Wulff: Gut oder peinlich?
von Jörg Schönenborn 5. Januar 2012 13:16 Uhr
Wenn man die ersten Zeitungskommentare liest heute morgen und die Reaktionen im Netz, dann ist Christian Wulff der Befreiungsschlag nicht gelungen. Aber öffentliche Meinung bildet sich eben nicht nur durch Zeitungskommentare. Es könnte auch eine andere Entwicklung geben, nämlich den Mitleidseffekt. Nach aller Erfahrung nötigt es in Deutschland den Menschen viel Respekt ab, wenn jemand öffentlich um Verzeihung bittet, seine Fehler eingesteht und sich zerknirscht gibt.
Und was die Menschen gar nicht mögen, ist das Gefühl, dass ein Politiker von den Medien „gejagt“ wird. Ich erinnere mich sehr gut an die öffentliche Meinung über Thilo Sarrazin. Die Mehrheit der Menschen war damals zwar eindeutig nicht seiner Meinung, hat seine Thesen nicht unterstützt, aber das Gefühl, dass Medien und Politik ihn fertig machen wollten, war sehr verbreitet und hat zu einer großen Solidarisierung mit Sarrazin geführt.
Was heißt das alles für Christian Wulff? Diese Woche ist Deutschlandtrend-Woche in den Tagesthemen. Am Montag, Dienstag und am Mittwoch (vor dem Interview) haben wir die Entwicklung der Stimmung genau dokumentiert. Immer weniger Menschen hielten Wulff von Tag zu Tag für glaubwürdig und ehrlich. Und während am Dienstag nur eine Minderheit seinen Rücktritt forderte, war es am Mittwoch erstmals eine knappe Mehrheit. Die Reaktionen auf das Interview werden wir heute zum ersten Mal repräsentativ messen. Heute Nachmittag und heute Abend führt Infratest dimap in einer Blitzbefragung 1.000 weitere Telefoninterviews für uns durch. Und auf die Ergebnisse (heute Abend hier auf tagesschau.de und in den Tagesthemen) bin ich mächtig gespannt.








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05. Januar 2012, 13:22 Uhr
Herr Schönenborn,
es ist schon eine Art von Beeinflussung der öffentlichen Meinung, wenn Sie hier Ihre persönlich gefärbte Meinung abliefern!
Was soll zum Beispiel “nach aller Erfahrung”? Das ist dann doch höchstens eine Frage Ihrer eigenen Wahrnehmung.
Sie kennen doch gar nicht alle Deutschen, woher wissen Sie, “was die Menschen gar nicht mögen”?
Bitte mal mehr Fakten und nicht soviel Kaffeesatzleserei.
05. Januar 2012, 13:24 Uhr
Die Familie Wulff zeigt den Habitus, zur Schickeria zu gehören: Außerliches Auftreten, Redensart und
-inhalt entsprechen dieser Schicht der Gesellschaft. Der Schein geht über alles. Ob sich Deutsch-
land eine solche Persönlichkeit leisten will als Staatsoberhaupt, sollten letztlich die Bürger ent-
scheiden; nicht ob Hr. Wulff bleiben oder gehen will.
05. Januar 2012, 13:27 Uhr
Auf die Ergebnisse bin ich nicht gespannt, weil inzwischen ein Joghurt eine längere Haltbarkeit hat als diese künstlich evozierten Daten. Und immer mehr gerieren sich Medien zu Erzeugern von Meinungen und Stimmungen, statt diese nur abzubilden.
05. Januar 2012, 13:32 Uhr
Wenn ein Gesetz missachtet wurde, muß es Konsequenzen haben. Mit dem Anruf bei den Medien hat er sich unmöglich gemacht. Doch was mich am allermeisten entsetzt, ist die Art und Weise der Presse/Medien, wie sie mit einem Menschen umgehen. Ich habe den Verdacht, daß diese Jagd von den politischen Gegnern angekurbelt wurde, genauso wie bei Hr. zu Guttenberg. Wenn sich Politiker/Parteien nur auf diese Art und Weise einen “Namen” machen können, dann Gute Nacht Deutschland.
05. Januar 2012, 13:35 Uhr
Herr Schönenborn,
ich bin seit ewigen Zeiten ein politisch interessierter mitdenkender Mensch. Aber was sich hier abspielt in den Medien, sei es TV, Radio, Zeitungen, Kommentaren und auch die Meinungen der politischen Gegner- alle besser wissend, moralisch erziehend und alle paar Stunden einen neuen Wulff Skandal zu verbreiten,
IST DAS IHR ZIEL?
Hat Deutschland keine anderen Sorgen bzw. Themen mehr für die Schlagzeilen? Ich bin es satt alle paar Minuten im Radio bzw. TV den Namen Wulff zu hören!!
Wann hören Sie endlich auf das Thema Wulff auf der Tagesordnung zu haben?
