug auf Flüchtlinge/Migranten müssen auf den Tisch. Wenn man aber die Berichterstattung im TV und in den Tageszeitungen verfolgt, wird alles in dieser Richtung schön geredet, so als ob alle Zuwanderer Heilige wären. Und das ist es, was mich ärgert. Die Flüchtlinge/Migranten haben nämlich auch Nachteile und diese werden nie erwähnt.
Es ist völliger Unsinn, alle Armen der Welt bei uns aufzunehmen. Dann werden die noch funktionierenden Staaten auch kaputt gemacht und destabilisiert. Das Flüchtlingsproblem kann nur in den Heimat- bzw. in den Nachbarländern gelöst werden.

29: Zwicke:

24. August 2015 um 19:49 Uhr

Werter Herr Dr. Gniffke,

allein der Umstand, daß Sie einen relativ langen Kommentar in eigener Sache für nötig halten, ist – mit Verlaub – decouvrierend.

Wie wäre es denn einfach damit, die politische Willensbildung der Bürger ernster zu nehmen mit einer verbesserten Handhabung = Aufwertung der ts.de-Kommentarfunktionen?

In Ihrem vorliegenden Statement bekräftigen Sie die politisch-journalistische Aufgabe der ÖR-Medien. Sehr gut! Aber – warum wird dann zu wichtigen Themen oft schon Minuten nach einer Meldung die Kommentarfunktion bis zu einem Nimmerleinszeitpunkt “wegen Überlastung” ausgesetzt?

Ist Ihnen nicht bewusst, welchen Part ts.de in der politischen Meinungsbildung einnimmt?

Falls Ihre Redaktion unterbesetzt ist, sollten Sie sich für eine personelle Ausstockung einsetzen und Beiträge wieder 8 Stunden lang kommentierbar halten. Damit nämlich künftig wieder mehr differente Meinungen / Kommentare lesbar sind, statt überwiegend Hopplahopp-Bashing…

Gruß,
Zwicke.

30: Sven:

24. August 2015 um 20:10 Uhr

Und rechte Terroristen nennen Sie “Krawallmacher”. Das kann man wohl in Sachsen schon lange nicht mehr so nennen.
Und jetzt sieht man sich auch noch gezwungen, seine normale Meinung hier zu rechterfigen. Ganz nach dem Motto: Wer nicht rechte Hetze betreibt, der muss seine Meinung rechtfertigen.
Rechte und Nazis haben in unserem Land nichts zu suchen.

31: Steffen:

24. August 2015 um 20:23 Uhr

Die Frage ist nicht welche Meinung die ARD zu dem Thema hat sondern welches Bild man zeichnet und damit unbeabsichtigt oder gezielt in den Menschen regt. Wenn man 5 Jahre lang “neutral” ueber Fluechtlingsboote und immer weiteren 500-1000 Fluechtlingen redet ist es kein Wunder, dass ganz schnell Stimmen laut werden und auch Gehoer finden, die man ganz einfach haette vorweg nehmen koennen.

Das sind zu viele, das System wird kollabieren, Wirtschaftsfluechtlinge, etc.

Die eigentlichen Fragen, die die ARD und alle anderen die letzten 5 Jahre lang nicht gestellt haben:

- Was sind die Ursachen. Offenbar ziehen Menschen seit Jahren zwischen Laendern umher und inzwischen gibt es kaum noch Alternativen da unten..

- Was machen die Politiker den ganzen Tag, dass wir seit Jahren(!!) dieses Problem haben, ueber Kriege berichten und trotzdem so unvorbereitet getroffen werden?

- Was kostet uns das eigentlich, und zwar auch relativ gesehen zB zu unseren Einnahmen aus Ruestungsexporten?

32: GeMe:

24. August 2015 um 20:31 Uhr

Wenn man die vielen Kommentare zum Thema Flüchtlinge liest, dann kann man keines Falles den Eindruck gewinnen, dass die ARD einseitig berichtet, denn den rechten Kommentatoren im Forum wird sehr viel Platz gelassen, um ihre “das sind alles nur besorgte Bürger” oder “die Politik ist schuld” Kommentare zu platzieren.

33: Meinungsquirl:

24. August 2015 um 20:33 Uhr

Ein stimmiger Kommentar. Ich hoffe, dass die Realität der Tagesschau sich beim Flüchtlingsthema daran orientiert.

Ich gönne jedem Journalisten die Möglichkeit, an geeigneter Stelle seine Meinung kundzutun. Was nicht gehen sollte und was anscheinend auch als Problem identifiziert wurde ist, dass die Meinung von Journalisten zu einer unterschwelligen Einseitigkeit der Nachrichten führt.

Die Medien haben denke ich auch einen Anteil daran, ob ‘besorgte Bürger’ besorgte Bürger bleiben, die sich gelegentlich in Teilen ihrer Position bestätigt fühlen oder ob diese zu Verbrechern werden, die sich ihre Pseudo-Rechtfertigung aus dem Fakt generieren, dass die Position von ihnen und ihrem Bekanntenkreis keinen Deut mehr mit der medialen Position zu tun hat.

Wer den ganzen Tag gesagt bekommt, dass er außerhalb des gesellschaftlichen Konsens steht, der kann auf die Idee kommen, den Konsens tatsächlich aufzukündigen. Rechtlich und moralisch falsch, psychologisch nicht von der Hand zu weisen.

34: Bundeswehropa:

24. August 2015 um 20:38 Uhr

Wir haben eigentlich kein Flüchtlings- sondern ein Migrationsproblem!
Leider machen sich Vertreter der deutschen Medien und Politik nicht die Mühe, über den deutschen Tellerrand hinaus zu blicken, und sich die englischsprachigen Fernsehprogramme wie France24, CNN, CCTV, BBC, SkyNews, Al-Jazeera usw. anzuschauen!
dann würden sie erkennen, das in diesen Programmen eher selten von “refugees”,also Flüchtlingen, sondern vielmehr von “migrants”, also Migranten die Rede ist! Machen Sie sich doch mal den Spaß, und geben Sie unter Google als Suchbegriffe “calais refugees” und “calais migrants” ein! Für calais refugees” erhalten Sie 1 Million Ergebnisse und für”calais migrants” ca. 24 Millionen Ergebnisse!

Und in diesen Kontext müssen wir die Berichterstattung der anderen europäischen Länder auch betrachten! Diese sehen also zu allererst Migranten und nur zu einem kleinen Teil Flüchtlinge! Und danach verläuft auch die gesellschaftliche Debatte in diesen Ländern!

So einfach ist das!

35: matthias:

24. August 2015 um 21:00 Uhr

Neutralität ist wenn alle Seiten betrachtet werden.
Einseitige Berichtserstattung ist Manipulation der
Bevölkerung, in einer Demokratie nicht gewünscht.
Medienkanal einer Partei zu sein ist das ende einer
Demokratie.Das Versagen der Parteien in Asylrecht darf und kann nur durch Wahrheit ,Fakten und einhaltung der Gesetze gelöst werden.Nicht durch Schönreden ,Tatsachen verdrehen und Gesetze biegen.Halten sie sich an die Warheit ,die Bevölkerung hält es aus.
Anlügen,führt immer irgendwann zu Gewalt.Denken sie in Zukunft dran.

36: Michael Neunmüller:

24. August 2015 um 21:06 Uhr

Sehr geehrter Herr,

wenn in der Gesellschaft Unmut über “die Presse”, auch über die Tagesschau wächst, dann hat das zwei einfache Gründe: Nicht, dass Sie die Standpunkte vertreten, die Sie hier darlegen, ist das Problem. Das ist Ihr gutes Recht. Der Unmut erwächst daraus, dass die Grenze zwischen objektiver Mitteilung und – berechtigter – Meinungsäußerung nicht mehr erkennbar ist, die NachrichtenAUSWAHL der Meinung folgt und die Mitteilungssorten nicht mehr klar voneinander getrennt sind.

Der zweite Grund hängt damit zusammen: Der Rezipient fühlt sich belehrt wie ein kleines Kind. Ich muss an mir selbst beobachten, dass mich Meinungen des ÖR anzuöden beginnen aufgrund der belehrend besserwisserischen Art und Weise, in der sie mir zugemutet werden. Leider trifft das sogar Meinungen, die ich eigentlich selbst teile.

Bitte nehmen sie mir meine Ablehnung rechter Ausländerfendlichkeit nicht durch missionarische Berichterstattung! Diese kann einem die eigene Haltung vermiesen.

37: Dr. Hanns Uwe Pfaff:

24. August 2015 um 21:07 Uhr

Lieber Dr. Kai Gniffke,

bei der Weitergabe von Information gibt es nicht nur die kognitive Ebene, d.h. was ist wo, wann und warum passiert? sondern eben auch die emotionale Ebene, d.h. wie FÜHLT es sich eigentlich an, dort, von wo uns die Fernsehbilder erreichen: Wir Zuschauer(innen) sitzen dabei ja meist an einem sicheren Ort, haben zu Essen und zu Trinken. Da entsteht dann eine kommunikative Situation, die man vielleicht als “Empathie-Spagat” bezeichnen könnte: Während wir genüsslich vor dem Bildschirm sitzend in unsere Pizza Funghi beißen, sieht man die völlig unbehandelte und von Leishmaniose zerfressene Nase eines Flüchtlingkindes.

Worum sich die ÖffRech in meinen Augen zunehmend bemühen, ist es, klitzekleine Brücken in jene anderen Realitäten anderer Menschen zu schlagen, so dass der Zuschauer zumindest im Ansatz zum Mitgefühl überhaupt erst befähigt wird. Zum Handeln motiviert uns vor allem MitGEFÜHL. Das Ergebnis ist weltweit bester und ehrlichster Journalismus, DANKE !

38: Achim Hänsch:

24. August 2015 um 21:10 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gniffke,

zu einer korrekten und unvoreingenommenen Information gehört aber auch eine klare und korrekte Nomenklatur, und die vermisse ich zur Zeit gerade auch in den ÖR Medien. Nicht jeder Mensch, der nach Europa/ Deutschland kommt bzw. kommen möchte, ist ein Flüchtling. Was ein Flüchtling ist, regelt klar die UN Flüchtlingskonvention. Asylanten bzw. Asylbewerber werden wiederum nach deutschem Recht definiert. Der Rest sind Einwanderer, Immigranten, nennen Sie es, wie Sie möchten. Aber eben nicht Flüchtlinge. Dazu gehören dann auch – Sie sprechen es ja selber an, “Illegale”. Das klingt nicht angenehm und ist es für die Betroffenen wohl auch nicht. Aber nur wenn Deutschland fähig ist, Asylverfahren in überschaubarer Zeit abzuschließen, und willens, unter den Einwanderern diejenigen auswählen, die unserem Land nützen, werden wir weiter in der Lage sein, dies Problem zu stemmen. Der Wunsch allein, hier arbeiten zu wollen, kann kein Aufnahmegrund sein.

39: Götz Kluge:

24. August 2015 um 21:11 Uhr

Die Tagesschau hat’s nicht leicht. Oft beschweren sich die Leute, dass es nur schlechte Nachrichten gebe. Und dann berichtet die TS über Leute, die helfen. Und schon wieder gibt’s Kritik.

40: Lorem Ipsum:

24. August 2015 um 21:22 Uhr

Vielen Dank für die Stellungnahme und die Möglichkeit über Kommentare Feedback geben zu können.
Ich finde es auch gut, dass Sie berichten, wie Bürger etwas für die angekommenen Asylantragssteller tun können.

Persönlich hat das Bild der ARD und der Tagesschau jedoch in den letzten Wochen und Monaten erheblich bei mir gelitten und ich möchte Ihnen auch sagen warum.

Aus meiner Sicht gibt es über “Demonstrationen, Bürgerwut und rassistische Ausschreitungen” hinaus auch Themen, die nicht mit Fremdenhass zusammenhängen und von denen NICHTS zu hören ist (wo das Geld herkommen soll z.B.).

Wollen Sie folgende Inhalte als neutral bezeichnen?
- die Pauschalkeule von Anja Reschke gegen alle Andersdenkenden?
- der Aufruf zum Schleusen von Migranten?
- der Bericht aus Syrien?

Auch fehlt mir der mediale Aufschrei zu demokratiefeindlichen Aussagen von Politikern (Zwangsenteignung zur Unterbringung, bundesweite Demonstrationsverbote, Aufrufe zum Rechtsbruch – Menschen über Grenzen schleusen etc.)?

41: Herbert:

24. August 2015 um 21:23 Uhr

Das ist der erste Kommentar, der einen Ansatz zu einer sinnvollen Diskussion bietet, abseits der pro Asyl – contra Asyl.

Ich persönlich denke, die Tagesschau sollte sehr wohl wertneutral bei der Informatiosweitergabe an den Bürger bleiben. Auch wenn es unmöglich ist völlige Neutralität zu erreichen, sollte es durchaus der Anspruch sein.
Die Tagesschau sollte die Informationen bereitstellen, aufgrund derer sich die Bürger selbst eine Meinung bilden können. Alles andere ist eine Art der Bevormundung und es liegt der Gedanke zugrunde, dass der Bürger nicht in der Lage ist auf die “richtige” Meinung selbst zu kommen. Nicht meiner Vorstellung von Demokratie.

Mein Vorschlag:
Berichtet natürlich weiter über die Leiden der Flüchtlinge und beleuchtet ihren Standpunkt, aber informiert die Bürger auch über die Kosten die damit verbunden sind. Z.B. Kosten der Unterbringung (auch von den erwarteten Flüchtlingen). Was bedeuten die prognostizierten Zahlen für uns? Wir sind erst im Jahr eins.

42: qwerty:

24. August 2015 um 21:23 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gniffke,

schön dass sie zu diesem Thema offen Stellung nehmen, und gut sichtbar platzieren.

Ich meine ihrem Beitrag entnehmen zu können, das ihr Fazit schon vor dem Verfassen feststand.
Diese Erklärung wirkt eher wie an Sie selbst gerichtet, ein Beruhigen, man versuche ja alles richtig zu machen.

Ich möchte sie auf Punkte aufmerksam machen, die sie eben nicht richtig machen, oder sogar Falsch deuten in ihrem Beitrag.

Journalistisch wäre z.B., die richtigen und wichtigen Fragen zu stellen:

-Wer profitiert im Westen/Deutschland von der aktuellen Situation?
-Welche Gründe hat die aktuelle Völkerwanderung?
-Welche Gefahren hat sie?

Darunter fällt bestimmt auch die Positive Berichterstattung über Flüchtlingsprojekte, aber eben nicht ausschließlich.

Ihre Aufgabe sollte die neutrale und kritische Beleuchtung aller Seiten eines Problemes sein, momentan und in den letzten Jahren ist das bei ihnen leider nicht der Fall.

43: teo:

24. August 2015 um 21:26 Uhr

Das ist eine sehr gute und passende Haltung. Viele Asylgegner sehen nur die eine Seite, viele Menschen die Asylfreundlich sind nur die andere Seite der Medallie. Ich finde es gut, dass in den meisten Nachrichten beide gezeigt werden.

44: Hans-Georg Döring:

24. August 2015 um 21:43 Uhr

Ich erinnere mich noch an die Berichterstattung in der 1. Hälfte der 90er Jahre, als die Presse nur von “Asylanten” (mit äußerst negativem Beigeschmack) und “Wirtschaftsasylanten” (noch viel schlimmer!) schrieb und ich mit der einzigen Bürgerinitiative, die für Flüchtlinge eine Willkommenskultur schaffen wollte (in Frankfurt am Main) einen schweren Stand hatte, während sich die Neonazis um einen Kiosk hinter meinem Haus versammelten. Damals sprossen überall die ablehnenden Bürgerinitiativen aus dem Boden und die Ideologie vom vollen Boot war allgemein verbreitet. Bei mir wohnten traumatisierte ehemalige Flüchtlingskinder, die der Gesellschaft (und mir) das Leben schwer machten. Wie anders ist da die Berichterstattung heute!!! Kaum zu glauben, dass es diesbezüglich eine solche Wende geben konnte und die Presse so viel dazu gelernt hat. Danke für diese Berichterstattung!!!!!!!!

45: Gilbert Tay:

24. August 2015 um 21:50 Uhr

Ich wünsche mir, dass die Berichterstattung sich ebenfalls auch mit den finanziellen Konsequenzen befasst, wenn wir weiter eine steigende Anzahl von Flüchtlingen beherbergen, versorgen, integrieren und ausbilden. Ich bin wie die meisten meiner Mitbürger völlig dafür, dass jeder, der in unserem Land bleibt, ausreichend versorgt und integriert wird. Aber diese Versorgung und die Integration (Sprachkurse, Ausbildung, etc.) kostet auch sehr viel Geld, die am Ende zu lasten unserer eigenen Bürger kommt. Im Moment ist die Rede von etwa 10 Milliarden Euro pro Jahr bei c.a. 800.000 Flüchtlingen. Woher kommt denn das Geld? Die Steuerlast ist bereits für viele hart arbeitende Familien und Menschen in der Mittelschicht erdrückend. Leidet dann unsere Schulen, Universitäten und andere Einrichtungen darunter, weil die Landeshaushalten ihr finanzielles Mittel für die Flüchtlingsversorgung ausgeben? Ja das Leid in der Welt ist groß aber unsere Gesellschaft wird unter dieser Belastung kollabieren.

46: Dr. Markus Müller:

24. August 2015 um 21:54 Uhr

Ich empfinde die Tagesschau als zu einseitig und würde mir eine streitlustigere, aber faire Berichterstattung mit Argument und Gegenargument wünschen. Viel zu oft erweckt die Tagesschau den Eindruck, den Zuschauer belehren zu wollen.

47: Meinungsquirl:

24. August 2015 um 22:32 Uhr

Ich möchte noch mal einen Happen konkrete Kritik äußern:

Die “Willkommenskultur” geht mir als Schlagwort momentan sehr gegen den Strich. Mit diesem Wort wird man geradezu bombardiert. Politiker und Medien schwafeln es einem im Gleichklang entgegen, als wäre die “Willkommenskultur” ein adäquater Ersatz für harte Arbeit an echten inhaltlichen Lösungsansätzen.

