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ARD-aktuell

7. August 2015

Der Tagesthemen-Kommentar von Anja Reschke

Es war nur ein Kommentar in den Tagesthemen. So wie jeden Tag. Diesmal von Anja Reschke. Knapp zwei Minuten lang sagt sie ihre Meinung über Hetze im Internet. Sofort danach geht es in den Sozialen Netzwerken richtig ab. Mehr als 12 Millionen Menschen bekommen das Thema mit, etwa vier Millionen mal wird das Video des Kommentars geklickt.

Anja Reschke wollte viele Reaktionen bekommen, ihr Ziel war es, die Mehrheitsverhältnisse in diesem Land klarzumachen. Zeigen, dass es in Deutschland vielmehr Mitmenschlichkeit gegenüber Flüchtlingen gibt als plumpe Ausgrenzermentalität. Und das hat verdammt gut funktioniert. Etwa zwei Drittel der Kommentare zum Kommentar äußern sich positiv. Vielen Nutzern hat Reschke aus der Seele gesprochen, indem sie aufrief, dagegen zu halten, den Mund auf zu machen, Haltung zu zeigen. Und genau damit, mit Haltung und Meinung, erlebt eine wichtige und etablierte journalistische Darstellungsform in den Sozialen Netzwerken eine Renaissance: der gute, alte Kommentar.

Ich bin froh, dass Kommentare wie der von Anja Reschke die Diskussion befeuern. Unsere Plattformen sind genau für diesen Diskurs eingerichtet. Es hat keinen Zweck, aus Angst vor fragwürdigen Diskussionsbeiträgen oder Hetze im Netz bestimmte Themen auszulassen. Das bringt gar nichts. Vielmehr muss auch die Flüchtlingsdebatte geführt werden, mit großer Offenheit, mit Respekt und wo nötig auch mit klarer Kante. Dabei hat mich eines sehr überrascht: Unser Social Media-Team musste heute nicht mehr Kommentare löschen als sonst, die Zahl der Sperrungen wegen rassistischer Äußerungen war auch nicht besonders hoch. Was nicht heißt, dass die schlichten Gemüter schweigen. Eine Mail, die ich heute bekam, endet nach rassistischem Gefasel mit den Sätzen: “Das restliche noch vorhandene deutsche Volk hat die Schnauze voll. Gott sei Dank kann man euch abschalten.” Ja, kann man, aber versuchen Sie mal Facebook abzuschalten. Wiederhören!

30 Kommentare

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1: Tom Hess:

7. August 2015 um 06:01 Uhr

Mir wird trotzdem langsam mulmig. Wo bitte unterscheiden sich Ihre Aussagen von scharf rechts? Alles, was der eigenen (scharf linken) Meinung nicht genehm ist, wird in die rechte Ecke gestellt und damit als unwürdig abgetan. Ist das Demokratie? Müssen alle Menschen mögen, wenn ihr Land überrannt wird? Ich hab gelesen, Flüchtlinge sollten wie Deutsche behandelt werden. Ich lebe seit 10 Jahren in Asien. Und ich habe hier keine Rechte. Jährlich muss ich mindestens 20.000 Euro nachweisen oder gehen. Arbeiten darf ich nur, was Einheimische (noch) nicht können. Passiert ein Unfall, bin ich schuld, denn ich müsste ja nicht hier sein, so die Logik. Heirate ich eine Einheimische und zahle für eigenes Haus und Land, muss ich dennoch unterschreiben, dass sie das vor der Ehe mitbrachte, weil es hier Gütergemeinschaft gibt. Nur so bekomm ich bei Scheidung nichts oder kann im Todesfalls nach einem Jahr enteignet werden. So geht die Welt mit uns um. Deutschland kann gar nicht die ganzeWelt aufnehmen

2: INING:

7. August 2015 um 09:33 Uhr

Sie schrieben, Resckes Ziel sei es gewesen, die Mehrheitsverhältnisse im Land klar zu machen. Zu ihrem Artikel wurden 134 Kommentare veröffnetlicht. Nach 76 davon habe ich aufgegeben zu lesen musste aber feststellen, dass meiner Ansicht nach nur 12 davon sich klar und eindeutig im Sinne von Frau Reschke aussprechen. Die meisten Leser
machen sich Sorgenum unsere Meinunfsfreiheit und das vorschnelle Abstempeln Andersdenkender, wenn sie auf diie Probleme bei ungesteuerter Zuwanderung hinweisen. Es bedarf also m.E. nicht noch mehr erklärender journalistischer Kommenrare, sondern im Gegenteil einer Zuückhaltung von Wertungen in einem Nachrichtenmagazin, damit sich die Bevölkerung allein durch Tatsachen ihr eigenes Bild machen kann.