05. Januar 2012, 13:37 Uhr
HIer wird keine öffentliche Meinung beeinflusst, hier wird lediglich dargelegt, was in der Vergangenheit aufgefallen ist. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
Dafür muss man übrigens auch nicht alle Deutschen kennen. Wenn ein Großteil einer Menschenmenge nach Norden geht und einige wenige nach Süden, dann ist der Trend klar, egal wer die einzelnen Personen sind.
Ebenso wie Hr. Schöneborn bin auch ich gespannt auf die Ergebnisse, die Infratest dimap sammlen konnte. Und auch dabei spielt es keine Rolle, ob man nun Pro oder Kontra zu Hr. Wulf steht.
05. Januar 2012, 13:41 Uhr
wenn man als Arbeitnehmer in der Firma Fehler macht, bekommt man eine Verwarnung. Beim zweiten Mal wird man entlassen, bekommt eine Arbeitslosen Geld Sperre und im Zeugnis stehts auch drin.
Im Grundgesetz steht; das alle Menschen gleich sind,….sind Politiker oder Vorstandsmitglieder, oder Bänker denn gleicher? Warum kommen diese immer so “billig” davon, währen unser eins schon fürs falsch Parken ein Strafe bezieht.
Politiker sollten ihrer Intelligenz nach eingesetzt werden, und sich vorher überlegen, welche Konsequenzen ihr Reden und Handeln hat. Das muss man als Verkäuferin oder Ingenieur genauso bedenken, ansonsten ist man “raus”.
Wenn ich jemandem drohe, mache ich mich strafbar,….das sollte auch für Politiker gelten.
Wulff kann kein Vorbild mehr sein für uns.Es gibt legale Wege in unserer BRD und daran haben sich alle zu halten.
Mit Freundlichem Gruß—-dorothee
05. Januar 2012, 13:46 Uhr
Das Thema Christian Wulff kann ich nicht mehr ernst nehmen. Erinnern wir uns, worum es ursprünglich ging. Er hat sich legal Geld geliehen, das nicht schnell genug offengelegt. Und dann hat er gewagt, die große BILD-Zeitung anzugreifen. Die spielt sich nun als moralische Instanz und Verteidigerin der Pressefreiheit auf.
Eine ganze Nation erbebt nun viele Wochen lang über diesen “Skandal”. Alle anderen Themen werden verdrängt. Vermutlich lacht auch das Ausland über uns. Ich wünsche mir von den seriösen Medien, dass man die Notbremse zieht: Weiter kurze Berichterstattung, aber das Thema auf die hinteren Plätze schieben!
Die Welt hat andere Probleme! Auf mich wirkt das so, als rege man sich über lächerliche Verstöße gegen Tischsitten auf, während das Haus brennt.
05. Januar 2012, 13:47 Uhr
Wulff war nicht “besser” oder “peinlicher” als sonst auch. Eines seiner vielen Probleme dürfte ja sein, dass er immer schon rüberkam wie der Herr Kaiser von der Hamburg-Mannheimer. Und der hat in letzter Zeit auch ziemlich gelitten.
Das Abgleiten in die Untiefen der christlichen Lehre wirkte auch schon beim beim Papst so unbeholfen wie besagter Herr Kaiser im Nadelöhr. Heute scheint die Wirkung umzukippen in eine Szene aus dem Leben des Brian: Sind hier etwa Weibsbilder? Jeder nur einen Stein. Jeder hat das Menschenrecht, zurückzutreten. Und während die Bild”zeitung” sich an die Spitze der Weibsbilder setzt, ahnen wir schon, wen sie uns als vorerst gescheiterten Heiland präsentieren würde – Herr, erlöse uns von dem Bösen.
Bevor es soweit kommt – mach du es, Tommy. Oder Dieter.
05. Januar 2012, 13:52 Uhr
@ 1:
Dies ist ein blog! “persönlich gefärbte” Meinungen sind es gerade, die interessieren, HIER geht es nicht um Objektivität!
05. Januar 2012, 14:00 Uhr
Zu der Salami-Verteidigungs-Taktik von Politikern hat sich eine Salami-Angriffs-Taktik gewisser Medien gesellt. Alle Fakten die jetzt auf den Tisch kommen hätten schon Mitte Dezember auf den Tisch gehört. Wieso ist das nicht passiert?!
05. Januar 2012, 14:06 Uhr
Jeder verantwortliche Vertreter der ‘vier Gewalten’ – Gesetzgebung, Regierung, Judikatur, Presse – sollte die Aufgaben, Rechte und Pflichten dieser – für eine Demokratie unverzichtbaren – Gewaltenteilung nicht nur akzeptieren und respektieren, sondern stärken und ‘kämpferisch’ vertreten. Letzteres muss ein Bundespräsident glaubwürdig vorleben. Wer als Bundespräsident meint, dass eine an ausgewählte Medien gewährte Interview-Möglichkeit und das Zeigen einer gewissen Zerknirschung ausreicht, hat von Gewaltenteilung NICHTS und von seiner Aufgabe ABSOLUT NICHTS verstanden.