Das Wort ist auch deshalb aus meiner Sicht ungeeignet, weil damit der Teil der Menschen, die nicht “Willkommen” sagen irgendwie mit dem ganzen Problem nichts mehr zu tun haben. Die “Willkommenskultur” steht bei mir für eine Kultur, in der der Staat seine Verantwortung auf Freiwillige abwälzt, anstatt die Grundlage zu schaffen und den Freiwilligen die Möglichkeit zum Engagement “on the top” zu geben.

48: Gerhard Raden:

24. August 2015 um 22:34 Uhr

Sehr gut!

Genau so muss es sein.

49: Heiko Frischmann:

24. August 2015 um 22:54 Uhr

Hallo Herr Gniffke, ihr Kommentar bestätigt das Bild das man landläufig von Journalisten hat vortrefflich. Denn es hat sich wohl noch nie jemand bei ihnen beklagt, man dürfe nicht über Engagement für Flüchtlinge berichten. Und weil Sie das so gut wissen, fragen Sie sich zum Schein, ob das erlaubt ist was Sie da machen. So sieht er also aus ihr “Journalistenbeweis”.
Was die Leute stutzig macht ist nicht über was Sie berichten, sondern wie! Da ist wirklich in jedem Artikel ein Interview mit Pro-Asyl, auch wenn die mit
dem Sachverhalt rein gar nichts zu tun haben. Da
ist immer der “erhobene Zeigefinger” einer Redaktion
die ihre Leser belehren will. Da ist immer der krampfhafte Versuch alles positiv sehen zu wollen. Wie wäre etwas mehr Ausgewogenheit? Warum immer gut gegen böse? Ihren Blog-Eintrag finde ich entlarvend, da er zeigt dass Journalismus für Sie nur eine Form ist ihre Meinung frei von jeder Differenziertheit möglichst laut in die Welt zu rufen.

50: Anja Buchner:

24. August 2015 um 22:56 Uhr

Von der Berichterstattung erwarte ich mir eine um vieles umfassendere kritischere Beleuchtung ALLER Aspekte des Migrationsthemas als bisher gegeben. Die Entwicklung ist so komplex und wird so tiefgreifende Veränderungen mit sich bringen, dass es ungeheuer wichtig ist, frühzeitig und umfassend zu informieren, und auch unangenehme und unerwünschte Konsequenzen der Massenzuwanderung nicht wegzulassen.

51: Julez:

24. August 2015 um 22:58 Uhr

Das ist nicht persönliche Meinung, das ist Haltung, die Ihr bezieht – top! Ich unterstütze es sehr, dass Ihr positive Geschichten aufzeigt!!

52: Bernhard H:

24. August 2015 um 23:45 Uhr

Ich habe mehrfach gelesen: ich komme mit Ihrer Aussage zur umfassenden Informationdarstellung aber dennoch nicht klar. Im vierten Abschnitt schreiben Sie: …wir alle Aspekte des Flüchtlingsthemas beleuchten … Und genau das tut die ARD (und ZDF) nicht.
Das Problem ist doch, dass sich insgesamt eine Bürgermeinung abzeichnet, die weder Politik noch Medien gefällt. Und das sind eben nicht rassistische und rechtsextreme Gewaltekzesse (die natürlich zu verurteilen sind), sondern die zunehmend ablehnende Haltung GANZ NORMALER Bürger. Die sind nicht rechtsextrem, werden in Berichterstattungen aber so dargestellt bzw. dem gleichgesetzt. Es ist leider Praxis geworden, dass alle, die den unkontrollierten Migrantenzufluss und die nicht gegebenen Abschiebepraxis mit äußerster Sorge verfolgen, pauschal als “Rechte” abgeurteilt werden. Und wenn Sie über Sorgen von Bürgern berichten, dann lassen Sie Menschen zu Wort kommen, die genau dem neg. Medienbild entsprechen. Der Kreis ist geschlossen…

53: HOPF L.:

24. August 2015 um 23:51 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr.Kai Gniffke
Es ist sehr schade,daß Herr Dr.Scholl-Latour nichtmehr lebt,denn dann würde Er mal aufräumen,mit dem Unwissen der Tagesschau.Es hat mir noch Niemand er-
klärt,warum Saudi-Arabien keine Flüchtlinge aufnimmt.Ich will dazu,Herrn Dr.Scholl-Latour aus der
Münchner Runde vom 01.02.2011 zitieren:”Wir haben die übelsten Diktaturen,die radikalsten islamische
Regime wie Saudi-Arabien voll unterstützt,das sind
unsere lieben Verbündeten.Wir hatten den Gaddafi,der
wirklich ein internationaler Terrorist par Exelence
war unterstützt,und wundern uns dann,daß wir mit
unserem Gerede von Demokratie und Menschenrechten
nichtmehr glaubwürdig sind.”Diese Zustände die zur
Zeit im” Nahen Osten” herrschen,hatte Er in Seinem
Buch “Das Scheitern des Westens am Orient”in Allem
vorausgesagt.Es folgt noch ein Zitat von Dr.Scholl-
Latour:”Wir leben in einem Zeitalter der medialen
Massenverblödung”.Dr.Scholl-Latour kannte die
Sunniten aus dem”FF”.

54: stulle:

25. August 2015 um 00:00 Uhr

Ich finde es gut, wie sich die Berichterstattung Ihrerseits entwickelt hat. Ich habe das Gefühl, die menschliche Seite der Flüchtlingskrise hat jetzt auch eine Stimme. Danke dafür!

Eine Bitte noch: wenn Sie planen, über die finanzielle Seite des Flüchtlingsstroms zu berichten, wie in Kommentaren vorgeschlagen, würde mich die Frage interessieren, wo die Waffen herkommen, vor denen Menschen die Flucht antreten und ihre Heimat aufgeben. Vor allem die Frage, wer an dem Leid profitiert wäre doch interessant.

55: AlexBePunkt:

25. August 2015 um 00:33 Uhr

Was für ein überflüssiger Beitrag. Hier werden Plattitüden runtergeleiert um Leser einzulullen. Wenn alles so gut im Jounalismus der TS laufen würde müssten Sie sich nicht extra erklären.

Und natürlich ergreifen Sie Partei. Zum Beispiel für die Flüchtlinge, die in ungebremster Zahl nach Deutschland kommen. Stattdessen fehlt ein Verständnis für die Unsicherheit und Sorgen der Bürger. Und im übrigen ist nicht jede andere Meinung eine rechtsextreme. Auch wenn Sie nicht in die Meinung der TS wiedergibt. Wird aber von der Redaktion komplett ausgeblendet.

Sehr schade.

Grüße, AlexBePunkt

56: odoaker:

25. August 2015 um 00:54 Uhr

Sie fragen “Berichten wir wertfrei?”

Ich denke, nein.

Da Sie erstens eine Grundvoraussetzung nicht immer erfüllen: in ALLEN Berichten (und nicht nur in eingestreuten Info-Kästen) zwischen Asylsuchenden, Flüchtlingen und Migranten zu unterscheiden.

Und da Sie zweitens nicht klar genug sagen, wer das, was er da “anschafft”, bezahlen soll. Denn – wie z.B. die Finanzierung der rentenversicherungsfremden Leistung “Mütterrente” aus der Rentenversicherung zeigt – es ist nicht einmal genug Geld vorhanden, um Leistungen an die heimische Bevölkerung sauber zu finanzieren. Und das bereits ohne die künftige Schuldengrenze.

Und da Sie drittens m.E. zu wenig der Frage nachgehen, WIE VIELE “Flüchtlinge” (und in der Folge: WEN nach welchen Kriterien) wir aufnehmen wollen – denn ALLE werden wir bei weiter bestehendem Wohlfahrtsgefälle in dieser ungerechten Welt leider nicht aufnehmen können, ohne am Ende selbst unterzugehen.

57: Barbara:

25. August 2015 um 01:03 Uhr

Vielen Dank für die Erklärung, Herr Gniffke. Ich finde im Übrigen, dass Ihre Redaktion bei diesem sehr sensiblen Thema einen sehr guten Job macht. Vor allem die von Ihnen erwähnte interaktive Karte finde ich super, mit so vielen wirklich bewegenden und motivierenden Geschichten. Es passieren so viele gute Dinge im Kleinen, die in der hitzigen von Krawallen überlagerten Debatte oft unterzugehen drohen. Man sieht, dass Sie sich Mühe geben, diesem doch eben auch größeren aber wohl leiseren Teil der Gesellschaft eine Stimme zu geben. Das finde ich wichtig und richtig, und nicht einseitig.

58: Björn:

25. August 2015 um 04:34 Uhr

Ein ehrlicher & ernst zu nehmender Kommentar.

Woher kommt es eigt., dass sich die Menschen nicht mehr richtig durch die ÖR-Medien informiert fühlen? Weil es zunehmend einen Unterschied zw. der selbsterlebten Realität & der medialen Darstellung gibt. Z.B. alleine schon die begriffliche Verwendung: “Flüchtlinge”. Es sind eben nicht alles “Flüchtlinge” sondern ein großer Teil “Migranten” per definitionem der UN-Menschenrechtskonvention. Aber eine solche Unterscheidung findet sich in den Medien kaum. Es wird so getan, als wenn die erwareten 750.000 Menschen alle “Flüchtlinge” seien & das kollidiert mit dem Verständnis eines Großteils der Medienuser. Da wundern sich dann die Medienschaffenden, dass sich Kritik breitmacht? Journalisten sind eigt. studiert & sollten gelernt haben zu differenzieren. Es liegt daher die Vermutung nahe, dass die Undifferenziertheit auf Absicht beruht. & alleine nur der Verdacht der Absicht macht viele Bürger wütend. Sie fühlen sich “auf den Arm genommen”.

59: roman:

25. August 2015 um 04:52 Uhr

Die Tagesschau soll mall berichten über die wahren hintergründer der Massenflucht nach Europa.
Sie soll mall berichten über Globalstrategie der ungehinderten Flows.
Sie soll mall berichten über den US amerikanischen Militärgeostrategen Thomas P M Barnett und wie es alles zusammen hängt mit den flüchtlingstümen.
Wer hat nutzten von schwächung von Europa .
Welche auswirkung haben die Flüchtling strüme auf Europäische Geselschaft und welche Kosten auf die Bürger kommen .

60: UnabhängigerDenker:

25. August 2015 um 06:37 Uhr

Neutralität ist reines Wunschdenken hier. Letztlich gehen die Kommentare deutlich in Richtung was Politiker fordern die wissen das sie nie nebenan ein Flüchtlingsheim haben werden.

Man muß immer wieder kritisieren das explizit Bilder in Flüchtlingsthemen so aussortiert wurden das man Frauen mit kleinen Kindern sieht statt fast ausschließlich junge Männer.

Dazu wird immer Solidarität bis zur Selbstaufgabe gefordert. Man hat das Gefühl das man als Einheimischer nichts wert ist, als wäre man schuld an allem Übel in der Welt.

Durch Beschönigen des Migranten-Massenansturms, hartnäckiges Verleugnen der Probleme und Konflikte die diese Menschen mitbringen wird man die steigende Wut der Öffentlichkeit bzgl Ignoranz der Politik nicht neutralisieren.

61: Frost:

25. August 2015 um 07:03 Uhr

Ganz klar: Zu neutral!!! Wo sind die Berichte was in den Unterkünften so vor sich geht?! Darüber das die Polizei tagtäglich zehn- und mehrfach ausrücken muss weil die harmlosesten Streitfälle in größte Schlägereien ausarten, das Getränkeflaschen ausgeleert werden um ans Pfand zu kommen, das die Kriminalität rund um diese Unterkünfte massiv ansteigt und Drogeriemärkte Kleinstartikel anbinden müssen wie Elektromärkte Handys, darüber was mit den Frauen und Mädchen passiert die von den meist männlichen Asylbewerbern immerhin rund 80% zurückgelassen werden?! Und NEIN, es ist nicht nur der braune Mob der sich sorgen macht, es sind mitunter auch Familienväter, nur zeigt ihr die braunen Idioten mit denen niemand in Verbindung gebracht werden will und genau deshalb gehen so wenige auf die Straße – keiner will als rechtsradikal gebrandmarkt werden und das tut ihr, ihr schert alle über einen Kamm, besorgte Bürger und Idioten!

62: Hans-Peter Mieth:

25. August 2015 um 07:05 Uhr

Was ich bei der ganzen Diskusion über Flüchtlinge vermisse ist,warum kommen denn so viele und wer ist schuld an der ganzen Problematik.Ich bin der Meinung das hier die Politik weltweit versagt hat.Also sind alle Staaten die diesen Chaos angerichtet haben verpflichtet zu helfen aber nicht nur wie immer nur der kleine Bürger.

63: J. B.:

25. August 2015 um 07:15 Uhr

Ich vermisse eine objekte Berichterstattung in unseren Medien. Es wird alles schön geredet, Probleme werden verschwiegen. Alles was nicht auf “Meinung” ist, wird als “rechts” verteufelt. Die Sorgen und Ängste der Bürger werden nicht wahrgenommen. Für Flüchtlinge ist plötzlich Geld da, für den Bau von Kindergärten und Oberschulen fehlt das Geld seit Jahren in unserer Gemeinde.
Die Probleme müssen an der Wurzel gepackt werden, Völkerwanderung kann keine Lösung sein. Wir verschlafen wirkliche Lösungen…meine armen Kinder und Enkel…

64: Björn:

25. August 2015 um 07:21 Uhr

Add: Ein anderer Punkt, wo ÖR-Darstellung & selbstgemachte Erfahrung auseinanderklaffen, ist z.B. die Überfremdungsangst. Man muss sich die Daten & Fakten selbst zusammensuchen, statt dass die Medien ihrer Informationspflicht nachkommen. Aber folgende Daten können z.B. dem Destatis entnommen werden: Aktuell leben in D 20% Deutsche mit migrativem Hintergrund plus 10% Nicht-Deutsche. D hat also einen Anteil an Angehörigen fremder Kulturen von 30%. Jeder 3. ist nicht der dt. Kultur entstammend! Zu diesem Anteil kommen noch die registrierten/n. registrierten/n. abgeschobenen Asylbewerber, deren Zahl in diesem & im nächsten Jahr wohl über 2 Mio. klettern wird. Integration KANN da NICHT funktionieren! Es herrscht KEIN Integrationsdruck auf die Migranten! Das Ergebnis sind Ruhrgebiet, Neukölln und viele andere völlig gescheiterte “Integrationsversuche”. Aber Leute, die darauf hinweisen, werden (medial) geschlachtet, verfemt & gesellschaftlich zerstört! Auch DAS macht immer mehr Leute wütend!

65: Mediator:

25. August 2015 um 07:23 Uhr

Die Berichterstattung der Tagesschau besitzt meiner Meinung nach zwar ein hohes Niveau, doch reicht es aus meiner Sicht nicht aus, nur “Fakten” zu berichten, sondern diese müssen auch oft besser bewertet werden, damit sich für den Zuschauer überhaupt erst ein schlüssiges Bild ergibt.

Weiterhin erwarte ich mir z.B. eine Projektion der Flüchtlingsthematik in die Zukunft, da die Politik gezeigt hat, dass sie nicht willens, oder in der Lage ist, das Große Bild aufzuzeigen.

Wertfreiheit und Neutralität ist aus meiner Sicht nur bis zu einem gewissen Punkt möglich.
Wer nicht bewertet überlässt anderen Kräften, die weniger zimperlich sind, die Meinungsbildung.

Rassisten und Nazis sind bitteschön auch von der Tagesschau als solche zu benennen.
So zu tun, als wären dies nur besorgte Bürger, verharmlost und befördert den braunen Spuk nur.

Wer wirklich ein besorgter Bürger ist sollte einfach nicht mit Rassisten, Nazis und Gewalttätern gemeinsam auftreten!

66: Sennheiser:

25. August 2015 um 07:35 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gniffke, Ihrem journalisischen Imperativ kann ich nur voll zustimmen.Jedoch beobachte ich beim Thema “Flüchtlinge”, dass die nötige Neutrlität der Berichterstattung oft verletzt wird. Das betrifft besonders den Internet-Auftritt: z.B. werden dort am 24.8.vormittags Aussagen zum Themsa Aslbewerber dargestellt und Frau Merkel mit “…” zitiert, obwohl es keine Aussage zu diesem Zeitpunkt gab.Damit hat sich die Redaktion offenbar Forderungen der Grünen nach einer Stellungnahme zu eigen gemacht. Das verletzt die gebotene Neuralität und macht ARD-aktuell zu einem politisch Handelnden,was nicht Aufgabe einer NACHRICHTENredaktion eines Verbundes öffentlich-rechtlichtlicher Rundfunkanstalten sein sollte. Oder um es mit H.J.Friedrichs zu sagen: Ein guter Journalist macht sich keine Sache zu eigen, shon gar nicht eime (tatsächlich oder auch nur vermeintlich) gute. Aufgabe ist zu berichten, wer was sagt und was passiert – mehr nicht. Niemand muß vonder ARD belehrt werden!

67: Selberdenker:

25. August 2015 um 07:36 Uhr

Schön wäre es, wenn dass Journalisten so dächten wie Sie. Und schön wäre es, wenn Sie beom öffentlich-rechtlichen Rundfunk es so anwenden würden wie Sie es sagen. Leider sieht die Realität anders als. Über Straftaten, die einige der Flüchtlinge begehen und von denen mir mit mir befreundete Polizeibeamte berichten höre ich nie etwas. Natürlich ist das eine Minderheit von allen Flüchtlingen. Aber es gibt sie. Und es ist Realität, dass Personen, die sicht kritisch äußern unverzüglich in die braune Ecke geschoben werden. Das gilt insbesondere für den WDR, hier bei uns in NRW. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die “Problemhäuser” von Duisburg.

68: Lichtblick33:

25. August 2015 um 08:23 Uhr

Einfach mit dem arbeiten, was sich einem bietet, das ist ein bisschen zu einfach.
Ich vermisse die Aufarbeitung, an was denn liegt, dass die armen Menschen flüchten müssen.
Wir werden vor vollendete Tatsachen gestellt, damit unser Zinses-Zinssystem nicht abschmiert bzw. dass die Bevölkerung nicht zur Ruhe kommt und die richtigen fragen stellen kann.
Sie wir souverän? Was soll die EU? Muss ein ESM sein. Wollen wir weitere Kriege? usw.
Das Bomben in der Welt muss aufhören dann muss auch niemand mehr flüchten, das ist der Punkt.