3: Anderer Max:

7. August 2015 um 11:36 Uhr

Danke Frau Reschke, danke Tagesschau Redaktion, dass hier das ganze Thema offen und transparent behandelt wird. Leider stehen hier über mir auch schon wieder 2 Kommentare von “besorgten Bürgern”. Deren Netzwerk funktioniert äußerst schnell: Sobald ein postiver Kommentar in Sachen Flüchtlinge kommt, wird dies auf den einschlägigen rechten Portalen verbreitet und zum Kommentieren aufgerufen. Das bedeutet, dass die Kommentarspalten grundsätzlich nicht für eine quantitative Erhebung von “Pro” und “Contra” geeignet sind, weil das Netzwerk der Rechten und deren Symphatisanten (Politisch Unkorrekte – Achtung, Anspielung) immer schneller und umfangreicher reagiert, als eine bürgerliche Normalverteilung. Daher entsteht auch der Eindruck, diese rechten meinungen seien mitlerweile salonfähing. Das glaube ich nicht, die Rechten sind nur besser vernetzt und können ihr Gülle so prominenter, öfter und umfangreicher auf das Feld der geistigen Vergiftung werfen.

4: Markus Wachtel:

7. August 2015 um 12:18 Uhr

Vielen Dank Frau Reschke für Ihre klare Stellungnahme.
Markus Wachtel aus Bad Hersfeld

5: Ante Portas:

7. August 2015 um 12:47 Uhr

Sehr mutig!

6: @Regierungs4tel:

7. August 2015 um 16:04 Uhr

Frau Reschke stellte zu Beginn ihres Kommentars auf die Aufnahme von “Wirtschaftsflüchtlingen” ab. Damit kommentiert sie nicht dn status quo, sondern entwirft ein hypothetisches Szenario, in dem Armutsflüchtlinge den bislang Asylberechtigten gleichgestellt sind. Viele Zuschauer dürften den Tagesthemen-Kommentar von Frau Reschke daher als Provokation aufgefasst haben – und man muss sich in der Tat fragen, warum die Tagesthemen in dieser ohnehin konträren Debatte Szenarien als gegeben unterstellen, die es nirgendwo in Europa gibt. Den Millionen Kriegsflüchtlingen aus Syrien, die keine Armutsflüchtlinge sind, erweist die ARD hier einen Bärendienst.

7: Herbert Bäumer:

7. August 2015 um 17:00 Uhr

Frau Reschke ist weit über das Ziel hinausgeschossen. Ein Kommentar sollte sachlich und nicht tendenziös sein. Und erst recht nicht überheblich.
Ich persönlich möchte von den Medien informiert aber nicht belehrt werden.

8: @Regierungs4tel:

7. August 2015 um 20:42 Uhr

Herbert Bäumler hat mit Kommentar Nr. 7 völlig Recht. Zumal der Kommentar bei flüchtigem Zuhören die Bürgerkriegsflüchtlinge als potentielle “Wirtschaftsflüchtlinge” adressiert(siehe meinen Kommentar Nr. 6). Wo bleibt da die journalistische Sorgfalt?

9: ohrenzwicker:

8. August 2015 um 11:25 Uhr

Anja Reschke hat schon mehrere gute Kommentare geliefert, in welcher Zeit leben wir denn, wenn das schon wieder als mutig gilt? Ich blogge seit über 10 Jahren gegen Ausländerhetze und Muslimfeindlichkeit und gehe auch dagegen auf die Strasse, genutzt hat es bisher wenig. Denn wenn in staatlichen Behörden die rechte Szene sowohl materiell als auch ideell unterstützt wird auch mit Wohlwollen der NSA, was können wir normalen Bürger noch dagegen halten??? Ich denke, da sollten noch mehr Politiker ihre Konsequenzen ziehen und endlich was dagegen unternehmen. Emanzipation hat was Erfrischendes.