05. Januar 2012, 14:45 Uhr
Der wichtigste Fehler von Herrn Wulff ist, dass er Fehler zugibt. Hätte er die kriminelle Energie eines KT zu Guttenberg oder die Überheblichkeit eines T. Sarazin, wäre die Sache längst ausgestanden. Was Wulff getan hat, hätten die meisten, die ihn jetzt richten wollen, auch gemacht: Er hat gute Beziehungen genutzt. Hochstapler, wir Guttenberg werden von der Bild Zeitung zum Märtyrer gemacht, aber Leute die zu Fehler stehen, werden von derselben Zeitung fertig gemacht und die anderen Medien schlagen kräftig mit auf sie ein.
Wann setzen sich seriöse Jounalisten – ein wenig Hoffnung habe ich ja noch, dass es die gibt – endlich auch mal mit der Beinflussung der Öffentlichkeit durch die Verbreitung von Halb- Wahrheiten auseinander ?
Wen die Bildzeitung fertig machen will, den macht sie fertig, wen die Bild Zeitung aber beschützt, der darf nahzu ungestraft seinen kriminellen Geschäften nachgehen. Das alles ist nicht gerade rühmlich für die Medien.
05. Januar 2012, 14:59 Uhr
„… wenn jemand öffentlich um Verzeihung bittet, seine Fehler eingesteht und sich zerknirscht gibt.“
Wann war das denn? Er hat sich gestern Abend lediglich für den Anruf entschuldigt (aber nicht um Entschuldigung gebeten).
05. Januar 2012, 15:00 Uhr
Dieses Interview war ein Paradestück für die Bemühung des Staaats-TV und des Präsidenten das Volk zu verdummen.
ARD und ZDF haben sich für dieses Trauerspiel verwenden lassen.
Schausten miemte die “Bissige”, war aber ohne Tiefenwirkung, Weder sie noch Ihr männlicher Kollege fragte bei Widersprüchen nach. Z.B. Warum entschuldigt sich W. für eine Bitte um Verschiebung einer Veröffentlich um einen Tag. Das darf man doch, oder ???
Ich freue mich schon auf die Veröffentlichung des Wortlautes des Anrufes bei Bild. Dies wird der so transparenzbemühte W. nicht verhindern wollen, oder vielleicht doch ???
W. sollte uns von seiner Präsidentschaft so rasch wie möglich befreien.
Ein Hohn ist es, wenn W. glatt behauptet, dass der Zinsgünstige Kredit bei der BW Bank
05. Januar 2012, 15:06 Uhr
Die ganze Diskussion zeigt doch nur, daß man sich nicht mit der sogenannten meinungsbildenen Presse anlegen soll. Wäre es vielleicht besser einen Präsidenten zu haben, welchem Medien gehören (s. früher Italien)? Das ganze ist nur ein Muskelspiel der beleidigten Chefredakteure.
05. Januar 2012, 15:11 Uhr
Erbämlich, was einem mittlerweile so angeboten und zugemutet wird. Ein grosser schwerer Fehler wird in den Raum gestellt und keine 24 h später schwebt das Damokleschwert der Lüge über allem.
Hat dies mit einem korrektem Verständnis von Amt und Würde noch etwas zu tun? Wer kann diesem BP noch glauben? Sein Verständnis von Macht scheint aus dem Glauben einer Allmacht geboren zu sein. Ich glaube nicht, dass er noch lange sich an seinen Stuhl klammern kann.
Er ist dauerurlaubsreif!!!
05. Januar 2012, 15:18 Uhr
@10: ptk + @1
Sie beide haben recht, aber es dreht sich hier um Neutraliät im Gegensatz zu Objektivität, und auch um eine provokante Fragestellung, sonst diskutiert ja keiner. Wenn man anderer Meinungs ist, und dies hier kundtun kann, werden (hoffentlich, Eulen nicht nach Athen getragen) Meinungsspektren erzeugt. Erst wenn dies nicht Gewährleistet ist handelt es sich um eine Meinungsverfärbung. Deshalb kommt dem Mechanismus des Blogs neben der Befragung und dem Voting eine besondere Verantwortung zu. Rede und Gegenrede ergeben einen Argumentationshorizont der hier im Blog nicht repräsentativ (quantitativ) ist aber das Spektrum abdeckt. Schön wäre es, wenn nach dem Blog-Ende eine qunatitative Abstimmung möglich wäre. Andere haben als Zwischenlösung eine Einzelbewertung in “gefällt mir oder nicht”.