69: Christian Heinrichs:

25. August 2015 um 09:08 Uhr

Grundsätzlich gebe ich Herrn Dr. Gniffke recht.

Wenn jedoch für die ARD ein Flüchtling interviewt wird, der sagt “Me and my family, we have a right of future in Europe”, was mit “Meine Familie und ich haben ein Recht auf Zukunft” übersetzt wird, ist das tendenziös. Ersteres ist diskutabel, zweiteres selbstverständlich.

Wenn und soweit sich der Journalismus nicht zum verlängerten Arm der Politik machen will, gehört zum Beleuchten aller Flüchtlingsfragen auch und vor allem die Frage nach Konzepten. Sich hier auf Projekte der Zivilgesellschaft zu beschränken genügt nicht. Politische Konzepte für den Umgang mit den Flüchtlingen wären geeignet, verunsicherte Bürger zu beruhigen, warden aber nicht eingefordert. Dies aber wäre eine journalistische Tugend.

70: Martin:

25. August 2015 um 09:40 Uhr

“Ein gerechtes Asylverfahren in einem weltoffenen Land lässt sich nur aufrechterhalten, wenn rechtmäßig zustande gekommene Abschiebebeschlüsse auch in die Tat umgesetzt werden.”

Genau, und Länder einfach als sicheres Herkunftsland zu deklarieren ist ja so was von rechtmäßig und gerecht.
Genau das wäre Aufgabe des Journalismus. Mal diese Phrasen zu hinterfragen und zur Dikussion zu stellen. Einen gerichtsbeschluss per se als rechtmäßig zu betrachten ist ziemlich einseitig. Richter machen Fehler genauso wie Gesetze auch Falsch sein können. Das extrem davon findet sich in der Deutschen Geschichte.

71: Thomas Sauer:

25. August 2015 um 09:55 Uhr

Ich finde es lobenswert, dass man sich mit der eigenen Rolle in der Berichterstattung kritisch auseinandersetzt. Aber wo beginnt denn eine Haltung? Was die meisten Menschen und die Berichterstatter von islamischen Staat halten, tritt zu Recht deutlich zu Tage. Da gibt es wenig zu beschönigen, es ist Terrorismus und eine Gefahr. Für mich gibt es bei brennenden Unterkünften friedlicher Flüchtlinge, Morddrohungen gegen Flüchtlinge und Bürgermeister die sie unterbringen, ähnlich wenig Notwendigkeit für Distanz. Es ist ebenfalls Terrorismus oder Aufruf zu solchem und es ist gut, dass die ARD darüber auch so klar berichtet. Da gibt es kaum Grautöne, auch, wenn sich manche noch so sehr bemühen, das auf Ängste einzelner Bürger zurückzuführen. Auch da liegt die Sache klar. Werr aus Angst jeden anzünden möchte, der anders aussieht als er selbst… wie sehr will ich mich da Verrenken, so ein Verhalten als nachvollziehbar zurechtzubiegen? Und wäre so eine Verharmlosung nicht auch eine Haltung?

72: Martin Schodlok:

25. August 2015 um 10:00 Uhr

2 Fragen werden z. Zt. zu wenig gestellt:

1. DIE ZEIT hat vor 12 Tagen beschrieben, dass es in Albanien Tradition ist, Frauen als Nutzvieh zu halten. Warum jetzt die Bestrebungen Albanien für sicher zu erklären – wider besseres Wissen?!

2. Führende Spitzenfunktionäre der deutschen Wirtschaft erklären Zuwanderung für dringend erforderlich – Warum fordern sie die Superreichen Deutschlands (teils sind diese ihnen sogar persönlich bekannt) dann nicht zu einer Sonderabgabe für Zuwanderer auf?!

Hier wünsche ich mir von den Medien ein energischeres Nachhaken; so wie in der gestrigen Doku „Steuerfrei e. V. – Millionengeschäfte mit der Gemeinnützigkeit“ geschehen.

Und 3. Thomas Reiter, „unser Mann von der ISS“ hat am Heiligabend 2014 einen mittelfristigen Meeresanstieg von 7 Metern prognostiziert. Dann werden Dutzende von Millionen Küstenflüchtlinge vor einem drohenden Absaufen zu fliehen trachten. Diese schlechten Aussichten brauchen mehr Medienpräsenz. Integration einzuüben geht (noch).

73: Daniel:

25. August 2015 um 10:03 Uhr

Leider ist es sehr Kurzsichtig nur über die jetzigen Flüchtlingsströme zu schreiben. Das Thema ist ja nun seit Jahren bekannt. Mare Nostrum wurde schon letztes Jahr. Libyen wurde schon vor mehreren Jahren überfallen und die IS seit 2011 von der USA gegen Assad aufgebaut. Der Irak krieg, dann die Lizens für die Herstellung deutscher Panzer in Saudiarabien welche jetzt im Jemen eingesetzt werden.
Ich könnte ewig weiter aufzählen, warum diese Menschen unfreiwillig aus Ihrer Heimat, wo sie aufgewachsen sind, vertrieben wurden.

Die Darstellung der Öffentlich Rechtlichen Medien Distanziert sich von diesen Fakten und nimmt diesen existenziellen Grund nicht in die Berichterstattung auf. Dadurch wird die Berichterstattung automatisch einseitig. Sie beziehen sich bei dem Vorwurf der Einseitigkeit leider immer nur auf positiv und negativ sie fragen nie “Warum?”. Auch der Vorwurf der Oberflächlichkeit bleibt im Raum.

74: Tiberius Sander:

25. August 2015 um 10:13 Uhr

Ein erster Schritt wäre es, wenn Ihre Redaktionen nicht Flüchtlinge, Asylbewerber und Migranten gleichsetzen würden.

Sprachliche Klarheit ist Voraussetzung einer unparteiischen Berichterstattung. In dieser Hinsicht empfinde ich die öffentlich-rechtlichen Morgenmagazine unerträglich und nahezu manipulativ.

75: Karl Klaus Eberhard Huster:

25. August 2015 um 10:17 Uhr

Nur nicht einschüchtern lassen.

So leicht ist es nicht, Standpunkte zu vermeiden. Das merkt man immer. Auch bei Berichten über Wirtschaftsliche Probleme, Eurorettung usw..

Schon die Auswahl von Informationen, Interviewpartnern, Videoberichten: Es ist eine Selektion. Manche, auch ich, mag die Mainstreampresse deshalb auch nicht sonderlich, aber ich weiss, worauf ich mich einlasse! Und der Bedarf an Kritik sinkt so bei mir, weil es ist halt so. Die Medien sind nicht mein Gottesbild.

Man kann es nicht allen recht machen. Besonders eine öffentliche Medienanstalt wird immer auf der einen oder anderen Seite Färbung vorgeworfen bekommen.
Da sind die Leute, die andauernd über die Presse meckern – sie sollen es doch mal selbst machen. Eine Homepage, Blog usw. und dann strittige Thmen behandeln. Ich bin sicher, nach drei Monaten schliessen die den Blog.

Der SOG von negativen Einstellungen kann aber dafür sorgen, Anhänger um sich zu scharen. Die sich einander bestätigen.

76: Brunner:

25. August 2015 um 10:26 Uhr

Ich verstehe Ihren Auftrag, “gesellschaftliche Teilhabe und Engagement” zu fördern die Berichterstattung dementsprechend anzupassen.

Trotzdem vermisse ich seit einiger Zeit – um ehrlich zu sein, besuche ich die Seiten von tagesschau.de deutlich seltener als noch vor einigen Monaten – eine wirklich ausgewogene, neutrale Berichterstattung. Teil dieser neutralen Berichterstattung sind zweifelsohne Berichte und Kommentare, die auf die Probleme und Schwierigkeiten aus Sicht der Flüchtlinge Bezug nehmen. Zu einer neutralen Berichterstattung (sowie der Kommentare) gehören aber auch (hier liegt eindeutig Nachholebedarf) die Schattenseiten der Willkommenskultur, eine realistische Darstellung der Abschiebung und die systemischen Konflikte mit dem Asyl an sich.

Ich hoffe wirklich, dass sich die Berichterstattung und die Kommentare in Zukunft “neutralisieren” und ausgleichen. Andernfalls könnten in Zukunft weitere Leser meinem Beispiel folgen und tagesschau.de den Rücken zuwenden.

77: Michael Hemberger:

25. August 2015 um 10:28 Uhr

Was ist “unjournalistisch”?
Ich weiß nicht was das ist und ich habe den Eindruck, dass auch die Reporter/innen weder genau wissen was journalistisch ist, noch was “unjournalistisch” ist.
Im Ergebnis dieser Analyse berichten alle “Journalisten/innen” nicht objektiv, sondern subjektiv, ihren Gefühlen ausgeliefert.
Die Überflutung mit Informationen macht die Sache noch schlechter und die Leser/innen werden noch mehr verunsichert.
Einige Berichterstattungen empfinde ich als textlich tendenziös. Das ist zunächst mal nichts verwerfliches, wenn der/die Reporter/inn ihr Empfinden mitteilt und sagt, wo sie steht. Gerade bei “Eine Welt” ist es wichtig, das jeder Einzelne sich outet und sich nicht hinter sowieso nicht vorhandener beruflich verlangter Objektivität versteckt. Wir alle müssen dieses braune Pack sichtbar machen und beim Namen nennen.

78: IntegrierterZugezogener:

25. August 2015 um 10:33 Uhr

Ich denke, zum Thema Neutralität ist hier bereits alles gesagt worden. Ein Punkt den ich in der Berichterstattung sehr vermisse, ist der Zusammenhang zwischen Flüchtlingen und Deutscher bzw. Westlicher Außen- und Wirtschaftspolitik. Ein großer Teil der Flüchtlinge sind Klimaflüchtlinge, zahlreiche Menschen flüchten aus Ländern wie Syrien und Afghanistan, wo der Westen in den letzten Jahren mit seiner Außenpolitik stark zum entstehen von Failed States beigetragen hat – ein Ende dieser Haltung ist nicht in Sicht. In den Medien sollte die Frage viel stärker aufgegriffen werden, was deutsche Außen-, Klima- und Wirtschaftspolitik mit den Flüchtlingsströmen zu tun hat.

79: Waldorf Statler:

25. August 2015 um 11:24 Uhr

Erschreckend, wie Sie, werter Herr Gniffke, hier wieder einmal um den heissen Brei reden. Kein Wort zu den Ursachen, die zu der jüngsten Migrationswelle geführt haben. Diese Ursachen gilt es doch, entschieden zu bekämpfen, damit Menschen nicht aus ihrer Heimat flüchten müssen. Alles andere sind Begleiterscheinungen, an denen die Politik derzeit hilflos herumlaboriert. Zu diesem Thema muss man allerdings in der gesamten ÖR-Berichterstattung mit dem Mikroskop suchen.

80: Pflaumich:

25. August 2015 um 11:41 Uhr

“Unvoreingenommen und unparteiisch” – der Blogeintrag lässt erahnen, dass die Redaktion die Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung inzwischen selbst deutlich spürt.

Gegen eine wohlwollende Berichterstattung ist noch nicht einmal etwas einzuwenden, wenn der Leser (bzw. Zuschauer) wenigstens den Eindruck hat, dennoch umfassend informiert zu werden und Meinungen klar erkennbar von Informationen getrennt werden und den Leser nicht den Eindruck gewinnen lassen, ihm sollen Positionen untergeschoben werden.

Natürlich ist zum Beispiel der Anstieg der Kriminalität durch die zunehmende Zahl von Migranten keine große Schlagzeile des Tages, nur wenn man derartige Informationen ind er TS komplett versteckt (und beispielsweise diese Info nur beiläufig in einer RBB-Reportage über Blitzeinbrüche erwähnt) fühlt sich der Leser eben manipuliert.

Hinzu kommt die Selektion der Leserkommentare ohne Nennung von Gründen.

Wo ausgewogen draufsteht muss eben auch Positives und Negatives drin sein.

81: Lorem Ipsum:

25. August 2015 um 13:34 Uhr

Um das Problem noch einmal zu verdeutlichen:

Als Bürger, mit einer allgemeinen rechtlichen Vorbildung, komme ich nicht umhin mich zu fragen, ob sich die ÖR bei der Darstellung der Haltung nicht bereits in einen gefährlich Bereich bewegen.

Insbesondere in Bezug auf “titel themen themperamente” vom 23.08.2015 (http://www.ardmediathek.de) wird der Aufruf Flüchtlinge im eigenen Auto über die Grenze zu fahren, medial in den ÖR dargestellt und mit “Werde Fluchthelfer, rette Leben” kommentiert:

§111 StGB – Öffentliche Aufforderung zu Straftaten
§140 StGB – Belohnung und Billigung von Straftaten
§27 StGB – Beihilfe

In Bezug auf den Beitrag von Frau Reschke:
§241aStGB – Politische Verdächtigung

Für mich ist die Rechtstaatlichkeit heilig (über die auch Gewalttaten bestraft werden können) und ich hoffe Sie verstehen die Besorgnis in diesem Zusammenhang.

Ich weiß, dass sie die Kommentare vor Veröffentlichung prüfen und wünsche mir im Grunde nur die Kenntnisnahme und BerücksichtigIhrerseits.

82: Michael J. Hußmann:

25. August 2015 um 13:53 Uhr

Sie schreiben: „Wir dürfen die Abschiebung eines abgelehnten Asylbewerbers nicht als menschenverachtende Maßnahme einer kaltherzigen Bürokratie darstellen.“ Das impliziert, dass eine Abschiebung in Deutschland regelmäßig keine menschenverachtende Maßnahme einer kaltherzigen Bürokratie wäre – aber stimmt das? Wenn Sie ungeprüft voraussetzen, dass ein formal korrekter Abschiebebeschluss auch ethisch vertretbar ist, haben Sie Ihre journalistische Arbeit nicht gemacht. Es gibt genügend Beispiele dafür, dass man den Behörden hier sehr genau auf die Finger sehen muss, denn gerade den Ausländerbehörden ist ist ein kaltherziges, menschenverachtendes Verhalten durchaus nicht immer fremd. Auch darauf muss man hinweisen, wenn man öffentlich-rechtliches Fernsehen macht, das eben kein Staatsfernsehen sein soll.

83: Sylvia Kriegbaum:

25. August 2015 um 15:55 Uhr

Neutralität als einziges Ziel?
“Es ist unsere Aufgabe zu berichten, unvoreingenommen und unparteiisch. Unsere Reporter sollen nicht skandalisieren oder dramatisieren, nicht schönreden oder gar ausblenden.”
Diese Worte widersprechen der derzeitige Berichterstattung, die sich durchaus auf die Seite der Asylbewerber stellt, was in den Kommentaren mehrfach angesprochen wird. Ich denke, es geht den Journalisten nicht nur um Neutralität, sondern auch um die Auswirkungen, die Berichterstattung haben kann. Aus diesem Grund wird beispielsweise über Selbstmorde im Normalfall nicht berichtet, weil dies oft eine Zunahme von Selbstmorden mit der beschriebenen Methode zur Folge hatte. Wenn sich nun die Berichterstattung auf die Kriminalität von Ausländern konzentriert, so kann dies zu Hass und zunehmenden Anschlägen führen. Eine zunehmende Angst vor Asylbewerbern kann auch Druck auf die Politik ausüben, so dass Menschen, die in Lebensgefahr sind, abgeschoben werden – Stichwort 4. Gewalt.

84: Daniel Victor:

25. August 2015 um 17:57 Uhr

So lange die Information und die Meinung klar getrennt wird, gibt es kein Problem. Wobei natürlich bereits die Auswahl von Themen dazu gehörenden Inhalte und Bildern eine bestimmte Haltung repräsentiert.
Von mir aus muss ein Medium nicht neutral sein, sondern sich für das Interesse des Gemeinwohls einsetzen und die Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft da kritisieren, wo sie dem Gemeinwohl schaden.

Gerade las ich, dass die Bitte der Kommunen, der Bund möge sie vor dem Hintergrund der gestiegenen Flüchtlingszahlen finanziell unterstützen, bereits seit einem Jahr auf dem Tisch der Kanzlerin liegt.
Und noch immer hat die Regierung kein umfassendes Konzept zu allen Fragen des Themas erarbeitet. Sie wurschtelt sich so durch, ohne dass die Medien ihr Feuer unter den Stühlen machen.
Die Regierung hat es auch richtig verschlafen, genügend Personal bereit zu stellen, um Anträge zeitnah zu bearbeiten und abschließen zu können.

Hier sollten Medien Politiker ins Kreuzverhör nehmen.

85: Mark Stelter:

25. August 2015 um 18:20 Uhr

Ich vermisse bei Ihnen gezielt Nachrichten, welche auf die negativen Seiten der Flüchtlinge (Kriminalität einiger Flüchtlingen, konträre Wertevorstellungen, Gefahren einer zu hohen Einwanderung usw.) eingehen.

Wenn das Ziel der öffentlichen Medien wirklich darin besteht, die Bürger so umfassend mit Informationen zu versorgen, dass diese sich selbst eine Meinung bilden können, wo finde ich dann diese Beiträge?

Ich habe hier auf dieser Plattform noch keinen einzigen Artikel gefundet, der diese Probleme wirklich mal als Probleme und nicht in irgendeiner euphemisierenden Form als “Herausforderungen” und dergleichen beschönigt. (Über einen Link zu einem solchen Artikel wäre ich dankbar.)

Die Tatsache, dass hier überhaupt so ein Statement abgegeben wird, zeigt mir, dass ich mit diesem Vorwurf wohl nicht alleine dastehe.

PS: Ich wäre WIRKLICH über solche Beiträge dankbar. Einfach weil ich Angst habe, welche durch einseitige und geschönte Artikel nicht verschwindet, sondern größer wird …

86: Aiko Müller:

25. August 2015 um 18:38 Uhr

Ich halte die bisherige Berichterstattung für zu verharmlosend. Ebenso wie die Haltung von Frau Merkel und Herrn Gabriels.