10: Maria A.:

8. August 2015 um 13:33 Uhr

Man ist immer wieder erstaunt, wie weit unsere öffentlich-rechtlichen Sender von einer neutralen und umfassenden Berichterstattung abgewichen sind.
Zuerst waren es meinerseits nur Vermutungen, aber durch die Sendungen zur Ukraine-Krise und dem unsäglichen Attentat in Frankreich wurden die untermauert. Leider, möchte ich noch anmerken, denn als ehemalige DDR-Bürgerin bin ich ein “gebranntes Kind” und hatte 1990 gehofft, dass wir diesen medialen Gleichschaltungsbrei nie mehr erleben müssten. Doch es drängen sich mittlerweile immer neue Vergleiche zur “Aktuellen Kamera” auf, nicht nur bei dem monotonen Herunterleiern der Nachrichten, sondern auch in dem mühelos erkennbaren mahnenden Unterton der Ansagenden zu bestimmten Meldungen; eindeutig im Voraus verurteilend oder billigend. Frau Reschke ist für mich die Fleisch gewordene Verkörperung der Wohlstandslinken. Und dieser “Berufung” gibt sie bei allen ihren Sendungen in Worten und Gesten Raum, obwohl sie ja neutral zu agieren HÄTTE…

11: ohrenzwicker:

8. August 2015 um 14:06 Uhr

@ 10: Maria A.
In einzelnen Fällen wünsche ich mir auch eine sachlichere Berichterstattung. Das gilt für die Rentenreform oder die Agenda2010 und auch für die von den USA angezettelten Kriege u.a.m., dennoch ist ein Kommentar ein Kommentar und wird als solcher auch gekennzeichnet. Und daher ist dagegen nichts einzuwenden.

12: basti:

8. August 2015 um 18:00 Uhr

Ist Frau Reschke jetzt für Wirtschaftsflüchtlinge oder nicht?
Wer zahlt zukünftig die Sozialleistungen?
Woher kommen die Wohnungen?
Wer schafft die Arbeitsplätze für viele unqualifizierte?
Bildet sich hier ein radikales Potential heran?
Sind IS Aktivisten unter den Flüchtlingen?

Leider fehlen kritische Fragen aber auch unangenehme Antworten im Rausch der Willkommenskultur.

13: Sam Burger:

8. August 2015 um 18:05 Uhr

Bravo, Frau Reschke! Endlich mal nicht nur Schweigen oder Beschwichtigen bei den Anständigen, sondern der klare Aufruf zur Aktion gegen den Nazi-Mob, der sich rasend schnell vermehrt und nach Umfragen schon rund die Hälfte der Bevölkerung umfasst. Das muss beendet werden! Rechts Hetzen ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Der öffentliche Rundfunk steht auf der richtigen Seite. Er hat eine klare Führungsaufgabe, um das Gefasel der Rechten zum Schweigen zu bringen. Ich freue mich auf Ihren nächsten Kommentar.

14: basti:

8. August 2015 um 18:34 Uhr

Sam Burger schreibt: “den Nazi-Mob, der sich rasend schnell vermehrt und nach Umfragen schon rund die Hälfte der Bevölkerung umfasst.”
Die Hälfte der Deutschen ist also bereits Nazi-Mob? So extrem darf also hier gepostet werden?

15: Nicole Englebert-Sabatier:

9. August 2015 um 13:11 Uhr

Ich gratuliere Ihnen für ihren Kommentar, Sie haben absolut recht. Ich wollte mehr sagen aber ich bin von Lüttig in Belgien, ich lerne Deutsch weil meine Tochter lebt in München aber es ist schwerig.

En Français: continuez votre combat!