05. Januar 2012, 15:23 Uhr
@15: Man muss hierzu allerdings anmerken, dass seine Entschuldigung in direktem Zusammenhang mit der Frage nach dem “verhindern der Berichterstattung” steht, seine Aussage, die Berichterstattung verschieben zu wollen dagegen in einem Nebensatz auf eine Nachfrage steht (“(…) ich habe dann versucht die Berichterstattung zu verschieben”). Jetzt also aus dem Wortlaut des Interviews zu behaupten, Wulff hätte das “verhindern” dementiert und stattdessen von “verschieben” gesprochen ist also nicht ganz richtig. Nichtsdestotrotz ist sein Vorgehen, bezüglich der Bild-Causa auch meiner Ansicht nach mindestens sehr fragwürdig…
05. Januar 2012, 15:32 Uhr
Gestern konnten alle sehen, wer in D wirklich den Ton angibt.
Eigentlich sollte der Bundespräsident, der als Oberhaupt der BRD nur seinem Gewissen und der Verfassung verpflichtet ist, sich nicht unter Druck setzen lassen können.
Stattdessen konnten gestern alle miterleben, wie sich der BP öffentlich bei “Bild” entschuldigte.
Aber nicht etwa für einen vermutlichen Rechtsverstoss, sondern weil er sich gegen eine Veröffentlichungen gewehrt hat, die meiner Einschätzung nach wenig später einer “Richtigstellung” seitens “Bild” bedürft hätte.
Und diese Verlagsgruppe schafft es tatsächlich so weit, daß der BP der BRD bei “Bild” für einen rüden Umgangston entschuldigen muß!!!
Das ist wahre Macht! Respekt!
Dieses Vorgehen der “Bild” gab es in der Vergangheit übrigens schon öfter. Bisher hat sich fast jeder für öffentlich geäußerte Kritik an diesem Verlag, ganz gleich, wie wahr sie ist, entschuldigt.
05. Januar 2012, 15:56 Uhr
Wie man an dem ganzen Verhalten von Herrn Wulf erkennen kann, ist er doch weit aus mehr Politiker denn Bundespräsident. Er setzt nicht die selben Maßstäbe bei sich an wie bei anderen. Das hat mehrfach zu Widersprüchen geführt. Die dunklen Wolken die ihn zur Zeit umgeben sitzt er als erfahrener Politiker aus. Aber was bleibt? Auch jetzt, wo er der Veröffentlichung der Mailboxnachricht an Herrn Diekmann nicht zustimmt, fördert dies natürlich nicht seine Glaubwürdigkeit.
05. Januar 2012, 16:20 Uhr
Langsam finde ich, dass wenigstens einige Medien auch eine kritische Distanz zur Medienkampagne artikulieren könnten. Wie sich die BILD hier aufspielt, wie Indiskretion der BILD durch andere Medien nicht kritisiert wird, wie Wulff überhaupt keine Chance bekommt, findet ein großer Teil der Bevölkerung nicht gut. Wenn 50% Wulff nicht mehr vertrauen (und das hat er sich auch selbst zuzuschreiben), dann gibt es weitere 50% die anders denken. Bitte kümmert Euch als echte Journalisten um die großen Probleme unserer Zeit – einen Präsidenten weiter zu jagen, der schon auf den Knien um Entschuldigung bittet, ist auch würdelos.
05. Januar 2012, 16:23 Uhr
Er wirkte verkrampft, hilflos, naiv. Ja, lieber Herr BP, auch sie sind nur ein Mensch, das wissen wir jetzt nun. Alles was er sagte, kam rüber wie von einem Primaner. Das soll unser BP sein? Was wir brauchen: einen starken, ehrlichen Mann/Frau an der Spirtze unseres Landes, der/die Charakter und Selbstbewußtsein demonstriert. C. Wulff ist das nicht, er war es noch nie! Lasst uns nicht die Augen verschließen: Die Fragen gestern waren harmlos, der Journalismus hat eine Chance verpasst. Der BP hat versucht zu blenden, es wirkte alles angestrengt, vor uns saß ein Mensch, der an seinem Amt klebt und es anscheinend dringend selbst braucht. Liebe Bettina Schausten: Es geht nicht darum, ob man 150,- pro Nacht an einen Freund zahlt, war ja rührend die FRage und auch ihre Antwort. Es geht um Amt und Wirkung solcher Vorteilnahmen; und es geht um den Angriff auf Ihre Zunft und unser aller Gut: Die Pressefreiheit. Sind wir alle gespannt auf die Mailbox.
05. Januar 2012, 16:28 Uhr
Herr Wulff hat sich selbst alle Beine gestellt über die er nun stolpert.
Es ist eher erstaunlich wie vorsichtig und abgewogen die Medien mit ihm umgehen.
Wer sich selbst derart beschädigt und die Deutschen dann auch noch belügt, der sollte nur noch eins tun: Sachen packen und gehen.