Alle Aspekte müssen auf den Tisch, alle Vor-und Nachteile durch die Flüchtlinge (auch längerfristige) müssen klar dargestellt werden.

Dieses einseitige “Flüchtlinge sind toll” und “Flüchtlingsgegner sind Nazis und Pfui” treibt nicht wenige des bürgerlichen Lagers nach rechts, direkt in die Hände von Demagogen, die wissen, sich deren Ängste zunutze zu machen. Ich hoffe sehr, dass sich gewisse Mechanismen der deutschen Geschichte nicht erneut wiederholen.

Insofern: radikal aufklären und den Bürgern zutrauen, auch mit der unschönen Realität fertig zu werden!

87: Basti:

25. August 2015 um 19:15 Uhr

Diese Haltung kennen wir schon zur Genüge.
Zahle ich GEZ für eine Haltung oder für kritischen Journalismus?
Wie wäre es mit kritischer Berichterstattung in alle Richtung.
Das würde mir schon genügen.
- Sozialkosten der nächsten Jahre?
- Fehlende Jobs in den nächsten Jahren?
- No-Go Areas in Deutschland?
- Auswirkungen bei der Kriminalität?
- Wer verdient mit der Flüchtlingsindustrie?

Sie schulden ihren Konsumenten Antworten und keine Haltung!

88: Sam Burger:

25. August 2015 um 19:37 Uhr

Wäre es Realität, was der Chefredakteur als “Haltung zum Thema Flüchtlinge” beschreibt, wäre es in Ordnung. Nur einen Klick weiter befinden sich z.B. aktuelle Beiträge (“Rassistische Angriffe: Symbolische Kampfansage”, “Hetze und Hass gegen die SPD”), die eben nicht streng nachrichtlich berichten, sondern schon in den Überschriften politisch bewerten. “Rassismus” und “Hetze” sind eben keine dem Richtigkeitsbeweis zugängliche Tatsachenmitteilungen, sondern politische Kampfbegriffe, die Meinungen ausdrücken. Wenn Politiker wie gerade Merkel oder Gabriel sich so verhalten, ist das zu berichten. Es ist aber nicht Sache einer öffentlich finanzierten Nachrichtenredaktion, selbst derartige politische Werturteile mit Nachrichten vermengt zu veröffentlichen.

89: Welkemar:

25. August 2015 um 19:56 Uhr

Warum werden bei diesem Thema i.d.R. bei der ARD nur Klischees bedient?
In Ihren Interviews werden meist nur “ungebildete” Nazis gezeigt und nicht besorgte Bürger die sich artikulieren können. Auf der anderen Seite werden nur gebildete,fleisige Migranten oder Familien gezeigt und keine “ungebildeten” oder gewalttätigen Migranten gezeigt. Ist das nicht tendenziöse Berichterstattung? Warum ist das so? Will man keine Vorurteile schüren? Glaubt man, man könnte Vorurteile verhindern indem man einen Teil der Realität ausblendet?

90: Mona Civis -§ 55 AufenthG anwenden!:

25. August 2015 um 19:58 Uhr

Jeder hat eine Haltung und eine Meinung. Die Berichte sind nicht wertfrei. Das ist in Ordnung, wenn es ausgewogen bleibt, was bei diesem Thema nicht der Fall ist.

Zum Beispiel der heutige Beitrag “Symbolische Kampfansage”!

Weissach im Tal wird im Artikel wieder in einem Satz als Tatort genannt, obwohl die Brandursache noch ungeklärt ist. Provoziert werden entsprechende Kommentare der Leser.

Im April wurde in Hamburg das Feuer von Bewohnern vorsätzlich gelegt. In der Unterkunft waren kriminell auffällige Flüchtlinge untergebracht.
… und die Probleme sind nicht neu,
schon vor Jahren musste sich ein Asylbewerber wegen versuchten Mordes, Brandstiftung und weiteren Delikten vor dem Ravensburger Landgericht verantworten. Dieser Tage wurde ein IS-Mitläufer in einem Ludwigsburger Asylheim festgenommen.

Dass es den Menschen zunehmend unwohl wird und sie die Risiken sehen ist logisch. Viele äußern sich nicht mehr, sie wollen nicht mehr verunglimpft und in die Nazi-Ecke gestellt werden.

91: Lars Lange:

25. August 2015 um 20:04 Uhr

Nur soviel vorab:
Sauberer Journalismus trennt Information und Meinung! Viele Menschen in Deutschland (insbesondere Politiker, Journalisten, C-Promis…) meinen, durch vermeintliches Gutmenschverhalten ihr Image aufbessern zu können. In der heutigen Zeit gilt es offensichtlich als Chick, gegen US-Amerikaner, westliche Lebensphilosophien, demokratische Errungenschaften, christliche Wertvorstellungen und Mehrheitsmeinungen Stellung zu beziehen. Man meint, sich dadurch einen höchst intellektuellen Touch verpassen zu können, ja, gar bewundert zu werden.
Wer stattdessen brisante Realitäten hinterfragt bzw. benennt, die sich auch statistisch eindeutig belegen lassen, z.B. differenzierte Kriminalstatistiken nach Migrationshintergrund, kann ganz schnell ins gesellschaftliche Abseits geraten. Sogar XY-Ungelöst wollte nun einen Fall nicht senden, der einen Farbigen als Hauptverdächtigen ausweist…man wolle bezüglich der Flüchtlingssituation kein Öl ins Feuer gießen! Wohin soll das führen?

92: Tjark:

25. August 2015 um 20:10 Uhr

Ihr berichtet weder unparteiisch noch unvoreingenommen – das könnt ihr nicht, weil ihr auch nur Menschen seid – und jeder Mensch hat bildet sich eine Meinung und das fließt dann automatisch mit ein. Keiner von uns ist ein Roboter.

Statt somit “neutral” Bericht zu erstatten (was bei euch meist in eine Richtung geht), würde ich mir lieber eine bewusst buntere Berichterstattung wünschen. Schließlich ist die Welt auch nicht einfarbig. Gerne weiter Specials über tolle Bürger, die bei der Integration helfen. Danach aber bitte eine kritische Reportage/Dokumentation, welche mal die andere Seite (unvoreingenommen, ohne braunen Touch) darstellt. Nur durch die Darstellung beider Seiten kann man sich selbst ein Bild machen. Ich brauche dazu keinerlei Bevormundung.

Dass dies möglich ist, zeigt ihr meiner Meinung nach gut in der Griechenlandkrise, wo die negativen Auswirkungen klar dargestellt werden. Warum nicht bei Flüchtlingen?

93: Peter Ganze:

25. August 2015 um 20:16 Uhr

Mit den Abkommen von Schengen und Dublin 2 hatte Deutschland seine Staatsgrenze aufgegeben und an die EU- Außengrenze verlegt. Uns Bürgern hatte man versprochen, dass die Außengrenzen genau so überwacht und gesichert werden wie bisher die deutsche Staatsgrenze.Die EU – Kommission hätte dieses sicher zu stellen. Nachdem nun die Aussengrenzen praktisch zusammengebrochen sind,kommt von der Politik nichts mehr. Noch schlimmer: alle Bürger eines Bürgerkriegslandes werden im Widerspruch zum GG zu Asylberechtigten erklärt. Im Falle Syrien eben mal 20 Millionen. Weder die Medien, noch die gesamte politische Elite sehen in der ausgelösten Masseneinwanderung auf längere Sicht ein Problem. Die Immigranten dürfen sich die EU – Länder aussuchen,die (noch) das lukrativste Sozialsystem haben.Gerade mal 5 Länder nehmen 90% auf .Bürger ,die dieses politische Chaos nicht gutheißen, haben keine Stimme! Weder in der Politik, noch in den Medien.

94: Julia Tummer:

25. August 2015 um 20:32 Uhr

Ihr arbeitet nur mit Stereotypen – wenn ein Beitrag, dann müssen es Flüchlinge aus Kriegsgebieten sein, meist Mutter + Kinder. Dann erzählen sie herzzerreißende Geschichten und immer mit der moralischen Unterbotschaft “Du sollst freudig aufnehmen die Flüchtlinge”.

Diese Beiträge sind ok, sind Teil der Wirklichkeit. Aber wo sind die Beiträge über die vielen männlichen Wirtschaftsmigranten, die illegal hierherziehen, nur um zu schnorren? Oder die vielen “EU-Bürger” aus armen EU-Staaten, die es sich hier auf unser Kosten bequem machen?

Oder mal eine Berichterstattung, die mir das Gefühl gibt, dass ich kein Nazi bin? Oder eine, die mal zeigt, wie viele Leute mit Migrationshintergrund hier leben und was sie von Sachen wie “Gleichberechtigung” usw. halten?

Solange die Berichterstattung so einseitig und gezielt versucht, die öffentliche Sichtweise in diese Richtung zu formen, ist sie in meinen Augen lediglich Propaganda.

95: Phonomatic:

25. August 2015 um 21:27 Uhr

Ich glaube ja schon, dass die Medien unabsichtlich ihren Teil zur Radikalisierung der Rechten beigetragen haben.

Das merkt man übrigens schon daran, dass der normale Tagesschau-Leser in der Summe ihrer Artikel angesprochen wird wie ein Rechter, dem man etwas widerlegen müsste. Und dabei werden nichtmal in sog. “Faktenchacks” objektive Fakten berichtet, sondern Fakten werden so hingestellt, wie es geeignet ist den Flüchtling möglichst mitleiderheischend zu verkaufen. (siehe Faktencheck zu Osteuropäern)

Wenn mir das schon auf die Nerven geht, was sollen eigentlich die Rechten denken …
… die fühlen sich niedergeschrieen und massiv unter Druck und wieder jede Minderheit reagieren sie darauf mit Radikalisierung.

Und wenn dann auch noch täglich bundesweit im Fernsehen kommt, dass ein Halbstarker Depp in Buxtehude ein leere Unterkunft angezündet hat, weckt das geradezu sportlichen Ehrgeiz unter den rechten Dorfprols. Ganz nach dem Motto: schaff ich’s heut Abend auch in’s Fernsehen?

96: M.J. Groenewold:

26. August 2015 um 02:11 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Gniffke,

ein Journalist sollte erst mal hinterfragen, ob die Abschiebung im Einzelfall eine menschenverachtende Maßnahme einer kaltherzigen Bürokratie darstellt, oder ob sie dies nicht ist.

Es wäre töricht die Abschiebung eines jeden als legitim zu adeln, nur weil sie so vom Staat vorgenommen wurde.

Ansonsten habe ich nicht wirklich etwas gegen journalistische Distanz, nur waren sie diese bitte auch gegenüber den öffentlichen Stellen.

MfG

97: Robert Klammer:

26. August 2015 um 08:14 Uhr

Ich für mich nehme die Berichterstattung als sehr einseitig und deutlich Parteiergreifend war. Kinder, Frauen in Herzergreifenden Darstellungen werden ausschließlich präsentiert und immer wieder das Wort Flüchtlinge. Es sind überwiegend Migranten, aber das blendet man aus. Durch solch verzerrte Berichte kommt das etwas verfehlte Wort “Lügenpresse”.

98: Thomas Reuter:

26. August 2015 um 10:05 Uhr

Verehrter Herr Gniffke,
die deutsche Medienlandschaft (da macht die Tagesschau leider keine Ausnahme)erliegt bei ihrer Berichterstattung mehr und mehr einem “Betroffenheits-Journalismus”,der immer weniger Fakten aber dafür immer mehr Emotionen transportiert.Massenhafte Zuwan-derung und Kostenexplosionen führen nicht nur bei schlichten Gemütern zur Frage, wie die Politik dies stemmen will.Wie so häufig bei politischen Entschei-dungen verbleibt die Hauptlast beim Bürger, der sein Umfeld gefährdet sieht (Wohnraum, Sporthallen, Grünanlagen. Auch ein reiches Land hat viele “Inlandsbaustellen” (siehe Duisburg-Marxloh. Hinter mangelnder “Willkom- menskultur” der Bürger steckt nicht immer Rassismus oder Ausländerfeindlichkeit, sondern oft genug die Sorge um angemessenen Umgang mit hausgemachten Pro-blemen. Der harte Kern gewaltbereiter und verab- scheuungswürdiger Krimineller darf nicht herhalten, um besorgten Bürgern radikalisierende Gesinnung zu unterstellen, die es”abzutrainieren” gilt.

99: ohrenzwicker:

26. August 2015 um 11:13 Uhr

@ alle
Die Kosten von Flüchtlingen pro Jahr zu beobachten, ist genauso kurzsichtig wie wenn die Börsianer auf die Quartalszahlen schauen. Man soll die Aktien breit gestreut kaufen (wenn überhaupt) und dann unters Kopfkissen legen, über einen längeren Zeitraum gesehen liegt man immer im Plus. In die Flüchtlinge muss auch zuerst investiert werden, bevor sie der Wirtschaft und dem Staat (also uns allen) Rendite einbringen. Ups, darf man das als Kosten-Nutzen-Analyse (und eigentlich menschenfeindlich) so betrachten? Mein Gehirn ist auch schon neoliberal gepolt. Entschuldigung! Natürlich muss den Flüchtlingen gehofen werden!

100: Harald Glesch:

26. August 2015 um 13:06 Uhr

Sie schreiben:
“Es ist unsere Aufgabe zu berichten, unvoreingenommen und unparteiisch.”

Und warum prangt dann bereits in der Überschrift das Wort -Flüchtlinge- ?

Sie wissen genau wie ihre Zuseher, dass nur ein geringer Teil derer die derzeit nach Deutschland einreisen tatsächlich Flüchtlinge sind.

Warum also sprechen Sie pauschal von Flüchtlingen und nicht korrekterweise von Asylbewerbern?

101: Lorem Ipsum:

26. August 2015 um 13:28 Uhr

@ohrenzwicker
Ich kann Ihnen “I.O USA bytesized” (u.A. auf Youtube ) nur wärmstens empfehlen.

Bei Flüchtlingen im Sinne der Menschenrechtskonvention darf natürlich nicht auf die Kosten geschaut werden, bei Migraten m.M. schon (Einwanderungsgesetz).

Wenn Sie die finanzielle Betrachtung hinterfragen, kann ich dazu nur sagen, dass ein Sozialsystem und eine älter werdende Bevölkerung Ausdruck eines reichen Landes sind.

Ich habe selbst in meinem Umfeld mehrfach feststellen müssen, dass bereits heute Kosten für lebensverlängernde (z.B. Nährlösungen) und -verbessernde (z.B. bei Augenproblemen) Medikamente nicht mehr von den Kassen abgedeckt werden und Umfragen zeigen, dass die jüngere Generationen sich keine großen Hoffnungen mehr in Bezug auf die staatliche Rente macht.

Entsprechend nimmt der Wohlstand der Gesellschaft in der Wahrnehmung vieler Menschen ab und einige haben bereits die Erfahrung gemacht, dass dies auch Auswirkungen auf Leib und Leben haben kann (siehe o.g. Beispiele).

102: Jens Best:

26. August 2015 um 20:35 Uhr

Begrüssenswert, dass Sie den Blog nutzen, um die Umstände und die Entscheidungen ihrer Arbeit zu verdeutlichen.

Ich will es kurz halten, deswegen direkt zum Thema: Deutschland hat sich 1993 vom allgemeinen Grundrecht auf Asyl in einer für eine Republik westlicher Prägung schandhaften Weise verabschiedet. Seitdem wurde faktisch nichts getan, sich der gerechten Gestaltung der Realität zu stellen.

Die Lüge der sicheren Drittstaaten, die kleingeistige Politik, die sich an den Asylverfahrenmethodiken ausgelebt hat und diese damit verkompliziert hat, weil man nicht den Mumm hatte, die Fehler aus 1992/1993 zu korrigieren.

All das und noch mehr, z.B. die Unvermeidlichkeit einer Völkerwanderung durch die neoliberale globale Politik, müssten sie kontextualisieren.
Tun sie dies nicht und berichten nur das tägliche “Gewurstel” stellen sie sich in den Dienst einer verachtungswürdigen und vorallem unverantwortlichen Politik.

103: Wolle:

27. August 2015 um 04:17 Uhr

Ich muß Ihnen gestehen, daß ich die Tagesthemen seit ihrer Einführung regelmässig gesehen habe.
Ich muß ebenso gestehen, daß ich diese Sendung heute nicht mehr ertragen kann und es weh tut, wie sie nach und nach verkommen ist- ich sage das ganz bewußt so, weil sie eben schon lange nicht mehr unvoreingenommen berichtet sondern mittlerweile einen schlimmeren Ist-Zustand aufweist als die AK seinerzeit. Vor kurzem habe ich mal wieder reingeschaltet und mußte mir das unselige “Wir-sind-alle-für-Refugees”-Machwerk mit Lindenberg & Co. ansehen. Was, bittesehr, hat so ein billiges Reklamefilmchen in einer Nachrichtensendung zu suchen?
Wenn das ÖR Fernsehen einen Bildungsauftrag hat, OK. Was aber mittlerweile transportiert wird ist der fanatische Wille zu Umerziehung und das ist eben nicht der Auftrag einer solchen Sendung. Das Hauptkapital ist Vertrauen, was passiert, wenn es verlorengeht, hat man am Stern (Hitler) und an CNN (embedded journalism) gesehen. Sie sind auf dem besten Wege dahin.

104: Welkemar:

27. August 2015 um 08:05 Uhr

Es ist so, dass keiner dieser Vorzeigepolitiker, Vorzeigepromis oder Vorzeigejournalisten in den Problemvierteln wie Marxloh wohnt. Das kann ausnahmslos in jeder Stadt beobachtet werden. Ob wir wohl ein Flüchtlingsheim bei Kampen oder neben Til Schweigers Villa erleben dürfen? Ganz sicher nicht. Frau Merkel bekommt bei ihrem Besuch in Marxloh auch nur einen handverlesenen Personenkreis vorgestellt. Multikulti predigen und selber konservativ leben erzeugt kognitiven Dissonanzen im öffentlichen Bewusstsein.
Daher kommt die Wut vieler Leute und im schlimmsten Fall Hass. Es ist unerträglich und unredlich, dass Renter, Arbeitnehmer, Kleinsparer usw. oft als verkappte Nazis dargestellt werden, weil sie Angst um ihre Immobilienpreise,ihr Wohnumfeld und ihr Erspartes haben. Das haben sie sich über Jahrzehnte mühsam aufgebaut, während Priviligierte sich abschotten und schrill Solidarität mit Fremden fordern.
Betroffenheitsjournalismus hilft niemanden sondern fördert nur weiteren Unmut.