Nicole Englebert-Sabatier
quai de Longdoz, 59
B4020 Liège

16: Alex Müller:

9. August 2015 um 18:18 Uhr

Als ich den Kommentar von Frau Reschke im Internet sah, kam mir die ganze Sache irgendwie bekannt vor und ich mich an Karl-Eduard von Schnitzler erinnert.
Auch Sudelede konnte so unvergleichlich polemisieren und polarisieren. Bei Ihnen Frau Reschke kommt noch provozieren dazu. Dabei ist es, glaube ich, Ihren meisten Gegnern egal, was Sie kommentieren, sondern wie Sie es machen. Dafür bekommen Sie den Gegenwind. Ich würde mich auch freuen, wenn mal die Gegenseite zu einem Thema einen Kommentar loslassen dürfte. Aber wir sind ja in Deutschland, die demokratischste Demokratie der Welt (gleich nach den USA), und da geht natürlich sowas überhaupt nicht.

17: Sabine Kaldun:

11. August 2015 um 14:59 Uhr

Sehr geehrte Frau Reschke,
lassen Sie sich von den persönlichen Beleidigungen nicht beirren, noch besser ignorieren Sie diese Unfähigkeit zur Auseinandersetzung. Nochmal Danke für Ihren Mut und Ihr Engagement!

18: Bertram in Mainz:

13. August 2015 um 17:11 Uhr

@1: Tom Hess: 7. August 2015 um 06:01 Uhr:
Ein eindrucksvoller Bericht. Aber ich sehe ihn als Muster, wie wir es NICHT machen sollen!

19: claudiomonteverdi:

14. August 2015 um 14:49 Uhr

@ Herbert Bäumer (7. August 2015 um 17:00 Uhr)

verkennt, dass der Beitrag von Reschke als absoluter Meinungsbeitrag (das steckt schon im Begriff des Wortes “Kommentar” – eine Meinung zu einem Sachverhalt)gesendet wurde. Ich meine, es muss möglich sein und ich möchte das auch, dass Journalisten nicht nur Fakten über bestimmte Sachverhalte liefern (ihre Hauptaufgabe), sondern auch Meinungen haben und diese veröffentlichen dürfen. Das nennt sich Meinungsfreiheit und ist grundrechtlich geschützt. Wenn Herr Bäumer diese auch für Journalisten geltende Grundrechte, dieses Grundgesetz nicht will, möge er dies bitte auch sagen.

20: claudiomonteverdi:

14. August 2015 um 15:45 Uhr

Ich bin immer wieder erstaunt, wie wenig einige Zeitgenossen zu differenzieren vermögen. Wenn z.B. @ Alex Müller-9.8.15 Frau Reschke hier mit Sudel-Ede (Karl-Eduard von Schnitzler) gleichsetzt, dem schlimmsten Hetzer des ehemaligen DDR-Fernsehens, so sind Herrn Müller hier offensichtlich die Maßstäbe abhandengekommen. Und @ Maria A-8.8.15 kann man nur bedauern, wenn sie in dem Reschke-Kommentar einen “medialen Gleichschaltungsbrei” sieht. Aber so war´s mit Konvertiten schon immer: Kein Nichtraucher ist aggressiver als der ehemalige Raucher, keiner ist weniger meinungstolerant als der ehemalige Alt-DDRler. Und @ Bertram in Mainz-13.8.15 möchte ich darauf hinweisen, dass dies kein “Bericht” wie der eines Auslandskorrespondenten z.B. war, sondern eine Meinungsäußerung, wie man es viel öfter machen sollte. Diesen Unterschied machen viele der hier Kommentierenden nicht, die faktendarstellenden Bericht und Meinungsbeitrag nicht auseinanderhalten können oder wollen.
(Die Mitteilungen von @ b

21: Jürgen B:

17. August 2015 um 15:47 Uhr

Man sollte lieber mal hinterfragen warum diese Menschen flüchten. Weil die USA und Ihre Vasallen diese Länder alle zerstören . Sei es durch Kriege und Bomben oder durch Ihre berühmten Regime Changes um einen für die USA wohlwollenden Politiker zu installieren, damit das Land anschliessend geplündert ( Bodenschätze ) werden kann.

Wenn das aufhören würde, gäbe es auch kaum noch Flüchtlinge.
Also benennt bitte die wahren Täter deutlich beim Namen

22: Phonomatic:

20. August 2015 um 09:13 Uhr

@ 21: Jürgen B

Ja genau, nicht weniger dumpfe Hetze gegen die USA bringt die Debatte über dumpfe Hetze gegen Ausländer voran.