05. Januar 2012, 16:29 Uhr
Die ganze Affäre hat nach meiner Meinung zwei Gesichter. Zum einen ist es ein höchst Peinliches Missgeschick des BP, kritische Berichterstattung Regulieren zu wollen. Zum anderen aber auch dreist von Besagtem Verlag nach jedem Öffentlichen Auftritt des BP sofort Material nachzulegen. Um ihn auf keinen Fall zur Ruhe kommen zu lassen. Nachdem die Vergehen klar auf dem Tisch liegen sollte man der Öffentlichkeit Zeit geben das gewesene in Ruhe zu Diskutieren und Lösungswege zu finden.
Klar ist aber auch das Politiker von einer guten presse abhängig sind woraus sich auch eine gewisses Gewicht der Presse ableiten lässt. Dieses sollte ebenso nicht benutzt werden können um einen Politiker sagen wir es mal gelinde, das Wirken schwer oder sogar unmöglich zu machen.
Das das Amt beschädigt ist, gilt nicht erst seit diesem Fall. Einen Politiker der sich über Parteigrenzen hinweg großes Ansehen erworben hat gibt es in diesem Land nicht (Oder nicht mehr) So eine Politiker ist auch C Wulf…
05. Januar 2012, 17:14 Uhr
Es kann aber nicht sein, daß sich die neue Marotte einbürgert,
daß man sich nach aufgedeckten Fehltritten kleinlaut entschuldigt und
meint, alles ist wieder gut und man geht zur Tageordnung über.
Für wie blöd halten die Politiker ihre Wähler?
05. Januar 2012, 17:29 Uhr
Und die Wagenbauer haben für den kommenden Karneval ein tolles Thema !!!!
Wenn der Bundespräsident Anstand besäße, wäre er schon längst zurückgetreten. Man kann sich des Eindruckes nicht erwehren, daß er gestern abend schlicht und ergreifend gelogen hat ??? !!!!
Schlimm ist nur daran, daß diese Leute vom Staat mit jährlich ca. 200 000 Euro in den
Ruhestand geschickt werden plus Dienstwagen plus Fahrer und diversen Beihilfen !!!!
Der “kleine Mann” von der Straße muß jubeln, wenn z.B. die Renten um 1 -2 % erhöht werden.
05. Januar 2012, 17:31 Uhr
Es kommt nicht darauf an, wie man zu Herrn Diekmann, der Bild-Zeitung oder dem Springer-Verlag steht.
Und natürlich gilt, dass kritische Distanz über die Art und Weise in der Medien oftmals Jagd auf Menschen machen durchaus angesagt sein sollte. Aber ein BP, der auch nur den Versuch unternimmt kritische Berichterstattung der Medien über seine Person massiv zu verhindern, hat weder sein Amt noch die grundsätzliche Bedeutung einer – sicher nicht immer objektiven – freien Presse begriffen.
Wenn dieser Vorgang kann nicht absolut glaubwürdig erklärt werden kann, muss er zum Rücktritt führen.
Alle übrigen – bis jetzt bekannten – Verfehlungen sind dagegen nahezu bedeutungslos und letztlich auch entschuldbar.
05. Januar 2012, 17:31 Uhr
@20: Völlig richtig ! Für den getätigten Anruf hat er sich öffentlich entschuldigt, weil er weiß, daß er sich im Ton vergriffen hat, dabei sollte man es auch belassen – nur so zeigt man wahre Größe, Toleranz und die Ernsthaftigkeit zum fairen Umgang miteinander – das läßt der Brief von Herrn Diekmann leider überdeutlich vermissen, weil er nun zu mittelalterlichen Methoden (“an den Pranger stellen”) übergehen möchte, das hat mit geforderter “Transparenz” nichts zu tun !
Ich lese gerne die Bild und kann als Leser über manch’ fehlendes Fingerspitzengefühl der Autoren hinwegsehen, wenn es um die Wahrheitsfindung geht, aber dieses Verhalten ist der Bild-Zeitung unwürdig.
@15: Nachrichten auf Mailboxen sollten meines Erachtens aus datenschutzrechtlichen Gründen generell nicht weitergegeben werden dürfen. Inwieweit eine Straftat vorliegt, entzieht sich meiner Kenntnis, ich finde aber, Herr Wulff sollte dazu keinen Kommentar mehr abgeben, weil das nur unnötigen Streit hervorbringt.
05. Januar 2012, 17:32 Uhr
Der Bundespräsident ist “lebendiges Symbol” des Staates. Über den Parteien stehend, wirkt er in Reden, Ansprachen, Gesprächen, durch Schirmherrschaften und andere Initiativen integrierend, moderierend und motivierend.
Das ist ein Text auf der Homepage des Bundespräsidenten.
Ist ja nicht viel von politischer Bedeutung dabei.
Scheint ein Kasperjob zu sein, und als solchen sollten wir ihn ernst nehmen.
Hat uns doch die Finanzkrise deutlich gelehrt dass es keine Schuldigen gibt sondern nur Opfer, so ist auch unser Bundespräsident lediglich Opfer der Gier geworden und er wollte lediglich seinen Reichtum, der verhältnismäßig bescheiden ist, schützen.