105: Basti:

27. August 2015 um 08:58 Uhr

Die tagesthemen haben unterschiedlichste Prominente gefragt, was ihnen zum Thema Flüchtlinge durch den Kopf geht.

Liebes Team der tagesthemen,
vieleicht interessiert euch was dem 08/15 Seher so durch den Kopf geht wenn er das Video sieht.
Leider stößt mich das Video eher ab, denn wo trifft Udo Lindenberg die vielen Flüchtlinge von denen er spricht? An der Lobbybar im Kempinski?
Lilo Wanders vermischt deutsche Kriegsflüchtlinge aus dem Osten mit Wirtschaftsflüchtlingen aus aller Welt. Liebe Lilo, selbst deutsche Kriegsflüchtlinge waren sehr oft im Westen nicht willkommen und wurden beschimpft. Das weiß ich von meiner Oma und meiner Mutter. Also Lilo, einfach mal mit den Verwandten reden!
Fr. Neubauer macht den Eindruck als übte sie für die nächste Rolle.
Fr. Biedermann vergleicht sich als “DDR-Regime-Flüchtling” mit Wirtschaftsflüchtlingen aus aller Welt?
Bitte, das ist doch der tagesschau unwürdig!
So etwas raubt euch jegliche Glaubwürdigkeit.

106: Bundeswehropa:

27. August 2015 um 09:39 Uhr

Wir haben in der Berichterstattung ein ganz entscheidendes Problem! Und dieses Problem ist, das praktisch fast alles, was vom derzeitigen Ist-Zustand abweicht, in der Berichterstattung nicht zugelassen wird! Die ganze Diskussion bewegt sich dadurch ständig nur im Kreis, da der eigentliche Ausweg sich außerhalb des bisherigen Ist-Zustandes befindet und deshalb nicht öffentlich diskutiert werden kann und darf! Das Finden von möglichen Lösungen wurde dadurch faktisch verboten! Wir befinden uns in einen rekursiven Fehlschluss, den wir in einer Endlosschleife immer und immer wieder durchlaufen!

Beispiel:
90% der Probleme könnten durch eine ganz einfache Rechtsangleichung gelöst werden, die in den meisten Ländern auch völlig übliche Staatenpraxis ist!
Diese Länder stellen die nichtverfolgten Ausländer, die einen Asylantrag gestellt hatten, mit allen anderen nichtverfolgten Ausländern in ihren Land rechtlich einfach gleich!
Und das ist auch völlig gerecht!
Können wir doch auch!

107: Bundeswehropa:

27. August 2015 um 10:17 Uhr

Es gibt tatsächlich einfache Lösungen, die in über 90 % aller Staaten übliche Praxis sind, und Flüchtlinge im Sinne des Völkerrechtes auch nicht im geringsten in ihren Rechten beschneiden!

Diese Praxis ist:
Menschen, die einen Asylantrag gestellt haben, aber keine Flüchtlinge im Sinne des Völkerrechtes sind, sind gemäß dem Völkerrecht und dem Sprachgebrauch des UNHCR “Migranten”!

Und diese nichtverfolgten Migranten werden rechtlich einfach mit allen anderen nichtverfolgten Migranten in diesen Land gleichgestellt!

Die nichtverfolgten Tunesier, Marokkaner oder Serben würden einfach wie alle anderen legalen Tunesier, Marokkaner oder Serben behandelt!

Also ich kann in dieser Praxis kein rechtes, rassistisches oder fremdenfeindliches Gedankengut erkennen!

Und für Flüchtlinge im Sinne des Völkerrechtes ergibt sich daraus überhaupt keine Änderung! Für sie bleibt alles wie es ist!

Zumindest eine öffentliche Diskussion über diese Praxis müsste doch möglich sein!

108: ohrenzwicker:

27. August 2015 um 10:31 Uhr

Hallo Leute, ihr könnt arme Menschen nicht dafür verantwortlich machen, dass reiche Menschen eine bescheuerte Politik betreiben. Den Politikern muss klar gemacht werden, dass dieser neoliberale Weg ein Holzweg ist, mit der Quintessenz der Börsenzockereien und Kriege. Dabei ist das größte Problem die Fiskalpolitik, die Banken und Schattenbanken müssen besser reguliert und kontrolliert werden und die Waffengeschäfte müssen drastisch reduziert werden. Und endlich muss die Finanztransaktionssteuer umgesetzt werden, damit die unsinnige Zockerei aufhört, die uns nur zum Abgrund führt. Klar muss auch ein vernünftiges Einwanderungsgesetz formuliert werden. Aber grundsätzlich muss man damit aufhören, dass die Politik von Reichen für Reiche gemacht wird. So läuft das nicht in einer Demokratie.

109: Bundeswehropa:

27. August 2015 um 14:18 Uhr

Zusammengefasst noch einmal mein Standpunkt!

90 % aller Probleme könnte Deutschland dadurch lösen, wenn nichtverfolgte Ausländer, die einen Asylantrag gestellt haben, aber keine Flüchtlinge im Sinne des Völkerrechts sind, mit allen anderen nichtverfolgten “normalen” Ausländern rechtlich gleichstellen. Über 95 % aller anderen Staaten machen das auch so!

Und diese Ausländer würden Sozialleistungen unter den Bedingungen beantragen und erhalten können, wie sie allen anderen normalen Ausländern auch erfüllen müssten!

Das ist nicht rechts, nicht ausländerfeindlich und auch nicht rassistisch!
Es wäre sogar gerechter, als nach geltender Rechtslage zur Zeit in Deutschland ist!

Für Flüchtlinge im Sinne des Völkerrechts, also den wirklich verfolgten Menschen, würde sich somit überhaupt nichts ändern! Sie bleiben weiterhin privilegiert!

Deutschland könnte diese rechtliche Angleichungen ganz einfach einführen und somit sehr viele Probleme lösen!

Man muss es nur wollen!

110: Bundeswehropa:

27. August 2015 um 14:41 Uhr

Liebe Medien,
ihr seit einfach viel zu sehr auf Deutschland fixiert!
Es gibt über 200 Staaten weltweit, die diese Probleme bezüglich Flüchtlinge gar nicht in der Form haben!
Daher muss unsere Frage lauten: Was machen diese Staaten denn anders als Deutschland? Und kann man deren Problemlösungen eventuell auch für Deutschland übernehmen?

Und meine Antwort darauf ist:
Ja, man kann deren Problemlösungen auch für Deutschland übernehmen, ohne auch nur einen einzigen Flüchtling im Sinne des Völkerrechtes irgendwie schlechter zu stellen!

Und diese Lösungen sind auch einfach zu beschließen und umzusetzen!

Aber leider fallen diese Lösungsvorschläge fast immer sofort der Zensur zum Opfer!

Und daher lösen wir die Probleme auch nicht!

Leider!

Liebe Grüße

111: Alex:

27. August 2015 um 19:25 Uhr

Ich hätte einen konkreten Vorschlag zum Thema Flüchtlinge. Im Bundestag sitzen 450 Abgeordnete plus unzählige regionale Politiker. Die alle versuchen mit diesem Thema sympatie Punkte zu sammeln damit die Wähler dies Ihnen später zu Gute schreiben. Ist natürlich das übliche bla bla bla, nichts konkretes, tüpisch Politikergeschwätz. Ich schlage vor, jeder von oben genannten Kollegen nimmt bei sich eine Fluchtlingsfamilie auf. So müssen wir keine Unterkunfte suchen oder neu bauen die Kollegen mit dickem Portmone verkraften dies locker und gehen mit konkretem Beispiel voran und haben natürlich keine berührungs Ängste oder doch????
Bin sehr gespannt ob irgendeiner von unseren Politikern meinen Vorschlag gut finden würde. Ups habe ja vergessen die lesen sowas gar nicht, SCHADE!!

112: Bundeswehropa:

28. August 2015 um 08:17 Uhr

Manchmal wird die Flüchtlingspolitik anderer Staaten, insbesondere die von Großbritannien und Israel heftig in den Medien kritisiert!

Aber nach dem Völkerrecht handeln diese Staaten eigentlich völlig korrekt!

Für Israel und auch für die meisten Staaten weltweit,endet die Flucht eines Flüchtlings mit dem Betreten eines Staates, in dem er vor Verfolgung sicher ist und einen Asylantrag stellen kann, so ist es auch im Völkerrecht bestimmt worden ist!
Alle Reisen danach gehören dann auch nicht mehr zur Flucht sondern sind Reisen im Rahmen der Migration!

Nach dem Völkerrecht müssen Staaten nur Flüchtlinge aufnehmen, die unmittelbar aus dem Verfolgerstaat zu ihnen flüchten! Alle anderen Personen sind somit für diese Staaten normale Migranten, wie halt alle anderen normalen Ausländer sonst auch! Und da Israel normalen Ausländern auch keine Sozialleistungen zahlt, bekommen diese ehemaligen Flüchtlinge eben auch keine Sozialleistungen!

Das ist also völlig übliche Staatenpraxis!

113: Bundeswehropa:

28. August 2015 um 09:22 Uhr

Die Meisten werden fragen, was denn eine rechtliche Gleichstellung von Ausländern, die einen Asylantrag gestellt haben, aber keine Flüchtlinge im Sinne des Völkerrechtes sind, mit allen anderen nichtverfolgten “normalen” Ausländer denn verändern würde?

Meine Antwort darauf: ALLES!

Normale Ausländer, die hier nach Deutschland ganz legal erstmalig zur Arbeitssuche einreisen, müssen bisher alle Kosten für Verpflegung, Unterkunft, Sprachkurse usw. aus eigener Tasche bezahlen und können grundsätzlich auch keine Sozialleistungen beantragen!

Und dieser Grundsatz würde dann für ihre nichtverfolgten Landsleute ebenfalls gelten!

Und das ist auch völlig gerecht!

Die Privilegien der “Flüchtlinge im Sinne des Völkerrechtes” würden dadurch überhaupt nicht gemindert!

Und jetzt wissen Sie hoffentlich auch, warum ich für die Gleichstellung dieser nichtverfolgten Menschen bin!

Es würde für Deutschland alles radikal zum Positiven verändern!

114: Bundeswehropa:

28. August 2015 um 11:17 Uhr

Als begeisterter und regelmäßiger Zuschauer aller englischsprachigen Nachrichtenprogramme, die man aus dem Ausland über Satellit empfangen kann, rate ich allen Medienschaffenden deutschlandweit: Schaut mehr in die ausländischen Medien! Und zwar täglich! Ihr seht die Welt dann völlig anders!

Im Gegensatz zum Ausland, haben die deutschen Medien im Bezug der Berichterstattung über Flüchtlinge einen extrem irritierenden Charakter angenommen!Es hat praktisch schon pseudoreligiöse Züge angenommen, in den in praktisch allen deutschen Medien geifernde Eiferer mit einer schon an Hysterie grenzenden Hingabe sich dieses Themas annehmen!

Dazu meine Ratschläge:
1.) Schaut ausländisches Fernsehen! Ihr seht dann die Welt völlig anders!
2.)Man kann sich auch selbst in die Psychiatrie einweisen, wenn es notwendig ist!
3.) Holt den Sektenbeauftragten! Der weis Rat!

Liebe Medienschaffenden, beruhigt euch erstmal, informiert euch gründlich und haltet den notwendigen Abstand!

115: ohrenzwicker:

28. August 2015 um 12:50 Uhr

Völkerwanderungen sind das Ergebnis von radikalem Kapitalismus, Korruption und Krieg! Wer profitiert davon?

116: Bundeswehropa:

28. August 2015 um 13:12 Uhr

Außerdem dürfen wir eine Tatsache auch nicht vergessen: Staaten müssen Flüchtlinge nur dann aufnehmen, wenn diese faktisch unmittelbar aus dem Verfolgerstaat in diesen Staat einreisen! Sind sie bereits in einen sicheren Staat, müssen andere Staaten diese Flüchtlinge nicht mehr aufnehmen!

Das heißt doch nichts Anderes, als das Deutschland nur 2 % der Flüchtlinge, die zu uns kommen tatsächlich aufnehmen muss, weil diese direkt aus dem Verfolgerstaat zu uns kommen! Die restliche 98 % der Flüchtlinge muss Deutschland überhaupt nicht aufnehmen, sondern will Deutschland freiwillig aufnehmen! Dies ist allein eine freiwillige Entscheidung der deutschen Regierung, an deren Bewältigung sie sich schlicht und einfach verhoben hat!

Und daher halte ich Proteste gegen die Regierung in Sachen Flüchtlingspolitik auch für völlig legitim!

Also liebe Medien, schlagt nicht immer so heftig auf die Protestierer ein! Viele von denen haben völlig recht! Die Nazis natürlich nicht!

117: Bundeswehropa:

28. August 2015 um 13:41 Uhr

Nicht nur die Politik sondern auch die Medien haben einen erheblichen Anteil an diesem Schlamassel!

Anstatt “Hilfsbedürftige Flüchtlinge, im Sinne des Völkerrechtes, willkommen”, wie es in allen anderen Staaten heißt, ist der Slogan in Deutschland:”Jeder Interessierte der zu uns kommt, ist ein hilfsbedürftiger Flüchtling und somit willkommen!”

Anstatt:”Hilfsbedürftige bekommen Geschenke”, heißt es bei uns: Alle die kommen sind hilfsbedürftig und bekommen Geschenke! Und genau aus diesen Grund wollen die Flüchtlinge doch gerade nach Deutschland! Die deutsche Presse hat dadurch praktisch alle Schnäppchenjäger weltweit dazu eingeladen, sich in Deutschland ihre Geschenke abzuholen!

Hoffentlich war das nicht der ursprüngliche Plan von euch Medien!

Aber trotzdem könntet ihr mal endlich in die Füße kommen, und eure völlig kontraproduktiven und destruktiven Slogans zurückzufahren, und sich auf die hilfsbedürftige Flüchtlinge im Sinne des Völkerrechtes zu beschränken!

118: Frank Arnold:

28. August 2015 um 14:14 Uhr

Eine Menge der Kommentare sprechen mir aus der Seele und sie sind die Zeit des Lesens wert. Danke dafür! Die Tagesschau mit oft zu einseitig ausgewählten Bildern und Kommentaren, ebenso wie das ZDF mit Anchorman in Tränen, sind diese Zeit nicht immer wert. Wer diese Tage ohne unterschwellige Belehrung informiert sein will, sollte auch ausländische Nachrichten gucken.

119: PR:

28. August 2015 um 17:46 Uhr

Ich Vertraue weder der Berichterstattung noch unserer Politik nicht.
Angesichts was auf uns zukommt Bete ich “Herr! Lass diesen Kelch an uns vorübergehen“
Amen!

120: weißtdudoch:

28. August 2015 um 19:30 Uhr

Wer hindert uns daran einen Teil der Menschen einfach weiter zu schicken? Wir sind hier doch keine Endstation. Wenn`s hier zu eng wird gibt’s
im frei und demokratisch denkenden Europa noch jede Menge Staaten mit deutlich mehr Platz als bei uns. Spanien, Frankreich, Großbritannien, Polen, Schweden, usw.Deren Grenzen sind alle offen. Wir sind eigentlich etwas überbevölkert. Ich nehme an, dass deren Bevölkerung genauso reagieren wird wie unsere, sind doch weltoffen und demokratisch. Wenn wir auf 75 Mio.abgeschmolzen sind, können wir ja noch mal nachnehmen, vielleicht 2030.

121: Max Riedl:

29. August 2015 um 01:20 Uhr

Von dem “unvoreingenommen und unparteiisch.” merke ich leider nichts, es ist ihre Aufgabe das gesamte Meinungsspektrum gleichermaßen abzubilden und nicht nur das Pro-Asyl/Refugees Welcome.

Es reicht nicht wenn es 1 unter 20 Beiträgen gibt der sich ein wenig abehebt aber im Grunde auch dieselbe Haltung hat.

Journalismus muss kritisch sein und er muss sich auch damit befassen wie die Auswirkungen der unregulierten Einwanderung für Uns ist und nicht wie sehr wir anderen helfen.

Das ganze Thema driftet mehr und mehr in die Emotionale Schiene ab je mehr Kritik in den Sozialen Medien kommt.
Ohne Emphatie wäre wir keine Menschen aber ein Thema nur noch zu emotionalisieren damit die harten Fakten leichter zu schlucken sind, ist einfach falsch.

Und zudem, sollten sie auch mal auf die linken Krawallmacher schauen und nicht nur auf die rechten, denn diese sind kein Deut besser mit ihren Provokationen.

Eine Ausgewogenheit ist meiner Meinung nach nicht vorhanden.

122: Helmut:

29. August 2015 um 10:34 Uhr

Mein subjektives Gefühl sagt mir, dass die offiziellen Zahlen über die Zustimmung zur Flüchtlingspolitik nicht zutreffen. Ich denke es gibt eine Mehrheit, abseits der rechten oder braunen Ecke in die andersdenkende gesteckt werden, die sich aufrichtige Sorgen über den ungebremsten Flüchtlingsstrom machen. Natürlich müssen wir helfen. Aber nicht hier bei uns, sondern in den Heimatländern der Flüchtlinge. Wer einmal hier ist geht so schnell nicht wieder in seine angestammte Heimat und deren Kulturkreis. Es ist zu befürchten, dass die Einwandernden zukünftig ziemlich massiv auf ihre Rechte und ihre Kultur pochen werden. Warum müssen wir unbedingt durch eine andere Kultur bzw. Religion(en) bereichert werden? Haben die Flüchtlinge eine bessere Kultur? Ich sehe die Gefahr, das wir unsere Kultur zukünftig vehement verteidigen müssen. Und wenn wir nicht so denken wie die Migranten, werden wir vom Journalismus und Politik sofort in die rechte oder braune Ecke gestellt….