Für die einen sind die Ausländer das Problem, für die anderen die USA. Psychologisch ist es das Selbe: man sucht sich eine Schuldigen für Probleme, die einem zu kompliziert sind oder bei denen man auch die eigene Einstellung mal überdenken müsste.

23: ohrenzwicker:

22. August 2015 um 08:58 Uhr

@ 22: Phonomatic
Die Bürger sollen also das wieder gut machen, was die Regierungen versaut haben, es ist also so wie immer. Jeder Mensch will in Frieden leben, ein Dach über dem Kopf haben und genug zu essen und zu trinken. Doch die Regierungen und die Konzerne erschweren das den Menschen, durch ihr Wachstumsstreben und der Gewinnmaximierung, dafür gehen sie über Leichen. Darüber kann man die Augen verschließen und die Ursachen auch nicht benennen und die Probleme übertünchen, aber die Menschen wissen genau, was Sache ist. Friedenspflicht ist angesagt und keine Waffenlieferungen mehr!

24: Leana R.:

23. August 2015 um 10:44 Uhr

@claudiomonteverdi

Du hast vollkommen recht. Es ist sehr schade, dass viele das nicht unterscheiden können. Im Idealfall lernt man das schließlich in der Schule: kommentieren ist ein Operator, der als “subjektive Meinung zu einem Sachverhalt begründet darstellen” oder “einen Sachverhalt kritisch erläutern und bewerten” definiert ist.

Die Schule soll uns ja bekanntlich auf das Leben vorbereiten. Wenn wir im Unterricht zu mündigen Bürgern erzogen werden, die sich ihres Verstandes bedienen, dann muss sich das auch auf anderen Ebenen in der Gesellschaft widerspiegeln, insbesondere in den Medien – der 4. Gewalt. Es ist nämlich auch Aufgabe der Journalisten Debatten zu Problemen anzustoßen, um so zu ihrer Lösung beizutragen und unsere Rechte im Rechtsstaat zu wahren. Wie soll das denn ohne subjektive Meinungen gehen? Ohne klare Worte?

Besonders im Fall Flüchtlinge sehe ich zunehmend unsere Grund- und Menschenrechte angegriffen. Danke an Anja Reschke, dass sie so offen spricht

25: Frank L.:

26. August 2015 um 20:34 Uhr

Hallo Frau Reschke!
Benzin ins Feuer zu schütten, ist , was dieses brisante Thema betrifft, nicht besonders sinnvoll und hilfreich.
Erstaunlich ist aber, dass zur Zeit jeder “Promi”, seine Meinung kundtun möchte.
Die Aussagen sind meines Erachtens nach stets identisch und kritisieren meist nur die unangebrachte Willkommenskultur, der deutschen Bürger gegenüber Asylanten. Das durch den enormen Ansturm gewisse Ängste in der Bevölkerung entstehen, werden bewusst oder unbewusst ignoriert. Ich frage mich warum? Wem dient eine einseitige Berichterstattung, die vermutlich nur das Gegenteil bewirken wird!? Einseitige Kommentare, die Menschen mit einer anderen Meinung anprangern, sind weder demokatisch noch hilfreich und dem eigentlichen Anliegen wenig dienlich. Übrigens, ich bin kein Nazi sondern nur jemand, der befürchtet, das Ignoranten von rechts und links, unser Land ins Chaos stürzen könnten.

26: Stephan Singer:

31. August 2015 um 18:36 Uhr

Liebe Frau Reschke, habe jetzt erst Ihren wichtigen Kommentar gesehen weil wir mit Familie fernsehfrei auf Urlaub waren.
Natürlich sind geschätzte 800,000 Flüchtlinge für Deutschland im Jahre 2015 eine gewaltige Herrausforderung. Etwa 1% der gesamten deutschen Bevölkerung. Aber lasst uns doch ehrlich sehen, dass Länder wie Libanon und Jordanien etwa 30% ihrer Bevölkerung als Flüchtlinge haben. Dass im Sudan und im Kongo ca. 30 Millionen Menschen auf der Flucht sind, und etwa 20 Millionen in Syrien und Iraq. Und das sind weitaus ärmere Länder.
Als Christenmenschen und als reiches Land haben wir hier Verantwortung und Pflicht die Menschen aufzunehmen – und unabhängig von der leider ökonomistischen Position der Wirtschaft dass junge Flüchtlinge Fachkräftemangel und demographischen Druck reduzieren.
Wir leben in Belgien und haben uns entschlossen, eine Flüchtlingsfamilie bei uns zu Hause wohnen zu lassen. Kein Mensch ist “Asylant” (was für ein grausames Wort) und keiner ist illegal.