Nichts anderes machen andere jetzt auch. Die Bildzeitung will die Verkaufszahlen erhöhen, das Fernsehen die Einschaltquoten, man hat wieder die Chance sich moralisch zu zeigen.
Wir müssen schlicht die Gier als menschliche Eigenschaft akzeptieren, dann können wir schön so weiterleben und die Verantwortung an unseren Charakter abgeben.
05. Januar 2012, 17:38 Uhr
Bei der Vielzahl der Wulff-Beiträgen vermisse ich die Forderung, die Bundespräsidentenwahl endlich vom Parteiengeschacher abzuhängen und vom Volk direkt ausführen zu lassen. Wenn die Auslese weiterhin Kriterien unterliegen wie Wegräumen eines Kanzlerkonkurrenten, Pfründe für einen “verdienten” Parteisoldaten schaffen usw. kann sich das jetzige Desaster jederzeit wiederholen.
Die direkte Volkswahl bringt zwar keine Garantie für einen würdigeren Präsidenten, aber eine Ablösung unterläge weniger diversen Parteistrategien und das Volk könnte sich über einen Kandidaten-Flopp selber ärgern. Außerdem erhielte die immer größer werdende Abscheu vor der Politik ein Ventil.
05. Januar 2012, 17:42 Uhr
Hallo,
Ich frage mich was wir in Deutschland noch gutheisen oder doch schon verurteilen sollten.
Wulf war erster Stellverter für alle Mitbürger seines Landes und nun für alle Bürger der Nation als er Begünstigungen erhielt, die jeden einfachen Beamten sofort aus dem Amt gefegt hätten.
Warum? Weil jeder weiß dass alles seinen Preis hat und nichts umsonst ist, ganz besonders wenn es sich um Dahrlen in dieser Höhe handelt und wenn es solche Probleme macht damit offen umzugehen.
Wulf ist nicht zu verurteilen weil er sich einen günstigen Kredit gegönnt hat, sondern weil sein Umgang mit der Wahrheit und der Öffentlichkeit vermuten lässt, dass etwas nicht in Ordnung war damit. Diese Vermutung alleine ist Grund genug Ihn für das Amt des Bundespräsidenten als unwürdig zu bezeichnen.
Ich bin der Meinung wir haben zur Zeit keinen Bundespräsidenten.
MFG
B. weilandt
05. Januar 2012, 17:48 Uhr
Die 11,5 Mio. Bürger, die am Mittwochabend das mit Spannung erwartete Interview mit unserem Bundespräsidenten dritter Wahl gesehen und gehört haben, wurden von Herrn Wulff damit konfrontiert, dass er für sich als Staatsoberhaupt Menschenrechte einfordert.
Seine Opferrolle, in die er sich mit seinen Worten „Menschenrechte gelten auch für einen Bundespräsidenten“ begibt, ist für den mündigen und rechtschaffenen Bürger schier unerträglich. Was will er denn damit andeuten? Dass die Berichterstattung der Medien über ungeklärte Fragen zu Korruptionsverdacht und Vorteilsnahme gegen seine Person als Menschenrechtsverletzung anzusehen sind? Setzt er die Pressefreiheit mit Folter, Körperstrafen und Prügel gegen ihn gleich?
Hat Herr Wulff jemals Immanuel Kant gelesen? Der sagte: die Legitimation und vorrangige Aufgabe des Rechtsstaates ist die Sicherung und Erhaltung der Freiheitsrechte. So kann der Staat die Menschenrechte nicht in Frage stellen, da er damit seine eigene Legitimation…
05. Januar 2012, 17:53 Uhr
Worum geht es bei disem Thema eigentlich wirklich? Mir scheint es, dass die gesamte Medienlandschaft nach mehreren Monaten endlich ein Thema gefunden/erschaffen hat, dass die breite Masse mehr interessiert als eine wahrscheinlich drohende Wirtschaftskrise.
Erwarten wir wirklich, dass sich die aktuellen Volksvertreter besser verhalten oder gar wie unfehlbare Übermenschen. Wir werfen unserem Bundespräsidenten vor, dass er sich nicht von der armen und hilflosen Bildzeitung alles gefallen lassen wollte und sich nicht volksfremd sondern volksnah verhält?! Die Medien schreiben immer wieder, dass die Politiker den Bezug zum Volk/Basis verloren hätten. Dieser verhält sich nun wie einer von uns und nicht wie einer der alten Dinosaurier aus der politischen Vergangenheit. Lassen wir doch bitte die Kirche im Dorf und erinnern uns daran, dass die Bild-Zeitung alles Andere als gesetzestreu ist und immer wieder beim Stillen des angeblichen Hungers des Volkes nach Sensationen Grenzen überschreitet.