123: Jens M. Gutmann:

29. August 2015 um 12:05 Uhr

Der Stil mag neutral sein – die Auswahl der Themen und Schwerpunkte ist es nicht. Man hat in der letzten Zeit den Eindruck: Der Leser soll milde gestimmt werden. Viele Herausforderungen, die erst in den nächsten Jahren als Folge der derzeitigen Massenzuwanderung auf uns zukommen, werden kaum deutlich.
Beispiele: Berichte über das, was die kriminellen Schlepper anrichten – nämlich, dass sie unser Schengen-System gesprengt haben, uns ungefragt eine Riesenaufgabe beschert haben und vor allem die Flüchtlinge ausnehmen, lese ich erst seit der österreichischen Autobahnkatastrophe. Die Stimmungsmache gegen den ungarischen Grenzzaun an der Schengen-Außengrenze ist unausgewogen. Die Tatsache, dass Art. 16a des Grundgesetzes eigentlich kein Asyl bei Einreise aus einem “sicheren Drittland” vorsieht, wurde journalistisch nie aufgegriffen.

Mir scheint, in Österreich wird seit Wochen mehrdimensionaler berichtet – ablesbar an Ihrem Interview mit dem AM Kurz diese Woche.

124: Dirk:

29. August 2015 um 19:29 Uhr

Schön das Ihr mit Euren “Haltungen und Meinungen” so heroisch Neuland betreten habt. Doch auch wenn das TV einst für die Volkserziehung erfunden wurde lautet Euer Auftrag immer noch nur neutral Bericht zu erstatten. Journalisten die eine Art “Neusprech” in der Krise fordern finde ich so unheimlich wie den Genderismus der Sprache und der Verkehrsleitsysteme. Das ein Innenminister “das Verteufeln von Presse und Politik” am liebsten unter Strafe stellen möchte halte ich für gefährlich denn es gibt es keinen “Umgang” mit der nüchternen Wahrheit, sondern eben nur die Wahrheit. Wir haben Regeln und Gesetze, Krisenstäbe und Verantwortungsträger und sind eigentlich für jede Krise gut gerüstet…wären da nicht Menschen wie SIE. Menschen die auf einmal eine Meinung haben und diese gegen das vereinbarte Regelwerk stellen um sich über das daraus resultierende Chaos dann auch noch zu entrüsten. Macht doch einfach mal nur Euren Job dann kehrt sicher auch der Friede in unser Land zurück

125: Lorem Ipsum:

29. August 2015 um 20:09 Uhr

„Die Einhaltung des Rechts verlangt eine Staatsgewalt, dies bedeutet, Recht kann sich nur entfalten in einem Staatsgebiet für die dort lebenden Menschen. Das Staatsvolk wird ein Recht nur als bindend anerkennen, wenn die Grundregeln von der Rechtsüberzeugung und Rechtshaltung des Volkes mitgetragen werden.
Diese Grundregeln werden wesentlich beeinflusst von
• Moral, • Sitte, • Religion,
weil sie das menschliche Verhalten – damit die innere Grundeinstellung und das äußere Verhalten von Personen – bestimmen.“
[Zitat aus Rechtskunde – 3 Auflage, Kapitel 2.1 Funktionen und Ziele des Rechts]

Kommentar:
Staatsanwälte werden von Politikern entlassen und Bundesverfassungsrichter werden von der Bevölkerung geliebt und Politiker nicht. Gerechtigkeitsempfinden?

Viele Menschen verstehen nicht, warum Aussenstehende das Recht haben Alimente/Geldzahlungen einzufordern. Wir sehen uns nicht als Schuldner einem Gläubiger gegenübergestellt, sonder als freiwillig Helfender.

Zustimmung für deMaizière.

126: Lorem Ipsum:

29. August 2015 um 21:04 Uhr

Der Versuch eines Staates/der Politik, in soziale Verhältnisse hinein zu wirken und der Anspruch, Menschen gemäß einer bestimmten Ideologie zu formen, zeugt, meines Wissens, nicht von einem gesunden Demokratieverständnis (siehe Wikipedia zu Totalität und Totalitarismus).

“Typisch sind somit die dauerhafte Mobilisierung in Massenorganisationen und die Ausgrenzung [...]”

“Als politisches Gegenmodell zum Totalitarismus gilt der demokratisch-freiheitliche, materielle Rechtsstaat mit der durch Grundrechte, Gewaltenteilung und Verfassung gewährleisteten Freiheit der Staatsbürger.”

Ich hoffe Sie verstehen, in diesem Kontext, dass auch Bevölkerung jenseits des linksextremistischen und rechtsextremistischen Spektrums besorgt sein kann, etwa weil sie die den Rechtsstaat verletzt/angegriffen sehen und es ihnen dabei egal ist, ob der Angriff von links oder rechts kommt.

Die Handlungen und Reaktionen von Medien und Politik machen mir mittlerweise richtig Angst…

127: Phrasenhasser:

30. August 2015 um 15:47 Uhr

Lorem Ipsum: Mir auch! Wenn ein Herr Maas bereits wieder öffentlich den Maulkorb fordert und sich Wohlstandslinke erdreisten, die heutigen Flüchtlinge in Vertrieben umzubenennen, dann ist was “faul im Staate Dänemark” und es sollte bald einen Aufstand der Bildungsbürger geben! Denn vor nichts hat der Staat mehr Angst, weder vor den Neonazis, noch vor den Linksautonomen, wie vor dem “dank” steuerlicher Erpressungspolitik bereits stark geschwundenen Mittelstand! Doch wenn man weitermacht mit dem Vertuschen, Schönen und Verbreiten von Halbwahrheiten, wird es im Herbst erneut große Demonstrationen geben. Da wird auch der Initiator völlig bedeutungslos sein – denn die Mehrheit der Bürger ist bereits dauergefrustet
und in Aufbruchstimmung…

128: Extremkritiker:

30. August 2015 um 19:46 Uhr

Meine Erfahrung aus inzwischen 35 Jahren politischer Interessiertheit sagt mir folgendes:
Politik und Wirtschaft haben ein hohes Interesse daran möglichst viel zuwanderung zu bekommen. Weshalb ? in kürzester Zeit stehen endlich die dringend benötigten Billiglohnkräfte zur Verfügung !
D.H. es geht nur vordergründig um humanitäre Fragen, in Wahrheit sollen die Flüchtlinge Unternehmensgewinne steigern und Einheimische Arbeitnehmer aussortiert werden ! Wetten, dass ??
verlierer dieses perfiden Spiels sind sowohl die Flüchtlinge wie auch wir jahrelangen, braven (besser dummen) Steuer- und Abgabenzahler ! Wetten, dass ?

129: Bundeswehropa:

31. August 2015 um 09:20 Uhr

Warum sich die europäischen Staaten niemals über eine einheitliche Flüchtlingspolitik einigen können werden, mache ich einfach an der Berichterstattung nur anhand der Tagesschau deutlich!

Die Angaben auf der Internetseite der Tagesschau v. 08.08.2015 “FAQ: Fragen und Antworten: Asylbewerber, Flüchtling, Migrant. Was sind die Unterschiede?”
sind völlig korrekt wiedergeben!

Aber faktisch 99 % aller weiteren Internetseiten der Tagesschau weichen von diesen Vorgaben ab!

Wenn also praktisch jeder Journalist der Tagesschau darüber eine eigene Meinung hat, wer ein Flüchtling ist oder nur ein Migrant, wann und wo eine Flucht endet, und wann anschließend die Migration beginnt, wie sollen sich dann die vielen EU-Staaten auf eine einheitliche Linie einigen! Das ist doch völlig unmöglich!

Da friert doch eher die Hölle zu!

130: Bundeswehropa:

31. August 2015 um 09:47 Uhr

Leute, wer ein Flüchtling ist oder nur ein Migrant, wann und wo eine Flucht endet und anschließend Migration beginnt, all das ist seit über fünfzig Jahren gesetzlich und völkerrechtlich exakt geregelt!

Aber in fast 99 % aller Beiträge über Flüchtlinge werden diese gesetzlichen bzw völkerrechtliche Regelungen von den Medien und der Politik schlicht einfach ignoriert!

Wieso?

Weil sie vom aktuellen politischen Konzept der Parteien oder von der aktuell laufenden Medienkampagne abweichen!

Denn Recht hat gefälligst das zu sein, was aktuell den Medien und den Parteien nützt!

Alles davor liegende Recht ist halt irgendwie überholt und sollte von Medien und Politik auch möglichst nicht mehr erwähnt werden!

Denn sonst kommt eventuell noch jemand auf die Idee, die Umsetzung des geltenden Rechts bzw Völkerrechtes einzufordern!

Und das kommt gar nicht in Frage!

“Der Staat bin ich”, sagte die Sonnenkönigin und fügte weiter hinzu “Recht ist was dem Staate nützt!”

131: Bundeswehropa:

31. August 2015 um 17:00 Uhr

Als Haltung der deutschen Medien in Rahmen der deutschen Flüchtlingspolitik kann man zumindest zwei Grundtendenzen feststellen:

1.) Jeder Asylbewerber ist nach Meinung der Medien ein Flüchtling, also auch Personen, die eigentlich nach dem Völkerrecht nur Migranten sind! Denn von Flüchtlingen und Migranten ist in den Medien eigentlich nie die Rede sondern nur von Flüchtlingen!

2.) Die Flucht endet gemäß den Medien erst mit der Ankunft in Deutschland! Warum auch immer, in den anderen Ländern können oder sollen die Flüchtlinge nach Meinung der deutschen Medien nicht verbleiben!

Deshalb heißt es auch immer, Flucht durch Griechenland, Flucht durch Mazedonien oder Ungarn, Fluchtroute durch den Balkan usw..
Warum diese Leute durch diese Länder flüchten müssen, wird zwar nie erklärt, aber egal!

Liebe Medien,
ich hoffe ihr seit euch der Tragweite des Ganzen im Klaren! Dies konsequent weitergeführt bedeutet bis zu 2 Millionen Flüchtlinge jährlich!

Wollt ihr das wirklich?

132: Phonomatic:

31. August 2015 um 19:09 Uhr

Der Umstand, dass man Themen mit mehreren Schlagzeilen pro Tag eingehämmert bekommt, der ist ja nicht neu – aber man hat den Eindruck, es wird immer schlimmer …

Wer soll denn von dieser vollkommen übermäßigen Berichterstattung nicht genervt sein? Wie neutral kann sich jemand verkaufen, der quasi nur noch ein Thema hat?

133: Basti:

31. August 2015 um 20:33 Uhr

“Wir schaffen das, und wo uns etwas im Wege steht, muss es überwunden werden.”

Die Flüchtlinge sind eine große Chance für unser Land.

Selbstverständlich ist es so, dass Flüchtlinge aufgenommen werden und bei uns Zuflucht suchen, „ein Kompliment für Deutschland“, „ein Gewinn für uns alle“.

134: Bundeswehropa:

1. September 2015 um 09:49 Uhr

Liebe Medien,
Flüchtlinge sind doch nur der Deckmantel der gesamten Medien- und Politikkampagne!
Für die deutsche Medien und Politik sind alle Asylbewerber Flüchtlinge und die Flucht endet erst in Deutschland! Das ist zwar unlogisch und außerhalb Deutschlands behauptet das auch niemand!
Was hier tatsächlich passiert, ist eine gezielte Kampagne zur Massenmigration, bei denen Flüchtlinge nur eine untergeordnete Rolle spielen! Da unsere eigene deutsche Alterspyramide auf Dauer zwangsläufig in einer sozialen Katastrophe enden muss, hat die Politik wirksame Gegenmaßnahmen eingeleitet, wie hier zu sehen ist! Und um keinen massiven Widerstand in der Bevölkerung zu provozieren wird das Ganze auch nicht in förmliche Gesetze gegossen! Alternativloses Handeln aus Gründen der Staatsräson ist angesagt! Die Medienkampagne “Jeder Interessierte ist ein hilfsbedürftiger Flüchtling und somit willkommen” ist überhaupt nicht missglückt, sondern sie ist volle Absicht!
Zu sowas gehört schon Chuzpe

135: Volggi:

1. September 2015 um 11:37 Uhr

Ich erlebe die Berichterstattung über die Flüchtlinge als ziemliches Schwarz und weiß zeigen. Hier die emotional aufgeladenen Bilder über Schicksale und die große Hilfsbereitschaft, da die verabscheuungswürdigen Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte.

Das Elend in dieser Welt kann uns nicht kalt lassen. Aber die reine Hoffnung anderer auf ein besseres Leben bei uns darf nicht zur Leitlinie unseres Handelns werden. Deutschland darf nicht zulassen, dass das gesamte Unglück der Welt hier bei uns Linderung findet. Damit sind wir überfordert. Nicht finanziell, das ist zu stemmen. Aber die echte Integration solcher Massen kann nicht gelingen.

Es ist eine riesige und stark wachsende Zahl an jungen Männern (der überwiegende Teil der Flüchtlinge) zu uns unterwegs, die weder unsere Sprache noch unsere Werte teilen und denen leider aufgrund mangelnder Qualifikation wenig Perspektiven geboten werden können. Es entstehen Parallelgesellschaften mit sozialem Sprengstoff. Das möchte ich nicht.

136: KritischeStimme:

1. September 2015 um 17:42 Uhr

Das Fluechtlingsproblem kann nur i/d Ursprungslaendern erledigt werden.M.a.W. die Politik muss ihren eigenen Mist raeumen.Man hat jetzt die PatriotRakete aus der Tuerkei weggeholt Schutz der syrische Terroristen,jetztUnterstuetzung Terroristen stoppen(Bewaffnung+Finanzierung)+Frieden stiften.Kriegsfreudige Laender wie England+Frankreich,die Nato Initiatoren der Syrien/LybienKriege,sollten groessere Quoten Fluechtlinge akzeptieren.EU bekaempft nur Folgen,nicht Ursachen dieser Katastrophen
Ursache der Odyssee v Fluechtlingen nach Europa=die verwerfliche NatoPolitik die m ihren Kriegen+schmutzige Politik schon ueber 20 mio Opfer verursacht haben im NahOst an Toten,Verwundeten,Fluechtlingen+viele Laender verwuestet. Auch Hunger=ein wichtiger Grund,BioOel+landwirtschaftliche EUPolitik haben Hunderte Milionen v Menschen inden Hunger getrieben. Das EU sich so abschottet v dem Elend das v ihr verursacht wurde=sehr heuchlerisch+wurde auch v PapstFranziskus als sehr niedriger Moral angemahnt

137: Bundeswehropa:

2. September 2015 um 14:37 Uhr

Ja, ich weis, ich bin schon verwarnt worden, das ich diesen blog benutze. Aber leider weis ich nicht, welche Alternativen zur konstruktiven Medienkritik es sonst noch gibt! Macht doch einen Vorschlag, meine Mail-Adresse habt ihr doch!

Ich bin doch völlig auf eurer Seite!

Ihr seit einfach zu oft zu ungeschickt!
Auch heute wieder: Einschulung von Flüchtlingskindern aus Albanien!

Benennt einfach nur Staaten, wo es garantiert nicht sicher ist: Syrien, Irak, Eritrea, Afghanistan!
Ob die Personen tatsächlich aus diesen Staaten kommen, ist doch egal!
Alle anderen Staatsnamen lasst ihr einfach weg oder sie kommen pauschal aus anderen Kriegs- und Krisengebieten!

Der mediale Supergau hat sich der NDR geleistet, mit dem Internetbericht:”Elaine ist eine gute Frau”

Zehnköpfige Familie aus dem Kosovo mietet auf Kosten des Staates ein ganzes Haus und hat zusätzlich noch eine deutsche Helferin zur Seite!
Alle Kommentare darüber waren zu Recht vernichtend!
Lasst so etwas sein!

138: Bundeswehropa:

2. September 2015 um 19:07 Uhr

Weiterhin, ihr lieben Medien, haltet euch von den geifernden Eiferer fern und bietet ihnen möglichst keine mediale Plattform! Das ist dann nur pure Provokation und hilft nicht der Sache! Das gilt auch für Kommentatoren, die den eigenen Sender angehören! Haltet sie etwas im Zaume! Auf Krawall gebürstete Politrüpel, wie Till Schweiger, sind daher auch eher kontraproduktiv!

Mein Vorschlag:
Hans-Dietrich Genscher als überlebensgroße Ikone und Übervater der Flüchtlingspolitik!
Der Mann ist absolut integer, jeder kennt ihn, jeder mag ihn, er ist selbst aus der DDR geflohen und sein Auftritt in Budapest ist unvergessen und absolut legendär!

Für größere Aufgaben ist der Mann wahrscheinlich schon zu alt und zu krank! Aber als überlebensgroße Ikone ist der Mann absolut perfekt!

139: basti:

2. September 2015 um 20:34 Uhr

Die Unfähigkeit unserer Politiker bei dieser Krise ist offensichtlich und unerträglich.

140: welkemar:

3. September 2015 um 10:30 Uhr

Die Flüchtlinge sind eine große Chance für unser Land. Das müssen wir nur erkennen!

141: Basti:

3. September 2015 um 11:47 Uhr

Ja genau, jeder Flüchtling ist ausnahmslos ein Gewinn für unsere Gesellschaft!

142: Basti:

3. September 2015 um 13:56 Uhr

Danke liebes Team der tagesschau, euer Engagement ist doppel-plus-gut!

143: Basti:

4. September 2015 um 10:46 Uhr

Merkel reagiert auf Orban: “Was wir tun, ist moralisch richtig”.
Kann es moralisch richtig sein über die Köpfe der eigenen Bevölkerung Illegale Einwanderung und Wirtschaftsflüchtlinge zu dulden und sich vor Abschiebungen zu drücken?
Ist es moralisch richtig der ganzen Welt zu suggerieren hier kann jeder aufgenommen werden und da Boot ist nie voll?
Ist es moralisch richtig die zukünftigen Problemfelder und Kosten dieser ungezügelten Masseneinwanderung auszublenden und zu beschönigen?