27: Klössler Heinrich:

19. Oktober 2015 um 11:31 Uhr

Sehr geehrte Frau Reschke, mit Sicherheit sind Sie eine gute Journalistin !
Und mit Sicherheit haben Sie auch vollkommen Recht mit den gewählten Worten in Ihrem Kommentar !
Aber ich möchte Sie auch auffordern mit geöffneten Augen durch Deutschland zu gehen !
Die meisten Deutschen lügen sich in die eigene Tasche. Halten Sie einem deutschen ein Mikrophon vor den Mund und Sie werden, zu der gleichen Frage, eine andere Antwort erhalten als würden Sie vom ihm eine private Antwort einfordern.Wir sprechen im privaten Kreis sehr viel über die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung, aber kaum einer würde seine Meinung öffentlich machen, weil er Angst haben muss in irgend eine Ecke geschoben zu werden. Und diese Angst hat leider unsere Medienlandschaft verbockt ! In den verschiedenen Netzwerken lässt sich leicht stinken, denn die allermeisten Schreiber werden ihren Namen nicht veröffentlichen.Ich finde, die Politiker sollten mit Ihren Ohren näher am Volk !!!!!
Beste Grüße aus Bi.-Bi., BW

28: Klössler Heinrich:

19. Oktober 2015 um 12:29 Uhr

Hallo, Frau Reschke !
Eine Frage möchte ich Ihnen stellen, und hoffe auf eine Antwort von Ihnen.
Was glauben Sie wie die Menschen in Deutschland reagieren wenn eine grüne Politikerin in Fernsehen folgen den Kommentar abgibt : ” Die Menschen, die heute nach Deutschland kommen aber spätestens Ihre Kinder , sind die zukünftigen Deutschen ” !
Meinen Sie das die Bevölkerung in Jubelschreien ausbricht ?
Nochmals beste Grüße aus Bietigheim-Bissingen, BW

29: Jan Scharfenort:

19. Oktober 2015 um 17:18 Uhr

Hallo Frau Reschke,

was sagen Sie dazu:

„Wenn Kameraleute Flüchtlinge filmen, suchen sie sich Familien mit kleinen Kindern und großen Kulleraugen aus.“ Tatsache sei aber, dass „80 Prozent der Flüchtlinge junge, kräftig gebaute alleinstehende Männer sind“.

(„ARD aktuell”-Chefredakteur Kai Gniffke)

MfG Jan Scharfenort

30: win4163:

14. November 2015 um 18:59 Uhr

Sehr geehrte Frau Reschke,
leider ist (fast die gesamte deutsche Medienlandschaft !!) sehr einseitig geworden und mir fehlt eine halbwegs realistische Darstellung der Flüchtlingsproblematik. Ausser dem Leid der Flüchtlinge(unbestritten!) wird über die Sorgen der Deutschen , nämlich mit welchen Konzepten es weitergehn soll , NICHTS berichtet.Allerdings hat unsere Politik auch KEIN Konzept > ziellos, planlos, konzeptlos, nicht mehr in der Lage die eigenen Grenzen zu kontrollieren,wozu gibts dann überhaupt Grenzen ?? Wir werden einfach durch unsere neuen “Facharbeiter” uberrollt.Da ist mal eine Bankrotterklärung!! Darüber sollten Sie mal berichten und nicht immer einseitig das “Elend “der Flüchtlinge in den Fokus stellen.Bei aller Kritik muss man auch nicht jeden sofort in die rechte Ecke drängen, wenn man anderer Meinung ist als unsere Willkomenspolitiker , die nicht mal die tatsächlichen Zahlen der aufzunehmenden Menschen kennen….aber großspurig daherreden…

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