05. Januar 2012, 17:57 Uhr
Es nervt! Dazu gehören auch die dauernden Umfragen…
Silke Engels Kommentar ist nichts hinzuzufügen! Endlich mal eine Person, die den Mund aufmacht, die den Mut hat etwas deutlich beim Namen zu nennen.
Siehe: http://www.tagesschau.de/kommentar/wulff740.html
05. Januar 2012, 18:11 Uhr
Es geht meiner Meinung nach hier nicht um Gefälligkeiten unter Freunden, Vitamin B oder darum, ob man für eine Übernachtung 150 Euro nimmt oder nicht. Es geht hier einzig und alleine um das Verhältnis unseres Staatsoberhauptes zur Presse- und Meinungsfreiheit. Diese Freiheit ist das höchste Gut, welches wir in dieser Republik noch haben und sollte nicht angetastet werden – egal ob Bundespräsident oder nicht. Da helfen auch keine Entschuldigungen mehr.
Viele Grüße, R. Huxhage
05. Januar 2012, 18:16 Uhr
Die Bildzeitung veröffentlicht diesen Käse über Herrn Wulff und Millionen lesen ihn.
Ich habe die Bildzeitung noch nie gekauft und empfehle allen Bürgerinnen und Bärgern dieses Landes, die Bildzeitung einfach nicht mehr zu kaufen. Dann hätten wir zahlreiche “politische Probleme “gar nicht mehr.. Leider setzt sich das Niveau der Bildzeitung im Fernsehen fort…
05. Januar 2012, 18:18 Uhr
Nachdem Wulff – nach seiner Beteuerung der absoluten Offenheit – nun die Veröffentlichung des Telefonats verweigert, bleiben ihm noch zwei Möglichkeiten:
1. Er tritt sofort zurück.
2. Er stimmt der Veröffentlichung doch noch zu und tritt dann zurück.
05. Januar 2012, 18:24 Uhr
Ich frage mich ja die ganze Zeit, was genau – vor allem auch Politiker aus der Opposition – noch konkret geklärt haben wollen??? Der Fall ist doch längst klar und breiter als breit kann man Fakten nicht treten. Statt dessen kommen von Seiten der Linken und der SPD schwammige Aussagen und Anforderungen. Sollen sie doch mal konkretisieren, was sie denn noch wissen wollen. Wir dürfen gespannt sein.
Wir werden immer mehr zum Land der Neider und Mißgünstigen. Traurig, aber wahr!
05. Januar 2012, 18:25 Uhr
Ich kann einfach nicht begreifen , wie tief Deutschland gesunken ist .
Wir reden hier über den Bundespräsidenten , die Nr. 1 im Staat , den Mann der den einzelnen Parteien
und der Bevölkerung gegenüber moralisch und ehrlich als Richtschnur dienen sollte. Davon ist ein Herr Wulff meilenweit entfernt. Nach dem Interview gestern und den Antworten ,habe ich mich gefragt , wie lange soll sich die Bevölkerung noch diese Lügen und den Hohn , der in seinem Gesicht geschrieben stand ,aushalten . Er selbst sagt , es war ihm zu schnell gegangen vom Ministerpräsidenten zum Bundespräsidenten , nach diesem Interview , meine ich , intelektuell hätte er diesen Weg gar nicht erst starten sollen und moralisch ist er noch nicht einmal eines Ministerpräsidenten würdig.
05. Januar 2012, 19:18 Uhr
egal was immer gewesen ist und was ist, erwird jetzt von der freien presse solange gehetzt werden
bis er aufgibt.
05. Januar 2012, 19:19 Uhr
Bundespräsident
Was für eine aufregung.In den Kreisen des Herrn Wulff ist das normal. Er, genauso wie Gutenberg ist so erzogen worden. Deshalb fehlt diesen Leuten Unrechtsbewustsein.Er tritt nicht zurück. Warum auch, wer sollte es machen? Die haben alle Dreck am Stecken.
05. Januar 2012, 19:27 Uhr
Liebe ARD , die Meinung der Öffentlichkeit ist ganz klar “Wulff muss weg”, das sie nachwievor ihm immer noch die Stange halten beschämt mich ebenso wie der Vorfall selbst. Es zählen nur zwei frage : Wieso wollte Wulff die Veröffentlichung des Bildartikels überhaupt verhindern und wieso lässt er die mailboxnachricht nicht veröffentlichen wenn er nur um Aufschub gebeten hat? Schade das ich nicht in Berlin wohne gerne würde ich ihm die Schuhe an den Zaun hängen denn der Wille seines Volkes scheint ihn ja nicht zu interessieren, er sitzt das ganze einfach aus denn loswerden können wir ihn ja nicht. Herr Wulff wie fühlt man sich denn auf einem Posten auf dem das Volk einen nicht mehr ertragen kann?