144: Frank:

4. September 2015 um 14:07 Uhr

Bezüglich ihrer Berichterstattung zum Thema “Flüchtlinge” fällt doch auf, dass hier nur positiv berichtet wird. Es sei denn es werfen einige Rechtsradikale Brandsätzte auf Asylbewerberheime. Dazwischen schein es nichts zu geben?! Wenn ich mich mit meinen Arbeitskollegen, beim Bäcker, Arzt uvm. unterhalte, so scheint es doch sehr viele kritische Stimmen besorgter Mitbürger zu geben. Es wird sich z.B. Sorgen über morode Kitas, Schulen, Straßen uvm. gemacht. Bund, Länder und Gemeinden sind hoch verschuldet. Hier fehlt es an allen Ecken und Enden. Eltern müssen sogar in Berlin die eigene Schule sanieren, weil kein Geld da ist. Aber Deutschland geht es ja gut! Und wenn dann sehr viele Geld für >800.000 Flüchtlinge ausgegeben wird, kann ich die Sorgen meiner Mitbürger sehr wohl verstehen. Leider werden diese sehr schnell in die rechte Ecke gestellt. Warum wird hier nicht mal kritischer berichtet? Überall die gleiche Schönrederei und Durchhalte-Parolen der Kanzlerin.

145: Maik:

4. September 2015 um 20:08 Uhr

Liebe Redaktion, inzwischen belegt die halbe Homepage das Thema Flüchtlinge. Gibt es denn gar nichts anderes mehr zu berichten?? Die Ausgewogenheit geht Ihnen völlig abhanden.

146: welkemar:

5. September 2015 um 13:44 Uhr

Man hat geradezu den Eindruck, dass eine Art Euphorie herrscht, dass so viele “Flüchtlinge” kommen wenn man das öffentlich-rechtliche Fernsehen sieht. Diese höchst illegale Einwanderungswelle wird das Land auf Jahrzehnte beschäftigen, prägen, politisch völlig spalten und sehr viel Geld kosten. Und das bei leeren Kommunalkassen. Leider kein kritisches Wort in den Leitmedien und nur Durchhalte-Parolen der Kanzlerin. In Unterhaltungen mit Kollegen, in Vereinen oder beim Einkauf gibt es viele kritische Stimmen die leider ignoriert werden und untergehen im Willkommenstaumel. Das ist leider auch eine Entwicklung, die das rechte Parteienspektrum zwangsläufig stärken und etablieren wird. Für mich eine unmoralische und unverantwortliche Politik gegenüber der eigenen Bevölkerung und den vielen Flüchtlingen die auf Dauer keine Perspektive haben werden.

147: welkemar:

5. September 2015 um 15:49 Uhr

Warum schafft es eine Organisation wie die tagesschau, mit enormen finanziellen Mitteln ausgestattet, nicht die Blogs am Laufen zu halten? Das ist echt arm!
Man sieht immer öfter, dass sich “Flüchtlinge” mit Gewalt den Weg nach Deutschland bahnen. Was passiert, wenn viele Millionen desillusioniert in Deutschland sitzen und nicht erhalten was ihnen deutsche Politiker, Medien, Arbeitgeberverbände und Schlepper versprochen haben?

148: Basti:

6. September 2015 um 10:27 Uhr

Gerade habe ich die tagesthemen gesehen.
Der von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker geplante sogenannte Verteilschlüssel für Flüchtlinge sieht für Deutschland die Aufnahme von 31.443 Menschen vor.

Was ist gemeint? Jährlich, monatlich, wöchentlich oder täglich? Was ist die Bezugsbasis? Sorry, das sind keine seriösen informativen Nachrichten!

149: Maria A.:

6. September 2015 um 19:18 Uhr

Basti: Monatlich sicher! Denn Afrika hat noch viele, viele Chancenlose. Man spricht von 15 Millionen, die sich bereits an den Küsten zur Überfahrt eingefunden haben. Warum werden denn nie konkrete Zahlen genannt? Weil da selbst unseren blauäugig handelnden Politikern mal klar würde, dass wir kurz vor dem sozialen Kollaps stehen! Die Titanic ist auf dem Meer, der Eisberg nahe, aber so lange die Kapelle spielt, wird es schon gut gehen…

150: Basti:

6. September 2015 um 22:34 Uhr

Liebes Team der Tagesthemen,
Liebe Frau Nahles,
Liebe SPD!
mal eine kleine Geschichte aus dem richtigen Berufsleben mit Wirtschaftswettbewerb ohne Zwangsgebührenerhebung. Viele in meinem Bekanntenkreis haben technische und kaufmännische akademische Abschlüsse und suchen seit über einem Jahr nach Anstellung. Und das zu Gehältern die unter dem Niveau von 1995 liegen! Viele meiner Bekannten arbeiten auch im Bankensektor und zittern um ihre Jobs aufgrund von Einsparungsmaßnahmen. U.a. haben AREVA und Siemens dieses Jahr Jobabbau angekündigt. Da hängen sicher viele Unterlieferanten dran. China schwächelt wirtschaftlich, die Automobilverkaufszahlen gehen zurück und die nächste Rezession steht an. In Deutschland brennt die Luft und IHR sitzt in euren Stühlen bei sicheren fetten Gehältern und Pensionen und phantasiert von imaginieren Jobs, Willkommenskultur und Integration! Bei kommender Rezession platzt die Blase. Da wird sich die Regierung und die GEZ nicht mehr bis zur nächsten Wahl halten.

151: Robert Bambauer:

7. September 2015 um 17:36 Uhr

Sagen Sie doch bitte nicht zu allen Migranten Fluechtlinge. Alle in einen Topf werfen ist ja ein Teil der Misere. An die Kriegsfluechtlinge haben sich eine grosse Anzahl “Trittbrettfahrer” drangeheftet. Die kommen moeglicherweise aus armen Verhaeltnissen, dies ist aber kein Asylgrund.

Wir koennen die Ueberbevoelkerung und die Korruption in vielen Staaten nicht loesen. Schon gar nicht durch die Aufnahme von Menschen aus diesen Staaten. Menschen muessen den Mut haben, Probleme in ihren Staaten selbst zu loesen.

Von aussen geht gar nichts und weglaufen nuetzt auch nichts.

152: Basti:

8. September 2015 um 09:16 Uhr

@Maria A: Sind Sie sicher?
Ich denke die Zahl von 15 Millionen Fluchtbereiten für nächstes Jahr ist nicht unrealistisch bei solch einem Willkommens-Hype.
Bei 15 Millionen wären wir rechnerisch bei über 41 Tsd täglich!
Wäre es monatlich würden wir jährlich “nur” 377.000 aufnehmen.
Alleine jedoch dieses Jahr werden wir die Millionenmarke knacken.
Also, fragen Sie lieber mal nach was Junker meinte!

153: Gertraud:

8. September 2015 um 16:23 Uhr

Wenn ich Nachrichten höre/sehe und Zeitung lese,entsteht der Eindruck es gibt nur die einen Deutschen, die die Asylanten willkommen heißen und der Rest sind eben rechte Rassisten. Wenn man sich aber ein wenig umhört, gibt es genug Menschen, die vor dieser Entwicklung Angst haben, die sich Sorgen machen und die auch rechnen können – und keiner dieser Mitmenschen gehört nur annähernd der rechten Szene an. Und wenn man unsere Politiker hört, fragt man sich, ob sie noch wissen wer ihre Wähler sind.

154: André:

11. September 2015 um 19:38 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich war entsetzt, als ich Donnerstag morgen im Frühstücksfernsehen um ca. 05.45 einen Bericht über ein Posting sah, das sicherlich kritisch aber nicht volksverhetzend war, jedoch als Hasskomentar abgestempelt wurde.
Sind wir in unserer Demokratie tatsächlich schon soweit, dass mündige Bürger die sich kritisch zu der aktuelle Flüchtlingssituation äußern, in die rechte, dumme Ecke gestellt werden ? Ich arbeite im Service und spreche täglich mit Menschen verschiedenster sozialer Schichten. Fast alle sehen die augenblickliche Situation kritisch und wollen nicht diesen Zustrom. Die Medien stellen das komplett anders da. Wenn die Politik weiterhin derart die große Meinung der Bevölkerung missachtet, wird das irgendwann in soziale Unruhen umschlagen.

155: miniMe:

12. September 2015 um 19:31 Uhr

Ich möchte mich erst einmal entschuldigen, das ich nicht am Bahnhof stehe und Beifall klatsche. Der Grund dafür ist einfach , ich muss für mein Geld Arbeiten und habe keine Zeit dafür. Ich bin ein normaler Bürger, der eher linkslastig ist , finde es aber momentan befremdlich was in diesem Land los ist. Unsere Kanzlerin macht einen Alleingang und lädt die ganze Welt ein zu uns zu kommen um zu bleiben , ohne Absprache mit der restlichen EU wird das Dublin Abkommen ausgesetzt und nun erwarten unsere Politiker das die EU hilft die Lawine die Deutschland losgetreten hat in den Griff zu bekommen. Die Medien suggerieren das das Volk Freudentänze macht und Verteufeln Bürger die gerne gefragt werden möchten wenn Besuch kommt und sich Gedanken machen wo das endet.Ihre Berichterstattung duldet leider keine Meinung die Kritisch ist und treibt die ungehörte Masse nach Rechts,bitte nacher nicht Jammern wenn es in die Hose geht und die Rechten zuwachs bekommen.

156: Hans der Unglückliche:

12. September 2015 um 20:34 Uhr

Ich gehöre leider zu der Gruppe Leute, die seit langem arbeitslos sind, trotz Studium der BWL. Kein Mensch fragt mich, wie ich das Leben bewältige, Harz4 bekomme ich wg. Überschreitung der Grenze um 50€, nicht. Sonstige Zuwendungen nada. Eine Wohnung durch komunale Einrichtungen zu bekommen, Fehlanzeige.
Dafür verdienen sich Privatleute mit Bereitstellung von Wohnraum für Flüchtlinge und Asylanten eine goldene Nase. Weshalb ist man hier so verblendet und übernimmt diesen Part als Stadt od. Gemeinde selbst? Die Gewinne könnte man dann wieder der gemeinde eigenen Einrichtungen zu Gute kommen lassen.
Nachdem Dr. Merkel die ganze Welt nach Deutschland einläd und die heimische Bevölkerung weder gefragt, noch per Volksentscheid darüber abstimmen durfte, kann man darauf warten, bis es knallt.
Demokratie und Gesetzesgebung gibt es in diesem Land nicht mehr.
Hut ab vor Herrn Orban, der rigoros Dublin 2 umsetzt. Respekt und Anerkennung!
Unsere Politikerspitzen der CDU und SPD sollten abdanken!

157: ohrenzwicker:

12. September 2015 um 23:13 Uhr

Ich möchte hier nur an Viktor Klemperer erinnern. Sie denken wie Nazis und reden wie Nazis, aber Nazis sind sie natürlich keine.

158: Schwabenpfeil:

14. September 2015 um 18:29 Uhr

Ihre Berichterstattung und Kommentare sind für den neutralen Betrachter einseitig der Koalitionsregierung zuzurechnen. Ihre Mitarbeiter berücksichtigen in keiner Weise die Sorgen und Ängste der einheimischen Bevölkerung. Sie behandeln die Flüchtlinge wie “Götter aus einem fernen Land”, diejenigen Deutschen, die ihre Meinung nicht teilen, wie uninteressante Menschen. Würde mir etwas mehr Ausgewogenheit wünschen.

159: Thomas Stockum:

15. September 2015 um 13:04 Uhr

Es ist schon befremdlich für mich zu sehen, wie überrascht unsere Volksvertreter sind. Wie überrascht Europa ist. Es reicht eben nicht aus sich auf Dublin auszuruhen.
Wer kann Nachhilfe leisten in Sachen Analyse und Schlussfolgerungen im politischen Leben ? Wer sagt unseren Bundestagsabgeordneten z.b. wie man mit E-mails umzugehen hat um Infektionen zu vermeiden?
Viele Dinge sind nur mit Kopfschütteln zu quitieren !
Das schafft kein Vertrauen !!
Was Flüchtlinge angeht: Natürlich gilt es Schutz zu gewähren ! Diese Zeit gilt es zu nutzen um auszubilden und aufzuzeigen, welchen Nutzen das Leben in Demokratie und Freiheit hat. Aber!
Diese Menschen müssen wieder in ihre Heimat, um dieses Wissen reicher. Sie müssen zurück an die Wurzel und ihr Land umgestalten . Auch wir müssen dort in Bildung und Strukturen investieren, ohne vorrangig wirtschaftliches Intersse. Nur dann schließt sich der Kreis und eröffnet Perspektiven für die Menschen in diesen Ländern. Nur so gestaltet macht es Sinn.

160: G.Jülich:

16. September 2015 um 08:21 Uhr

Viele befürchten, der Flüchtlingsstrom könne uns auch finanziell überfordern und benachteiligen. Warum lassen sich Deutschland und andere Aufnahmeländer ihre Kosten nicht von der EU erstatten? Denn Aufnahme und Integration von Flüchtlingen sind keine nationalen Hobbys, sondern eine europäische Aufgabe! Ein Flüchtling, diese Zahl wurde mal geschrieben, kostet 1.000 Euro im Monat. Wenn allein 2015 am Ende rd. 1 Mio. bei uns bleiben dürfen, so sind das 1 Mrd. Euro pro Monat, im Jahr 12 Mrd. Euro … und zwar in jedem Jahr – Tendenz steigend. Vielleicht lenken bei diesen Zahlen andere Nationen ein, wenn sie merken, sie müssen viele mehr einzahlen in den EU-Topf.

161: Thomas Tschetsche:

19. September 2015 um 16:36 Uhr

Ich würde mir eine neutralere Berichterstattung, die nicht die persönliche Meinung des Berichterstatters beinhaltet sehr wünschen. Die Leser (Bürger) sind sehr wohl in der Lage sich daraus eine Meinung zu bilden.
Solche Dinge wie, Bundespräsident erklärt, dass die überwiegende Zahl der Migranten hoch qualifiziert ist. Fünfminuten später erklärt ein Arbeitsexperte im Sender Phönix das Gegenteil, sollten den politischen Akteuren vorbehalten bleibe.

162: Olaf Hase:

21. September 2015 um 07:24 Uhr

Die Frage, die sich stellt ist doch: Wie will Deutschland soviele Menschen integrieren, mit Bildung und Arbeitsplätzen versorgen? Die Mietpreise werden steigen, die Arbeitslosenzahlen werden steigen und natürlich auch die Lebensmittelpreise und die Krankenversicherungspreise. Wie soll das funktionieren, bei einer derzeitigen Verschuldung von 2,2 Billionen Euro?Ich bin dafür zu helfen, aber wir sollten auch realistisch
sein.Darüber hinaus ist nocht nicht absehbar, wieviele noch kommen werden.Wir haben schon 80 Millionen Einwohner.

163: Natalie Abele:

22. September 2015 um 14:27 Uhr

Ihre Nachrichten sind sehr einseitig. Aber generell im Allgemeinen und in ausnahmslos allen Medien. Natürlich ist die Frage schwer zu klären, was in so einer Situation die richtige Handlungsweise ist. Aber wenn sich von allen EU-Mitgliedsstaaten die absolute Mehrheit GEGEN eine Quote ausspricht, sollte dann nicht mal zur Abwechslung Deutschland überlegen, ob vielleicht auch mal andere Recht haben könnten und es KEINE gute Idee ist? Was erwartet uns? Wie leicht können IS-Mitglieder in unser Land gelangen?
Wann wird mal ein Interview eines in Deutschland lebenden Bürgers ausgestrahlt der sagt “Ich habe Angst vor dem Flüchtlingsstrom. Ich habe Angst, abends im Garten zu sitzen”. Oder wann wird mal über Auseinandersetzungen zwischen Flüchtlingen in Flüchtlingsheimen berichtet oder Diebstählen in Supermärkten? (Die Videos gibt es nur auf YouTube). Gibt’s das etwa nicht??
Bilder von kleinen weinenden Kindern sollen Mitleid erregen, dabei sind die allermeisten Flüchtlinge junge Männer.

164: Candice:

24. September 2015 um 21:23 Uhr

Wie viele andere Kommentatoren finde ich Ihre Berichterstattung gleichfalls unheimlich einseitig und tendenziös. Die (sehr berechtigten) Ängste und Sorgen der Bürger werden wenig behandelt und jede Entwicklung, den nicht versiegenden Flüchtlingsstrom irgendwie zu begrenzen (Herkunftsländer, Sachleistungen) eher negativ kommentiert. Auch werden längerfristige Auswirkungen auf unsere Gesellschaft, insbesondere natürlich Kosten, nicht thematisiert. Was passiert, wenn bei den vielen Freiwilligen irgendwann einmal “die Luft heraus ist”? Es geht doch vor allem um die langfristige Perspektive des Zustroms bzw. dessen Bewältigung.
Auch stimme den vielen Kommentatoren zu, daß zu wenig differenziert berichtet wird, ob es nun um die heterogene Zusammensetzung der Flüchtlinge oder kritische Stimmen geht, die dann auch schnell als rechts oder “Stammtischparolen” abgestempelt werden. Bitte berichten Sie differenzierter und über beide Seiten der Medaille!

165: B.Töpfer:

25. September 2015 um 16:48 Uhr

Hilfe ist notwendig, das steht außer Frage. Aber dass es für Deutschland keinerlei Obergrenze der Zuwanderung geben soll, kann ja wohl nicht wahr sein.
Für alle möglichen Vorhaben gibt es Bürgerentscheide, aber bei diesem wichtigen Thema ist das nicht vorgesehen. Das wird sich noch bitter rächen. Ich möchte nämlich in keinem Land leben, in dem rechte Parteien zukünftig in den Landtagen oder im Bundestag einziehen. Nicht nur Frau Merkel darf ihre Befindlichkeit zu diesem Thema äußern.
Ich habe mein ganzes Leben in diesem Land gelebt, ohne Unterbrechung gearbeitet und ich möchte auch in Zukunft dafür eine angemessene Alimentierung erhalten. Diese Forderung kann ja wohl nicht als Egoismus ausgelegt werden. Aber woher sollen sollen die ganzen Milliarden für die Flüchtlinge kommen? Aber man kann ja beruhigt sein, denn niemand hat die Absicht….. Steuern zu erhöhen oder neue Schulden zu machen.

166: Peter:

26. September 2015 um 09:36 Uhr

Wie soll es in D weiter gehen, die Regierung macht Versprechungen zur Weltrettung, Politiker hören ihrem Wähler überhaupt nicht zu. Beispiel, ein Syrer berichtet vom radikalen Gruppen im Islam, die sich nicht integrieren lassen werden, Antwort kann ich mir nicht vorstellen. Eine Erzieherin berichtet von über 30 Schülern in der Klasse, Antwort falsch habe auch Klassen besucht. Bestimmt nicht anonym.Alles wird nur verschönt.Bei dieser Fürsorge braucht sich keiner zu Wundern, dass auch schon 2 Frauen ihre Wohnung durch ein Bürgermeister wegen Eigenbedarf für Flüchtlinge gekündigt wurde. Das Grenzt schon an Größenwahn die ganze Welt retten zu Wollen zu Lasten des D-Volkes und deren Altersarmut für Generationen. Auch wenn auf einmal viele Gesetze geändert werden können dient dies nur zur Geldbeschaffung des Staates um die vielen Milliarden auszugleichen und nicht den D-Volk zur Bekämpfung der Altersarmut. Was tut diese Regierung da eigentlich, schaut besser mal ins eigene Land, Mutti!!!??

167: Peter:

26. September 2015 um 14:24 Uhr

Abschließen möchte ich noch fragen warum eigentlich muss D immer im Vordergrund stehen? Haben wir nicht selber genügend Probleme, worüber die Welt lacht, Altersarmut, Flughafen Berlin, EU Klage wegen Nichteinhaltung von Richtlinien zur Gefahrabwehr in Häfen, Brüssel Klage auch wegen miserable Kontrolle im Flughafen, und und …. Vor allem VW, wir schweben auf Wolke 7 und lügen und betrügen die ganze Welt und unser eigen Volk, nur aus Profit. Aber die Flut der Flüchtlinge wird schon alles wegspülen, hofft mann vielleicht. Schuld haben wir selber etwas, bei unter 40% Wahlbeteiligung wählen die Parteimitglieder sich nur selber. Keiner braucht seine Wahlversprechen einzulösen und bei Koalitionen fungiert man als Jasager, aber man ist halt ganz oben. Trotz 45 Jahre Arbeit im Osten wird meine Rente zwar zum Leben reichen, aber weiter auch nicht. Hoffentlich wir Ihre Agenda 2030 auch so ein super Erfolg wie die 2010.

168: Peter:

28. September 2015 um 11:48 Uhr

Meinen Respekt dem Bundespräsidenten Gauch, der auch mal die Sorgen und Ängste der Bevölkerung sieht. Leider wird er gleich wieder kritisiert von den machtbesessenden und ignoranten Politiken um sich zu profitieren. Herr Hofreiter meint das ist nur Angst-Verbreitung und schädlich, nur für wen? Wir müssen in den Gemeinden und Städten auf engsten Raum damit leben und unsere Kultur und Freizeitgestaltung wurde eingeschränkt und nicht die der Politiker. Es ist doch wohl ein Unterschied ob ich so ein Lager mal besuche, das vorher natürlich abgesichert wurde, oder man ständig damit konfrontierend wird. Auch deutsche Wähler sind begrenzt belastbar und einsichtig, dies ist in Österreich momentan der Fall. Die Rechten haben über 30% erreicht, das kann einem zu denken geben, hoffentlich auch den Politikern in unserem Lande. Die Wahlbeteiligung lag sogar unter ein drittel.
Unsere Regierung sollte dies nicht zulange ignorieren, denn irgendwann gibt es kein zurück mehr.

169: Alice:

2. Oktober 2015 um 22:41 Uhr

Die Tagesschau-Berichterstattung zur Fluechtlingskrise finde ich gut und wichtig, weil zu diesem Thema anderswo viel mit starken Meinungen und Halbwahrheiten argumentiert wird.

Was ich mir wuenschen wurde: Man hoert immer wieder, dass die Zahl der Arbeitslosen aufgrund der steigenden Anzahl an Fluechtlingen steigen wird. Viele Menschen, vor allem im Niedriglohnsektor, hoeren hier Alarmglocken laeuten, weil steigende Arbeitslosigkeit normalerweise in bedeutet, dass mehr Menschen ihren Job verlieren und fuer jeden einzelnen die Chance steigt, arbeitslos zu werden. Tatsaechlich bedeutet die demnaechst steigende Arbeitslosigkeit doch aber in erster Linie, dass mehr arbeitssuchende Fluechtlinge im Jobcenter registriert sind, nicht dass Deutsche ihre Jobs verlieren.

Ich finde es wichtig, dass dieses Missverstaendnis in der Berichterstattung angesprochen und aufgeklaert wird.

170: Sascha Bärtsch:

3. Oktober 2015 um 13:59 Uhr

Die Berichterstattung im Deutschen Fernsehen emfinde ich als sehr einseitig und ist Wasser auf den Mühlen von Radikalen. Auch eine Meinung die nicht gerade zum Hype der Tagesschau passt muss gesendet werden, dann hätte man eine Auswahl. Aber derzeit fühlt sich jeder bevormundet, keiner fragt die Leute oder Kommunen könnt ihr, oder wollt ihr überhaupt noch Flüchtlinge aufnehmen ? Ein einfaches “wir schaffen das” ist mir zu wenig. Ich wähle Konservativ seit ich darf fühle mich aber weder durch Medien oder Politik noch irgendwie vertreten.
Da ich für Radikale nichts übrig habe ziehe ich mich zurück bis wieder ein Politiker mit einer Klaren Kante wie Helmut Schmidt auftaucht.
Gute Nacht Deutschland

171: Michael Wagner:

7. Oktober 2015 um 13:11 Uhr

ja wir müssen helfen aber es muss auch eine Flüchtlingsobegrenze geben, wir können hier nicht zig-Millionen aufnehmen und versorgen wir haben selber Menschen in unserem Land die Hilfe dringend nötig haben um die sich leider niemand kümmert das ist ja egal weil es Deutsche sind wir müssen uns ja nur um Asylanten sorgen, die haben bisher nicht einen Cent in unser Sozialsystem gezahlt bekommen aber alle Taschengeld, Frage wieviele Deutsche haben das nicht um sich selbst Spielereien zukaufen warum also bekommen die Asylanten das. Desweiteren sollten mal alle Wirtschaftsflüchtlinge ausgewiesen werden egal ob Alt oder Krank die sind doch Alt und Krank nach Deutschland gekommen also können die genauso auch wieder zurück geschickt werden und alle Flüchtlinge die meinen sich hier in unserem Land zu prügeln auch raus, prügeln können die sich in ihrem Land. Und dann eine Frage warum flüchten die nicht alle in die Länder wo ihr Glauben (Moslem) herrscht warum kommen die in ein Christliches Land.

172: Thomas Sperl:

9. Oktober 2015 um 04:50 Uhr

Neutrale Berichterstattung?

Fand den schon ein echter Diskurs mit für und wieder statt?

Nein, niemand das Volk gefragt hat!

Vor allem da Kritiker, und mögen sie noch so gute und richtige Argumente vorbringen (von Ängsten bis hin zur Nichteinhaltung der Dublin Verträge durch Griechenland, Italien, Österreich etc.) mundtot gemacht werden. Nicht nur das:

Jeder Kritiker muss fürchten zum (Neo-)Nazi erklärt zu werden, da es ja nicht akzeptabel ist Dinge in Frage zu stellen – und das obwohl gerade dies das Grundprinzip einer echten Demokratie ist…naja was wundere ich mich eigentlich noch, wenn die Regierenden das Volk überall draußen halten (keine Plebiszite zu wichtigen Themen/Fragen!) und von einer echten Demokratie bis auf die Wahlen nichts mehr übrig ist!

Eigentlich wäre es IHRE AUFGABE dafür zu sorgen das dies nicht so ist, der Schutz und der Ausbau der Demokratie sollte ihr vorrangigstes Ziel sein.

Sie machen das echt SEHR GUT! Ich bin TOTAL BEGEISTERT (Anmerkung: Sarkasmus!)

173: Rolf:

9. Oktober 2015 um 08:42 Uhr

Ich kann dem, 172 Thomas, nur zustimmen und Sagen von einer Demokratie kann in Deutschland seit der Euro-Kriese nicht mehr gesprochen werden. Wenn die deutsche Regierung eine Meinung vertritt, muss jeder diese, wenn er nicht in die rechte Ecke gestellt werden will, auch vertreten und deren Folgen lautlos hinnehmen. Dies scheint im eigenen Land noch einigermaßen zu funktionieren, aber ob sich das auf dauer die EU-Länder gefallen lassen werden?? Die Stimmen werden auch lauter und deutlicher gegen Deutschland, man kann viel aufgebautes sehr schnell vergessen lassen. Mit Machtausübung ist heute nicht mehr viel zu errechen, aber eben zu zerstören.

174: Rolf:

9. Oktober 2015 um 14:38 Uhr

Endlich mal klare Worte aus Bayern, helfen ohne Frage, aber nach Recht und Ordnung und nicht wie jetzt nach Herz aber ohne Verstand.

175: K. Martin:

12. Oktober 2015 um 08:44 Uhr

Das der Zuzug von Menschen mit völlig anderen Werten Probleme vielfältiger Art mit sich bringt ist offensichtlich. Nur ein Beispiel: da die meisten Flüchtlinge keinerlei Ausweispapiere bei sich führen, werden solche auf Angaben der Betroffenen hin ausgestellt. Das kann zur Folge haben, dass Ausweispapiere auf erdachte Angeben hin erstellt werden. Im Hinblick auf die Sicherheit des Staates und damit unserer, halte ich diese nicht zu verstehende Abwicklung schlichtweg für gefährlich. Die Berichterstattung der Medien ist einseitig und propagandahaft, -kritikloses mitschwimmen- und gibt nicht die Meinung und Interessen der Mehrheit der Bevölkerung (auch derer mit Migrationshintergrund)wieder. Auch beleidigend und scharf zurückzuweisen ist die ständige, ermüdende Behauptung Kritikern gegenüber, sie seien aus dem “rechten Lager”. Freiheitliche Staaten mit hohem Demokratieverständnis, z. B. USA sichern ihre Grenzen z. B. gg. mexikanische Grenzübertreter schon seit langem.

176: ohrenzwicker:

12. Oktober 2015 um 12:03 Uhr

Die Flüchtlinge sind das Mittel zum Zweck einflussreicher Eliten von BILD bis Burda, BMW bis VW, die ihre Felle davonschwimmen sehen und Abstiegsängste einer Mittelschicht bedienen, dem Ruck nach Rechts zu folgen. Hier wird die Angst geschürt. Politiker im Schlepptau von Banken und Konzernen dampfen mit ihren Gesetzen seit Jahren auf Kosten der Mittelschicht das Gemeinwohl ein. Nach oben zu buckeln und nach unten zu treten ist daher nicht nur billig sondern völlig nutzlos. Statt vor Asylheimen zu zündeln wären der Bundestag, die Banken und Konzerne die richtigen Adressaten für Ihren Unmut. Sie könnten gegen TTIP auf die Barrikaden gehen, Sarrazin kritisieren, der sich dumm und dämlich verdient, sie könnten eine Regierung abwählen, die sich nicht von einem Kapitalismus verabschieden will, der uns alle versklavt. Denn würde der, der betrügt, tatsächlich fliegen, die bayrische Staatskanzlei stünde ganz oben auf der Flugliste… Die Allianz der Wirtschaft und Politiker heißt Korruption.

177: Peter:

15. Oktober 2015 um 08:50 Uhr

Zum Interview von Herrn Altmaier: „Ich kenne keinen der mir eine Obergrenze der Flüchtlinge ausrechnen kann festlegen kann“. Herr Altmaier, da rauche ich keine Mathematiker oder ihre fragwürdigen Institute für Umfragen, schauen sie unter die Gürtellinie ihres Volkes und sie haben ihre Antwort. Sie Fragen sich wieso so viele im Frühjahr gekommen sind, auch das ist Ironie, bei der Reklame mit einem Video, kommt ins glorreiche Asylland Deutschland und der Erklärung Gesetzte einseitig außer Kraft zu setzen. Fr. Merkel sagt heute, ich habe nicht gesagt wir schaffen das alleine, verlangt aber jetzt von allen das D sich verändert und wir uns eben fügen müssen. Sie sagt auch, ich habe die Flüchtlinge doch mit gerufen, na wer dann. Aus dieser Nummer kommt D nicht mehr raus, ich glaube wir brauchen ein Volksbegehren um wieder zu klaren Verhältnissen zu kommen. Es ist doch nur noch ein Machtkampf einzelner Politiker und deren ja Sager.

178: Peter:

15. Oktober 2015 um 10:14 Uhr

Noch eine Anmerkung zur friedlichen Lösung unser deutsches Problem, woran wir alle selber schuld sind, sind die Wahlen. Die Zahlen sind gerundet und von 2013.
- von 81 Millionen sind 61 Millionen Wahlberechtigt
- davon gehen nur 23 Millionen wählen (38%)
- von den 23 Millionen wählen 7 Millionen CDU (34%)
- und 5 Millionen SPD (25)
Fazit: 12 Millionen bestimmen über 81 Millionen Menschen!!
Geht endlich alle Wählen und entscheidet selber über euer Leben in Deutschland, denn wenn Proteste und Demos nicht mehr helfen, was wird dann wohl kommen.

179: Hans Fulgoni:

18. Oktober 2015 um 18:41 Uhr

Ich beschäftige mich sehr mit der Flüchtlingspolitik von Fr.Merkel.Ich unterstütze diese Politik nicht.
Und ich habe bis jetzt noch nicht einen Menschen kennen gelernt der dies tut.Die einseitige Berichterstattung in den Medien ist beschämend.Werden wir nur für dumm verkauft?Wie soll das soziale Netz diesen Ansturm auffangen?Ich weiss Facharbeiter werden es “richten”.Und natürlich Frau Merkel…Zum Thema Demokratie hier in Deutschland möchte ich gar nicht erst meinen Kommentar abgeben.

180: Dirk:

19. Oktober 2015 um 16:50 Uhr

von einen zwangsverordnetem, angeblich mit den Ziel der neutralen Berichterstattung Fernsehen kann und werde ich erwarten, dass dies auch so eingehalten wird. Es gibt im staatlichen TV keinen Spielraum außerhalb der Neutralität. Ansonsten ist es Betrug am Beitragszahler! Und die Legimitation für den Erhalt dieser TV Anstalten (die ich eh schon anzweifel) ist mehr als dahin.
Immer wieder kommt es dazu, dass ARD oder ZDF zugeben muss, dass Bilder, Nachrichten oder gar Meinungen geschönt, verändert oder manipuliert sind.
Das muss aufhören.
Bestes Beispiel ist hier:
“http://www.focus.de/kultur/medien/tagesschau-und-tagesthemen-ard-raeumt-falsches-fluechtlingsbild-ein_id_5001222.html”
Wer Chefredakteur ist, hat einfach dafür zu sorgen, dass die Bilder ausgewogen und der Realität entsprechend gezeigt und ausgewählt werden. Ansonsten bitte den Stuhl frei machen. Ich war schon versucht, eine Dienstaufsichtsbeschwerde einzuleiten, damit dies endlich mal einen Knall gibt und aufhört.

182: Bundeswehropa:

22. Oktober 2015 um 12:54 Uhr

Was zur Zeit in Deutschland passiert, ist bereits tausende Male in der Weltgeschichte geschehen!

Nur aus diesen Grund gibt es überhaupt Italiener, Engländer, US-Amerikaner, Kanadier, Australier,Neuseeländer, Brasilianer und viele andere Völker! Teile eines Volkes spalten sich ab um mit anderen Menschen ein neues Volk zu bilden!

Nicht mehr und nicht weniger!

183: Egon Krischer:

27. Oktober 2015 um 11:49 Uhr

Helfen oder integrieren? Ein Land mit Waffengewalt zu erobern oder durch Rechtsansprüche, kann auf das Gleiche hinauslaufen. Dies gilt auch, wenn die politische Führung des Landes solche Rechtsansprüche festgelegt hat.
Die Flüchtlingsfrage stellt viele vor die Frage, ob Wohl und Interesse der Menschheit als Ganzes zu dienen über Wohl und Interesse der deutschen Bevölkerung zu stellen sei.
Betrachten wir Fakten u pragmatische Prognosen:
1. Jeder Asylant kostet den Staat bei Integration ins Sozialhilfenetz etwa 1000 Euro/Monat
2. Bei z.B. angenommenen 4.000.000 Flüchtlingen wären dies ca. 48 Milliarden /Jahr
3. Davon werden voraussichtlich ggf. etwa 3 Millionen Jahrzehnte in irgendeinem Sozialhilfeverhältnis bleiben und sich vermehren, mind. 1 Billion Euro Sozialkosten/15 Jahre/4.000.000 Flüchtlinge wären realistisch.
-Millionen zu helfen zu überleben u Mill. zu integrieren ist ein Unterschied.

184: Buxtehude:

27. Oktober 2015 um 13:56 Uhr

Leider drängt sich mir bei der momentanen Lage bzw. den Zeichen aus Berlin immer mehr der Gedanke auf: Unsere Kanzlerin ist sich dem Ernst der Lage nicht richtig bewusst. Klug streitet sie fuer die Notwendigkeit einer Flüchtlingspolitik und verliert dabei jede zu beachtende Kontrolle bzw. agiert wie ein wütendes Kind welches seine träumerischen Aeusserungen nicht bestätigt sieht und stoisch und blind verteidigt.

185: ohrenzwicker:

31. Oktober 2015 um 20:41 Uhr

@184: Buxtehude: Die Kanzlerin macht was sie immer macht, sie wartet ab um die ersten Mehrheitsmeinungen zu erfahren und dann reagiert sie. Wird es in Zukunft eine Berliner Regierung ohne Bayernminister geben? Der Gedanke lässt hoffen!

186: breakthedawn:

11. November 2015 um 23:53 Uhr

Es wird von Integration gesprochen. Integration scheint die Lösung des Problems.
Aber ich frage mich, wieso müssen wir Menschen integrieren, die nicht hierher gehören und die von Gesetzes wegen nur max. 1-3 Jahre bleiben dürfen?
Zeltstädte sollten ausreichen. Es sind schliesslich bundesdeutsche Steuergelder die für die Flüchtlinge geopfert werden und deshalb muss sorgsam damit umgegangen werden.

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