05. Januar 2012, 20:03 Uhr
Mir ist es unbegreiflich, wie ein Bundespräsident vorher Ministerpräsident, Mitglied eines Aufsichtsrates, Urlaube als Geschenke von “befreundeten” Unternehmen annehmen kann. Wie ein Herr Wulff einen sehr, sehr günstigen Kredit in Höhe von 500.000 € von einer Ehefrau eines befreundeten Unternehmers annehmen kann. Warum kann er nicht wie jeder normale Bürger seinen Urlaub selber bezahlen und eine Kredit bei einem Geldinstitut anfordern? Kann so ein Mensch noch unabhängige Entscheidungen treffen oder werden hier Entscheidungen zu Gunsten der befreundeten Unternehmen getroffen. Jeder Bedienste im öffentlichen Dienst wäre auf Grund dieser Vorkommnisse fristlos entlassen worden und hätte sämtliche Anforderungen auf Beihilfen, Rente bzw. Pension verloren. Wenn Herr Wulff zurücktritt, hat er meines Erachtens keine weiteren Ansprüche auf Zuwendungen die von uns getragen werden müssen. Oder wird das Korruptionsbekämfpungsgesetz auf Grund des 1.Mannes komplett außer Kraft gesetzt?
05. Januar 2012, 20:13 Uhr
Herr Wulff hat alle seine Kredite bei den Bürgern verwirkt.
Nachdem er erwiesener Weise den niedersächsischen Landtag belogen hat, und dort nicht direkt die erforderlichen Konsequenzen gezogen hat, ist er nicht mehr haltbar in seiner jetzigen Funktion.
Es reicht eine “kleine Entschuldigung” nicht aus. Jeder Angestellte hätte sich nach diesem Verhalten nicht mehr an seinem Arbeitsplatz wiedergefunden. Wer Vergünstgungen von Vertragspartnern annimmt wird mindestens eine Abmahnung erhalten.
Herr Wulff hat als Ministerpräsident Gesetze mit beschlossen! Er hat sich nachweislich nicht an geltendes Gesetz gehalten. Wie konnte er überhaupt Bundespräsident werden?
Nun trägt er nicht zur Aufklärung bei. Warum nicht, wenn er nichts zu verbergen hat?
Ich habe das Gefühl, er möchte die -Hannover Connection- zu der er augenscheinlich gehört bundesweit ausdehnen! Von charakterlicher Schwäche abgesehen sollte er aus moralischen Gründen schnellstens zurücktreten.
05. Januar 2012, 20:14 Uhr
Wie alle anderen mündigen Bürger, verfolge auch ich die Geschehnisse um die Person “unseres” Bundespräsidenten.
Ich will nicht auf die Einzelheiten eingehen; ob er nun im Recht ist oder nicht – das ist für mich sekundär.
Für mich ist nur ausschlaggebend, wieviel Schaden er dem Ansehen des Amtes des Bundespräsidenten zugefügt hat.
Von Theodor Heuss bis Horst Köhler hat niemand je für solche Diskussionen gesorgt. Jeder hatte “eine weiße Weste”.
Ob “unser” Bundespräsident die noch hat, vermag ich nicht mehr zu beurteilen. Das weiß nur er selbst.
In dem Sinne hoffe ich, dass er sein Amt bald aufgeben wird, denn Herr Wulff ist dieses Amtes nicht mehr würdig.
05. Januar 2012, 20:18 Uhr
Diese Diskussion ist einfach nur peinlich. Es wird wochenlang über eine Lappalie geredet. Herr Wulff sollte nicht zurücktreten. Warum auch. Es sind alles nur Dinge geschehen die jeder von uns machen würde. Das ist echt unfassbar sich jeden Tag auf’s neue diese Diskussion in den Medien anhören zu müssen. Das ist ermüdent.
05. Januar 2012, 20:22 Uhr
Hallo Herr Schönenborn,
und wo sind nun die Umfrageergebnisse zu Wulff von heute nach mittag und heute abend. Durften sie diese in der Tagesschau nicht senden?
Gruß
Traud
05. Januar 2012, 20:35 Uhr
Es wurde also seinerzeit ein Präsidentenazubi ins Amt gewählt. Aber wer wundert sich noch darüber. Frau Merkel duldet niemanden, der mehr kann und weiß als sie. Und so jemanden findet man schwerlich außerhalb der Politik, dafür aber problemlos im eigenen Politikklüngel.
05. Januar 2012, 20:36 Uhr
Hier handelt es sich um eine richtige Hexenjagd von den Medien gegen den BP, den sie einfach “fertig machen” wollen und aufhören werden sie nicht. Es ist grotesk, dass der Deutsche Bundespräsident sich gegenüber der Bildzeitung (Niveau ? ! ) verteidigen muss, so etwas kann nur in “Neid”Deutschland stattfinden. Ich wünsche mir, dass sich die Medien sowie alle Politiker für wesentlich wichtigeren Themen engagieren würden wie z.B. wachsende Armut, Biliglöhne in Deutschland etc…